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  2. Dosenfutter

Beiträge von Dosenfutter

  • Amps für JBL SRX 8*18"; Proline? Crown?

    • Dosenfutter
    • 26. Mai 2014 um 05:53
    Zitat von "Gudel"

    Crown XTi 4000 (1200W) --> eher zu wenig Leistung
    Crown XLS 5000 (1800W) --> schwer und angeblich nicht die beste Qualität (störanfällig)
    Proline 2700 (~1500W) --> günstig, aber schwer und auch nicht die beste Qualität


    Dir ist schon klar, daß zwischen 1200W und 1800W grade mal 1,76 dB liegen? Wenn man die Powercompression abzieht, bleibt davon idR. weniger als 1dB übrig! Die Endstufe nach diesem Kriterium auszusuchen scheint mir doch mehr als fragwürdig.

    Edt: sry für Doppelpost :(

  • Amps für JBL SRX 8*18"; Proline? Crown?

    • Dosenfutter
    • 26. Mai 2014 um 05:45
    Zitat von "Gudel"

    Werde mir diese Woche das DBX Driverack PA+ oder die Alternative von Behringer, DXC2496 bestellen. Die von Behringer ist etwas günstiger und wahrscheinlich genau so gut, aber vom Driverack PA weiß ich sicher, dass sie Presets hat für mein System.


    Du mußt eh oft die Presets an die Location bzw. Aufstellung anpassen. Ein Controller kann auch nicht hexen. Von daher sind die vorhandenen Presets nur ein Anhaltspunkt, kein 'one fits all' Setting. Von einer Zelt- oder Openair-Location zu einer großen oder kleinen indoor-Bühne muß man an den Settings eh heftig kurbeln. Aufstellen und 'alles paßt' ist nicht, egal ob Controller oder nicht, das kann auch ein Controller mit vorgefertigten Settings nicht.

  • Diskussion Low Budget Amps

    • Dosenfutter
    • 26. Mai 2014 um 04:32
    Zitat von "DJ-JAJA"

    In so nem Fall macht man nen Deal mit nem ordentlichen Verleiher und mietet sich das Material.


    Es ist ziemlich praxisfremd, dafür etwas auszuleihen. Bei 3-4 Auftritten mag das sein, aber wer 5-10 Auftritte im Jahr hat, der hat in der Regel neben seinem Job nicht so viel Zeit, jedesmal zur Probe vorher zum Verleiher hinzufahren und das Ding einzupacken. Schließlich geht das hin- und hergefahre nicht nur von seiner Zeit sondern fast immer auch von der Zeit der anderen Bandmitglieder ab.

    Zitat von "DJ-JAJA"

    Ist ne Frage der Wirtschaftlichkeit und Ökologie. Den t.Amp schmeißt Du weg. Bei ner besseren Endstufe lohnt sich dann auch ne Reparatur. Teurer ) Besser stimmt lieder wirklich nicht immer. Aber unter einem gewissen Preis, geht es unter garantie zu lasten der Qualität.
    You get what you pay for.


    Es ist ein Märchen, daß teure Amps nicht kaputtgehen. Das gibt es überall, in jeder Preisklasse. Die T-Amps haben aufgrund des Preises eine Stellung im Markt und Thomann kann auch den Service bieten, der nötig und vor allem auch zufriedenstellend ist. Bei der verkauften hohen Stückzahl ist das für T auch finanziell kein Problem, den Service zu bieten. 'Gefühlt' gibt's von den T.Amps mehr defekte, von denen man in Foren liest, rechnet man das auf die Verbreitung hoch, gibt's allerdings nicht mehr Ausfälle als bei den meisten 'amtlichen' Amps. T ist dazu auch noch sehr kulant, deswegen gibt es (wenigstens IMO) keinen Grund zu meckern.

    Zitat von "DJ-JAJA"

    Die 4-700 wurde hier auch hochgejubelt. Ich hab mir dann mal eine bestellt und hab´s nicht verstanden. Leistung/Klang/Verarbeitung/Aufbau...naja...aus meiner Sicht unterste Schublade.


