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Beiträge von HenrySalayne

  • Insolvenz durch COVID 19

    • HenrySalayne
    • 14. August 2020 um 09:21

    Auch wenn ich euch grundsätzlich zustimme, dass Kredite gegenüber Zuschüssen, die nicht zurück gezahlt werden müssen, erst einmal gerechter und chancengleicher sind, treffen die Einschränkungen nicht jede Branche gleich.

    Man kann durchaus argumentieren, dass die Veranstaltungsbranche stärker und länger mit den Einschränkungen zu kämpfen hat und haben wird, als dies in anderen Branchen der Fall ist. Wenn man bspw. ein Restaurant drei bis vier Monate mit einem Kredit über Wasser halten muss, ist das in meinen Augen ein erheblicher Unterschied gegenüber den sich derzeit abzeichnenden 12 bis 18 Monaten in unserer Branche.


    Wahrscheinlich hätte es mehr Sinn ergeben, anfänglich mit Krediten zu arbeiten, die zum jetzigen Zeitpunkt langsam von Zuschüssen begleitet werden, damit die langfristigen Umsatzausfälle abgemildert werden.

  • Lake Controller Software + Lake Contour unter Win10 funktioniert nicht

    • HenrySalayne
    • 13. August 2020 um 08:33

    Ich kann dir vermutlich nicht wirklich helfen.

    Eine 32-bit-Anwendung sollte auch unter Windows 64 bit einwandfrei funktionieren.

    Schau doch mal in die Ereignisanzeige, ob irgendwelche Fehler ausgegeben wurden, wenn du das Programm startest. Da kann man häufig einen Anhaltspunkt finden, was schief läuft.

    Aus welchem Jahr stammt denn "Lake Controller Software 5.8 Build11"? Hast du ein Handbuch dazu, das vielleicht einen Anhaltspunkt bieten könnte?

    Edit: Du scheinst nicht der erste mit Problemen zu sein:
    https://www.reddit.com/r/livesound/co…_and_windows_8/

  • I don't need that, 2.0

    • HenrySalayne
    • 11. August 2020 um 11:19
    Zitat von wora

    damit ist diese idee also schon vom tisch, noch bevor es überhaupt gewissheit gibt, wann (und ob!) es einen funktionierenden impfstoff überhaupt geben wird...

    Das muss nicht sein. Sobald genug Menschen geimpft wurden, sieht das natürlich anders aus. Aber in der Zwischenzeit kann ich mir gut vorstellen, dass viele Veranstaltungen, da die aktuellen Bestimmungen zum Infektionsschutz nicht oder nur schwer umgesetzt werden können, nur mit nachweislich geimpften Besuchern stattfinden können. Und es wird auch im Interesse der Veranstalter liegen, dass Menschen wieder dicht an dicht sitzen oder stehen können und nicht alle Besucher eindeutig identifiziert und kontaktierbar sein müssen.

    Solange also das Verlangen eines Impfnachweises nicht untersagt wird, wird das vermutlich das Mittel der Wahl in der Übergangszeit werden.

  • Insolvenz durch COVID 19

    • HenrySalayne
    • 9. August 2020 um 23:48

    Beim Insolvenzverfahren geht es ja nicht zwangsläufig um die Auflösung des Unternehmens zur Bedienung der offenen Rechnungen, sondern es kann durchaus auch eine Umstellung des Geschäftsmodells auf tragbarere Konzepte im Zuge eines Sanierungsplans erfolgen.

    Ob ein Aufschub der Zahlungen hilft oder den Schaden am Ende nur noch vergrößert und manch einem eine frühere Insolvenz nicht vielleicht geholfen hätte, ist sehr schwer zu sagen.

    Zitat von billbo

    Aber fast genau so wie diesebesch.....e Pandemie nervt mich inzwischen manchmal der vorwurfsvolleUnterton beim ausgiebigen Bejammern dieser (zweifellos vollkommen unlustigen) Situation.

    Volle Zustimmung.

