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  2. Dosenfutter

Beiträge von Dosenfutter

  • Farbcodierringe für Funkmikrofone

    • Dosenfutter
    • 6. Oktober 2015 um 13:21

    Da gibt's was günstiges, herstellerunabhängig, paßt auf jedes Mic, viele Farben erhältlich: > click me < :D

  • ist die Anordnung der BR-Öffnung bei Subwoofer bedeutend?

    • Dosenfutter
    • 5. Oktober 2015 um 17:18
    Zitat von &quot;Skorpi&quot;

    also ich denke mir am effektivsten ist
    zuerst
    4) weil Pappen sehr eng zusammen arbeiten und die BR-Ports eine Einheit bilden
    [...]
    3) weil die Pappen noch enger zusammen arbeiten,sich summieren und als "eine große" Pappe wirken [...]

    seh ich das richtigfalsch?


    Das siehst Du falsch. Bei der Wellenlänge, bei der die Ports arbeiten, ist das egal, genau das gleiche mit den Pappen. Alleine schon die große Frontfläche sorgt für einen erhöhten Strahlungswiderstand, ein paar (10) cm mehr oder weniger sind da völlig egal. Aus dem Grund funktioniert auch die 'Zahnlücken'-Aufstellung, 55cm breite Subs (bei einer Trennung bei 120Hz) dürfen einen Abstand von über 80cm zueinander haben!

    Zitat von &quot;Skorpi&quot;

    1) weil die BR-Ports sich ergenzen


    Hö? Das tun die IMMER!

  • ist die Anordnung der BR-Öffnung bei Subwoofer bedeutend?

    • Dosenfutter
    • 28. September 2015 um 05:02

    Bei einzelnen bis wenigen Subs ist das richtig (auch bei z.B. Zahnlücke so), im Stack kann das anders aussehen, wenn der Port z.B. hinten ist. Entscheidend ist dabei der Laufzeitunterschied des einzelnen Subs aufgrund des erhöhten 'Laufweges' des Schall und der Laufzeituntdifferenz zwischen den verschiedenen Subs, das kann bei größeren Stacks durchaus einiges ausmachen.

  • ist die Anordnung der BR-Öffnung bei Subwoofer bedeutend?

    • Dosenfutter
    • 27. September 2015 um 17:22

    Ist prinzipiell egal (für Subwoofer), wichtig ist aber, daß a. der Querschnitt ausreichend ist und b. der Portumfang nicht zu groß ist. Letzteres wird oft unterschätzt. Das Problem dabei ist, ein breiter, flacher Port hat viel Oberfläche. An der Oberfläche gibt es Reibung zwischen der Portwand und der Luft, es entstehen Luftverwirbelungen (=Strömungsverluste), das äußert sich in Kompression, Pegelverlust und Klirr. Außerdem ist ein Port in der Nähe der Gehäusewand effektiv 'länger' (bis zu 20%), die Position macht also auch da etwas aus.

  • The Box Pro: Achat Serie

    • Dosenfutter
    • 27. September 2015 um 04:49

    Ich sehe das ergebnisorientiert.

  • The Box Pro: Achat Serie

    • Dosenfutter
    • 26. September 2015 um 20:27

    Ein Fix anzubieten, für ein mögliches Problem, das bereits gefixt ist, ist ein ziemlicher Affront. Schön, daß Jobsti Zeit hat, damit hier wieder Werbung für sich zu machen und hier (nicht bewußt?) zu provozieren. Ein Bruchteil der Zeit dafür und für die Entwicklung hätte aber vielleicht für meine Bestellung abknapsen können, auf die ich seit einem dreiviertel Jahr warte.

  • 250W 8Ohm RMS aus 20€ Amp Board L25D

    • Dosenfutter
    • 25. September 2015 um 16:41

    Bei Features, gleich am Anfang. Wäre es auf 4 Ohm eingerichtet, dann würde es an 4 Ohm die höchste Leistung bringen. Das ist ein typisches Kennzeichen, daß es für niedrigere Impedanzen nicht ausgelegt ist. Wie ich oben schon ausgerechnet hatte, müßte man für einen zuverlässigen Betrieb die Versorgungspannung so weit herabsetzen, daß an 8 Ohm weniger rauskommt als aus einem Hifi-Amp aus der Bucht für 30 Euro. Wie auch schon erwähnt, weißt Du auch nicht, wie der Impedanzverlauf der Kisten aussieht, die drangehängt werden. Daß 8 Ohm draufsteht, heißt noch lange nicht, daß die keine fiesen Impedanzsenken haben.

