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  2. Marian Humann

Beiträge von Marian Humann

  • Mal wieder ein bisschen ILive

    • Marian Humann
    • 10. Januar 2014 um 18:21

    Hm was wöllte man besser/mehr?

    Persönlich würde ich mir eine Konfigurationsmöglichkeit für die Erweiterungskarten wünschen (Dante Patching ohne Laptop bspw.) und einen schöneren Hallalgorithmus.
    Vielleicht noch die Möglichkeit zwei Stageboxen ohne Umstände zu verwenden, oder wenigstens lokale XLR Eingänge am Surface und bitte eine bessere Szenenverwaltung.

  • Ist Stereo Pflicht...?

    • Marian Humann
    • 9. Januar 2014 um 13:29

    Genau aus diesem Grunde arbeite ich gerne mit Doppelabnahme bei Instrumenten, die ich gerne Stereo hätte.

    Beispielsweise Stromgitarren. Wenn das Budget nicht um jedes Mikrofon kämpfen muss, gibt es 2 Mikros pro Amp. Eins nah dran, in gewohnter Weise, eins in 20cm Abstand (gerne nen M201) mit hohem Lowcut und leichter Präsenzanhebung, eventuell noch 1m Delay. Das Nahabnahmemikrofon wird auf die Seite des Gitarrenamps gepannt, das ferne Mikro auf die gegenüberliegende.
    Was erreiche ich dadurch? Ein und die selbe Gitarre kommt aus beiden PA Seiten. Durch das EQing und den zeitlichen Versatz gaukle ich dem Hirn ein Panning vor. Steht man in der Mitte, hat man den Eindruck die Klampfe kommt von der richtigen Seite. Steht man an den Seiten, hört man die Klampfe über die PA. Auf einer Seite dann mit zeitlichen Versatz und mit anderem Klang, aber sie ist da.
    Das funktionierte bisher immer super. Gefühlt schafft das trotzdem "Raum" in der Mitte für die Stimmen.

    Ansonsten gibts hart Stereo eigentlich nur bei Overheads bei mir. Toms bekommen ein leichtes Panorama.

  • Einer der Gründe, sich dauersinusfeste ...

    • Marian Humann
    • 6. Januar 2014 um 10:07
    Zitat von "deep-house"

    die Gema kassiert dann am Ende des Stückes ? ich weiß wie man das kalkulieren soll wegen der Gebühr in 600 Jahren ?


    Wenn es danach geht, könnten Clubbetreiber ja auch eine Veranstaltung über 600 Jahre machen und GEMA zahlen, sobald die Veranstaltung vorbei ist repektive der Betreiber pleite und für die GEMA nichtsmehr zu holen ist? :twisted:

  • neuer Laptop

    • Marian Humann
    • 5. Januar 2014 um 19:12

    Auch wenn das hier zu einer Windows 8 Diskussion wird, sind einige Argumente trotzdem interessant. Mein PC-Support beschränkt sich (gott sei dank) auf Familie, Freunde und Arbeitskollegen.
    Deren Erstkontakt mit 8 ist allesamt gleich. Es sieht erstmal interessant aus, aber viele altgewohnte Sachen muss man erst finden, teilweise auch auf sehr umständlichen Wegen.
    Der Internet Explorer geht erstmal in Vollbild auf, ohne Felder für Schließen, Minimieren, oder zum Fenster machen. Bis der User, der Win 8 benutzt (und sich nicht damit beschäftigt) seinen gewohnten Arbeitsrhythmus beginnen kann, ist einiges an Umstellung erforderlich.
    Das war bei bisherigen Versionen nicht so. Hier konnte man zumindest von Haus aus die "gewohnte" Oberfläche einrichten.
    Zudem sind Programme wie der IE doppelt vorhanden. Es dauert schon ne Weile, bis man merkt dass der Vollbild IE nichts mit dem Desktop IE zu tun hat und nichtmal gleiche Lesezeichen nutzt.
    Nun habe ich mich auf meinem eigenen Laptop lange mit Win 8 beschäftigt. Ich bin zum Schluss gekommen, dass das neue Startmenu nichts für mich ist. Wie auch im Büro mag ich die Sortierung in Ordner, ohne groß auf die Programmbildchen zu achten. Zudem arbeite ich viel mit dem Touchpad, sodass ich ewig damit brauche um Vollbild das richtige auszuwählen und meist noch Umgreifen muss. Also musste ich mir Classic Shell installieren, für Windows 7 werden leider nicht alle nötigen Treiber für den Laptop angeboten.
    Die Charms Bar wird als nächstes Deaktiviert. Klar - der Zusammenhang zwischen Start und Herunterfahren war schon nicht logisch. Der Zusammenhang zwischen Maus in die rechte obere Ecke, Einstellungen, Ein/Aus ist es in meinen Augen noch weniger. Aber auch das lässt sich gott sei Dank mit externen Programmen lösen.

