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  2. HenrySalayne

Beiträge von HenrySalayne

  • A&H Avantis

    • HenrySalayne
    • 9. Oktober 2019 um 14:22
    Zitat von Katash

    die Lichtkollegen haben das an GrandMA2 + 3 zum Beispiel ganz gut hinbekommen. Also möglich ist's.

    Ich vermute aber, es ist wohl eher eine Budget-Frage für so ein "Gimmick", das die Tonler ja eh nicht kennen/gewohnt sind/erwarten :)

    Ich meinte jetzt auch (vom PM5D einmal abgesehen) Tonpulte.
    Eine veränderbare Displayneigung ist auch aus Ergonomie und Spiegelungsgründen wünschenswert, nicht nur wegen dem geringeren Packmaß.

    Es muss ja nicht immer eine Stellantrieb wie bei der Grandma 2 sein. Wenn man sich mal die archaische Konstruktion bei der MQ500 anschaut, die vermutlich zu Zeiten entwickelt wurde, als die Dampfmaschine noch die vorherrschende Wärmekraftmaschine war, geht es auch in sehr simpel. Es ist vielleicht keine technisch coole Lösung, funktioniert aber in der Praxis einwandfrei.

  • Freestyler DMX / PAN/TILT springen bei Bewegungsmustern

    • HenrySalayne
    • 8. Oktober 2019 um 17:49

    Auch wenn man durchaus noch ein paar Sachen mit einen Scanco machen kann, ist die Kiste für modernes Bewegtlicht nicht mehr zu empfehlen, da man mit den eingebauten Bewegungen nur Kreise fahren kann. Außerdem ist die Anzahl der Custom-Fixtures beschränkt (wie auch bei der Licon) und die Geräte die noch nativ unterstützt werden, werden immer rarer.

    Da der PC schon vorhanden ist wäre einer der günstigsten, professionellen Einstiegswege wohl Chamsys' MagicQ Software, die auch mit vielen Drittanbieter-Interfaces arbeitet. Das ist zwar keine Oma, braucht etwas Einarbeitung (es gibt Tutorials), kann dann aber mehr als genug.

  • A&H Avantis

    • HenrySalayne
    • 8. Oktober 2019 um 12:46

    Um mit dem leidigen Thema Case endlich abzuschließen:
    Üblicherweise werden auf den Boden der Wanne Schaumstoffstücke so eingeklebt, dass nur die Füße des Gerätes auf Schaumstoff ruhen und der Rest des Unterbodens ein paar Zentimeter Luft hat, da einige Geräte (wohl auch die Aventis, wie man auf S. 16 Abb. 3 gut sehen kann) Luft an der Unterseite ansaugen.
    Damit aber nicht nur der Deckel das Mischpult an Ort und Stelle hält ist das üblich Vorgehen dieses ein Stück weit in die Wanne einzulassen und durch kleinere Schaumstoffblöcke an den Seiten, Ecken und an Stellen, an denen keine Lüftungsschlitze oder Anschlüsse sitzen zu fixieren. Insbesondere bei Leichtbaucases ist aus Stabilitätsgründen die Wanne auch etwas höher ausgeführt.
    Die Anforderungen an die Belüftung sollten alle so aufgebauten Cases m. E. n. erfüllen.

    Wenn man also ein kofferraumtaugliches Mischpultcase möchte (Gesatmasse mit Pult um die 50 kg), sind die vorderen Anschlüsse unter der Armstütze wohl nur eingeschränkt nutzbar (soweit meine bisherigen Erfahrungen mit diversen Fabrikaten).

    Wie dem auch sei, das ist nur eine Einschränkung des Komforts und macht das Gerät nicht unbenutzbar. Und ja, viele andere Hersteller machen genau an diese Stelle auch den Kopfhöreranschluss und es nervt mich bei zweiteiligen Kisten seit jeher, dass man da nur dran kommt, wenn man erst mal das Pult anlupft. Es gibt auch einige Hersteller, die immer noch der Meinung sind, dass ein Tempomat ausschließlich in 1 km/h-Schritten einstellbar sein muss. Aber nur weil man seit jeher so einen Wahnsinn verzapft, ist das ja kein Argument dafür. Denn eins ist gewiss, wenn die Kopfhöhrerverlängerung nicht ins Case genietet ist, ist sie definitiv beim nächsten mal verschwunden, wenn jemand anderes damit unterwegs war.

