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Beiträge von HenrySalayne

  • Leere Regale

    • HenrySalayne
    • 10. März 2020 um 09:33
    Zitat von treibsand

    ... du kannst dich gerne anstecken, mit was du willst (oder im Fall des akuten PanikVirus eben auch nicht) - die 14 Tage würden Dir aber auch im Fall eines Jahrtausend-Winters weiterhelfen.

    Oder beim Zusammenbruch der Lieferketten durch Panik/Hamsterkäufe.

    Oder beim Skiunfall mit mehrfachen Brüchen sämtlicher Knochen.


    Manchmal ist es einfach schön, nicht aus dem Haus zu müssen!

    Vielleicht können wir uns einfach darauf einigen, dass wir uns nicht einig sind.

    Ich habe nie gesagt, dass man nicht 14 Tage ohne Einkaufen auskommen sollte. Es ging um die Kombination aus Vorräten für 14 Tage ohne Wasser- und Energieversorgung. Solange man Wasser und Energie hat, kann man auch die im Haushalt vorhandenen Mehle, Nudeln und Reis weiterverarbeiten. Bei einem Jahrtausendwinter (ich habe diesen Winter genau einmal Schneematsch erlebt, das war meine komplette Wintererfahrung, Klimawandel sei dank) hat man nach 72 h ohne Heizung ganz andere Probleme.

    Genauso im Sommer bei 35° wo die Wassermenge von 2 l pro Nase pro Tag nicht reichen wird und der Inhalt des Kühlschranks nicht nach 2 Tagen noch verzehrbar ist.

    Was wäre denn überhaupt ein Szenario, bei dem man unerwartet 14 Tage ohne Wasser, Strom, Gas und Lebensmittel-Versorgung auskommen muss? Ein Nuklearunfall? Da sollte man in den betroffenen Gebieten vielleicht nicht daheim sitzen und auf bessere Zeiten warten. Eine Pandemie? Da sehe ich auch keinen Grund, warum auf einmal die komplette Versorgung für zwei Wochen zusammenbrechen sollte. Einschränkungen wird es geben, aber nicht in einem solchen Ausmaß.

    Deswegen bleibe ich auch bei der Aussage, dass es unrealistisch ist, dass sich jeder für zwei Wochen bei allen Eventualitäten autark versorgen kann.

  • Leere Regale

    • HenrySalayne
    • 9. März 2020 um 23:31
    Zitat von julian knödler

    Aber dem Corona wäre ich nicht abgeneigt, dann habe ich wenigstens einen Grund um daheim zu hocken ...

    Und mir wird vorgeworfen, dass ich die falsche Einstellung habe, weil ich es als realitätsfern bezeichne, dass sich jeder für eine 14-tägige-Apokalypse wappnet. *finger

    Zitat von zegi

    Ein Wirtschaftsmensch hat bei uns vorgeschlagen, dass junge Menschen durchs Band absichtlich angesteckt werden sollen, damit diese immun werden und das normale Leben weiter gehen kann. Den Ansatz finde ich nicht uninteressant...

    Ob man nach einer einmaligen Ansteckung wirklich immun ist, insbesondere, da es sich um einen vergleichsweise jungen, mutationsfreudigen Erreger handelt, bleibt abzuwarten. Kinder scheinen aber so gut wie keine Beschwerden zu entwickeln, wenn sie sich mit Covid-19 infizieren.

  • Leere Regale

    • HenrySalayne
    • 9. März 2020 um 17:07
    Zitat von treibsand

    Genau DAS ist die Einstellung, die man NICHT haben sollte!

    Welche Einstellung?