    Ich würde mir auch keine 4-700 kaufen. Aber das liegt nicht dran, daß der Amp nix taugt sondern weil der Amp für mich nicht die richtige Wahl ist von den Eigenschaften her. Wenn der Amp auch für Dich nicht das richtige ist, dann ist das noch lange kein Grund, den als schlecht zu bezeichnen, er ist vielleicht nur für DICH schlecht! Wenn er für Dich nicht taugt, okay, dann kauf ihn halt nicht, für andere ist das allerdings eine gute Lösung, deswegen so ein Pauschalurteil für alle anderen abzugeben ist so sicher nicht korrekt. Aus genau dem Grund finde ich es auch wichtig, daß sowas in Foren besprochen wird und man anhand eines Threads rausbekommen kann, ob für einen selbst das eine gute Lösung ist und ob die vorhandene Anlage für den Amp (bzw. umgekehrt) geeignet ist oder nicht.

    Und nein, ich bekomme keine Sonderkonditionen bei T für solche Posts. Ich bin noch nicht mal ein guter Kunde beim T. ;)

  • Wie wichtig ist der Dämpfungsfaktor von Endstufen wirklich?

    • Dosenfutter
    • 12. Mai 2014 um 13:12
    Zitat von "chris216"

    Nö. Aller Strom, der durch diese Leitung zum LS fließt, kommt direkt daneben wieder zurück. Parallel geführt ist auch der gemeinsame "Minus-Leiter". Da wird sich kein relevantes Feld aufbauen, weder E noch H.


    Der Strom ist der gleiche, vollkommen richtig. Aber es vervielfacht sich die Windungsanzahl in den jeweiligen '+' gegenüber dem '-', eine Verdoppelung der Windungen hat eine Vervierfachung der Induktivität zur Folge. So ein versehentlich 'improvisierter' Kern, der vielleicht noch dazukommt, macht es dann möglicherweise nicht mehr so trivial. Mag sein, daß das in der Regel keine großen Auswirkungen hat, weil man einfach noch an den Settings etwas schraubt, Lautsprecherkabel im Wickel irgendwo hinlegen, ist trotzdem keine gute Idee.

  • Wie wichtig ist der Dämpfungsfaktor von Endstufen wirklich?

    • Dosenfutter
    • 12. Mai 2014 um 03:02
    Zitat von "LechnerTom"

    Nix mit Spule bei Wickel. Werden Hin- und Rückleiter parallell geführt, dann gibts keine Spule. Induktivität baut sich nur über die Fläche im Stromkreis auf, und die ist bei parallell geführten Leitern nahezu Null.


    Das mag der Fall sein, wenn die Kabel alleine für die Subs verwendet werden, wer aber Tops dadurch mitversorgt (2. Leitungspaar) oder Adern sparen will und z.B. eine - und mehrere + (Sub, Top, Tops an sich aktiv getrennt) oder einfach viele Leistungen im Kabel benötigt, fnidet dafür eine andere Situation vor.

    Zitat von "wora"

    ... und selbst wenn´s ne spule wäre:
    - ne spule in reihe ist höchstens ein tiefpass, für bassignale also keine wirkliche bedrohung ;)


    Widerstand? Check. Induktivität? Check. Kapazität? Checkt. Hast Du schon mal gehört, daß es soetwas wie einen Schwingkreis gibt? Und ja, auch ein Sub-Amp kann anfangen zu schwingen. Die Spulen liegen übrigens auch noch in der Leitung.

  • 4-Wege System aufbauen und einmessen - Unterstützung Gesucht

    • Dosenfutter
    • 11. Mai 2014 um 23:22

    Ich glaube, darauf können wir uns einigen. Ich denke auch, daß schon das meiste gesagt wurde, es bleibt nur abzuwarten, was der TO sagt bzw. von den Versuchen dann berichtet.

  • 4-Wege System aufbauen und einmessen - Unterstützung Gesucht

    • Dosenfutter
    • 11. Mai 2014 um 21:07
    Zitat von "Hagen Jaeger"

    [...] Aber einige Kommentare sind zu sehr der Logik des Spruches 'was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht' nachempfunden. Sprich : Einfach mal offen für Alternativvorschläge sein, die im ersten Moment vielleicht komisch klingen und von jemandem kommen, der es vielleicht in einigen Belangen sogar besser weiß, als anfänglich vermutet wird.


    Ich bin für fast alles offen. Aber ich bin auch offen für meine eigenen Erfahrungen. Und die sprechen eine deutliche Sprache.

    Zitat von "Hagen Jaeger"

    Hier geht es ja drum eine Lösung für eine suboptimale Zusammenstellung zu finden. Das diese Lösung kompromissbehaftet sein wird sollte klar sein, aber man kann einen besten Kompromiss finden, denke ich - und dieser ist augenscheinlich nicht 2 Wege Bass mit x-y Hz und y-z Hz zu fahren.


