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  2. HenrySalayne

Beiträge von HenrySalayne

  • Anschaffung, neues Line Array ala L-Acoustics Kara

    • HenrySalayne
    • 28. November 2018 um 01:24
    Zitat von 4711

    Ich habe 2 größenmäßig vergleichbare Systeme von Seeburg (K24/G-Sub) und L-Acoustics (SB18/Arcs Wifo).

    Wenn ich die System im Lager nebeneinander stelle und mit CD vergleiche, sind sie erstaunlich nah beieinander. Wenn ich aber auf einem Job darauf eine Band mische (was ich mit beiden Systemen oft mache) sind die Unterschiede extrem groß. Auf dem L-Acoustics System bekomme ich sehr schnell und problemlos meinen Wunschsound. Auf der K24/G-Sub Kombi habe ich immer Schwierigkeiten einen schönen, unaufdringlichen Vocalsound hinzubekommen. Insgesamt ist man oft den ganzen Abend am Schrauben und nie wirklich glücklich, zumindest nicht, wenn man weiß wie es mit anderen System geht.

    Ich will dir bei deinem Beispiel nicht widersprechen, da ich dazu keine eigene Erfahrung beisteuern kann. Aber ein Induktionsschluss ist hier kein gutes Mittel, um zu bewerten, welcher Hersteller zu bevorzugen ist.

    Dieser Logik folgend wäre beim Vergleich von d&b Q mit d&b Y das Ergebnis, dass d&b besser als d&b ist. :/

    Das ergibt natürlich keinen Sinn. Genau so ist es auch bei vergleichbaren Systemen unterschiedlicher Hersteller: Da wird sich vielleicht eine Mehrheit finden, die ein System klanglich besser findet; es wird aber auch Personen geben, die sich auf andere Bereiche fokussieren und daher eben genau das andere System bevorzugen.


    Wenn man sich ein neues System kaufen will, sollte man am besten ganz nüchtern aufschreiben, welche Jobs damit in den nächsten Jahren bedient werden. Wie oft ist es wichtig, welcher Name auf dem System steht? Wie oft wird der Name entsprechend vergütet? Kann man zusätzliche Einnahmen durch Dry Hire generieren? Was habe ich in einigen Jahren für einen Restwert?

    Je nach Anwendungsprofil weist der projizierte (Neudeutsch) "Return of Investment" bzw. die Rendite deutlich in Richtung einer der Lösungen. Auch die Auslegungsgröße bzw. die Investitionsmenge sollte man dahingehend optimieren: Für zwei Jobs im Jahr 10 Scheiben zusätzlich zu kaufen, wird sich nicht rechnen.

    ich denke auch, dass die Antworten der anderen gut gezeigt haben, dass kategorisch kein hier aufgeführtes System absolut katastrophal ist und man von einem Kauf nur abraten kann. Jeder hat andere Präferenzen, manche Systeme sind einfach in der Summe etwas besser als andere, aber richtiger Müll ist eben auch nicht dabei.

    Eine Anmerkung hätte ich noch, was man bei L-Acoustic, aber auch TW oder Seeburg beachten sollte: Die Zumietbarkeit kann durch Designänderungen (bspw. neue Frontbespannungen oder andere Farben) eingeschränkt werden.

  • DI Boxen und Rechtecksignale

    • HenrySalayne
    • 22. November 2018 um 17:57
    Zitat von wora

    auf den ersten blick wäre das einfach umsetzbar. da die 192kHz als funkfrequenz funktionieren, könnte man auf die idee kommen und dieses digitalsignal einfach rauszusenden.

    bevor das jetzt jemand umsetzen möchte will ich einen kleinen denkanstoss liefern.

    denn das problem dabei: dieses digitalsignal besteht aus rechtecksignalen!

    und was bedeutet das?

    richtig: haufenweise oberwellen!

    will heissen, dass wir damit ganz viele andere frequenzbereiche überlagern können, wir haben damit also eine art störsender gebaut. und das ist etwas, was uns die behörden mit absoluter sicherheit sehr krumm nehmen würden!

    natürlich wird auch unser "sender" keine reinen rechtecksignale übertragen können... aber wer will das vorher berechnen, oder wer hat einen passenden HF messplatz, um das zu überprüfen?

    deshalb vergisst man diese idee am besten gleich wieder und überlässt das mit dem funken den profi-entwicklern :)

    Alles anzeigen

    Ohne jetzt zu sehr in die Nachrichtentechnik abzudriften:

    Die 192 kHz sind die Abtastrate. Diese wird zwar auch in Hertz (Einheit 1/s) gemessen, ist allerdings keine Funkfrequenz. Außerdem wird nicht mit einer Auflösung von 1 bit abgetastet, sondern mit einer Auflösung von 24 bit. Folglich ist die Datenrate 4,608 Mbit/s. Wenn man jetzt Störungen außer Acht lässt, berechnet sich die Bandbreite B nach der Formel: C = 2 * B , wobei C die Symbolrate ist (ohne spezielle Modulation bspw. 1 bit, bei 265 QAM bspw. 8 bit). Also bräuchte man für die Übertragung von 192 kHz bei 24 bit ohne höhere Modulationsverfahren eine Bandbreite von 2,403 MHz.