  • Moderne Autos und deren Bedienbarkeit

    • HenrySalayne
    • 9. August 2020 um 15:47
    Zitat von wora

    deshalb sage ich: wer aufmerksam ist und ein gewisses talent mitbringt, kommt auch ohne diese sachen klar. es gibt hier kein "haben muss".

    das argument "es ist doch schön, dass diese technik zusätzlich über uns wacht - auch wenn man sie nicht braucht" lasse ich ja durchaus gelten.

    Nein. Deiner Argumentation folgend sind auch Aribags sinnlos, weil du sie bisher ja nie gebraucht hast. Aber auch Spurhalteassistent oder Einparkhilfen sind trotzdem ein Sicherheitsgewinn, genauso wie Airbags, die man nicht nutzt.

    Das sich manche vielleicht zu sehr auf die Technik verlassen ist ein anderes Problem. So sind in den Bundesländern, die die Rauchmelderpflicht eingeführt haben, die Zahlen der Menschen, die bei Wohnungsbränden ums Leben gekommen sind, gestiegen. Das heißt aber nicht, dass Rauchmelder schlecht sind, sondern nur, dass der Mensch dadurch ein Sicherheitsgefühl bekommt, was ihn zu höheren Risiken verleitet. Das ist aber keine Schuld der Technik und sollte niemals ein Argument gegen diese sein.

    Zitat von wora

    in meinem transporter habe ich ABS und ich hatte auch früher autos mir ABS. aber ich habe es in den letzten 40 jahren noch nie benötigt, vermutlich weil ich die grenzen meiner fahrzeuge gut kenne (ich fahre in kurven nicht sehr langsam, lass es manchmal gerne auch quietschten).

    und vor allem: weil ich immer grundsätzlich min. eine sekunde sicherheitsabstand lasse.

    Also musstest du noch nie bei Schnee oder nasser Fahrbahn eine Gefahrenbremsung machen. Dein Fahrstil hat daran bestimmt seinen Anteil, aber trotzdem war das bisher reines Glück. Füchse, Dachse, Rehe, Wildsauen, Kaninchen, Hasen, Katzen, Vögel oder Igel zeigen sich da meistens ziemlich unbeeindruckt, ob jemand vorausschauend fährt.

    Entscheidend ist da eher die Geschwindigkeit. Ein kurzes Beispiel: Wenn man mit 70 km/h eine Vollbremsung hinlegt und ganz knapp vor einem Hindernis stehen bleibt, mit welcher Geschwindigkeit würde man unter den gleichen Bedingungen das Hindernis treffen, wenn man 100 km/h gefahren wäre? Die Reaktionszeit darf man hier außer Acht lassen.

  • Welches Mischpult bis 700 euro

    • HenrySalayne
    • 9. August 2020 um 12:18

    Von den paar Mikrofonen einmal abgesehen hast du ja eigentlich nur Stereoquellen (Line). Da sind eigentlich alle aufgeführten Mischpulte nicht die richtigen Kandidaten.

  • Moderne Autos und deren Bedienbarkeit

    • HenrySalayne
    • 9. August 2020 um 09:36
    Zitat von Ansch

    Im Flugzeugcockpit werden aus guten Gründen Schalter für wichtige Funktionen genutzt. Das Mensch-Maschine-Interface im Flugzeug ist sicherheitskritisch. Bestimmte Funktionen müssen in allen Betriebszuständen unmittelbar bedienbar sein. Irrwege gibt es da aber auch: Immer billiger nach Malle machte sowas wie 737Max erst möglich.

    Komisch, dass sich diese Erkenntnis im Kfz erst verzögert durchsetzt. Insofern ist das autonome Fahren wohl eher ein Hirngespinst, da diese Sicherheitsanforderungen wie im Flugzeug wohl nur schwer in Consumerprodukten abbildbar sind.

    Touchscreens sind halt billig. Ist wie bei Mischpulten...

    Es werden tatsächlich derzeit im Flugzeugcockpit dedizierte Schalter für alle Funktionen genutzt. Richtig eingesetzt bietet aber ein Touchscreen eben auch Vorteile. Das Interface kann auf die aktuell wichtigen Funktion umgeschaltet werden und die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt. Aus guten Grund findet man Touchscreens immer häufiger. Das diese sich im Mobiltelefon durchgesetzt haben, ist kein Zufall.

