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  2. Marian Humann

Beiträge von Marian Humann

  • Nebelmaschine ohne Verdampfer?

    • Marian Humann
    • 6. März 2018 um 06:11
    Zitat von zegi

    Die CO2/Trockeneis-Nebler sollten Rauchmelder eigentlich nicht auslösen, da sich dieser Nebel ja am Boden verteilt und quasi nicht aufsteigt.

    Wir haben bspw. unter der Bühne Rauchmelder. Bei fallenden Nebel zieht der Rauch unter die Bühne und auch an denen vorbei.

    Die meisten Brandmeldeanlagen haben übrigens kombinierte Wärme- Rauchmelder. Ist ja auch sinnvoll.

    Geschichte aus der Praxis: Wir hatten mal eine Party im Haus, und alle relevanten Rauchmelder ausgeschaltet. Dann sind die Lüftungskanalmelder angeschlagen, die Brandschutzklappen gefallen und aufgrund der fehlenden Belüftung hats den Nebel im ganzen Haus verteilt, sodass dann doch Rauchmelder ausgelöst wurden. Seitdem haben wir eine Schaltung zur Deaktivierung der Kanalmelder

  • Nebelmaschine ohne Verdampfer?

    • Marian Humann
    • 5. März 2018 um 19:10
    Zitat von deep-house

    Mit zunehmend montierten Rauchmeldern kann ich den eigentlich überall einsetzen.

    Weil nichts raus kommt? So ein Rauchmelder misst, wieviel Licht über eine bestimmte Strecke einer Lichtquelle noch ankommt (Rauchanteil) und wie hoch die Temperatur ist (Wärmeanteil)
    Bei unauffäligem Wärmeanteil kann der Rauchanteil trotzdem zur Auslösung führen.
    Ob der Rauch durch Hazer, Nebelmaschinen, CO2 Verdampfer, E-Zigaretten, richtigen Zigaretten oder sonstwas entsteht, ist dem Rauchanteil egal.

  • "überwiegend künstlerisch tätig"

    • Marian Humann
    • 3. März 2018 um 20:08
    Zitat von niggles

    (TVöD EG5 ist auch nicht wirklich viel Geld für eine ausgelernte Fachkraft...)

    Kann nicht meckern, bekomme zwar EG6, aber übers Jahr gerechnet deutlich mehr als die meisten meiner Schulfreunde, die "nur" einen Facharbeiter haben. Nur die Facharbeiter in der Industrie bekommen mehr.

    Der Tarifvertrag, dem die NV Bühne zugrunde liegt, ist ja leider nicht öffentlich und kostet Geld, nach Gesprächen mit Leuten des örtlichen Theaters bekommen jene aber rund 600€ brutto weniger und keine Zulagen für Wochenend- und Nachtarbeit.

  • "überwiegend künstlerisch tätig"

    • Marian Humann
    • 3. März 2018 um 08:58

    In letzter Zeit hatte ich mit Kollegen, Bekannten und früheren Mitazubis öfters die Debatte, wie angestellte Veranstaltungstechniker oder Meister für Veranstaltungstechnik zu entlohnen wären.

    Viele Theater stellen offensichtlich ihre Techniker als "überwiegend künstlerisch tätig" ein, um eine Eingruppierung nach TVöD zu umgehen und die Techniker so wie Musiker auf der Bühne zu entlohnen. Das bedeutet eine erhebliche Einsparung im Vergleich zur Eingruppierung als TVöD/VKA und für den Mitarbeiter deutlich weniger Geld.

    Aber, wie kann ein Veranstaltungstechniker oder Meister überhaupt "überwiegend künstlerisch" arbeiten?

    So wie ich "meinen" Beruf verstehe, bin ich Techniker (wie der Name des Berufes auch sagt) und damit überwiegend technisch tätig. Die Künstlerische Tätigkeit beschränkt sich darauf, die Anweisungen von Regisseuren und Planern nach deren Wünschen umzusetzen

    So wie ich den Begriff "künstlerisch" verstehe, müsste man "eigenschöpferisch" tätig sein.

    Wie seht ihr das?