    Zitat von treibsand

    1. habe ich nie behauptet, dass JEDER ein Boot, WoMo, Gartengrill und Eigenheim mit Keller hat. Aber der Großteil der Bevölkerung hat mindestens EINEN dieser Punkte.

    https://de.statista.com/statistik/date…r-bevoelkerung/

    https://www.kba.de/DE/Statistik/F…_zeitreihe.html

    Aber wir können hier noch viel herumdiskutieren. Der Punkt war, dass die Empfehlung, jeder solle sich durch Vorräte und Zubereitungsmöglichkeiten für mindestens 14 Tage selbst versorgen können, unrealistisch ist. Not macht erfinderisch, klar. Man kann sich auch gewisse Dinge mit den Nachbarn teilen. Nichtsdestotrotz funktioniert das einfach oftmals nicht. In den Innenstädten haben die Leute weder Wohnmobile, noch Boote, noch Aggregate, noch Grills und entsprechenden Brennstoff für 14 Tage, noch Platz um den ganzen Scheiß zu lagern. Davon abgesehen geht auch vom Lagern von Kohle, Holz, Treibstoff oder Gas in größeren Mengen in irgendwelchen Kellern eine nicht unerhebliche Gefahr aus.

    Auf dem Land sieht das anders aus. Ein guter Freund von mir hat auch einen Brunnen mit handbetriebener Pumpe. Der Grill gehört zur Standardausstattung und im Schuppen hinterm Haus ist genug Brennholz. So lebt aber eben nicht ein Großteil der Bevölkerung.

  • Leere Regale

    • HenrySalayne
    • 9. März 2020 um 14:37

    Ein Einfamilienhaus mit Solaranlage auf dem Dach, Gasherd, Holzofen bzw. einem Grill, einem ordentlichen Tiefkeller, der auch im Sommer schön kühl bleibt, ein Wohnmobil oder Boot und genug Platz um auch noch den Campingkocher, das Notstromaggregat und Vorräte für 14 Tage inkl. Getränken zu lagern hat ja jeder. Wie konnte ich das nur vergessen? :/

    Ich sage nicht, dass man sich nicht für 14 Tage eindecken könnte. Ich sage nur, dass das für die meisten unrealistisch und realitätsfern ist. Das jeder einige Tage ohne Strom, Wasser oder Nahrungsmittelversorgung überleben sollte, ist ok. Aber ganz Deutschland zwei Wochen lang, ist Humbug.

  • Leere Regale

    • HenrySalayne
    • 9. März 2020 um 12:45

    treibsand

    Ich glaube, wir reden gerade aneinander vorbei. Daher noch mal mein Punkt:

    Ich wollte darauf hinweisen, dass, sollte jeder Bundesbürger (ca. 80 Mio.) einen Vorrat an Konserven für einen Zeitraum von 14 Tagen anlegen, die benötigte Produktionskapazität allein auf Grund des Austauschs von Konserven am MHD durch neue Konserven vermutlich über der aktuellen Gesamtproduktion von Konserven in Deutschland liegt.

    Dazu folgende Schätzung:

    - ca. 500 kcal pro Dose

    - ca. 2000 kcal pro Person pro Tag

    - ca. Haltbarkeit einer Konserve von im Schnitt 2 Jahren

    Das ergibt einen Vorrat von 56 Dosen pro Person bzw. einen jährlichen Verbrauch von 28 Dosen pro Person.

    Was bedeutet, dass jedes Jahr in Deutschland 2,24 Mrd. Konserven verkauft werden müssten - und das ausschließlich, damit jeder Bürger seinen empfohlenen 14-tägigen Vorrat wieder auffüllen könnte.

    Das ist eine sehr grobe Schätzung, die deutlich von der Wirklichkeit abweichen kann. Wer von euch hat pro Person 56 Konserven daheim stehen, die kalt verspeist werden können?

    Ich glaube nicht, dass die Empfehlung zu jedem Zeitpunkt Vorräte für 14 Tage zu haben (ohne Kühlung lagerfähig und kalt verspeisbar) in irgend einer Form derzeit realistisch und sinnvoll ist.