    Die 737 Max ist eine etwas andere Geschichte.

  • Welches Mischpult bis 700 euro

    • HenrySalayne
    • 8. August 2020 um 21:05

    Warum dann aber so ein riesiger, teurer Betonklotz und nicht einfach irgendein kleiner Kompaktmixer für ein drittel des Geldes? :/

  • Aktive Fullrange-Box für E-Bass

    • HenrySalayne
    • 8. August 2020 um 19:59

    Was du mit "zu bassig" meinst, sind meistens nölende ( so um die 100 - 300 Hz) Tiefmitten. Die kann man mit einem parametrischen EQ recht gut herausdrehen.

    Alternativ könntest du auch einfach mal probieren, die Bassreflexports zu verschließen. Das sollte untenrum deutlich Druck herausnehmen und es ein ganzes Stück straffer klingen lassen. Ich hatte mit bspw. einem GK MB150S/112 und dem Vier-Band-EQ immer eine gute Lösung für einen knurrigen, aber nicht dröhnenden Sound gefunden.

    Von wirklich nagelneuen Saiten einmal abgesehen passiert da beim Bass obenrum aber wirklich nicht mehr viel, was von einem feinen Hochtöner wirklich profitieren könnte. Kannst ja mal berichten, wie das mit der ELX dann so wird.

  • UPA 1c Dämmung?

    • HenrySalayne
    • 8. August 2020 um 12:01

    Frequenzeinbrüche bei HT-Treibern

    Vielleicht trifft das ja bei dir zu.

  • Welches Mischpult bis 700 euro

    • HenrySalayne
    • 8. August 2020 um 10:08
    Zitat von chrismalaga

    wenn jemand ein Oldtimer kaufen möchte dann wird er sich nicht davon abbringen lassen.

    Egal wieviele sagen das ein modernes Elektro Auto viel besser ist ?.

    Der Vergleich hinkt etwas. Man kann zwar auch einen rostigen, abgeranzten B-Corsa als Oldtimer bezeichnen, aber wenn man dieses Fahrzeug wirklich nutzen will, kostet das viel Zeit und Geld. Ähnlich ist das ja mit den analogen Pulten: Kompressor, Voll-Parametrischer EQ, Gate - all diese Sachen sind in einem digitalen Pult (egal aus welcher Ära) schon vorhanden, müssen aber bei einem analogen zusätzlich angeschafft werden, was Geld und Platz benötigt, sie müssen in den Signalweg eingeschliffen werden (auch die Kabel dafür kosten ein paar Euro), und, und, und...

    Ich kann eine Abneigung gegenüber digitalen Mischpulten verstehen - der Einstieg ist schwieriger und man ist schnell überfordert. Aber mit Blick auf die Zukunft, sparst du Geld, hast mehr Möglichkeiten und vermutlich auch noch einen höheren Wiederverkaufswert. Und du kannst ein Großteil der Funktionen auch erst einmal ignorieren und nur den Teil nutzen, den dir auch eine GL2400 bieten würde. Bspw. beim Producer sind der Stereorecorder, der EQ und der Kompressor in zwei Minuten erklärt. Da kommt ab Werk Ton aus dem Main-Bus und du kannst jederzeit hier im Forum nachfragen.

    Und ich habe mir übrigens vor einigen Jahren für den Proberaum ein Soundcraft Signature geholt. Die Entscheidung habe ich seitdem regelmäßig bereut. Und das waren keine 700 Euro, sondern nur 300 Euro. Bei 300 Euro bekommt man nichts modernes digitales mit Knöpfen dran, bei 700 Euro ist das aber möglich. Insbesondere, wenn man sowieso noch Outboard eingeplant hat. Physische Bedienelemente wäre der einzige Punkt, der noch für den analogen Kleinmixer sprechen würde, aber ab 600 Euro fällt das auch weg.

  • Moderne Autos und deren Bedienbarkeit

    • HenrySalayne
    • 7. August 2020 um 20:44

    Ich will auch nicht wissen, wie viele Blechschäden durch "überflüssige" Assistenzsysteme wie Parksensoren, Rückfahrkameras, Notbremsassistenten, etc. pp. verhindert wurden.
    Man kann auch ohne diese ein Auto sicher von A nach B bewegen. Aber schadet es?

