es lässt sich also „irgendwo“ einstellen... ja, das dachte ich ja auch und habe ne halbe stunde investiert, mich durch gefühlt hunderte einstellmöglichkeiten zu navigieren - freilich ohne das entsprechende häkchen zu finden.
aber egal:
für mich ist die erkenntnis wichtig, das ich da aus versehen keine dateien überschreiben kann. das genügt mir.
Beiträge von HenrySalayne
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Also ich bezog das deutlich mehr auf das Konsumverhalten. Die Hemmschwelle sich ein M32 zu kaufen ist deutlich niedriger als ein XL4. Das war damals mit Zubehör das equivalent zum 1 Familienhaus.
Klar, aber das XL4 wirft eben bei Kunde 5 schon Gewinn ab, das X/M32 muss erst einmal 27.000 ausgeliefert werden, bevor da ein Plus in der Kasse klingelt. Der Hersteller hat es dadurch nicht einfacher.
Das Problem der Preisgestaltung ist zusätzlich, dass es wesentlich einfacher ist für Massenprodukte funktionierende und bewährte Lösungen zu sammeln und nachzubilden, als erstmal herauszufinden was sich bewährt bzw vom Kunden gewünscht und angenommen wird.
Das ist doch unabhängig vom Fertigungsverfahren und liegt eher am Markt. Der Übergang von Einzelanfertigung über Kleinserie zur Massenfertigung ist fließend. Auch beim XL4 waren die Poti-Kappen nicht handgeschnitzt.
Natürlich werden trotzdem Produkte aus "Handarbeit" durch Massenfertigung verdrängt, weil ein entsprechender Bedarf da ist. Aber das muss keine fremde Firma sein, die das Potential erkannt hat, das kann auch die Ursprungsfirma umsetzen und hätte dann den zeitlichen Vorsprung.
R&D und Innovation kommt halt leider oft von den kleinen Tüftelbuden,und das kostet einfach Kohle.
Ich glaube, dass dieser Eindruck nicht haltbar ist. Gerade in der Veranstaltungstechnik mag noch ein Funke Wahrheit darin stecken, weil viele Firmen recht klein sind, in anderen Branchen ist die "Tüftlerbude" aber seit vielen Jahrzehnten nicht mehr Innovationstreiber. Man sollte nicht unterschätzen, wie viel Entwicklungsarbeit die "großen" Hersteller liefern.
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Naja wenn man mal überlegt, dass eines der erfolgreichsten analog Mischpulte (Das XL4) es nur auf 297 Stück geschafft hat kann man schon sehen das mit großen Auflagen mehr Geld zu verdienen ist. Der Markt wird halt größer wenn das Equipment günstiger wird.
Die Marge wird besser und die Menge machts dann.
ergo ist es finanziell weit attraktiver, ein billig/massenhersteller zu sein.
So einfach ist das nicht. Nur weil die Herstellungskosten erheblich niedriger sind, ist die Gewinnschwelle nicht einfacher zu erreichen. Das Gegenteil ist der Fall. Die Kosten für Entwicklung und Design, Aufziehen der Massenfertigung, Qualitätskontrolle und die Koordination all dieser Punkte sind erheblich höhere Hürden, als eine Einzelfertigung. Die Vorleistungen liegen mindestens eine Größenordnung darüber. Es müssen mehrere hundert oder tausend Einheiten in einem Rutsch gefertigt werden, damit sich das lohnt. Je nach Marge ist erst nach mehreren tausend Einheiten der ROI erreicht.
Damit ist jedes Produkt ein finanzielles Wagnis und ein schlecht laufenden Produkt kann zu einem hohen Verlust führen. Attraktiv wird das ganze erst ganz spät über die Masse. Die Entwicklungskosten sind irgendwann vollständig umgelegt, die Fertigung wird optimiert und dann kann man entweder mit höherer Marge oder mit einem noch günstigeren Produkt am Markt präsent sein (*hust* X32 *hust*). Aber das kann mehrere Jahre dauern, in denen man keinen Cent Gewinn erzielt.
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Satire?
Eher Scheuklappen. Der Einkaufspreis des Impfstoffes ist ein Fliegenschiss im Vergleich zu den sonstigen Kosten der Pandemie. Kostenlose Tests, Krankenhausaufenthalte, psychische Erkrankungen , Krankheitstage durch eine CoVid-Infektion, Krankheitstage durch Impfnebenwirkungen, ... - die Liste ist lang.
Wahrscheinlich reicht schon der psychologische Effekt des Biontech-Impfstoffes hunderttausende Krankheitstage zu vermeiden, weil sich die Menschen nach der Impfung weniger häufig krank fühlen. Damit kann dieser Impfstoff trotz Mehrkosten unterm Strich günstiger sein.
Und die geringsten Kosten verursacht nach wie vor Janssen, aber der eignet sich auf Grund mangelnder negativer Medienpräsenz natürlich nicht für Verschwörungstheorien.

letzter Post in dem Thema, ich habe fertig
Es gibt auch noch gute Nachrichten zum Thema.