    Kannst Du mit zwei Autos gleichzeitig fahren? Naja, das geht schon irgendwie, Lenkung mit einem Zahnriemen, Pedale mit Bowdenzügen...
    Der Kompromiß sieht so aus: "Ich säge mal das hintere Teil von meinem Porsche ab und kleb die Hälfte von meinem Passat dran." Klar, ist Äpfel und Birnen, aber genau, sogar ganz genau das ist es hier auch!

    Zitat von "Hagen Jaeger"

    Ich würde pauschal erstmal den anderen Bass und das Top um die Hornlänge des Bastelhornes verzögern -> kein Phasendreher mehr durch mechanischen Versatz. Der Helmholtzresonator in der Bassreflexkiste wird die Phase auf der Tuningfrequenz wegdrehen, setzt man den Highcut beim Horn höher als beim Bassreflex, passt der Phasengang aber wiederrun, weil der höhere Einsatzpunkt des HornbassHighcut das Wegdrehen der Phase über der Tuningfrequenz wieder kompensieren kann. Ich würde mal probieren BR : 35 Hz Highcut 3. Ordnung Butterworthcharakteristik, Horn 50 Hz Highcut 3. Ordnung Butterworthcharakteristik.


    Hört sich ja ganz gut an, aber Du vergißt, daß das Horn einen Wirkungsgrad hat, der mindestens 3dB über dem der Reflexkiste liegt bei 50Hz (bei 120Hz +11dB!). Wenn Du den Pegel nicht angleichst, hört man von dem BR-Sub kaum was bis garnix. Den Pegel willst Du dann also mit der Leistung auffangen? Und das, obwohl die BR-Kiste noch so viel tiefer spielen muß? Wenn die die Leistung vertragen, dann ist spätestens beim Hub Feierabend. Die Powercompression frißt auch noch mal 1-3 dB (sehr vorsichtig angenommen). Für mich hört sich das nach einem Patentrezept an, um die BR-Kisten zu schrotten. Ehrlich.

    Zitat von "Hagen Jaeger"

    [...] Das ist jetzt ein Kraut- und Rüben-Beispiel und beachtet auch nicht die eventuelle Bandpasscharakteristik des Hornvolumens, aber das mit Messungen einzustellen und zwei DCX auf gescheite summation anzupassen und einzustellen geht und wird funktionieren. vielleicht mit ganz anderen filtern, aber es geht meiner Meinung nach


    Dazu müssen erst noch 2 DCX gekauft werden, Kabel, ggf. Amps (beide parallel an einen klemmen ist ja wohl nicht, da sind wir uns ja wohl einig?). Dann einen Haufen Zeit, alles zu Messung auf- und wieder abbauen usw., für ein voraussehbar eher mittelmäßiges Ergebnis (oder darunter) scheint mir das sehr viel an Aufwand zu sein. Gut, ist nicht mein Geld, aber es ist gefragt worden und ich hab meine Meinung dazu geäußert. Ehrlich gesagt, hab ich keine Lust mehr, dazu noch mehr zu schreiben.

    Zitat von "Hagen Jaeger"

    Ich zitiere das nochmal anders, dann liest du dir es nochmal durch und überlegst dann mal selbst, ob dieser schnippige Kommentar hätte wirklich sein müssen. Here we go :


    Ich hab schon mehrfach anders versucht, das klar zu machen. War aber anscheinend nicht deutlich genug. Von daher: Ja, mußte offenbar sein.

  • 4-Wege System aufbauen und einmessen - Unterstützung Gesucht

    • Dosenfutter
    • 11. Mai 2014 um 17:32
    Zitat von "Hagen Jaeger"

    Welcher Bass von wo bis wo spielt und wie das ganze dann gescheit gemischt / delayed / verpolt werden muss, das muss man dann aber wirklich mal messen. Aber dass man da ne gescheite Summation hinbekommen kann steht außer Frage.


    Ne, das ist keine Frage. So sicher wie Du bist, haben ja alle anderen hier im Thread ja wohl keine Ahnung (ink. mir ;)). Dann zeig doch einfach, wie das funktioniert.


    Zitat von "Hagen Jaeger"

    Wie das ganze klingt steht auf nem anderen Blatt, aber wenn es einzeln nicht schlecht klingt, wirds gescheit gemischt auch net schlecht klingen.