    Übrigens: Ich habe mir noch nicht einmal Sorgen gemacht, dass mein Stick geklaut wird. Warum sollte man den denn stecken lassen? Der Stick sollte doch überwiegend als Backup- und Transfermedium dienen.

    Offtopic:
    Ich habe ja schon seit jeher die Vermutung, dass die meisten Mischpulte nicht für das Leben im Case entwickelt wurden, sondern für das freie Stehen auf einem Tisch in einem klimatisieren Raum mit dezenter Beleuchtung. Diese Vermutung wird dadurch gestützt, dass es immer noch niemand geschafft hat anklappbare Displays einzubauen.

  • A&H Avantis

    • HenrySalayne
    • 8. Oktober 2019 um 11:34

    Dass bei einem Mischpult mit Erscheinungsjahr 2019 für etwa 10.000 Euro 16 Dynamic EQs mit zusätzlichen 15% veranschlagt werden, ist in meinen Augen absolut nicht zeitgemäß. Das ist eine unnötige Paywall. Dann lieber gleich so etwas einpreisen und mitliefern.

  • A&H Avantis

    • HenrySalayne
    • 8. Oktober 2019 um 11:28
    Zitat von wora

    der grund, warum es da keinen strip gibt, dürfte der sein: man ändert ein einmal erstelltes setup nicht mehr sehr oft, weil man sich funktionen gerne intuitiv immer an die selbe stelle legt. da hilft meist ein einfacher beschriftungsstreifen.

    und die stellen, bei denen sich je nach band die namen ändern (z.b. direkttasten für die monitormixe), kann man auch mit magnetstreifen organisieren. so mach ich das, seit ich die dLive habe. ich vermisse hier also keinen scribbe strip, der würde den preis für mich nur unnötig in die höhe schrauben.

    die tastenfarbe wird übrigens automatisch, je nach funktion, vergeben: wenn ein MIX hinterlegt ist, leuchtet die taste blau, wenn ein mute hinterlegt ist, leuchtet sie rot.

    Ich denke nicht, dass der Preis den Mehrwert übersteigen würde. Andere Hersteller schaffen es ja auch. ;)
    Das man auch so arbeiten kann, glaube ich dir (wäre ja auch bescheuert, wenn nicht), trotzdem macht es das Leben einfacher.

    Zitat von secluded

    die untere Front muß frei bleiben, da Belüftung (laut Handbuch)

    https://www.allen-heath.com/media/AV-Front-Low-300.jpg
    ich sehe hier an der Front keine Öffnungen. Die Belüftung erfolgt wahrscheinlich über die offene Seite.
    https://www.allen-heath.com/media/AV-Side-Right-300.jpg

    "Frei bleiben" ist ein relativer Begriff. In so einem klassischen Zweiteiler hat das Pult ja zu allen Seiten hin mind. 5 cm Platz. An den Stellen mit Lüftungsöffnungen wird dann der Schaumstoff ausgespart. Eine Hand bekommt man aber nur mit Mühe und Not in den Spalt. ;)

  • A&H Avantis

    • HenrySalayne
    • 7. Oktober 2019 um 22:52

    Ob man dieses Pult schnell und komfortabel bedienen kann, wird wohl hauptsächlich von der Software abhängen. Wie man im Video sehen kann, kann man mit einem Tastendruck den EQ auf die Encoder-Reihe holen. Sollte das auch mit den User Definable Keys funktionieren, um bspw. FX1 direkt auf die Encoder zu legen, kann man wahrscheinlich trotz der etwas beschränkten Bedienelemente flott arbeiten. Auch ein Knopf mit "Select follows Solo" den man schnell an und ausschalten kann, wäre vermutlich ganz gut.

    Was ich allerdings bei A&H grundsätzlich nicht verstehe, ist, warum die User Definable Keys einfach nur durchnummeriert sind und es keinen Scribble-Strip gibt. Kann man wenigstens die Beleuchtungsfarbe der Knöpfe frei vergeben?

    Die Position des USB-Ports unter der Handballenablage finde ich bei einem Mischpult, was problemlos in ein zweiteiliges Case passt, schlecht gewählt. Insbesondere, da auf der Oberfläche nicht wirklich Platzmangel herrscht. Hoffentlich gibt es an dieser Stelle zumindest eine Beleuchtung.

    Dass zur Anzeige von HPF und LPF ein 1,5 cm breiter Streifen über das komplette Display verschwendet wird, empfinde ich als etwas unnötig.