  • Biete Endstufenrack 8HE, Case, Multiphase Dimmer

    • Dosenfutter
    • 25. September 2015 um 11:15

    Standort ist.. ?

  • 250W 8Ohm RMS aus 20€ Amp Board L25D

    • Dosenfutter
    • 25. September 2015 um 10:39
    Zitat von &quot;jogi&quot;

    Ja und du hast recht, die 2 einzelnen IRFB4020PbF können den doppelten Strom als die beiden Fets im IRFI4020H-117P
    Damit müsste die China Platine 4 Ohm können.


    Das ist nicht richtig. Wie ich oben schon geschrieben habe, ist das in einem TO220 Gehäuse untergebracht. Das Gehäuse kann mit der Isolierscheibe nur etwa ~40W Verlustleistung dauerhaft an den Kühlkörper übertragen. Daß quasi zwei FETs in dem Gehäuse sind, bedeutet deswegen nicht automatisch, daß der Amp 4-Ohm-fest ist, zwei in einem Gehäuse vergrößert die Wärmeabgabemöglichkeit eben leider nicht. Davon abgesehen wird auch der IRFB4020PbF im Datenblatt nur als 8-Ohm bezeichnet.

  • 250W 8Ohm RMS aus 20€ Amp Board L25D

    • Dosenfutter
    • 24. September 2015 um 20:34
    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Damit bestätigst du ganz genau das was geschrieben wurde. ZWEI FETs. der 7D-200er der nicht 4 Ohm stabil ist hat nur einen für beide Halbwellen.


    Nein, der LD25D hat nur einen FET pro Halbwelle. Schau Dir das von Dir verlinkte Angebot an, auf der Platine ist sowohl der Typ des Amps als auch die 2 FETs zu sehen (1 je Halbwelle, nicht 2), und auch der Typ des FETs.

  • 250W 8Ohm RMS aus 20€ Amp Board L25D

    • Dosenfutter
    • 24. September 2015 um 19:57
    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Und wieder scheinst du einfach zu ignorieren was hier bereits geschrieben wurde.


    Das ignorier ich, weil's falsch ist. Du kannst bei dem von Dir verlinkten Amp genau sehen, daß es nur ein MOSFET pro Halbwelle ist, der auf dem KK montiert ist. Und beide haben das TO220 Gehäuse, die Wärmeabfuhr zum KK ist also identisch und genau darauf kommt es an.

    Zitat von &quot;Mark Halbedel&quot;

    Habt Ihr´s bald? :roll:


    Ja, bald. ;)

  • 250W 8Ohm RMS aus 20€ Amp Board L25D

    • Dosenfutter
    • 24. September 2015 um 18:58
    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Natürlich, ein extra für den Zweck der Aufnahme von von hinten nach vorn belüftenden 19" Geräte konzipierter Serverschrank ist hier vollkommen fehl am Platz.


    Du hast von einem vorne und hinten verschlossenen Rack geschrieben - und das ist nunmal ein grober Fehler. Ich bin nicht dafür verantwortlich, daß Du mir falsche Informationen gibst.

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Ich werde die 19" Geräte jetzt in einen Wäschetrockner einbauen, damit wenn wir mit Wasserschlauch kühlen hinterher auch alles wieder ordentlich trocken wird. Anders bekommen wir hier die vierstelligen Temperaturen nicht gebändigt.


    Weißt Du, was ein Hitzestau ist?

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Also wird es wohl besser sein irgend einen China billig Amp kaufen, bei dem ist sowas ja ausgeschlossen und es wird viel sicherer.


    Die sind in der Regel tatsächlich sicherer, jedenfalls wenn man nicht so einen Skytek oder ähnlichen Müll kauft. Aber dafür hab ich ja zu einem gebrauchten geraten. Vor allem aber bist nicht DU dafür verantwortlich. Verstehst Du nicht, daß Du damit eine große Verantwortung eingehst?

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Wie bereits geschrieben, es tut mir leid dass deine Basteleien anscheinend immer einen Brand auslösen, wir haben aber nicht vor etwas in Flammen aufgehen zu lassen.