    :lol: Ja, dieser umwerfenden Logik muß man ja einfach folgen. :D

    Zitat von "Hagen Jaeger"

    Hier musste dann halt nen Messknecht für auftreiben, der muss wissen was er tut und sollte natürlich nicht chronisch allergisch gegen das Wort 'Mischen' in direkter Verbindung mit 'Subwoofer' sein - übrigens ne sehr neumodische Allergie :wink: ... Denke aber, dass du damit rechnen musst, dass das was kostet - das Projekt ist, wie du selbst schon festgestellt hast, nicht besonders sinnvoll und von daher keine interessante Freizeitbeschäftigung für so jemanden.


    Vergiß dabei nicht, die Messungen im Freien durchzuführen, sonst spucken Dir die Raummoden auch noch in die Suppe. ;)

  • 4-Wege System aufbauen und einmessen - Unterstützung Gesucht

    • Dosenfutter
    • 11. Mai 2014 um 09:08

    Args, Kapitelnummer und Seitennummer durcheinandergewürfelt, sry..

  • Tappedhorn212

    • Dosenfutter
    • 11. Mai 2014 um 05:12

    Die Breite auf Treiberhöhe ist äußerst knapp. Wenn da mal ein anderes Chassis rein soll, fängt das Gebastel wieder an. ;)

  • Wie wichtig ist der Dämpfungsfaktor von Endstufen wirklich?

    • Dosenfutter
    • 11. Mai 2014 um 04:56
    Zitat von "tobias kammerer"

    Ich habe mich nicht getraut, das mit Kabellängen vorzuschlagen, denn da ändert sich nicht nur der Widerstand, sondern auch z.B. die Kapazität. Das wäre dann ein eigenes Kapitel: Wie wichtig ist das Lautsprecherkabel. Ich bin zwar der Meinung, dass das praktisch keine Rolle spielt, aber der Meinung ist ja nicht jeder.


    Macht es einen Unterschied? Jein. Ja, es gibt Konstellationen, bei denen man tatsächlich einen Unterschied hört. Neben dem Widerstand und der Kapazität ist auch die Induktivität ein Thema, vor allem, wie die Kabel in der Praxis verlegt werden. Hat man ein 'schön ordentliches' Wickel, hat man eine Spule gebaut. Steht da in der Mitte noch etwas aus Metall? Klasse, das ist jetzt eine Kernspule! :D

    Hört man das? Ist meist recht subtil und auf einer Veranstaltung nicht rauszuhören, für normale Besucher sowieso nicht. Was aber einen erheblichen Unterschied machen kann (und reell auch immer wieder tut) sind die Übergänge. Also Stecker/Buchse oder Klemme/Kabel. Wer also schon in seinem Rack hinter dem Amp 3 Zwischenkabel und Buchsen drin hat, versaut sich den Dämpfungsfaktor, schlimmer als 5 oder 10m längeres Kabel.

    Zitat von "simonstpauli"

    Was hat das jetzt mit Meinung zu tun? Kabelkapazität- und induktivität sind existent und bilden einen Tiefpass, dessen Grenzfrequenz im Normalbetrieb weit über hörbaren Frequenzen liegt. Wir reden hier von MHz. Wenn jemand das (speziell noch bei Subs) raushört, gibt es ein goldenes Ohr von mir. Ich denke, das können wir getrost vernachlässigen. Genau so wie den Skin-Effekt, dort gilt ebenfalls: "Ja, es gibt den Effekt, nein, er ist nicht relevant für uns".


    Dem stimme ich zu. Allerdings hast Du einen Teil vergessen, den man leider nicht vernachlässigen kann: Die Kapazität. Und die macht sich bemerkbar. Keine Katastrophe, sollte man bei diesem Thema aber nicht unter den Tisch fallen lassen. Viel wichtiger ist IMO jedenfalls, daß die 'digitalen' Amps je nach Impedanz im HT-Bereich teilweise den Frequenzgang beträchtlich verändern.

    Zitat von "simonstpauli"

    Die Kabellänge, -querschnitt und -material sind wichtig. Wobei man bei Material ja oft Kupfer antrifft. Bei CCA (kupferkaschiertem Aluminium) muß man aufpassen, es sieht aus wie Kupfer, hat aber einen höheren Widerstand, ein geringeres Gewicht und einen geringeren Preis. Da gibt es schon mal Werbeanpreisungen "100% CCA-Kupfer", was auf Deutsch bedeutet, es sind ein paar Prozent Kupfer in der Ummantelung.