    Warum jetzt die dritte Serie unbedingt das dritte, komplett neue Bedienkonzept einführen muss, erschließt sich mir nicht. Die Zeit der Ausprobierens sollte bei langsam vorbei sein. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir persönlich die Bedienung der Avantis auf den ersten Blick mehr zusagt, als dLive und SQ.

    Zitat von Pulenk

    Avantis U.S. MSRP: dPack Add-On – $1,399; GX4816 Remote Expander – $3,999

    Der GX4816 ist schon bei manchen Händlern gelistet, auch in D.
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------
    https://www.allen-heath.com/allen-heath-gi…-shakespeare-2/
    Hier stehen auch Euro-Preise:
    Mixer only: USD $9,999 MSRP / EUR €9,699 MSRP
    dPack add-on: USD $1,499 MSRP / EUR €1,499 MSRP
    GX4816 Remote Expander: USD $3,999 MSRP / EUR €3,499 MSRP

  • MIDAS PMS DP48 + Hub

    • HenrySalayne
    • 3. Oktober 2019 um 18:17
    Zitat von wora

    was ich dagegen nicht so gut finde, ist ein gerät für zwei musiker zu bauen. ich denke da wird es irgendwann auch noch ne einzelne lösung geben.

    Wozu? Wird man dazu gezwungen, sich das Gerät zu teilen?

    Die Knöppe und alles was Geld kostet, hat man eh schon im Gerät. Da ist der Aufpreis für einen weiteren Output und die doppelte Rechenleistung vernachlässigbar klein. Würde jemand die 1-Kanalige Variante für 95% des Preises der 2-Kanaligen Variante kaufen?

  • Der Mischer, das Mischpult und die künstliche Intelligenz

    • HenrySalayne
    • 28. September 2019 um 22:23

    Immer diese Schwarzmalerei.

    Auch eine gute Automatisierung braucht jemanden mit dem notwendigen Know-How sie zu nutzen.

    Schlimmstenfalls bedeutet der Tonler-Job von morgen also weniger direkte Signalverarbeitung und dafür mehr Management der Signale.

    Aber mal abwarten. Das wird noch einige Jahre brauchen. Und problematisch ist das dann eher für diejenigen, die sich nicht weiter bilden und weigern mit der Zeit zu gehen.

    Am Ende geht es doch hauptsächlich um Geschwindigkeit und Komfort.

    Einen Kollegen mit seinem analogen Powermate der "um Welten besser als alle Digitalpulte" ist, wird es immer geben.

    Man kann auch mit Analogtechnik gute Sachen machen. Aber wozu? Wozu 80-Paarige Feuerwehrschläuche von A-nach-B ziehen? Bevor da nur das Multicore liegt, hat man am Digitalpult bereits das File geladen und kann loslegen. Vom Patching gar nicht zu reden und dem Platzbedarf am FoH.

  • Yamaha QL1 oder doch etwas anderes?

    • HenrySalayne
    • 23. September 2019 um 20:09

    Allein schon der hervorragende Automixer bei den Yammies wäre beim Anwendungsprofil ein ein dicker Pluspunkt.

    Soundcraft sollte man sich nicht mehr ans Bein binden. Da kommt einfach in letzter Zeit zu wenig.

  • PL-Audio: (Big) Banana Array - HT 210 Pro -Subs // Aktuelle Erfahrungen

    • HenrySalayne
    • 20. September 2019 um 12:03
    Zitat von Arensre

    Die Banana Serie ist eine der Serien welche mir am besten gefällt. [...]

    Leider muss ich sagen das ich mit den "nachempfundenen" Top Teilen von PL Audio nicht so gute Erfahrungen gemacht habe.[...]
    Leider fallen dabei immer wieder die Tops negative auf welche offensichtlich dem Markt nachempfunden sind.

    *hust*

    Zitat von Arensre

    Wenn du gerne Horngeladene Topteile haben möchtest (Ich stehe da voll drauf) , kann ich den Blick zu den T20 von TWaudio sowie den K20 von Seeburg und der TX20 von Pro Audio Technologies empfehlen.

    Horngeladen passte bei diesen Lautsprechern nicht wirklich.

    https://www.seeburg.net/pics/produktbilder/K20_01.jpg

  • Liveprofessor als Waves alternative. Wie geht das möglichst gut?