  • Audio abschaltung für Feuerwarnanlage

    • Marian Humann
    • 1. März 2018 um 19:36

    Bei uns wurde das anders gelöst: Die Brandmeldeanlage schaltet über einen Kontakt die Steckdosen an einer Klappe der Bühne (63A CEE im Schaltschrank, der lokal untersichert wird auf 32A und Schuko) in der die Stagebox sitzt. Diese schaltet also ab, damit kommt kein Ton mehr durch.

    Fremdproduktionen müssen eigene Anlagen und Monitore an diese Klappe anschließen, damit sind auch diese aus bei Feueralarm.

  • I don't need that, 2.0

    • Marian Humann
    • 15. Februar 2018 um 17:10

    I don't need: Entscheidungsträger die behaupten oder sich behaupten lassen, ein 300pax Theater mit Großbühne könne sich in einer ~40.000 Einwohner zählenden Stadt selber tragen.

    Selbst positiv gerechnet müsste man 20.000€ Einnahmen an 300 Tagen im Jahr generieren um da auch nur in Richtung grünen Zweig zu kommen.
    Un wenn es so einfach wäre, würde man das ja in jeder Stadt machen...

  • I don't need that, 2.0

    • Marian Humann
    • 12. Februar 2018 um 17:34

    günstig gibts sowas auch von ESI, hab auf Arbeit das U24XL (der SPDIF lässt sich auf Professional umschalten und ist damit 5V und AES Konform), dazu ein neutrik NADIT und gehe damit direkt auf die dLive

  • An alle aufstrebenden jungen Lichtmänner & Frauen

    • Marian Humann
    • 11. Februar 2018 um 20:14
    Zitat von nasi

    Ich weiss nicht, wie die Fachkraftausbildung in dieser Hinsicht aussieht oder wieviele Operator überhaupt eine Ausbildung in der Fachrichtung haben, aber so wie es aussieht, werden die Basics übersprungen und man geht direkt zur modernen "Computertechnik". Ist ja auch viel spannender und beeindruckender.

    Natürlich lernt man das Künstlerische in der Ausbildung nicht. Da lernt man, wie man Systeme zum laufen bekommt und das ganze ohne Gefährdung. Man lernt, wie welche Art von Beleuchtung wirkt und das wars. Geschmack kann man ach schlecht lehren.
    Ein Koch lernt auch nicht, wie man gut kocht sondern wie man richtig zubereitet und was man machen kann, um das gewünschte Ergebnis zu bekommen.
    (Fun Fact, in Erfurt lernt man sogar, wie man eine Licon startet wenn es der Lehrer nicht hinbekommt und dass man 32->16A CEE Adapter benutzt, wenn man kein Geld für Untersicherung hat während man in München wenigstens mal anständige, moderne Lichtpulte und Lampen anfassen darf...)

  • An alle aufstrebenden jungen Lichtmänner & Frauen

    • Marian Humann
    • 10. Februar 2018 um 04:39

    Und ich dachte, ich stünde mit der Forderung alleine da.
    Ich sehe so oft Fremdproduktionen bei uns, etwa 10% davon arbeitet mit dem Frontlicht, die anderen 90% fahren gutes Effektlicht aaaaaand, that's it.

  • I don't need that, 2.0

    • Marian Humann
    • 9. Februar 2018 um 10:11
    Zitat von yamaha4711

    Wurde dieser Luxus/Mehraufwand denn auch bezahlt?

    naja, das war mehr nach dem "eh da"-Prinzip. Im öffentlichen muss aber auch nicht alles weiterberechnet werden, da gibts eher Pauschalen nach technischem Gesamtaufwand, was in der Hallenmiete mit untergeht.
    Wir haben für Produktionen mit viel Eigenaufwand eh immer einen Springer eingeplant, das war in dem Fall der Azubi, der mir die Aufgaben abgenommen hat sodass ich mich auf das Geschehen auf der Bühne und den Ablaufplan konzentrieren konnte.
    Für nächstes Jahr habe ich schon vorgeschlagen, dass die Tanzgruppen vorher ihre Titel in eine Dropbox laden. (Jede Tanzgruppe mit eigenem Zugang auf ihren spezifischen Ordner) Die Idee kam ganz gut an, mal schauen, ob das klappt.

  • I don't need that, 2.0

    • Marian Humann
    • 8. Februar 2018 um 18:32
    Zitat von chw

    +1

    Alle Jahre wieder.... um hier mal weiter zu machen....

