Thema Schutzkleidung:
- Handschuhe: Lassen sich auf Grund der vergleichsweise glatten Oberfläche einfach reinigen und können einfach gewechselt werden, z. B. wenn man an einem anderen Patienten arbeitet. Außerdem wird man konstant ermahnt, dass die Flossen dreckig sind. Deswegen fasst man sich mit Handschuhen weniger oft ins Gesicht und verhält sich allgemein vorsichtiger (psychologische Wirkung).
- Mundschutz: Reduziert insbesondere bei erkrankten Personen die Menge und Wurfweite von infektiösen Tröpfchen. Zusätzlich gibt es wieder eine psychologische Wirkung und es wird mehr Abstand gehalten.
Diese Maßnahmen bieten also keinen hundertprozentigen Schutz, sind allerdings auch nicht sinnlos.
Um noch mal auf die Furz-Analogie zurückzukommen: Man sollte zwischen Gasen und Aerosolen unterscheiden. Der Gestank eines Furzes ist überwiegend auf Gase zurückzuführen. Um diese zu Filtern braucht es spezielle Kartuschen, die diese an sich binden (chemischer Filter).
Viren schwirren jetzt allerdings nicht alleine herum, sondern sind in feinen Aerosoltröpfchen gebunden. Daher können auch Masken, die eigentlich nicht die Filtergüte besitzen, so feine Partikel wie Viren zu filtern eine (eingeschränkte) Schutzwirkung haben, indem eben Aerosole abgehalten werden oder zumindest nur verzögert durch das Filtermedium wandern.