    • HenrySalayne
    • 20. September 2019 um 11:35
    Zitat von wora

    eigentlich nicht, es ist ein i5 der 6. generation

    Genauso gut könntest du sagen: "Mein Rechner ist blau!" 8o

    Core i5 6th Gen reicht von popligen 2-Kerner mit unter 2 GHz und einer TDP von 9.5 Watt bis zum 4-Kerner mit 3,5 GHz und einer TDP von 91 Watt. Das ist ein Leistungsunterschied von einer Größenordnung.

  • Liveprofessor als Waves alternative. Wie geht das möglichst gut?

    • HenrySalayne
    • 19. September 2019 um 11:05

    wora

    Probier doch mal aus, ob LiveProfessor oder das Plugin das Problem ist, indem du das H-Reverb mal in einer DAW einbindest. Reaper sei da genannt (was bei mir mit dem H-Reverb bspw. einwandfrei spielt).

    Wenn du da auch Probleme hast, ist wohl H-Reverb schuld, wenn das funktioniert, solltest du vielleicht mal beim LiveProfessor-Support anfragen.

  • Yamaha o2r Recording mit ADAT

    • HenrySalayne
    • 18. September 2019 um 13:08

    Zur TF-Serie:

    Lass dich nicht davon Täuschen, dass die Oberfläche wenig Bedienelemente hat und aufgeräumter ist. Ein Verzicht von zu vielen Bedienelementen kann sich auch negativ auf die Bedienung auswirken.

    Ich hatte bisher erst zwei mal Kontakt mit dieser Serie: Einmal auf der Messe 2015 und das einzige Mal in der Wildnis 2016. Seitdem habe ich aus dieser Serie kein einziges Pult mehr auf einer Produktion gesehen.

    Wenn man als weiteres Indiz noch den Verkaufsrang beim großen T dazu nimmt (Platz 105, weniger Verkäufe als das QL-5 mit Case, das QL-5 ohne Case ist auf Rang 55), geht die Verbreitung dieses Pultes hierzulande wohl ziemlich gegen 0. Ich habe noch nicht einmal eine Sekundärmeinung (basierend auf Meinungen von Kollegen) dazu, weil ich auch niemanden kenne, der dieses Pult bedient oder besitzt. Die geringe Verbreitung macht mich etwas stutzig. Für den gleichen Preis bekommt man auch eine SQ oder ein M/X32 (sogar mit digitaler Stagebox).

    Da ich auch keinen anderen Thread außer den Messethread zum Thema gefunden habe, würde ich dir empfehlen, einen neuen Thread zur TF-Serie zu eröffnen; vielleicht hat man dann ein paar Erfahrungsberichte.

  • Yamaha o2r Recording mit ADAT

    • HenrySalayne
    • 17. September 2019 um 20:33

    Man muss mal ganz ehrlich sagen, dass es sich nicht lohnt, in so alte Technik noch mal zu investieren. Ein neues X32 kostet derzeit unter 1700 Euro brutto. Das kommt inkl. einem 32/32-Interface, hat 24 bit (nicht nur 20, wie das 02R), einzeln schaltbare Phantomspeisung, 32 XLR-Inputs (und nicht nur 8!), etc. pp.

    Wenn man ein billiges Interface mit ADAT für um die 100 Euro irgendwo auf dem Flohmarkt findet, mag das ok sein. Jetzt aber noch mal weit jenseits der 100 Euro zu investieren lohnt sich hinten und vorne nicht.

    Selbst so ein 400-Euro-Wischbrett-Mischgerät wie das X-Air 18 bietet schon 16-Combo-Inputs und ein eingebautes Interface.

    Was übrigens nicht heißen muss, dass das 02R zu nichts mehr zu gebrauchen ist. Für ein paar kleine Anwendungen taugt das noch sehr gut. Aber Recording ist bei dem Pult noch ein riesen Aufwand: man braucht entsprechende Erweiterungskarten (für 16 Kanäle mindestens 2), Routing ist in dem Pult sehr beschränkt, dann braucht man noch ein externes Interface, die entsprechende Kabelage und die Adapter und am Ende lernt noch nicht einmal jemand etwas, weil sich die Bedienung massiv von modernen Mischgeräten unterscheidet.

    Und ob man nächstes Jahr ein TF kauft, sollte man sich auch noch mal gut überlegen. Ich würde davon abraten.

  • I don't need that, 2.0

    • HenrySalayne
    • 16. September 2019 um 09:33
    Zitat von wora

    ich habe mich vor zwei vor drei jahren von dieser app verabschiedet, nachdem mich die app aufgefordert hatte, mein damaliges blackberry gegen etwas auszutauschen, von dem sie meine daten einfacher abrufen können. das war kurz nachdem facebook Whatsapp aufgekauft hatte. ab da war mir klar, das ich da nicht mehr mitmachen werde.