    Im Süden der Republik nennt man Fasching Fasnacht und es gibt extrem viele "Zünfte" und jede Zunft hat mindestens eine Tanzgruppe. Anscheinend gibt es hier einen Wettbewerb zwischen diesen Gruppen wer in der musikalischen Begleitung der 5 Minuten Tanzdarbietung die meisten Lieder unterbringt.
    (...)

    Vor dem Dilemma stand ich auch jedes Jahr, bei uns nennt man das allerdings "Prunksitzung" "Gardetanzturnier" oder "Saisonauftakt"
    Habe dieses Jahr eine ziemlich gute Lösung gefunden: Azubi bereitet am Laptop alle Audio-Sachen vor, nimmt USB Sticks entgegen, digitalisiert CDs, normalisiert, wenn es die Zeit zulässt und gibt dem ganzen einen Namen, mit dem ich was anfangen kann, bspw. "5-Gruppenname-Einlass-ausblendenwennalleaufbühneknien.mp3" Das ganze schiebt er per Netzwerk auf den Wiedergabe-PC und ich muss mir das nur noch Sekunden vorher in den Jingle Player holen. Hat sehr gut funktioniert und mir den Stress genommen.
    Setzt aber einen weiteren Mann vorraus...

  • I don't need that, 2.0

    • Marian Humann
    • 5. Februar 2018 um 04:23
    Zitat von wora

    der DJ, den ich oben erwähnt habe, hat einfach seinen ganzen kram stehen lassen, so dass die kollegen von der frühschicht seine anlage abbauen mussten, weil ja geputzt und umbestuhlt werden musste.

    so ein ar....loch !! :evil::thumbdown:

    Kenne ich auch ähnlich... Veranstalter, bzw. dessen Dekoabteilung am Samstag Abend nach der VA fragt, ab wann Montag jemand da ist, dass sie abbauen können. Laut Vertrag sollte der Abbau direkt nach der VA erfolgen. Am Sonntag wiederrum hatten wir eine andere Veranstaltung...

    Zum IDN: Die eigenen Schößlinge, die nach 10 Jahren die Musik an den Nagel hängen, zwar mit einer tollen Abschiedsshow für Freunde im kleinen Rahmen, aber trotzdem auch etwas wehmütig meinerseits. Die Jungs kenne ich seit deren 3. Auftritt, welcher gleichzeitig mein erster Tag so richtig am Mischpult war und seitdem war ich auf zweidrittel aller Konzerte als Mischer dabei, vom kleinen überfüllten Club bis zum Open Air vor 15000 Leuten als Vorband der Scorpions...

  • Gottesdienst in Versammlungsstätte

    • Marian Humann
    • 30. Januar 2018 um 17:03
    Zitat von Hogan

    Gibt es dafür eine Definition/Auslegung was eine erhöhte Brandgefahr ist?

    Ganz unabhängig von der Beantwortung der Frage: gibt es einen Grund, warum man sich die Brandsicherheitswache sparen möchte?
    "Offenes Feuer" - also Kerzenlicht - würde ich schon als erhöhte Brandgefahr bezeichnen. Man stelle sich vor, das fällt um und entfacht die nicht-B1 Kleidung eines Gastes. Oder ein Gast stellt sein Gesangsbuch zu nah an die Kerze...

  • Ease Hardware Empfehlung

    • Marian Humann
    • 28. Januar 2018 um 14:16
    Zitat von secluded

    'ne Gamer-Karte kommt damit schon besser klar, unterliegt aber trotzdem Meilenweit gegen eine CAD-Grafikkarte, die speziell zur Grafikberechnung und Darstellung komplexer Volumengrafiken ausgelegt ist.

    Größtenteils Unterscheiden sich Consumer-Gaming-Grafikkarten von Profi-CAD-Karten durch:
    - Preis

    - Treiber (für spezielle Programme zertifiziert)
    - Softwarefeatures
    - Grafikspeicher.

    Ansonsten ist das das gleiche Produkt, mit Ausnahme der nVidia Tesla P100, von der es keine Consumervariante gab.
    Rechenleistung ist bei den Consumervarianten meist sogar höher, weil mehr Spielraum für Leistungsaufnahme und damit Takt gegeben wird.