    Das hat sicher niemand vor - und trotzdem gibt's immer wieder Brände. Warum nur? :lol:

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Mit dem Radio hast du recht, ein Kunststoffgehäuse ist natürlich falls darin eine Hitzeentwicklung entsteht das Nonplus-Ultra an Absicherung und Eindämmung.


    Das Radio hat nicht genug Leistung um gefährliche Temperaturen zu entwickeln. Aber vor allem wirst nicht DU zur Rechenschaft gezogen, wenn doch was passiert (Defekt, whatever).

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Vielleicht einfach mal alles lesen und auch wahrnehmen was hier steht. Die Links von mir zu dem Board (wie auch der Schutzschaltung) waren nur ein Beispiel, es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, wie ich bereits schrieb bezog sich meine Aussage auf Boards mit IRFI4019H-117P FETs, Daten davon stehen im hier bereits verlinkten offiziellen Datenblatt von International Rectifier zu IRAUDAMP7D Boards. Aber das muss man dir ja nicht erzählen, du bist ja mehr im Thema durch die vielen US-Foren in denen du dich bewegst.


    In dem Referenzdesign steht drin, daß bei der der Leistung von 250W 4 Ohm nicht unterstützt wird. Und in der Version wird der IRFI4020H eingesetzt. ("Table 1", Seite 4 des PDFs)

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Wenn man hier zwischen den Zeilen liesst, ist das sogar eine Sinnvolle Info, ich sehe schon genau so einen besserwisser-Menschen wie dich davor stehen und sagen "Ach das mit den Acht Ohm steht da nur so drauf, das wird schon gehen mit weniger, ich hab da Ahnung, lese viel in Foren"


    Nein, das geht ganz anders. "Ah, das Kabel muß hier rein" *stöpsel* - ohne daß groß irgendwas gelesen wird. Davon abgesehen haben sehr viele Boxen überhaupt keine Kennzeichnung der Impedanz oder schlicht falsche Angaben. Oder es wird ein 2. Paar dazugeklemmt.

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Ich werde denen vorschlagen dich als Berater einzustellen, über die Jahre kannst du den Radio und Fernsehtechnikern und Meisterbrief besitzern dort bestimmt noch so einiges beibringen, wie uns allen hier ja auch immer.


    Wieviel zahlen die denn?

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Auch hier wieder meine Frage ob du überhaupt liesst und verstehst was hier geschrieben wird. Oder ist Mathematik nicht so deine Stärke?
    Meine gesamten Investitionen für dieses Projekt würden sich auf unter 10€ belaufen. Darf ich dir unsere Paypal Adresse geben um den Rest zu den von dir geschriebenen 70Euronen aufzustocken? Dann verwerfe ich dieses Vorhaben hier sofort, und wir kaufen einen Amp deiner Empfehlung für das Geld.


    Du hast die Schutzschaltungs-Boards nicht mitgerechnet. Und den Lüfter. Und den Kühltunnel. Ehrlich, die 60 Euro für Betriebssicherheit zu investieren, ist ganz sicher keine Verschwendung, gibt aber sogar noch billigere Amps, die brauchbar sind. Aber ich geb Dir einen kleinen Tip: Verkauf die Boards, Trafo, Elkos und Gehäuse, hol einen gebrauchten Amp und dann sind sogar noch 10 Euro für neue Kabel drin. ;)

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Ganz im Ernst Dosenfutter, ich danke dir dafür dass du dir die Zeit genommen hast hier immer zu Antworten, aber für mich hören sich die meisten deiner Antworten einfach nur nach klugscheisserischer besserwisserei an. Auch scheinst du immer wieder völlig zu ignorieren was hier bereits geschrieben wurde, anders kann ich mir deine Antworten einfach nicht erklären.


    Ist Dir bewußt, daß es in D soetwas wie das Produkthaftungsgesetz gibt? Wenn auch nur irgendwas passiert, bist Du einfach dran! Ich will Dir klarmachen, daß es nicht trivial ist, was Du da an Verantwortung eingehst und es ist sehr leicht, Fehler zu begehen bei dem Bau von so einem Amp, Fehler, die Du mangels Erfahrung nicht erkennen kannst. Auch Dein Radio- und Fernsehtechniker wird Probleme haben, was das Thermal Design angeht, weil er sowas normalerweise einfach nicht macht. Bau sowas mal für Dich selber, sammel Erfahrung damit, aber gib so ein Erstlingswerk nicht an eine öffentliche Stelle.