  • Leere Regale

    • HenrySalayne
    • 9. März 2020 um 08:56
    Zitat von julian knödler

    Die Vorräte sind ja Dauervorräte und werden Kanban mäßig verbraucht und wieder befüllt. Du bedienst dich also im Normalen Alltag täglich daran und füllst im gleichen Zug wieder nach. So bist du immer frisch und längstens Haltbar.

    Ja. Und allein das Kanban-mäßige, deutschlandweite Nachfüllen von Vorräten für 14 Tage über den Zeitraum von 2 Jahren übersteigt (vermutlich) die Produktion.

  • Leere Regale

    • HenrySalayne
    • 8. März 2020 um 23:37

    Davon abgesehen: Wenn jetzt auf einmal in Deutschland 320 Mio. Standardgebindekisten Mineralwasser (12x 0,7 l) herumstehen, wäre das eine mittlere Katastrophe. Die abfüllenden Betriebe sind darauf angewiesen, dass die Kästen zurückkommen. Eine ausreichende Menge an entsprechende Behältnissen zu produzieren würde vermutlich Jahre dauern.

    Dazu kommt, dass die Haltbarkeit von Konserven begrenzt ist und im Schnitt alle zwei Jahre alles einmal ausgetauscht werden müsste. Das wären pro Jahr 1,12 Pcal (Petakalorien) an Konserven in Deutschland um alle Vorräte wieder mit frischer Ware aufzufüllen. Bei im Schnitt 500 kcal pro Dose also 2,24 Mrd. Konservendosen. Die Jahresproduktion lag 2011 etwa bei 1,5 Mrd.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • HenrySalayne
    • 7. März 2020 um 00:18
    Zitat von treibsand

    Wenn du die 1.700.000 auf 1.000 Tage Virenhysterie umrechnest, dann bleiben bei meinem Jahr von 365 Tagen bummelig 2,74 Jahre Hysterie oder bei deiner Rechnung eine Abnahme der Sterbefälle um 25%... von 850.ooo auf ~636.ooo per anno.

    Nein, das hat Tobias Zw. schon richtig gerechnet. Es geht um die zusätzlichen Tode durch das Coronavirus.

    Problematisch ist diese Rechnung aus einem anderen Grund. Ein Beispiel: Schätzungen zufolge sterben jedes Jahr 66.000 Menschen in Deutschland vorzeitig an schlechter Luft. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass bei perfekter und reiner Luft jedes Jahr 66.000 Menschen weniger sterben würden. Ähnliche Probleme bereitet die Bestimmung der Letalität des Coronavirus. Menschen, die an der Infektion sterben, wären möglicherweise sowieso gestorben, beispielsweise an einer durch MRSA ausgelösten Lungenentzündung. Ich habe auch keine Informationen gefunden, ob die derzeitigen Zahlen nur auf Korrelation (infiziert und verstorben) oder Kausalität (auf Grund der Infektion verstorben) basieren.

    Deswegen würde ich von solchen Schätzungen zum aktuellen Zeitpunkt tunlichst die Finger lassen. Die Anzahl der derzeitig Infizierten (ca. 100.000) durch die Anzahl der derzeit verstorbenen (3.400) zu teilen, ergibt keinen Wert, mit dem man die Anzahl der (zusätzlichen) Todesfälle in Deutschland berechnen sollte. Einerseits gibt es derzeit keine lückenlosen Tests, bei denen auch Personen ohne Symptome getestet werden, sodass auch leichte Krankheitsverläufe mit in die Statistik einfließen. Andererseits kann es auch gut und gerne sein, dass am Ende trotz Millionen Infizierter nur wenige Tausend zusätzlich an den Folgen versterben, da ein Großteil sowieso verstorben wäre. Auch ohne Coronavirus.