  • MIDAS Heritage D

    • HenrySalayne
    • 19. November 2018 um 20:01
    Zitat von wora

    der hauptgrund, warum ich mich dafür nie interessiert habe ist eigentlich nur, dass diese firma den markt nicht gerade positiv beeinflusst hat. aber das muss natürlich jeder für sich entscheiden.

    Ob es ohne X32/M32 Pulte wie die TF-Serie, die Impact (bzw. die Preiskorrektur der Expression) oder auch das SQ gegeben hätte, ist fraglich. Ob das jetzt positiv oder negativ zu sehen ist, muss natürlich jeder selbst beantworten.

  • dünnes, 18-poliges Kabel gesucht - Ideen?!

    • HenrySalayne
    • 26. Oktober 2018 um 14:21

    Standard ungeschirmt wäre einfache Steuerleitung.

    Gibt es bspw. hier mit 20x0,14 und einem Durchmesser von 7 mm.

    Alternativ gibt es diese Leitungen auch mit Gesamtschirm.

  • I don't need that, 2.0

    • HenrySalayne
    • 25. September 2018 um 22:31

    Für solche Anwendungsfälle könnte man auch einen Gaslötkolben mit Heißluftdüse nehmen (bspw. Ersa Independent 130). Der hilft auch bei Löt und Schrumpfarbeiten.

    Alternativ empfiehlt sich natürlich immer neben der obligatorischen Rolle Gaffa noch ein bisschen Schmierfett dabei zu haben. Einen Hammer findet man bestimmt auch noch vor Ort. ;)

  • Gravity Mikrofonzubehör

    • HenrySalayne
    • 14. September 2018 um 00:56
    Zitat von rockline

    Ich habe eine ganze Menge Stative von denen gekauft. Grundsätzlich super, aber der Übergang zwischen Stativrohr und Gußsockel wackelt. Ist für mich nicht nachvollziehbar. Das Problem haben alle großen Stative dieses Herstellers nach einiger Zeit im Gebrauch. Zumindest bei uns. Das fällt deswegen nicht um, aber man hat ständig das Gefühl die untere Schraube noch fester ziehen zu müssen. Dabei ist die schon fester als fest. Der Kunststoffeinsatz ist labberig geworden. Schade, denn das kenne ich von K&M nicht.

    Bei den Mikrofonstativen mit Rundsockel ist es so, dass bei Gravity eine Einpresshülse verwendet wird, während bei K&M das Gewinde in das Rohr geschnitten wird. Die Lösung mit Einpresshülse ist nicht wirklich robust und das hat auch schon ein Sänger kaputt gemacht.

    Bei den großen Stativen mit 35 mm Rohr ist ein zweiteiliges M20-Gewinde in die Sockelplatte geschraubt. Diesen Gewindeeinsatz kann man noch mal gesondert festschrauben. Vielleicht liegt hier das Problem?

    Bei den alten Beta 56 (ohne A) ist der Platz zwischen Gewinde und Buchse tatsächlich so gering, dass selbst die Konterscheibe auf einem normalen Mikrofonstativ schon die Buchse blockiert.

  • 2 SI Impact miteinander verbinden

    • HenrySalayne
    • 10. September 2018 um 14:56

    Das PDF ist nicht mehr ganz aktuell. So ist es mittlerweile möglich ohne extra Kabel das Clocking aus den Erweiterungskarten zu nehmen. Wie bei allen digitalen Verbindungen ohne SRC muss es allerdings einen Clock-Master geben und alle anderen Teilnehmer sind Clock-Slave; es spielt keine Rolle, wie man das verteilt. Man kann auch die FOH-Pult als Clock-Master nutzen und das Monitor-Pult als Slave.

    Die MADI-Verbindung stellt einfach nur stumpf 64 Kanäle bidirektional zur Verfügung, um Audio hin- und herzuschieben. Dabei bleibt die Möglichkeit erhalten als Mischkanalquelle entweder die integrierten Eingänge des Pultes (egal ob FOH oder Monitor) oder unter den 64 Kanälen der MADI-Verbindung zu wählen.