  • 250W 8Ohm RMS aus 20€ Amp Board L25D

    • Dosenfutter
    • 24. September 2015 um 16:26
    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Erstens werd ich nicht einfach irgendwas zusammen Pfuschen, sondern mir helfen lassen an Stellen wo ich es für nötig halte, so das vom bauen her alles Sicher gestaltet ist.
    Zweitens muss das Gerät danach von einem Elektrobetrieb geprüft, abgenommen und gesiegelt werden, so dass mir danach rechtlich schon mal nichts mehr passieren kann.


    Blöd nur, daß das nicht vor falscher Bedienung (Pegel, niedrige Impedanz) schützt. Und die Abnahme deckt diese Dinge eben nicht!

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Drittens wird das alles in ein vorhandenes dickwandiges vollmetall-Gehäuse eingebaut, was dann auch wiederum in einem vollmetall-Rack eingebaut ist. Von hinten mit Metalltür verschlossen, vorne mit Sicherheitsglas und Schloss.


    Das ist ein grober Fehler! Alles, was Leistung bringt, braucht auch Kühlung und nein, auch ein Lüfter ist kein Ersatz für Lufzu- und -abfuhr. Ein Hitzestau ist so schon fast vorprogrammiert.

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Dieses Rack steht auch noch zwangsweise immer Sichtbar von einer Aufsichtsperson in einer Ecke mit nicht verkleideten Hohlblock-Steinwänden.
    Also selbst wenn wir jetzt von dem Fall ausgehen dass alles hell in Flammen aufgeht, es niemand bemerkt, und niemand löscht, würde ausser der Technik quasi nichts zu schaden kommen. Aber es steht ja nicht alles direkt im Feuer was kaputt geht.


    Auch das ist ein Irrtum! Du hast anscheinend noch nie die Schäden durch Ruß gesehen. Selbst bei einem relativ kleinen Brand steht in der Regel danach eine Komplettrenovierung an.

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Ich sehe da einem uralten Casettenradio was irgend wer mitbringt und dann in der Küche auf der Arbeitsplatte steht ein weitaus größeres Risiko.


    Das wäre wiederum das einzige, was mir keine Sorgen bereiten würde. Die haben eine Sicherung, keine hohe Leistung und kunststoffgehäuse.

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Stand jetzt werde ich die Module nehmen und in das vorhandene Endstufengehäuse einbauen und dann testen was damit geht.
    Laut Aussage des Entwicklers selbst in einem Forum gehen mit den Boards mit den 4019er Mosfets problemlos 4Ohm bei 50V Eingangs-Spannung.


    Bei 50V ist die Leistung an 8 Ohm 78,125W, wie ich vorhergesagt habe. Ich würde das gerne selber mal lesen, hast Du den Link noch? Übrigens sind die Module angegeben mit einer Betriebsspannung zwischen 60 und 80V.

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Auf dem Gehäuse was ich nutzen möchte steht eh an den LS Klemmen bereits 8-16Ohm, also alles OK.


    Und Du meinst, das hilft? :lol: Du mußt dann hinterher sowieso beweisen, daß es nicht Deine Schuld war.

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Dieses ganze vorhaben werde ich vorher mit der Elektrofirma besprechen und mir anhören was die davon und von der Betriebssicherheit halten. Sollten dort auch keine Einwände kommen, spricht für mich nichts dagegen das ganze zu testen.


    Wenn die Elektrofirma keine aus der VA-Branche sind oder Unterhaltungselektronikspezialisten sind, können die das wahrscheinlich eh nicht einschätzen, das einzige, was die überprüfen ist die VDE-Konformität.

    Zitat von &quot;Morpheus82&quot;

    Wenn ihr wüsstet wie traurig die Kinder waren als die Anlage drei Wochen gar nicht lief und wir gar keine Musik hatten, dann wüsstet ihr auch warum ich nach jedem Strohhalm greifen möchte. Wenn ich mal eben 1000€ auf dem Konto über hätte, würde ich meine Zeit mit schönen Dingen verbringen und einfach eine Anlage kaufen und spenden, ist mir aber leider nicht möglich, also versuche ich das beste draus zu machen was ich kann. Ich weiss das ist in den meisten Augen nur gebastel, aber ich habe leider keine andere Möglichkeit. Ich danke jedem sehr der mir hilft.


    Mein Tip ist nach wie vor für 40-70 Euro einen gebrauchten PA-Amp zu kaufen. Das ist rundrum immer noch deutlich billiger und vor allem sicherer. Ich hab alles gesagt, was ich sagen wollte, ich drück Dir die Daumen mit was auch immer Du machen wirst.