    Mit Sicherheit kann man derzeit eigentlich nur sagen, dass eine Infektion mit dem Coronavirus zu einem schweren Krankheitsverlauf mit abschließendem Tod führen kann. Wie häufig das passiert, weiß derzeit niemand.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • HenrySalayne
    • 6. März 2020 um 12:11
    Zitat von Tobias Zw.

    aber auf Grundlage unbestrittener Fakten, anerkannter Methoden und fundierter Erfahrungswerte steuern wir derzeit auf eine massive Krise unseres Gemeinwesens zu

    Du hast leider den Fehler gemacht, Zahlen, die selbst derzeit schon nicht besonders zuverlässig sind, viel zu weit zu extrapolieren. Ich würde derzeit keinen Cent auf irgendeine Schätzung geben, die sich mehr als 30 Tage in die Zukunft erstreckt.

    Offensichtlich verlaufen nicht wenige Infektionen ohne größere Symptome; allein deshalb ist die Unsicherheit bei den geschätzten Toten und schweren Verläufen viel zu groß. Nicht zu vergessen, dass die Ausbreitung auch massiv von Faktoren wie dem Wetter abhängig ist. Es kann also durchaus sein, dass einfach eine alljährliche Corona-Welle übers Land rollen wird, ähnlich der Grippe.

  • 15er - Lautsprecher neu abdichten - welches Material ?

    • HenrySalayne
    • 4. März 2020 um 18:32

    Da bin ich überfragt. Eigentlich soll Dichtungsband oder Pappdichtringe, die man an manchen Lautsprechern findet, nur abdichten und nicht als Auflagepuffer dienen. Das sollte jedes Dichtband mit ein bisschen Elastizität können.

    Es gibt auf jeden Fall verschiedene Festigkeiten (bzw. Schaumdichten) und du solltest wohl eher ein etwas festeres Material nehmen. Es gibt bspw. von Adam-Hall Gummidichtungsband.

  • 15er - Lautsprecher neu abdichten - welches Material ?

    • HenrySalayne
    • 4. März 2020 um 16:37

    Nennt sich "Dichtungsband" und gibt es bei diversen Händlern, die Komponenten für den Lautsprecherbau verkaufen.

    Es ist allerdings nicht sehr wahrscheinlich, dass die Vibrationsgeräusche von Lautsprecher kommen, wenn dieser fest verbaut ist. Vielleicht scheppert da auch was anderes.

  • Manche Let's Encrypt TLS-Zertifikate sind ab morgen ungültig

    • HenrySalayne
    • 4. März 2020 um 16:24

    Da einige hier eigene Websites haben, nur kurz zur Info:
    https://www.heise.de/security/meldu…ig-4676017.html

    In Kurzform: Wer auf seiner Website ein TLS-Zertifikat (HTTPS) von Let's Encrypt nutzt, sollte umgehend überprüfen, ob sein Zertifikat betroffen ist. Ansonsten kann es passieren, dass die eigene Website nur noch eingeschränkt erreichbar ist.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • HenrySalayne
    • 4. März 2020 um 13:20

    Beim gestrigen Spiel Bayern gegen Schalke sind etwa 60.000 Personen aus dem ganzen Bundesgebiet angereist, haben im Stadion ihr Essen mit der Hand verspeist, sich ungläubig die Augen gerieben oder sind beim Siegtreffer gegenseitig in den Armen gelegen.

    Schreien ist auch ein guter Punkt. Ich vermute, dass die Speichel- und Schweiß-Aerosolbelastung in einem Stadion bei weitem größer ist, als auf einer Messe.

    Aber es stimmt natürlich, dass bei den Messen auch die Aussteller Druck machen, weil sie ihr Personal nicht unnötigen Gefahren aussetzen wollen und hier nicht der Schutz der Besucher oder das Verhindern der überregionalen Ausbreitung im Vordergrund stehen. Anderen, deutlich kleineren Sportveranstaltungen wurden allerdings auch schon abgesagt. Aber da geht es wohl auch einfach um weniger Geld. Wahre Fans gehen ja auch mit 40° Fieber noch ins Stadion.