    Ansonsten, ja, Windows 8 ist schnell, bietet viele nützliche Verbesserungen. Warum man den Nutzer nicht die Möglichkeit gelassen hat, das alte Startsystem zu nutzen erschließt sich mir nicht. Ohne das gäbe es keinerlei berechtigte Gründe zur Kritik.
    Und das Update auf Win8.1 war grausig und undurchsichtig. Bei Frischinstallation einer Original 8.1 DVD wird erstmal 8.0 installiert. Dann darf man sich erstmal Windows Updates ziehen, um dann den notwendigen Hinweis zum Update auf 8.1 im Appstore zu bekommen. Dort darf man in Vollbild Updaten, und erhält keinerlei sinnvolle Informationen zum Update.
    Die ersten 3 Versuche dachte ich, das Update hätte sich aufgehängt. Dabei hat es im 4. Versuch nach 9 Stunden endlich funktioniert. Wohl gemerkt, auf einem neuinstallierten Windows, wo nur Treiber draufgeschoben wurden.

  • Modulare Mischpulte - S6, Nuage und wann gibts das für uns?

    • Marian Humann
    • 5. Januar 2014 um 00:01
    Zitat von "gert"

    Modular wird sicher kommen.


    Jetzt mal in dem Zuge an alle hier, was braucht man denn an einem Digitalpult Modular?
    Das sind doch größtenteils die Fader.
    Einen großen DSP bekommt der Hersteller wenn ers richtig macht günstiger als zwei und mehr kleinere DSPs und Verbindungslogiken zwischen jenen. Irgendwie mischen wir ja doch bspw. 64 Eingänge auf 64 Ausgänge/Busse und nicht 2x32 Eingänge auf 2x32 Ausgänge/Busse. Es wäre wieder schwierig, eingang 1 aus DSP 1 auf DSP2 zu bekommen. Dafür müsste ein Ausgang von DSP1 in irgendeiner weise herhalten und auf einen Eingang von DSP2. Damit werden Ressourcen verschwendet.

    Also sollte der DSP schonmal den Maximalaufbau unterstützen. Mit modernen Fertigungsweisen und eigenem Chiplayout müsste sowas wie 1024x1024 schon möglich sein. Aus ganz anderen Branchen berechnen Grafikkarten mittlerweile nebenher schon Echtzeit 32 Spuren Audio (in Spielen bspw. - für genauere Surround-Positionierungen und realistischen Raumklang) und verlieren dabei 1-5% Rechenleistung. Das sind ganz andere Technologiemonster mit viel feineren Fertigungsgrößen als unsere DSP Chips so verwenden. Sicherlich können hier - dank halbwegs Massenfertigung - ganz andere Preise aufgerufen werden für solch hochmoderne Chips. Aber dahin wird der Weg gehen.

    Nun gibt es am Mischpult noch die Bedienlogik, Anzeigemöglichkeiten und echte Fader.
    Außer jeweils die Anzahl zu vergrößeren, sehe ich recht wenig Möglichkeiten für Modularität. Was schwebt euch da vor?