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@sw474
Wo finde ich in deinen Links diese Zahlen?
AstraZeneca 1,80€
alles andere 21,50€
Es ist ein alter psychologischer Trick unnötig spezifische Zahlen anzugeben, auch wenn diese falsch oder sind oder die Genauigkeit keinen Sinn ergibt bzw. nicht verifiziert werden kann. Dadurch wirkt ein Text auf Lesende glaubwürdiger und besser recherchiert, obwohl eigentlich das Gegenteil der Fall ist.
ZitatPolitisches Desaster1, erst einen Impfstoff madig machen2, vermutlich aus wirtschaftlichen Interessen1. Astrazeneca 1,80 € alles andere 21,5 €3 füllt schön die Kassen der Aktionäre4.
Hier steht:
Kräfte aus Politik und der Wirtschaft1 haben Falschinformationen verbreitet2, damit alle anderen Impfstoffe, die mehr als 10x teurer sind als AstraZeneca3, besser verkauft werden und den Aktionären die Kasse füllen4.
Diese Aussage ist absoluter Käse und benötigt nun wirklich keine Verteidigung.

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Politisches Desaster, erst einen Impfstoff madig machen, vermutlich aus wirtschaftlichen Interessen. Astrazeneca 1,80 € alles andere 21,5 € füllt schön die Kassen der Aktionäre.
So fängt jede gute Verschwörungstheorie an:
- falsche Fakten und "Vermutungen"
- falsche Zahlen
- "Die Schaufeln sich das Geld in die Tasche!"
Super Sache!
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und das ist wahrscheinlich auch der grund, warum es so viele billighersteller gibt.
Wieso?
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Oder alternativ Kamera-Rucksäcke (bspw. Manfrotto Mover 50). Die haben meistens Innenfächer aus Schaumstoff und große Öffnungen, womit die Einzelteile alle im Direktzugriff zu finden.
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Da haben nur Firmen, die mit Midas nix am Hut haben auch so gar nichts davon.

Und die können gerne ihren eigenen Jammer-Thread starten und müssen nicht den Heritage-D-Thread vollsülzen.

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Wie auch immer, dieser Remote Mic Pre kommt eh nur da in Frage wo von vorne herein nur 2 Midas Pulte stehen.
Das ist äusserst selten geworden.

Und darum gibt es jetzt die Heritage D, die vermutlich mit der DL431 kompatibel ist. Schön das wir damit wieder beim Thema angekommen sind.
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Der Unterschied ist ja nur, das die 231 2 Micpres pro Kanal haben und die 431 hat 3 pro Kanal.
Nützt aber nur was wenn du 3 Midas Pulte hast.
Aber andere Leute als Fake-News-Verbreitende bezeichnen.

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OK, ich gehe davon aus, du bist der Branchenberater vom Uli?

Nein, realistisch. Hast du mal darüber nachgedacht, warum es so viele legendäre Firmen schwer haben zu überleben? Meinst du Sennheiser verkauft ohne Not die Kopfhörer-Sparte? Meinst du, Soundcraft oder Midas wurden zu ihrer besten Zeit für hunderte Millionen aufgekauft?
Wie viele DN1248 hast du denn bereits gekauft und wie viele beabsichtigst du noch zu kaufen, dass das jetzt ein Problem für dich darstellt?
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Aber, als eine der ersten Amtshandlungen den DN1248 einzustampfen zeugt nicht gerade für eine gute Branchenkenntnis.
Weil?
Egal wie toll und legendär ein Produkt auch sein mag, wenn man davon nur 12 Stück im Jahr verkauft, lohnt sich das nicht. Insbesondere, wenn ICs nicht mehr lieferbar sind und zusätzliche Arbeit reingesteckt werden müsste.
Vielleicht sollte man die ganzen Vorurteile "nur billig", "ohne Herz", "alte Marken nur als Namen" bei Behringer endlich sein lassen. Der wird aus den letzten Jahrzehnten sehr gut wissen, was zu welchem Preis funktioniert und am Ende wirtschaftlich ist. Und wenn sich genug Kunden für teure aber hochwertige Produkte finden, dann wird es diese auch geben. Meiner Erfahrung der letzten Jahre nach, liegen die Produkte generell qualitativ über ihrem Preissegment bzw. haben die Anforderungen an ein Segment deutlich nach oben verschoben.
Wo aus Kundensicht Verbesserungsbedarf besteht (und wahrscheinlich ein Großteil der negativen Erfahrungen anzusiedeln sind), ist beim Support nach dem Kauf. Da kann man bei Geräten im Kaliber Heritage D nicht sechs Wochen auf Ersatzteile oder die Reparatur des Pultes warten.
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Soundcraft hat wenigstens hardware updates für alte Pulte angeboten.
Bei anderen Marken sucht man das vergeblich.
Den moderneren Windows-Rechner der X000-Serie in die Vi2/4/6 zu verpflanzen, ist bei zwei "Generationen", die zu 99% identisch sind, keine herausragende Leistung.
Mich würde stark interessieren, was da schief gelaufen ist, dass mit der alten Hardware die Knöpfe nicht funktioniert haben. Beim Upgrade werden die Boards, auf denen die Knöppe sitzen, nämlich nicht verändert.
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Die Vi1 war - wenn mich nicht alles täuscht - davon nicht betroffen. Nur Vi2/4/6 hatten einige Setup-Buttons, die jahrelang ohne Funktion waren. Das änderte sich erst mit dem kostenpflichtigen Hardware-Upgrade auf die X00er-Serie.
Und die anderen 2 wiederholen wahrscheinlich auch nur urban legends / fake news.
Natürlich. Als Homage an die ganzen Spinner und Soundcraft-Hater hat man das sogar als "Feature" des Updates auf die X00-Serie angepriesen.