    Da die SI-Pulte allerdings keine Tie-Lines wie die VI, geschweige denn eine Routing-Matrix haben, kommen wir jetzt zum nervigen Punkt: Für jeden Kanal der aus dem Pult oder in das Pult gehen soll, muss man einen Mischkanal verbraten. D. h., dass jeder integrierte Eingang am Monitor-Pult zuerst einmal auf einen Mischkanal gelegt werden muss, bei dem man dann den lokalen Eingang auswählt und als Direct Out dort dann die MADI-Verbindung auswählt. Jeder Ausgang von der FOH-Konsole muss über die MADI-Verbindung auch auf einen Mischkanal des Monitor-Pultes gelegt werden, und dort wird dann als Direct Out ein lokaler Ausgang gewählt. HA-Remote, wie bei einer Stagebox, gibt es natürlich auch nicht.

  • Gravity Mikrofonzubehör

    • HenrySalayne
    • 9. September 2018 um 22:11
    Zitat von guma

    Was mir noch ein Rätsel ist und nicht in der Produktbeschreibung/ Kurzanleitung steht: dem Produkt sind drei kleine Gummiringe beigefügt, denen ich keine Funktion zuordnen kann. Vielleicht weiß jemand, der das Teil auch benutzt, wofür die sind?

    Normalerweise liegt bei Gravity immer ein Satz schwarzer Austauschgummis dabei, um die grünen Ziergummis zu ersetzen, bspw. an den Rändelschrauben.

  • Planenschutz Giebeldachbühne, Bolzen?!

    • HenrySalayne
    • 9. September 2018 um 06:46

    Es gibt die Bolzen sowohl mit Splint als auch zum Schrauben in der kurzen Fassung, die tatsächlich (so gut wie) Plan mit den Gurtrohren abschließen.
    Bspw. hier.

  • SPL bei 15er Sub / Wirkungsgrad bei Bodenaufstellung

    • HenrySalayne
    • 5. September 2018 um 23:13

    Die Leistung des Verstärkers und die Schallleistung (bzw. Energie) hängen ja vom Wirkungsgrad ab. Folglich muss der Wirkungsgrad sich erhöhen, damit man auf insgesamt 6 dB Steigerung kommt. Das kann allerdings auch nur in gewissen Grenzen passieren, da man ansonsten irgendwann ein Perpetuum-Mobile-Äquivalent hat.

  • Manfrotto 297 Foot Base Large + 146 Extension

    • HenrySalayne
    • 23. August 2018 um 16:12

    Für die Bodenplatten gibt es Taschen (24627). Wie stellst du dir denn den Transport vor?

    Die Gravity sind etwas günstiger, daher auch etwas günstiger verarbeitet, aber ansonsten ok. Dank entsprechenden schwarzen Gummis kann man denen auch die Grüne Farbe etwas austreiben. Im Vergleich zu anderen Produkten machen die LS 331 B einen besseren Eindruck.

  • Manfrotto 297 Foot Base Large + 146 Extension

    • HenrySalayne
    • 23. August 2018 um 12:30

    Wenn 2,4 m reichen könnte bspw. das K&M 24624 eine Lösung sein. Oder das Derivat von Gravity.

  • Yamaha Pulte und 'mono in - stereo out' bei X-Effekten.

    • HenrySalayne
    • 22. August 2018 um 18:36
    Zitat von wora

    ich hatte mich vor 1-2 jahren intensiv auf die suche nach einem passenden interface gemacht. seltsamerweise wird aber genau das von allen kleineren interfaces nicht geleistet. will heißen: sich selber können sie zwar mit einem netzteil versorgen, das iPad dagegen nicht.

    das ist eine sache die ich nicht verstehe, denn das es geht zeigen ja z.b. die geräte von Alesis, in die man das iPad reinschiebt. diese sind mir aber zu sperrig.

    es könnte aber sein, das es da mittlerweile alternativen gibt.


    guma:

    kannst Du dieses thema abspalten?

    Um das noch mal etwas ausführlicher zu beschreiben:
    Am iPad funktionieren alle "Class Compliant" Audiointerfaces. Dazu benötigt man lediglich einen Lightning-USB-Adapter bspw. den Apple Lighting to USB 3 Camera Adapter, über den man zusätzlich das Mobilgerät noch laden kann (kann nicht jeder Adapter). Das Interface bekommt seinen Saft dann entweder über den USB-Anschluss zum Gerät, über ein externes Netzteil (sofern unterstützt) oder durch einen dazwischen gesteckten Speiseadapter (aktiver USB-Hub o. Ä.).