    Außer für Festinstallationen verbietet es sich sowieso, CCA-Kabel zu verwenden. Die Trägerdrähte sind aus Aluminium und sind viel weniger oft biegbar, mit anderen Worten, die brechen sehr viel früher als die Kupferkollegen. Man sollte also nicht nur auf den Preis schauen sondern wirklich sichergehen, was für ein Kabel man einsetzt.
    Die dickeren Kabel sind übrigens alleine deshalb schon empfehlenswert, weil sie an den Kontaktstellen mehr Oberfläche haben, die wichtigen (und meist leider ignorierten) Übergangswiderstände kann man so etwas geringer halten.

    Zitat von "simonstpauli"

    Absolut. Es ist unter dem Strich eine Kostenfrage. Zwei kleinere Amps sind eben teurer als ein großer.

    Der Extremfall davon ist ja self powered. Da reicht dann wieder 0,75mm² zum Treiber.


    Vollkommen richtig, kann ich nur unterschreiben (beides).

  • 4-Wege System aufbauen und einmessen - Unterstützung Gesucht

    • Dosenfutter
    • 11. Mai 2014 um 04:35
    Zitat von "derwilli"

    Ok also was ich wie schon erwähnt habe ist der Sinn eines 4 wege System hier wahrscheinlich wirklich nicht sinnvoll. Habe ich verstanden - hierzu bitte keine Debatten mehr!

    Aber dann möchte ich nun das Thema aufgreifen wie ich am besten die Hörner mit den BR's ins Zusammenspiel bringen kann. Aufstellung der Komponenten leuchtet ein und macht Sinn.


    Als erstes muß ich mal festhalten, daß Du anscheinend nicht gelernt hast, was das Problem dabei ist. Es sind mit diesen Lautsprechern nicht im Mittelhochtonbereich ein Weg zuviel, sondern im Bass!

    Zitat von "derwilli"

    Ich würde dann wahrscheinlich rechts links einen Turm aufstellen [...]

    Aber wie macht es mehr Sinn?


    Es macht garkeinen Sinn! Außer, Du benutzt ein Pärchen der Subs als reinen Abstandshalter, ohne daß sie angeschlossen sind.

    Zitat von "derwilli"

    So und nun zur Trennung. Grobe Gefühlsschätzungen reichen mir für den Anfang auch erstmal aus;) . Ich denke der Lowcut für beide basssysteme ist klar, 40hz.
    Die BR's mit 100hz butterworth weg.
    Die Hörner bis 180 Hz und dann LR24 weg und das Top dann trotzdem mit schon ab 100hz dazu, gibt sicherlich zu viel Pegel in diesem Breich, aber dann entweder dort etwas reduzieren oder den Rest erhöhen?

    Könnte es so Sinn oder eher nicht?


    Nein, macht so keinen Sinn. Subs nicht mischen! Die Subs haben einen anderen Phasenverlauf aufgrund der unterschiedlichen Bauweisen, man bekommt die in Teilbereichen vielleicht harmonisch hin, aber nie über den ganzen Bereich! Du hast so immer irgendwo Peaks und/oder Auslöschungen.
    So nebenbei sind die 180Hz das alleräußerste für die Hörner, besser wäre auf jeden Fall niedriger. Und vor allem auch das Top nicht im Bereich der Subs spielen lassen! KEINE breitbandige Überschneidung!. Wenn Du die Subs bis 180Hz laufen läßt, dann die Tops erst ab 180Hz! Das macht aber keinen Sinn, da Deine Tops eh völlig problemlos ab 100Hz gehen. Außerdem ist die Einstellung am Controller nur die elektrische und geht nicht auf einen Pegelanstieg oder -abfall ein. Hat ein Sub obenrum einen Pegelanstieg, muß man dementsprechend tiefer trennen, damit die akustische Trennung glatt passiert. Wie schon gesagt, besser eine Lücke als ein Peak, z.B. wenn man zuviele Lautsprecher gleichzeitig laufen läßt. Selbst, wenn der Pegel hinkommen würde, klingt es dann total matschig.

    Was Du machen kannst ist, die Bastelhörner zu Kickern umbauen, ist aber genausoviel Arbeit wie neue HD15 zu bauen.