  • 250W 8Ohm RMS aus 20€ Amp Board L25D

    • Dosenfutter
    • 23. September 2015 um 23:51

    Ich hab mir das Datenblatt vom irs2092 heruntergeladen und das Referenzdesign des Amps angeschaut. Darüber hinaus hab ich die Foren gewälzt, vor allem amerikanische, aber auch deutsche. Die meisten, von denen ich gelesen hatte, die den Amp mit niedrigeren Impedanzen betreiben, haben die Netzteilspannung stark herabgesetzt, keine hohen Dauerleistungen abverlangt oder auch garnix mehr dazu geschrieben. Der Strom ist dabei entscheidend, will man das betriebssicher machen, muß man mit der Spannung weit runter, es bleiben dann vermutlich nur noch ca. 75W dabei übrig. Niedrige Impedanzen sind ein Problem, spätestens, wenn mal jemand andere Kisten dranhängt und nicht weiß, daß man nicht unter 8 Ohm gehen darf. In einer Einrichtung wie einer Kinderturnhalle darf man keine Risiken eingehen, wenn was abfackelt, kann es sehr schnell ernst werden, besonders, wenn die Leute, die das bedienen, die Grenzen nicht kennen oder gar mal Kinder dran rumspielen. Für solche Einsätze muß es betriebssicher sein, das ist wichtiger als alles andere, das kannst Du nicht sicherstellen mit so einem Bastelkram. Du schraubst das Ding zusammen und dann haftest Du dafür! Überleg Dir genau, ob Du das Risiko (möglicherweise über viele Jahre) wirklich tragen willst bzw. kannst!

  • 250W 8Ohm RMS aus 20€ Amp Board L25D

    • Dosenfutter
    • 23. September 2015 um 23:01
    Zitat von &quot;scauter2008&quot;

    Wie sieht den das aus ?
    Mir würde jetzt nichts einfallen, was gegen den PA betrieb spricht.


    Dauerbelastbar, funktionierendes, ausreichendes (!) Kühlkonzept, zuverlässige Schutzschaltungen, Ausgangsimpedanz im brauchbaren Rahmen (min. 4 Ohm), Eingangsimpedanz im üblichen Rahmen (>10k, besser 50k) und symmetrisch um Kabel- und Geräteprobleme zu vermeiden, EMV, Betriebssicherheit.

    Zitat von &quot;scauter2008&quot;


    Kann doch 2 Ohm, dann sind 4 Ohm auch kein Problem.


    Das ist ein Irrtum! Schon an 4 Ohm hat der Amp ernste Probleme. Und die Kühlung reicht schon an 8 Ohm von hinten bis vorne nicht!

    Zitat von &quot;scauter2008&quot;

    Die Eingangstuffe von der ausgeschalteten Endstufe kann man ja weiter nutzen.


    Wat!?

    Zitat von &quot;scauter2008&quot;


    Muss man jetzt nciht verstehen....


    Muß ich Dir jetzt Class D erklären?

  • 250W 8Ohm RMS aus 20€ Amp Board L25D

    • Dosenfutter
    • 23. September 2015 um 19:40

    Es wird gerne was eingebaut um das Gewissen zu beruhigen. Wenn die einen Kurzschluß + DC Schutz haben, dann wäre das prima. Woher weißt Du, daß die gegen Kurzschluß schützt? Es ist nicht angegeben, keine Leistung, keine Impedanz, bei der die Schaltung in protect geht, man kann keine Impedanz oder Strom einstellen, es steht noch nicht mal dran, daß man dafür eine separate Spannungsversorgung braucht. Ich würde Dinge, von denen absolut nichts bekannt ist, einfach nicht kaufen - und erst recht nicht, wenn die eine äußerst wichtige Aufgabe zu erfüllen haben!

    Eine niedrige Eingangsimpedanz belastet die Quellengeräte stärker, es fließt mehr Strom, die Spannung bricht zusammen (wieviel kommt auf die Geräte an), die Kabel werden kritischer.