    Kompatible Interfaces gibt es bspw. von Steinberg, Behringer, RME, Audient oder Focusrite.

    Es werden keine spezielle Interfaces benötigt,

  • Yamaha Pulte und 'mono in - stereo out' bei X-Effekten.

    • HenrySalayne
    • 22. August 2018 um 12:57

    Auch wenn das ein anderes Thema ist, aber es sollten am iPad, etc. alle Interfaces, die einen "class compliant" Modus haben, funktionieren.

  • Spezielles Steckernetzteil für LED-Leuchte gesucht

    • HenrySalayne
    • 13. August 2018 um 14:36

    Es gibt doch aber von Meanwell die schwarzen Tischnetzteile mit 24 V, 60 W 2,5 A (MW GS60A24). Oder habe ich jetzt dein Anliegen nicht verstanden?

  • Kabeltester Selbstbau vs Mischpulteingang

    • HenrySalayne
    • 12. August 2018 um 18:13

    Davon abgesehen frage ich mich auch, warum man mit einem Kabeltester auf einen Mischpulteingang gehen sollte. Und selbst wenn man aus Versehen stecken sollte, hat ein Kabeltester nur eine Spannung zwischen dem Ein- und dem Ausgang und nicht zwischen verschiedenen Pins auf einer Seite. Wenn es keinen Potential-Bezugspunkt zwischen Kabeltester und Mischpult gibt, gibt es auch bei einseitiger Verbindung keine Spannung.

  • SPL bei 15er Sub / Wirkungsgrad bei Bodenaufstellung

    • HenrySalayne
    • 19. Juli 2018 um 09:18
    Zitat von audiobo

    Auch wenn ich den Herrn Sengpiel und seine Arbeiten noch so sehr schätze, das passt leider gerade irgendwie nicht.


    Mal im Mechanikermodus betrachtet:

    Mit einem perfekt omnidirektionalen Lautsprecher mit einem Hubraum X bauen wir einen Druck über normal auf, welcher im Vollraum in alle Richtungen verteilt wird. Wenn wir nun diesen Lautsprecher mit beibehaltenem Hubraum in eine Halbraumsituation bringen, so wird der Ausbreitungsraum halbiert, der Druck somit verdoppelt.


    Da der Schalldruckpegel eine Spannungsgrösse ist gilt ∆L=20*log10(∆p) also 20*log10(2) = 6.02dB


    Dies mal so ganz profan in einer idealisierten Welt ohne die Raketenwissenschaften um Kohärenz, Schallfeldimpedanzen & Co.

    So funktioniert es aber nicht. In erster Linie strahlt ein Lautsprecher erst einmal Energie in Form von Schall ab. Wenn wir jetzt die Hüllfläche halbieren, verdoppelt sich damit die flächenbezogene Energie, während die Gesamtenergie aber gleich bleibt.

    Nichts anderes schreibt Sengpiel dort auch: Bei gleicher Schallleistung steigt der Schalldruck bei Halbierung des Raumes um 3 dB.

    Um auf 6 dB zu kommen, muss man also die Schallleistung erhöhen. Da die zugeführte elektrische Leistung nicht verändert wird, kann sich also nur der Wirkungsgrad des Lautsprechers ändern, damit man am Ende auf 6 dB kommt.

    Womit man bei dem Problem ist, dass es sich hierbei um begrenztes Wachstum handelt, da man sonst irgendwann das Problem hat, dass der Lautsprecher mehr Schallleistung abstrahlt, als ihm elektrisch zugeführt wird.

  • SPL bei 15er Sub / Wirkungsgrad bei Bodenaufstellung

    • HenrySalayne
    • 12. Juli 2018 um 12:27
    Zitat von patec

    Ganz erstaunlich, dass dies nicht zum Allgemeinwissen der in der Beschallung Tätigen gehört...

    Das ist wirklich erstaunlich.

    Insbesondere wie hier einige aus Spiegelschallquellen ein Perpetuum Mobile machen.

  • SPL bei 15er Sub / Wirkungsgrad bei Bodenaufstellung

    • HenrySalayne
    • 12. Juli 2018 um 12:09

    Lies dir das hier mal durch:
    http://www.sengpielaudio.com/Rechner-schallleistung.htm

    Du kannst nicht aus dem nichts mehr Schallenergie herzaubern. Das funktioniert einfach nicht. Folglich können es nicht 6 dB sein.

  • SPL bei 15er Sub / Wirkungsgrad bei Bodenaufstellung

    • HenrySalayne
    • 12. Juli 2018 um 11:03

    Ok, mein Fehler. Ich wusste nicht, dass hier der Energieerhaltungssatz nicht stimmt.

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