  • Moderne Autos und deren Bedienbarkeit

    • HenrySalayne
    • 7. August 2020 um 13:53
    Zitat von wora

    was ich persönlich zur bedienung und steuerung eines fahrzeuges wirklich benötige:

    - lenkrad

    - gas-/brems-/kupplungspedal

    - rückspiegel (gerne links und rechts)

    - blinkerschalter

    - lichtschalter

    - schalter für das warnblinklicht


    der luxus beginnt dann bereits mit dem schalter für die lüftungsanlage und den tastern für die elektrischen scheibenheber ...

    alles andere ist nicht wirklich wichtig zum führen eines kraftfahrzeuges.

    Alles anzeigen

    Im Winter ist schneller Zugriff auf die Lüftungssteuerung bei einer beschlagenden Scheibe auch kein Luxus mehr. Und der Tempomat sollte auch nicht im 12. Untermenü sein. Oder der Zugriff auf den Fensterheber hinten rechts, um die Wespe kurz in die Freiheit zu entlassen. Man muss nun wirklich kein Technikverweigerer sein, um sicher, komfortabel, spritsparend und konzentriert Auto zu fahren.

  • Moderne Autos und deren Bedienbarkeit

    • HenrySalayne
    • 7. August 2020 um 10:06
    Zitat von Jürgen Klingel

    wie die "Knopf-Vielfalt" z.B. bei den früheren OPEL-Modelle als nicht mehr zeitgemäß angeprangert und als "überfrachtet" bezeichnet wurde

    Und das zu Recht. Nur weil man einen Haufen Knöpfe wahllos in die Mittelkonsole geschmissen hat, ist das kein gutes, wenig ablenkendes und übersichtliches Bedienkonzept.

    Ein Touchscreen ist nicht per se schlecht, er muss der besonderen Situation während der Fahrt angepasst werden. Heißt: Flache und vor allem klare Menüstrukturen, große, leicht zu treffende Symbole mit klaren und schnell zu erfassenden Piktogrammen und bestenfalls einen Drehencoder (zum Navigieren oder Einstellen von Werten) und einen dedizierten "Zurück"-Knopf.

    Wenn man für alle Möglichkeiten eines modernen Autos einen Schalter einbauen müsste, würde man wie im Cockpit eines Flugzeugs auch noch den Fahrzeughimmel mit Schaltern füllen müssen.

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • HenrySalayne
    • 6. August 2020 um 10:13

    Wobei in meinen Augen gute Gründe gegen eine Unterstützung älterer Firmware-Versionen sprechen müssten, damit man das nicht in der App umsetzt. "Ist etwas weniger Arbeit" und "wir wollen unsere Nutzer dazu erziehen, die Updates zu installieren", sind für mich keine guten Gründe. Man muss Abwärtskompatibilität nicht um jeden Preis in der App haben, aber bei Mixing-Station geht es ja auch.

  • Corona-Virus und seine Auswirkung auf unsere Branche

    • HenrySalayne
    • 6. August 2020 um 10:05

    Außerdem kostet die Ausbildung eines Hundes einfach sehr viel Zeit und professionell auch Geld. Wenn wir dann in ein bis zwei Jahren Coronaschnüffler haben, ist der Branche damit auch erst einmal nicht geholfen.

    Die Frage ist auch, wie hoch die Erfolgsquote ist, wie der Hund im Vergleich zu Wärmebildkameras oder Schnelltests abschneidet, etc. pp. Ein interessantes Gebiet, aber in meinen Augen nichts, auf das man demnächst spekulieren könnte.

  • Welches Mischpult bis 700 euro

    • HenrySalayne
    • 6. August 2020 um 09:17
    Zitat von chrismalaga

    Bitt keine Hinweise darauf das ich mir lieber ein digitales oder so kaufen soll ?

    Wieso nicht? Es spricht wirklich nichts für ein analoges Mischpult. Vor allem nicht ein günstiges. Für 700 Euro bekommt man entweder günstigste Komponenten neu oder uraltes Zeug, das aus gutem Grund keiner mehr möchte.