    Der Unterschied ist, daß im PA-Bereich die Geräte meist im oberen Leistungsbereich gefahren werden. Dazu kommt, daß meistens auch noch komprimiert wird (Limiter), das treibt die durchschnittliche Leistung stark nach oben. Die LD25D haben als Leistungsstufe 2 MOSFETs drin, es fällt also deutlich mehr an denen ab als an 'normalen' Class D Endstufen (-> gut zu erkennen an den Ausgangsinduktivitäten, idR. runde Kernspulen). Während für HiFi nur wenige Leistungsspitzen gefordert sind, reicht die Kühlung für die MOSFETs für PA-Betrieb nicht aus, es sei denn, man nutzt zusätzlich einen Lüfter. Die fehlenden Schutzschaltungen sind da nur noch das Sahnehäubchen. Betriebssicherheit sieht anders aus.

    Wenn Du das alles zusammenrechnest - es fehlen ja auch noch Gehäuse, Buchsen usw. - bekommst Du dafür eine neue Einsteiger-PA-Endstufe oder eine gute (!) gebrauchte.

  • 250W 8Ohm RMS aus 20€ Amp Board L25D

    • Dosenfutter
    • 23. September 2015 um 18:48

    Die L25D klingen gut und die Leistung an 8 Ohm ist prima für den Preis. Für PA sieht die Anforderung aber ein Stück anders aus.

    Die Schutzschaltungen kannst Du in der Pfeife rauchen, Du weißt weder, bei welcher Leistung die abschalten noch ob die bei Kurzschluß irgendwas machen, das einzige, was man weiß ist, daß die offenbar bei 30A dicht machen. Blöd nur, daß die L25D maximal 14A am Ausgang liefern. -> Nützt nullkommanull, völliger Quark für die L25D.

  • 250W 8Ohm RMS aus 20€ Amp Board L25D

    • Dosenfutter
    • 23. September 2015 um 17:52

    Für HiFi oder kleinen Aktivsub ist das okay, für alles andere fehlen die Schutzschaltungen und der Betrieb an niedrigen Impedanzen. Auch die Eingangsimpedanz von 3,5kOhm ist nicht grad toll und die Elkos sind deutlich zu klein. Ob das empfehlenswert ist, kommt drauf an, was Du damit vorhast.

  • Billigst Raveland Boxen tunen oder zumindest haltbar machen

    • Dosenfutter
    • 22. September 2015 um 16:53
    Zitat von &quot;MalteLaue&quot;


    Damit meine ich den Einbruch welcher sich in den vertikalen Winkelfrequenzgängen ergibt. Hier ist noch ein Bild der Simulation:


    Du störst Dich allen ernstes an dem extrem schmalbandigen Einbruch von weniger als einer fünftel Oktave bei 30°, wenn ab 4kHz bei 30° über ACHT dB in den Höhen fehlen?

    Zitat von &quot;MalteLaue&quot;


    Hmm, ja ^^ Ziemlich genau so. Aber ist doch besser, als diese komischen, kreischenden Piezo-Dinger, die absolut unkontrollierte Abstrahlung von mehreren FRS8 als MHT oder die gnadenlos überforderten Chassis aus des TEs Sony-Satelliten die er jetzt eingesetzt hat.
    oder was denkst du? ;)


    Die FRS8 bündeln in der vertikalen Anordnung vertikal sehr stark und ein homogener Klang (naja, mehr oder weniger) stellt sich erst in einigen Meter Abstand ein. Das ist nicht das gelbe vom Ei, das ist vollkommen richtig. Dazu brauchen die Dinger sehr viel Platz, etwa 40cm in der Höhe bei 4 Stück, das wird man eh nicht unterbringen können, selbst 3 nicht. Eine horizontale Verteilung kommt sowieso nicht in Frage, das gibt Auslöschungen und Peaks ohne Ende.
    Die Sony sind für die Tonne, so oder so.

    Trotzdem, 'keine Höhen' ist auch keine Lösung. Für den BG20 könnte ich mir einen kleinen Hornhochtöner vorstellen, etwa einen Monacor HT-30, aber das kostet wieder. Mir ging da etwas anderes durch den Kopf, einfach einen kleineren Breitbänder nehmen, der mehr Höhen macht und unter Winkeln besser abstrahlt. Ich weiß, die Auswahl ist da nicht sehr groß und die guten kosten gleich sehr viel mehr. Aber auf der anderen Seite sind BG20 und Hornhochtöner auch nicht grade ein Schnäppchen, Weichenbauteile kommen ja auch noch dazu (auch wenn die kein Vermögen kosten). Wenn man das vergleicht, dafür bekommt man für nur wenig mehr fertige passive PA-Kisten, die Höhen können und sehr viel besser abstrahlen.

