Hm, das System erschliesst sich mir nicht so ganz (kommt vielleicht weil ich hauptamtlich von der Tonfraktion bin? Kannst Du mir genauer erklären was ich da in einer Minimalkonfiguration für meine Anwendung brauche? Wie sieht das preislich aus?
Klar.
Minimal brauchst du zB einen Butler XT2 - der ist das "Brain" vom System, quasi ein Lichtpult ohne Knöpfe und Fader. Vergleichbar mit dem Mixrack einer dLive ![]()
Programmiert wird dieser über eine PC-Software - entweder die Light Application Suite oder neu "Sympholight" (habe ich mir noch nicht angesehen). Wenn du die Kaufversion hast, kannst du die Programmierung auch auf SD-Karte im Butler selbst ablegen, ansonsten muss der Steuerrechner mit der Software immer mitlaufen.
Die Cues, Chaser, was-auch-immer ruft man dann über ein weiteres Gerät auf (wie das "Surface" bei der dLive) - entweder "Glass Touch" Panels, die über den e:bus angeschlossen werden; ein Tablet, was ganz normal per Browser auf den Butler zugreift, welcher eine individualisierbare Website anzeigt; oder eben alles mögliche was du an die digitalen Eingänge oder den RS-232 anschliessen möchtest.
Der Butler gibt dann einfach zwei Universen DMX aus. Dimmer kannst du dir also frei aussuchen.
Kostenpunkt: ca. 1000-1200€ für den Butler, nochmal so viel bzw. knapp mehr für die Software (ich habe mich vorerst für den dauerlaufenden Steuerrechner entschieden).
Natürlich sehr viel Geld für so eine simple Aufgabe wie bei dir. Lohnt sich nur, wenn man dann auch andere Anwendungen hat, für die man das e:cue System einsetzen möchte und dessen Flexibilität benötigt - man kann halt eine komplette Lichtshow programmieren, die auf einen Tastendruck abgefeuert wird. Oder wenn man eine Bar/Lounge mit ganz viel LED-Deko-Gerödel hat, ständig wechselnde Chaser drüber laufen lassen. Oder oder oder.
Mein Fazit: wenn es wirklich nur um die 2-3 Kanäle Deckenlicht geht, ist e:cue deutlich oversized und für deinen Fall auch weit über Budget. Dann empfehle ich eine der anderen vorgeschlagenen Lösungen.