    Gerade wenn es um (vermutlich digitale) Aufnahmen geht, sind die digitalen im Vorteil, weil sowieso pro Eingang ein ADC verbaut sein muss.

    Ich würde dir wirklich nahelegen, heute nicht mehr in ein Analogpult zu investieren, sondern trotz deiner Ablehnung die logisch richtige Entscheidung zu machen und ein gebrauchtes digitales zu nehmen.

  • Delayline - Mono oder Stereo

    • HenrySalayne
    • 5. August 2020 um 09:56

    wora

    Ich hatte mich missverständlich ausgedrückt. Die Position des Messpunktes steht nicht Diskussion, sondern, dass an diesem Punkt Hauptsystem und Delay-Line gleich laut sind (Spatial Crossover). In meinen Augen definiert die Lautstärkegleichheit den Rand der Abdeckung der Delay-Line und dieser Punkt sollte sinnvollerweise nicht direkt vor der Delay-Line liegen.

    Mathias wollte das vermutlich auch gar nicht als realistisches Beispiel heranziehen, sondern nur das Prinzip erklären.

  • Delayline - Mono oder Stereo

    • HenrySalayne
    • 4. August 2020 um 18:04

    Die Ausrichtung des Lautsprechers meinte ich mit "Sweet-Spot" eigentlich gar nicht. Ich würde nur eben an dieser Stelle nicht den Spatial Crossover erwarten, sondern am "Zonenrand" der Delayline.

    Insgesamt ist aber das Alignment nur für einzelne Punkte auf der Hörfläche gegeben. Ich kann deine Argumente gegen Haas zwar nachvollziehen, andererseits frage ich mich, ob dadurch insgesamt die Wiedergabequalität auf der gesamten Hörfläche leidet oder sich diese Punkte nur verschieben. Eine homogene Ankopplung der Delay-Line lässt sich in der Praxis sowieso nicht erreichen. Da bleibt auf jeden Fall genug Stoff für zukünftige Messungen und Untersuchungen.

  • Delayline - Mono oder Stereo

    • HenrySalayne
    • 4. August 2020 um 10:15

    mathias81

    Sehr guter Beitrag, danke dafür.

    Mir ist noch etwas unklar, warum an der Hörposition, die laut deiner Skizze quasi direkt am "Sweet-Spot" der Delay-Line ist, sowohl Hauptsystem als auch Delay-Line gleich laut sind.

    Wenn hier beide Quellen gleiche Schallpegel erzeugen und wir die beiden Quellen grob im Fernfeld als Kugelstrahler sehen, bedeutet das ja, dass die Delay-Line (alleine betrachtet) in deiner Skizze rechts der Hörposition leiser als das Hauptsystem ist, was in meinen Augen irgendwie keinen Sinn ergibt.

    Für mich wäre der Bereich gleicher Lautstärke der Rand der Delay-Line-Abdeckung. Außerhalb dieser Linie ist das Hauptsystem lauter, innerhalb die Delay-Line.

    Damit wären die Kammfilter inner- und außerhalb des Abdeckungsbereich natürlich deutlich weniger stark ausgeprägt und eine starke Ausprägung zeigen sich nur im Übergangsbereich.

    Wenn man jetzt davon ausgeht, dass die Delay-Line innerhalb ihrer Abdeckung einen 6 dB bis 10 dB höheren Pegel erzeugt, als das Hauptsystem, ergibt Haas wieder mehr Sinn:

    Dann käme man auf 10 - 20 ms, die das Signal verzögert sein muss, damit die Ortung trotz der Differenz beim Hauptsystem bleibt.

    Wenn man mit mehreren gestaffelten Delay-Lines arbeitet ist vermutlich das "ohne Haas anfetten" (anstreben gleicher Lautstärke) der richtige Weg. Bei einer singulären Delay-Line sehe ich aber die Vorteile dieser nur dann, wenn man effektiv den Pegel im hinteren Bereich über den des Hauptsystems anhebt und nicht nur etwas unterstützt.

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