    Zitat von &quot;MalteLaue&quot;


    Hmm, da habe ich eher weniger Bedenken. Immerhin, wenn man mal auf die Skalierung achtet, sind das bloß 3dB mehr gegenüber der Senke die kurz davor bei ~900Hz ist. Bzw. ist dieser "Buckel" genau im +/-3dB Bereich des Gesamtfrequenzganges (den Peak bei 8kHz mal rausgenommen)
    Ich denke nicht dass da irgendwas nerven wird.


    Du hast die Antwort schon selber gegeben, schau Dir Deine Winkeldiagramme an, bei 30° ist der Buckel ca. 6dB, das ist aufdringlich. Und bei 60° werden daraus 15dB! Das ist dann schon extrem penetrant.

    Zitat von &quot;MalteLaue&quot;

    Wenn doch, dann sollte dem zweiten 10µF Kondensator im BG20-Zweig ein weiterer 10µF Kondensator parallel geschaltet werden, sodass sich 20µF als Gesamtkapazität ergeben. Dadurch wird der Buckel komplett gerade gezogen. Die Impedanzkurve erhält dann auch die charakteristische "Spitze". Im vertikalen Winkelfrequenzgang wird der Einbruch bei 1kHz deutlich kleiner, aber immernoch heftig.
    Hier der Frequenzgang mit 20µF (durchgezogene Linie) und mit 10µF (gestrichelte Linie):
    [..Diagramm..]


    Sieht doch sehr viel besser aus, oder? Das wird auch unter Winkeln sicher besser gehen als die alte Schaltung.

  • Billigst Raveland Boxen tunen oder zumindest haltbar machen

    • Dosenfutter
    • 22. September 2015 um 01:16
    Zitat von &quot;Hagen Jaeger&quot;

    - Pro Box 3-4 Visaton FRS 8M in die geschlossene Kammer reinsetzen. Nach Möglichkeit alle übereinander, wenn das nicht geht... ist halt eben so. Alle in Reihe schalten.


    Wenn man die alle in Reihe schaltet, dann bekommt man 24-32 Ohm Nominalimpedanz. An den üblichen Verstärkern bleibt dabei kaum noch Leistung übrig -> zu leise. Nachdem die 4 FRS 8 M etwa 50 Euro kosten, kann man da auch genausogut einen Treiber und Horn einbauen und hat dann eine viel bessere Abstrahlung.

    Zitat von &quot;MalteLaue&quot;

    Insgesamt kommt ein Frequenzgang zu Stande, der auf Achse, also wenn man genau vor der Box auf Höhe des BG20 hört, doch sehr linear ist und sich gut addiert. Die Winkelfrequenzgänge zu den Seiten hin sind auch nicht schlecht, der BG20 fängt halt aufgrund seiner Konstruktion sehr schnell an zu Bündeln. Soll heißen: Je mehr man sich seitlich von der Box weg dreht, desto weniger Hochton ist vorhanden. Ein Übel das man akzeptieren muss.
    [...]
    Die Winkelfrequenzgänge nach oben und unten sind allerdings nicht so toll. Das liegt an der unterschiedlichen Steilheit der Weichenzweige und der hohen Trennfrequenz. Es ergibt sich ein starker Einbruch knapp unter 1kHz. Wieder ein zu verschmerzendes Übel.

    Um das mal anders auszudrücken: Außermittig (und das sind die allermeisten Zuhörer) hört es sich muffelig an, es kommen keine Höhen mehr an.

    Welcher starke Einbruch? Die 2 dB? :D Die Senke ist nicht negativ wahrnehmbar, eine Überhöhung dagegen schon.Der harmlos aussehende Buckel bei 1000-1500Hz wird aufdringlich, da sollte man mit dem Filter etwas weiter hoch gehen, das vertieft die Senke bei 900Hz zwar, aber das ist klanglich (anders als ein Peak) völlig unkritisch. Oder noch besser, gleich den Filter auf 12dB auslegen, mit dem der Buckel garnicht erst entsteht. Die Wahl von 2 W250 verstehe ich nicht so recht, man kommt damit grad mal auf eine f3 von 70Hz und gibt dafür ~90 Euro aus. Das geht sicher auch billiger und besser.

    Deine Idee für das Gitter ist allerdings klasse! Billig, einfach und effektiv, top!

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