    Außerdem hat nicht jede Grafikberechnung etwas mit einer Grafikkarte zu tun. Ein Cinebench, Adobe Produkte u.ä. verwenden standardmäßig Prozessorleistung für Grafikanwendungen.
    AFMG selber gibt als Anforderung für Ease folgendes an:
    http://ease.afmg.eu/index.php/system-requirements.html
    Die Grafikanforderungen klingen, als würde da nix über die Grafikkarte berechnet.
    "Multiple processors (cores) are supported and recommended for AURA and Vision" klingt, als würde für genannte Funktionen die Berechnung über parallele Prozessorthreads erfolgen.
    Ease Focus zumindest rechnet rein über den Prozessor (das kann ich hier testen)

  • Ease Hardware Empfehlung

    • Marian Humann
    • 26. Januar 2018 um 16:23

    Wenn ich mich an meine Testzeit mit dem Programm entsinne profitiert es sehr stark von der Nutzung von SSDs. Läuft es auf einer solchen?

  • Neuanschaffung Lichtpult für ein kleines Theater

    • Marian Humann
    • 21. Januar 2018 um 11:54
    Zitat von nasi


    Aber ansonsten finde ich einfach die Eos-Software grossartig, sie ist superschnell erlernt, sehr umfangreich (gut, bei der Element leicht beschnitten, aber immernoch mehr als ausreichend) und die Masse an Fadern ist auch hilfreich.

    So unterschiedlich sind Geschmäcker... Bei jeder Schulung, Telefonsupport und Facebooksupport haben sich mir die Nackenhaare aufgestellt, wenn ich einzelne Fragen gestellt habe und mir der Weg in der Software für mein Problem gezeigt wurde, von dem ich weiß, dass das bei den großen Mitbewerbern eine Sache von Sekunden ist.
    Alleine die "Effektengine", die so viele Sachen nicht kann.
    Für Theater mit genügend Vorbereitungszeit sehe ich das Pult weit oben. Wenn ich mal eine Veranstaltung mit 2 Vorbereitungstagen habe, bekomme ich damit auch eine anständige Show hin.
    Für "Hi, ich bin der Künstler, der in 10 Minuten dran ist, ich brauche bitte zum Einlaufen ein Lauflicht an den Uplights mit Wechsel von Blau auf rot" ist die Software im Weg...

  • Neuanschaffung Lichtpult für ein kleines Theater

    • Marian Humann
    • 20. Januar 2018 um 08:53

    Naja, Element und Movingsights ist eher so suboptimal und Congo ist uralt.

    Außerdem muss man die Programmierweise mögen, für kleine Theater, die vielleicht nicht verlässlich zu jeder Produktion einen Probentag haben fände ich Dot2 oder Chamsys sinnvoller.

  • Grand MA 3

    • Marian Humann
    • 15. Januar 2018 um 16:56

    Da scheiterts mMn immernoch an der Software. Die ist auch der große Grund, warum sich außer Licon als Bierzeltpult und Oma als Großproduktionspult nichts so wirklich durchgesetzt hat und vieles Nieschenlösungen sind. Ein gutes Lichtpultkonzept steht und fällt mit der Software.

  • Endstufen mit 4 Eingängen

    • Marian Humann
    • 14. Januar 2018 um 09:58

    KS CA-4U mit FMod
    KS TA-4U mit FMod

    Und so Späßchen mit dezent mehr Kanälen:
    Innosonix MA32D

    Sonible D:16

    Sonible D:24

  • Grand MA 3

    • Marian Humann
    • 10. Januar 2018 um 09:28

    Hatten da neulich ein ganz interessantes Statement eines Fremdtechnikers:

    Die Oma 2 hat jeder bekommen, man musste nur zur Bank gehen und einen Kredit aufnehmen, den hat auch jeder bekommen weil die Teile auch nach Jahren noch für knapp unter Neupreis gebraucht verkauft werden.
    Gibt es den Nachfolger zum gleichen Preis werden die 2er gebraucht plötzlich deutlich weniger wert, die Banken überlegen sich dann eher, ob sie Kredite für die 3er so bereitwillig anbieten.

    Das führt zu dem Absurdum, dass die 3er wohl besser verkauft wird, wenn sie teurer wird, einfach weil mehr Kunden Kredite dafür bekommen.

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