    Ich denke, du verwechselst hier Kausalität mit Korrelation. Auch auf meinem alten Nokia N8 lief eines Tages WhatsApp nicht mehr, weil einfach der Support eingestellt wurde. Das ist übrigens auch einer der Punkte, die WhatsApp zur aktuellen Verbreitung verholfen haben: In Zeiten, in denen es nicht nur zwei Mobil-Betriebssysteme gab und in denen SMS noch richtig teuer waren (zumindest in größeren Mengen), gab es eine plattformübergreifende Chat-Lösung.

    Apropos Datenschutz: Wer nutzt denn hier eigentlich für seine E-Mail-Korrespondenz Ende-Zu-Ende-Verschlüsselung?

  • I don't need that, 2.0

    • HenrySalayne
    • 15. September 2019 um 13:30
    Zitat von yamaha4711

    Allerdings kann ich per eMail alles mögliche Anhängen, egal ob nun ein PDF, ein Worddokument, ein Excelfile oder sonst was. Mach das mal mit wart's ab.

    Da spricht der Profi. ;)

    Noch mal: Es geht nicht darum, dass ein Instant Messenger irgendwie andere Kommunikationsmittel ersetzt, sondern ergänzt.

    Und der Versuch eine komplett andere Funktionalität auf ein anderes Medium zu übertragen, bspw. einen Gruppenchat per Mail, ist komplett bescheuert. Man kann mit Sprachnachrichten im Sekundentakt auch einen Anruf mit sehr langer Latenz simulieren, auch bescheuert. Genauso wie die Korrespondenz mit dem Kunden über WhatsApp anstatt einer E-Mail abzuwickeln.

    Es gibt für jede Anwendung, das richtige Mittel. Als schnelles Hilfsmittel zur Kommunikation im Team vor Ort oder um mal kurz bei einem Kollegen nachzufragen, ob er an einem Termin noch Zeit hat, ist nun einmal eine legitime Nutzung eines IMs. Muss man nicht so machen, kann man aber so machen.

  • I don't need that, 2.0

    • HenrySalayne
    • 14. September 2019 um 23:15

    Können Brieftauben auch alles. Das ist aber kein Argument. Die E-Mail ist ein Punkt-zu-Punkt Kommunikationsmittel. Für "Chats" mit mehrere Rezipienten absolut ungeeignet. Außerdem ist das Mail-Postfach nicht nach Gruppen sortiert, sondern nach E-Mails. Das artet in kürzester Zeit im Chaos aus.

    An einem entscheidenden Punkt prallt aber jegliche Kritik an WhatsApp ab: Mit einer Verbreitung von grob geschätzten neun von zehn Nutzern unter den Smartphonebesitzern ist WhatsApp einfach der KGN.

  • 1HE Gigabit PoE Switch mit Ethercon

    • HenrySalayne
    • 14. September 2019 um 16:31

    Vor ein paar Jahren war ich ja der Meinung, dass die Zukunft AVB gehört. Aber jetzt sehe ich da mittelfristig keine allzu weite Verbreitung.

    Von daher würde ich derzeit keinen Aufpreis für ein Gerät zahlen, dass AVB unterstützt, wenn man es nicht wirklich benötigt.

  • Dynamische Bearbeitung von Toms

    • HenrySalayne
    • 12. September 2019 um 21:01

    Bei brummeligen Schwabbelsustain hat sich bei mir auch ein Kompressor mit langer Attack-Zeit bewährt. Arbeitet meiner Meinung nach oft deutlich angenehmer und unauffälliger als ein Gate.

  • I don't need that, 2.0

    • HenrySalayne
    • 12. September 2019 um 20:56

    Eben. Sprachnachrichten haben durchaus ihre Berechtigung. Nur die missbräuchliche Verwendung aus Tippfaulheit und die Probleme mancher, auch mal zum Punkt zu kommen, nerven.

    Ich höre mir Sprachnachrichten meistens nicht an, sondern schreibe kurz darunter: "Ich kann mir das gerade nicht anhören, bitte schreibe es mir als Nachricht." - Damit werden aus den meist minutenlangen Sprachnachrichten ruck-zuck Zweizeiler. Man kann sich ja seinen Bekanntenkreis durchaus ein bisschen erziehen. ;)

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