Das könnte natürlich auch mit der Absage der Stage, Set & Scenery zusammenhängen.
Beiträge von HenrySalayne
-
-
Das sehe ich anders. Diese Welle ist im vollen Gange.
Dass in den letzten Jahren (vor Corona) reihenweise (selbsttragende) kleinere Firmen von größeren aufgekauft werden, ist mir persönlich nicht aufgefallen.
Wenn Firmen verschwunden sind, dann oftmals mit einer Liquidation des Materialbestands und einer regionalen Abwanderung des Personalbestands.
-
Wobei gerade die Veranstaltungsbranche von Konsolidierungen weitestgehend verschont geblieben ist. So etwas könnte lang- und kurzfristig Auswirkungen auf die gesamte Branche haben.
-
Für Zweitverwender (Proberäume etc.) ist das Zeug noch gut genug.
Aber das sollte bitte eine Einzelfallentscheidung sein.

Die Flutkatastrophe ist jetzt Monate her. Da ist vermutlich schon an vielen Ecken und Enden ein irreparabler Schaden entstanden. Reinigen - ok, von Reparaturen sollte man dann aber absehen.
-
Zu Deiner Frage mit der Latenz: Da kommt durch den Shift natürlich bei jeder Stagebox was dazu - laut AES50-Standard gehen technisch nicht weniger als 3 Samples (0,07ms bei 48kHz). Ich bilde mir ein, für die Behringer-Geräte mal was von 0,25ms gehört zu haben, finde die Quelle dafür aber nicht mehr. Also irgendwo dazwischen wird der Wert dann wohl liegen.

Wie funktioniert das denn? Decodieren die Stageboxen den Datenstrom und fügen ihn dann wieder zusammen?
Die Outputs vom Pult ließen sich ja wie Ultranet einfach durchschleifen.
-
Stirbt das Pult des Technikers und damit die Show, dann haftet er auch dafür?
Wenn das nicht vertraglich vereinbart wurde, vermutlich nicht. Das ergibt sich aus §276 BGB und §280 Abs. 1 BGB. Schadensersatz wäre nur bei einem Nachweis des Vorsatzes oder der Fahrlässigkeit gegeben.
Und das wird meiner Meinung nach bei deinem Beispiel mit der Cola schwierig. Man müsste den Nachweis erbringen, dass dieser Vorfall zum Ausfall geführt hat UND das dieser Vorfall demjenigen bekannt war, der das Pult vermietet hat. Damit wäre die Fahrlässigkeit abgedeckt, aber nach §254 BGB müsste dann noch geklärt werden, welcher Anteil des Schadens durch diese Fahrlässigkeit entstanden ist. Das meinte guma ja auch schon:
Und mal weiter gedacht, wenn die Veranstaltung so wichtig ist, dass die Pause bis zum Ersatz des Pultes schon zum Regress führt, ist es doch super, wenn Dein eigenes Pult als Havarielösung daneben steht?
-
Aber überzeug mal eine Sängerin, dass sie sich vielleicht mal ein eigenes Mikro leisten sollte

Dagegen spricht:
- muss mitgeschleppt werden
- kostet Geld
- bringt nicht mehr Geld ein
- das gemietete Mikrofon geht wahrscheinlich im Technikbudget unter und wird nicht aus der eigenen Tasche bezahlt
Dafür:
- Hygiene
Sieht schlecht aus... ¯\_(ツ)_/¯
-
Außerdem ist es keinesfalls abwegig, dass irgendwelche verblassenden Schlagergrößen mit kleinem Gepäck und Betreuung durch die Gegend touren und für ordentlich Kohle eine 45-minütige Halb-Playback-Show auf irgendwelchen Kirmessen machen. Und gerade bei Halb-Playback ist ein passender Hall wichtig, damit es nicht wie Kartoffelsalat klingt.
Der TS hat meinen Augen ein realistisches Anliegen.
-
Die meisten Künstler in meinem Bereich singen halb Play-back also ohne Band.
Da stellt sich mir schon die Frage, ob man hier nicht bei Lösungen am besten aufgehoben wäre, die weitreichende DAW-Automatisierungen und Plugin-Einbindungen anbieten, namentliche Waves und Avid.
-
"Ja, ich weiß wofür jeder Knopf ist."
Lüge! Das wusste noch nicht einmal Soundcraft, als sie das Pult gebaut haben.

