1. Ich halte die Loveparade (also die in Duisburg) nicht primär für ein Panikproblem. Eher waren die für die bestehende Situation erstaunlich ruhig. Sie hatten nur gegen die Physik keine Chance.
Panik war bei der Loveparade 2010 definitiv zu großen Teilen für die Ereignisse verantwortlich. Ich war tatsächlich ein Jahr zuvor in einer ähnlichen Situation auf einem Festival. Wenn den Ersten der Druck zu viel wird und sie sich panisch Luft verschaffen, löst das eine stoßwellenartige Kettenreaktion durch die gesamte Menge aus. Mein Erlebnis war zwar unschön, aber dank ausreichend Platz in drei Richtungen so, dass sich die stolpernde und stoßende Menge den notwendigen Raum verschaffen konnte und es nach Unterbrechung der Band bei einigen blauen Flecken geblieben ist. Daher ist das hier
2. Wenn man sich in keine Richtung mehr auch nur ein Stückchen weit bewegen kann, dann bringt auch die bestformulierteste Durchsage, die man sich vorstellen kann, nichts mehr.
der wichtigste Aspekt.