  • neuer Laptop

    • Marian Humann
    • 2. Januar 2014 um 11:32
    Zitat von "julian knödler"


    Von SSD hat mir der Fachmann eben abgeraten. Stehen in der Tabelle der Sterbefälle unter PC Hardware neben den USB Sticks ... Ht mir auch einen eindrucksvollen Stapel defekter SSDs präsentiert ...


    Komischer Fachmann... Windows 7 und 8 können von sich aus schon richtig mit SSDs umgehen, und behandeln die auch entsprechend schonend. Solange man das Konzpt hinter SSDs verstanden hat, halten die solange wie die restliche Hardware und nicht kürzer als HDDs. Man sollte nur nicht täglich große Mengen Daten hin und her schieben.
    Auf meinem Arbeits- und Videorechner zeigt die Samsung Software nach 2 Jahren ein Wear Level von 99,5% an, während die verbaute HDD schon auf 80% ist. Dafür gibt es spezielle Controller in den SSDs, die dafür sorgen dass die Speicherzellen optimal für die Langlebigkeit genutzt werden.
    Es gab mal einige Chargen von Intel SSDs sowie OCZ SSDs die Reihenweise ausstiegen. Der Rest ist so haltbar wie sonstige Hardware.

  • neuer Laptop

    • Marian Humann
    • 2. Januar 2014 um 06:15
    Zitat von "lisa f."


    @alle, die SSD empfehlen: Warum? Es ist schneller als HDD, aber ich komme von einer über 6 Jahre alten Maschine, alles wird schneller sein! Was ist es also, dass es wert ist 200-300 Euro mehr auszugeben?


    Ich hatte nach 5 Jahren mir einen neuen Dell XPS gekauft, wo ich vorher schon einen hatte. Beide waren im Alltag nicht wirklich unterschiedlich schnell, obwohl da 5 Jahre technischer Fortschritt dazwischen waren. Jetzt, 1 Jahr nach dem letzten XPS hab ich mir nen Notebook mit ähnlichen technischen Daten gegönnt und im Nachhinein eine SSD zusätzlich eingebaut, das ist einfach ein himmelweiter Unterschied. Neu kaufen mit SSD finde ich allerdings Schwachsinn. Die meisten Hersteller wollen dafür zuviel Aufpreis.
    Meine SSDs - die ich bisher in mehreren Rechnern habe - haben jeweils zwischen 70 und 80€ gekostet, sind 120-128GB groß. Das reicht vollkommen für Betriebssystem und die wichtigsten Programme. Alles andere kommt auf die zusätzliche Platte. Wenn man nur eine Einbaumöglichkeit für Platten hat, bietet sich z.B. eine WD Black² an, siehe Test hier: http://www.computerbase.de/artikel/laufwe…-im-ueberblick/
    Damit hat man SSD und HDD in einem, und kann die SSD als eigenständige Platte nutzen. Andere ähnliche Lösung nutzen bisher die SSD nur zum cachen.

  • Modulare Mischpulte - S6, Nuage und wann gibts das für uns?

    • Marian Humann
    • 30. Dezember 2013 um 17:30
    Zitat von "Karel Noon"


    Wie sehr ihr das? Wäre ein Avid S6-Live euer neues Traumpult? Gibts das schon woanders?


    Meiner Meinung nach wird niemand dieses Pult modular nutzen. Einmal ein System gekauft wird das immer so unterwegs sein.
    Eine brauchbare Modularität ließe sich - Übertragen auf die iLive logik z.B. lösen, indem man 8er Fadergruppen an eine R72 "andocken kann" - mit jeweils zusätzlicher Bedienlogik.
    Aber, das vergrößert den Aufwand wieder. Sodass ein festes T112 günstiger wäre.

    Das ganze hatten wir ja im Controller-Thread schon. Modularität und flexibilität bezahlt man, ohne wirklich Mehrwert zu haben.

    Mein Traumpult wäre aber recht einfach definiert, iLive T112 mit Möglichkeit, direkt 2 iDRs anzuschließen, größerem Touchscreen, und Multiband-Comp pro Kanal. Vielleicht noch ein ansprechenderes Gehäuse und Faderglow und definitiv mit besserer Szenenverwaltung

  • I don't need that, 2.0

    • Marian Humann
    • 30. Dezember 2013 um 14:21
    Zitat von "DirkB"

    Weiß der überhaupt, wie sich sein Material bei Kälte verhält, hat man es ihm mitgeteilt?