-
Alternativ habe ich auch schon über Lichtzeichen nachgedacht, habe da aber noch keine simple Lösung gefunden, die sich direkt und ohne zusätzlichen PC über die CAT Leitung des Pults mitschicken liesse...
Wenn es um eine Lichtsignalanlage geht, würden einige Bauteile ausreichen. Ein normaler symmetrischer Ausgang sollte genug Spannung liefern um eine LED aufleuchten zu lassen (mit Vorwiderstand). Auf der anderen Seite kann man bspw. einen Pink Stick (oder jeden selbstgebastelten Signalgenerator) mit einem kleinen Öffnungs-Taster verwenden, der die Signalleitungen gegeneinander kurz schließt.
Das ist jetzt nicht elegant, sollte aber an beliebigen Digitalpulten spielen.
-
...dazu sollte man Hersteller und Bautyp kennen

Sorry, das war missverständlich ausgedrückt...
Das sollte an den Thread-Starter gehen. -
Im Manual sollte so was drinne stehen.
Wichtige Information!
peet82 Mach dich mal auf die Suche nach dem Manual und vor allem der DMX-Tabelle. Und wenn dir das nicht weiter hilft, schaut hier bestimmt mal jemand drüber.
-
Hast du im Menü mal geschaut, ob eine schlecht implementierte Dim-Glow, Dim-Fade oder sonstige Sache aktiviert ist? Solche Features lassen sich auch über DMX-Control-Channel steuern. Vielleicht ist also auch ein Kanal in einer Range, in der die Funktion aktiviert ist.
-
Unabhängig davon auch nicht legal zu erstehen sind.
Da es hier nicht darum geht geschützte Inhalte zu verfielfältigen, würde ich davon ausgehen, dass der Erwerb und die Nutzung zu diesem Zwecke legitim ist.
Geregelt wird das in §95a UrhG.
-
Kann man irgendwo im Netz die Licon-2 Story nachlesen?
Kommt im Oktober.

-
Doch! Hilft das? Mit 'nem Steelflex kommt ja zumindest genau so tief.
Ok, ich dachte ihr habt vielleicht sehr schmale Träger und sehr wuchtige Trägerklemmen.

Bei den ganzen anderen hier vorgeschlagenen Lösungen wird es schwierig. Was ist der Betriebskoeffizient? Sind diese Anschlagmittel eigensicher?
Beim Lindapter müssen die Schrauben mit geeignetem Werkzeug auf 100 Nm vorgespannt werden. Kann man das überhaupt sicher auf einer Leiter machen?
-
Btw und OT: Ich hab gerade gestern Abend mein privates X32 (erste Serie, noch mit den klaren Buttons und noch mit der USB-/FW-Kombikarte ausgeliefert), das ich vor knapp 3 Jahren gebraucht gekauft habe und das sicher 10 Jahre alt ist und einige Gigs mitgemacht hat, mit ner Dose Faderaid einmal komplett geserviced. (Encoder und Buttons).
Erstens ist das X32 in der zweiten Hälfte 2012 gestartet (also noch keine 10 Jahre auf dem Markt), zweitens gab es noch mehr Revisionen. Die Rev. 1 hatte die Knubbelfaderkappen und die klaren Kunststoffknöppe, die Rev. 2 dann die rechteckigen Faderkappen und die klaren Knöpfe und ab Rev. 3 dann die Gummiknöppe (einige Zeit nach Compact und Producer). Rev, 2 müsste 2013 gewesen sein.
-
Hast du mal im Kanal im Reiter "Bus" nachgeschaut? Dort sollte der Stereobus gekennzeichnet sein und statt zwei Send-Reglern ist einer der Regler ein Pan.
-
Mich müsst ihr nicht überzeugen.

Das X32R hatte ich nur auf Grund leidvoller Erfahrungen mit dem UI in den Ring geschmissen, weil es in meinen Augen eben ein ganzes Stück mehr Features und Flexibilität bietet. Wenn das bei Presonus, Mackie und RCF nicht gegeben ist, scheiden die wahrscheinlich sowieso aus.