    Zitat von "derwilli"

    Danke für konstruktive Vorschläge ;) ... Über den Hochtonzweig den Schotte angesprochen hat denke ich mal nach ;)


    Mein Vorschlag wäre, daß Du erstmal lernst, wie eine PA sinnvoll aufgebaut wird. Danach unbedingt lernen, wie ein Controller funktioniert und was man damit alles machen kann und was nicht.

  • 4-Wege System aufbauen und einmessen - Unterstützung Gesucht

    • Dosenfutter
    • 10. Mai 2014 um 04:15

    ...edit...

  • 4-Wege System aufbauen und einmessen - Unterstützung Gesucht

    • Dosenfutter
    • 10. Mai 2014 um 03:21
    Zitat von "Schotte"

    Hallo,

    generell kann diese Anlage nur "Kreativ-Musikalisch" Abgestimmt werden, also nix für Leute die "nur" mit Ihrem Messystem umgehen können und von Musik keine Ahnung haben :wink: . Das sich da 2 Überlappungen ergeben muß auch nicht zwangsläufig "schlimm" sein, das wird in der Praxis auch häufiger genutzt als gedacht.


    Ich hab nix gegen eine Abstimmung per Gehör. Aber 2 Überlappungen, die über ~eine Oktave gehen, kann sich nicht gut anhören, das hab ich noch nie erlebt. Eine, mag sein, gleich 2? Praktisch unmöglich.

    Zitat von "Schotte"

    Bei so etwas bietet sich immer an Hornbässe oder ähnliches wo Obertöne raus kommen R + L direkt unter die Topteile und alles was tief "Mummelt" einfach als "Infra-Mono-Cluster" zu betreiben.


    Ist aber leider beides an Subs dafür nicht dafür geeignet.

    Zitat von "Schotte"

    Was die Anlage klanglich aber nur wirklich nach vorne bringen wüde wäre ein zusätzlicher Superhochtonzweig oder gleich einen BMS Koax Treiber im Top.
    Sonnst ist es halt nur ein 70er Jahre R+R Standart-Top. 8)


    Damals war die geringe Belastbarkeit der Chassis der Hauptgrund, daß es so gemacht wurde. Klanglich oftmals garnicht6 schlecht, heute aufgrund der Materialpreise und der geforderten Größe und Gewicht kaum noch zu machen. Solche Systeme werden am besten so betrieben, wie sie damals konstruiert wurden, als Tribut an aktuelle Anforderungen gerne mit Infras zu ergänzen. Aber bitte die Klassiker nicht mit zuviel Leistung grillen - daß ein hoher Pegel kommt (Wirkungsgrad eben) und man nicht so viel Verzerrungen hört, bedeutet nicht, daß man noch mehr Leistung reinpumpen darf.

    Von mir nach Leipzig ist es leider etwas weit ...


    Gruß :wink: Schotte[/quote]

  • Wo geätzte/gelasterte Schablonen beziehen

    • Dosenfutter
    • 10. Mai 2014 um 02:09

    Das kann man selber machen. Mit einer dünnen Kupferplatte (0,5mm), ätzen wie eine Platine. Damit man das nicht Abkleben muß oder ähnliches, druckt man das einfach Motiv/Logo mit einem Laserdrucker aus (spiegelverkehrt und invertiert) und fixiert den Ausdrück auf der Schablone, mit einem Bügeleisen den Druck übertragen und anschließend ins Säurebad. Geht gut, ist billig und schnell. Man sollte allerdings einen Rahmen fertigen, damit das ganze langzeitstabiler bzw. robuster wird.
    Alternativ geht natürlich auch der Foliendruck (gibt massig Firmen dafür), wahlweise auf steifes Matreial oder klebend, um auch eine Schablone selber zu ätzen. Eine weitere Alternative ist natürlich, das von einem Metaller oder Kunststoffverarbeitenden Betrieb per CNC (Laser/Fräsung) anfertigen zu lassen. Ich würde eine Folie bevorzugen. Ein Problem sind allerdings Deine Initialen, es führt kein Weg dran vorbei, daß man dem B für die inneren Flächen auf 2x sprüht (mit 2 Schablonen), eine 'Brücke' baut - oder eben das Design des Logos ändert. Du könntest aber natürlich auch Deinen Namen ändern lassen.. :D :lol:

    Edit: Alternativ kannst Du Dich auch an eine Firma wenden, die Gobos herstellt. Eignet sich genauso als Schablone, halt noch einen Ring außenrum ankleben gegen den Sprühnebel.