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Die Cloud selbst muss ja gar nicht das Problem sein, aber sie braucht eine Verbindung zum Internet. Und wie viele IoT-Geräte in der Vergangenheit gezeigt haben, wird bei der Produktkategorie "kleiner Kundenkreis" kaum Wert auf eine entsprechende Absicherung gelegt.
Der Schritt das Mischpult dauerhaft ans Netz zu hängen verlangt einen komplett anderen Sicherheitsansatz als das bei einem Offline-Gerät der Fall wäre. Und da stellt sich mir die Frage, ob man bei Midas diesen zusätzlichen Aufwand betrieben hat oder einfach auf "nicht lukrativ für Angreifer" hofft. Da wäre es auch interessant, was da unter der Oberfläche werkelt. Linux-Basis oder ein embedded Windows?
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Was ließe sich denn mit Ransomware auf Mischpulten des Kalibers Heritage D so verdienen? Frage für einen Freund.

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Was ist jetzt hier genau der Unterschied zu der Vorstellung fast aller anderen Pulte (selbst Lichtpulte) in der Branche? Wenn ich an die letzten Jahre zurückdenke, war es doch immer das gleiche: Erst ein paar Teaser, dann tauchen die Dinger auf mehr oder weniger exklusiven Demo-Terminen auf und danach folgt irgendwann der offizielle Launch inkl. Datenblättern und anderen Unterlagen.
Oder wurden die Dinger schon ausgeliefert und sind im Umlauf?
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Aber wer weiß, ob es die Heritage D in 5 Jahren noch gibt...?
Meinst du die Spaßpolizei kommt vorbei und sammelt die Pulte wieder ein?

Was den Langzeit-Support angeht kann man natürlich etwas skeptisch sein, aber man sollte ja Produkte immer nur deswegen kaufen, weil sie den aktuellen Anspruch befriedigen und nicht auf Grund Absichten des Herstellers für die Zukunft. Das es jetzt einige Jahre und Iterationen länger gedauert hat, bis die Kiste in einem für den Markt tauglichen Zustand ist, kann auch etwas gutes sein. Ich würde mal sagen, solange alle Knöppe funktionieren, ist das ein voller Erfolg!

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In meinen Augen ist es durchaus legitim, dass Künstler/Künstlerinnen die Entscheidung treffen, ein Konzert abzubrechen. Auch Künstler/Künstlerinnen sind nur Menschen, die an manchen Tagen unkonzentriert und überlastet sind, sich auf Grund der Umstände unwohl fühlen und vielleicht dadurch nicht den eigenen Anspruch an die Qualität der Darbietung erfüllen bzw. sich die Show in eine Richtung bewegt, die nicht gewünscht ist. Die Interaktion mit dem Publikum ist ein wichtiger Teil einer Live-Show.
Das muss aber auch so kommuniziert werden und darf nicht im Spiegel der eigenen Unfehlbarkeit ausschließlich auf äußeren Ursachen begründet werden. Daher hinterlassen die Worte von Helge Schneider einen faden und eher zickigen Eindruck. "Wir haben alles versucht."
Vertraglich und moralisch kann man einen Abbruch durchaus anders bewerten, grundsätzlich ist es in meinen Augen aber ein nachvollziehbares und überaus menschliches Verhalten; so doof das für alle Beteiligten am Ende auch sein mag.