  • Frage zu analogen Multicore Harting, wann Stecker - wann Buchsen

    • HenrySalayne
    • 4. März 2020 um 12:59

    Ich muss gestehen, dass ich schon seit einiger Zeit nicht mehr wirklich mit analogen Multicores mit mehr als 16 Kanälen hantiert habe; allerdings gibt es bei den 12- und 16-Kanaligen-Multicores mit einzeln ummantelten Aderpaaren solche mit akzeptablen Durchmessern und Verlegeeigenschaften (nicht mir Harting, mit Spleiß).

    Es gibt also solche und solche. Multicores, die auch für Digitalsignale spezifiziert sind, werden eher zur Kategorie dick und starr zählen.

    Vermutlich wird auch der Markt für Lösungen mit mehr Kanälen zunehmend kleiner, da der Bedarf fehlt.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • HenrySalayne
    • 4. März 2020 um 11:22

    Was mich am meisten stört, ist die Doppelmoral. Ich habe durchaus Verständnis, dass große, internationale oder überregionale Veranstaltungen erst einmal auf Eis gelegt werden, um die Verbreitung einzudämmen. Warum das allerdings für Fußballspiele nicht gilt, ist mir schleierhaft. Wenn man handelt, dann bitte konsequent.

  • Frage zu analogen Multicore Harting, wann Stecker - wann Buchsen

    • HenrySalayne
    • 4. März 2020 um 11:06

    Deswegen gibt es auch Multicore-Kabel bei denen nach dem Folienschirm noch ein Mantel folgt. Quasi ein Bündel aus dünnen Einzelleitungen.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • HenrySalayne
    • 3. März 2020 um 22:09

    Jetzt, da die IAA nach München kommt, wäre ja ein Herbsttermin frei. Dann wäre man wieder "vor" der ISE. ;)

  • I don't need that, 2.0

    • HenrySalayne
    • 3. März 2020 um 11:23

    Und bevor jetzt jemand selbst Desinfektionsmittel mischt, kann man Oberflächen und Gegenstände auch mit UV-Licht desinfizieren. Oder einfach 5 Tage warten.

    Noch ein Tipp von mir:
    Der Diebstahl von Munition bei deutschen Behörden und der Besitz illegaler Waffen, um sich im Notfall durch Waffengewalt Nahrungsmittel und Schutzkleidung zu sichern, ist in Deutschland nur eine Bagatelle, die eine Bewährungsstrafe nach sich zieht. Falls man gleichzeitig noch in rechten Netzwerken aktiv ist - egal!

    https://www.spiegel.de/panorama/justi…-a-1302195.html

  • I don't need that, 2.0

    • HenrySalayne
    • 2. März 2020 um 11:28

    IDN:
    Leere Regale im Supermarkt, sodass man nur die Hälfte von dem bekommt, was man eigentlich wollte. Das zeigt einmal mehr, dass sich in (subjektiven) Krisenzeiten jeder selbst der Nächste ist. *finger

  • Umsturz Rollgerüst beim Abbau

    • HenrySalayne
    • 26. Februar 2020 um 14:04

    Ich denke, dass die meisten Hersteller auf Grund der Unwägbarkeiten und der Haftung einfach ausschließen, dass sich Personen während des Verschiebens auf dem Rollgerüst befinden dürfen und nicht, weil ein sicheres Verschieben mit Personen auf dem Gerüst nicht möglich wäre.

    Für Tätigkeiten, bei denen man lange an einer Stelle verweilt, ist es durchaus legitim jedes mal aus dem Gerüst herauszuklettern, das Gerüst zu versetzen und wieder auf Arbeitshöhe zu steigen. Aber gerade bei "Deko abhängen" liegt die Verweildauer an den einzelnen Positionen im Sekunden- bis einstelligen Minutenbereich. Da wäre es weltfremd darauf zu bestehen, dass jedes mal aus 7 m Höhe aus dem Gerüst geklettert wird, um es drei Meter zu versetzen.

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