  • Wie wichtig ist der Dämpfungsfaktor von Endstufen wirklich?

    • Dosenfutter
    • 10. Mai 2014 um 00:26
    Zitat von "bassking67"

    ah, da hätten wir zumindest 'mal eine ordentliche rechnerische Abhandlung des Themas...

    http://www.cartchunk.org/audiotopics/DampingFactor.pdf


    Ordentlich? Naja, als ordentlich bezeichne ich etwas, das nicht nur auf EINE und dazu geschlossene Box eingeht. Ich meine, wie realistisch ist das denn? Geschlossene Kisten gibt's kaum, Subs für Spezialfälle oder URPS und div. Tops sind da die Ausnahmen. Und das war 1994 schon lange Realität! Nimmt man eine BR-Kiste, die hat zwischen den beiden Impedanzpeaks (Chassis und Port) einen Bereich, der niederohmig ist - und genau da wirkt sich der Dämpfungsfaktor aus, ist er niedrig, hört es sich verwaschen an, ist er hoch, merkt man, daß der Bass viel kontrollierter und sauberer ist. Aber auch auf den resonanten Frequenzen macht es sich bemerkbar, es fehlt Kontrolle. Es wird nach immer mehr Leistung geschrieen und immer niedrigere Impedanzen gefahren, man braucht sich dann aber nicht zu wundern, wenn man 2-Ohm Betrieb macht (was immer beliebter wird) und einem dann alleine die Stecker und Kabel schon alles versauen. Und wenn wir schon beim Thema sind, Speakons sind super bequem, betriebssicher, aber die geringen Querschnitte, die die Stecker grade noch erlauben und das in-serie-stecken sind hausgemachte Sachen in Punkto Kontrolle im Bass (speziell da, aber nicht nur). In Sachen Betriebssicherheit (Ausfall) und Klang wäre es deswegen meist sinnvoller, mehrere Amps (oder Multichannel-Amp) mit geringerer Leistung zu nehmen, die dann aber weniger Chassis gleichzeitig Pro Ausgang antreiben.

  • 4-Wege System aufbauen und einmessen - Unterstützung Gesucht

    • Dosenfutter
    • 9. Mai 2014 um 21:57

    Nein, das geht nicht gut. Von 50 bis 90 Hz ist fast eine ganze Oktave. Ziel ist, die Lautsprecher möglichst GARNICHT im selben Bereich laufen zu lassen. Eine Überlappung bei den Controllereinstellungen kann sinnvoll sein, weil sich der akustische Übergang von dem elektrischen deutlich unterscheiden kann. Im Zweifelsfall ist es aber immer besser, eher eine Lücke zu lassen als eine zu große Überlappung entstehen zu lassen. Und um es auf Deinen Fall anzuwenden: Die beiden Sub-Typen laufen im fast gleichen Bereich, eine sinnvolle Kombination gibt es damit nicht, außer vielleicht Delayline oder Nebenraum oder ähnliches. Hol Dir lieber noch mehr von der einen Sorte und verkauf die anderen. Oder verkauf beides und besorg Dir was wirklich tauglich ist für 2-Weg Bass, also Infra und Kicker.

  • 4-Wege System aufbauen und einmessen - Unterstützung Gesucht

    • Dosenfutter
    • 9. Mai 2014 um 16:03
    Zitat von "derwilli"

    Hallo,

    @ Dosenfutter, danke für deine Ausführungen, ich gebe dir recht wenn du meinst das es von vornherein schwieriger wird wenn man unterschiedliche Fabrikate und Bauweisen mischt.
    Über die tauglich vom Material will ich hier wie gesagt keine Diskussionen auslösen. Wenn es professionell werden sollte, hätte ich anderes Material und würde mich dann auch im PA-Forum melden.
    Ich denke für die Zwecke die ich beabsichtige bin ich hier richtig und die Frage darf denke ich auch gestellt werden :wink: .


    Das Material ist tauglich - nur nicht zusammen, so wie Du es planst.

    Zitat von "derwilli"

    Und JA ich will es machen, nur um es zu haben.


    Du kannst das ja gerne machen, aber Ist das ein Grund, um es falsch zu machen?

    Zitat von "derwilli"

    Mit den 25hz habe ich mich ggfs. Falsch ausgedrückt, dort benötige ich kein Pegel. Mit 25 Hz meinte ich eigentlich den Lowcut für die BR's.


    Das ist viel zu tief. Bei den Kisten wäre so ~40 Hz angebracht.

    Zitat von "derwilli"

    In den Tops steckt ja ein ziemlich Potentes Horn, was sogar den EV-DLX locker abhängt, lt. Hersteller könnte man das Horn bereits ab 500hz einsetzen. Ich habe es in der Kombi je nach Einsatz zwischen 1,0und 1,2khz getrennt.


    Ich hab vom Mittelton gesprochen. Daß das Horn mit einer 4" (100mm) Schwingspule so weit runterkommt, ist mir klar. Da wäre es sinnvoller, oben drüber nochmal einen Ringradiator zu setzen.

    Zitat von "derwilli"

    Aus dem Baugefühl würde ich die BR's mit dem Lowcut bis ca. +- 90hz spielen lassen, die Hörner ggfs. Mit 50hz butterworth einsetzen lassen und dann je nach dem irgendwo zwischen 180 und bis max. 300Hz spielen lassen, wie weit die Hörner Pegelmäßig wirklich hoch kommen ist einfach mal zu testen.


    Du willst die von 50-90Hz BEIDE GLEICHZEITIG laufen lassen? :shock: Von Phasenproblemen mal ganz abgesehen bekommst Du so einen heftigen Peak in dem Bereich, selbst mit heftigem EQ-Einsatz wirst Du das nicht befriedigend hinbekommen. Die Bastelhörner laufen auch nicht bis 300Hz, das klingt grausig, 150-180Hz dürfte das Äußerste sein. Davon abgesehen kann das Top ab 100Hz sehr gut arbeiten, das ist der Vorteil vom 15er.

    Ich fasse mal zusammen:

    • Die BR-Kisten sollen von 25-90Hz laufen mit einem viel zu tiefen Lowcut
    • Von 50-90Hz laufen beide Kisten gleichzeitig
    • Die Hörner sollen oben rum in einem Bereich laufen, in dem sie sehr schlecht klingen und bereits sehr gut ortbar sind
    • Die Tops werden genau da eingesetzt, wo ihre Schwachstellen am deutlichsten zutage treten und die Stärken überhaupt nicht nutzbar sind
    • Es klingt bisher gut, Leistung, Pegel und Klang sind okay, aber es soll geändert werden

    Du, ich hab vollstes Verständnis für ein Hobby, aber man sägt sich ja auch keinen Daumen ab, nur weil eine Kreissäge vorhanden ist.

  • Hilfe/Anregung/Fehlersuche-Laufzeitversatz?Polaritätsfehler?

    • Dosenfutter
    • 9. Mai 2014 um 08:41
    Zitat von "wora"

    das sollte durch eine messung der impulsantwort recht einfach herauszubekommen sein.
    vor allem, wenn man ein vergleichsmuster hat. eine der beiden boxen hat dann im übergangsbereich den besseren frequenzgang 8)


    Perfekt beschrieben, so ist es!

  • 4-Wege System aufbauen und einmessen - Unterstützung Gesucht

    • Dosenfutter
    • 9. Mai 2014 um 08:39
    Zitat von "derwilli"

    Zusammengefasst das dafür benötigte Material:
    [...]
    - 4 Sk-hornhybriden (auch bekannt als Bastelhorn) mit 18sound ND9300 http://www.sound-klinik.de/bastelhorn.htm
    - 4 FCS 118RB - 4 acoustic
    [...]
    Die Tops laufen schon als 2 Wege, die Herausforderung soll nun aber sein die Bässe auch als 2 Wege zu betreiben, die BR's von 25hz bis ? Und dann als Kicker die Hörner von bis dazu?


    Die Zusammenstellung ist denkbar schlecht geeignet, um daraus ein 4-Wege-System zu machen. Die Tops können Kick, aber Mitten nicht so toll, das bringt keine echten Vorteile, wenn man so hoch trennt, daß man einen (Kicker sinnvoll) mit reinnimmt. Genauso untenrum, daß die FCS118BR nicht auf 25Hz zu bringen sind, schon garnicht, wenn Pegel gefordert ist, sollte klar sein. Es wäre ein Infra und dazu HD 15 eine Kombination, die gut geht und auch klingt.

    Wo fehlt es Dir denn im Klang? Ein 4-Wege System aufzubauen, nur damit man eines 'hat', ist Quark

    Btw: Mir scheint das Bastelhorn ein reines Horn zu sein, kein Hybrid.

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