    Zumindest bei unsren Gerriets Rückpro-Leinwänden klebte schon bei Auslieferung ein großer Aufkleber "Achtung! Bei Kälte Gefahr von Kältebruch". Bei der einen Stumpfl die wir haben bin ich mir nicht sicher. Kommt aber mMn eh alles vom gleichen Zulieferer.

  • I don't need that, 2.0

    • Marian Humann
    • 30. Dezember 2013 um 07:12
    Zitat von "andi.bt"

    Warum nicht gleich ähnlich der Heckscheibenheizung vom Auto Heizfäden in die Leinwand integriert? :) ich glaub das sollte ich mir jetzt lieber schnell patentieren lassen :lol:


    Das wäre vermutlich noch weniger knickstabil ;)
    Wie gesagt, die Lösung für das Problem heißt auf Rolle lagern, idealerweise mit Knallfolie auf der Leinwand. Und vor dem Aufbau ordentlich erwärmen bzw. für Wärme beim Aufbau sorgen.
    Andere Möglichkeiten gibt es mMn nicht wirklich

  • Suchen ab sofort eine(n) Praktikant(-in)

    • Marian Humann
    • 23. Dezember 2013 um 17:05
    Zitat von "SO LONG AUDIO"

    (Basis 20 Arbeitstage/Monat und 40h/Woche)

    Ihr sucht einen Kistenschlepper, der MS Office beherrscht, Veranstaltungen plant und auch nachts für euch arbeitet für 1,56€/h?
    Interessantes Geschäftsmodell. Funktioniert das?


    Funktioniert erstaunlich gut und ist Geschäftszweig ganzer Firmen.
    Wir haben auch einen Langzeitpraktikanten, der arbeitet halt durchschnittlich 2 Tage im Monat und bekommt vergleichbar viel. Steht ja nirgends was von 20 Tagen im Monat hier.

  • Gesucht: PA-System f. kleine Rock 'n Roll Verleiher 2014

    • Marian Humann
    • 22. Dezember 2013 um 21:26
    Zitat von "Jens Droessler"


    Weiterhin funktioniert Pooling nur dann gut, wenn auch das Amping möglichst identisch ist. Also bei d&b, L'Acoustics, Nexo, K&F etc. klappt das gut, beim Director leider nicht sooo gut, weil da ja doch jeder sein eigenes Amping und Controlling zusammenstrickt, bis hin zu eigenen Controllersettings... und da hört der Spaß für mich auf.


    Ich kenne hier Kollegen, die mieten das von sich ab und an Gegenseitig, weil sie einfach wissen wie das Material funktioniert. Sinnvoll im Rudel betreiben kann man die Director eh nicht, mehr als 2 pro Seite ist schon kontraproduktiv. Also mietet man eher zu, wenn man mehrere gleich große Veranstaltungen hat.
    Macht man ja mit Linearrays auch so - man mietet das zu was man selber hat wenns mal eng wird - und nicht nur wenn man mehr Elemente auf eine Veranstaltung hängen will. Dafür braucht man keinen Systemer von extern.

  • neuer Laptop

    • Marian Humann
    • 22. Dezember 2013 um 13:05
    Zitat von "tobias kammerer"


    ich habe wegen ähnlicher Dinge auch mit den Dells beste Erfahrungen.


    Geht mir genauso. Hatte privat Dell XPS15 M1502 der nach 6 Jahren an nem defekten Spannungswandler gestorben ist, und seit 2 Jahren einen XPS15 L502x und seit 3 Monaten einen Inspiron 17R SE.

    Den DPC Check habe ich bisher zusätzlich noch beim Inspiron 15 (4 Jahre alt) und nem Vostro 17"er machen können, alle unauffällig. Alle sind schnell und zuverlässig.
    Der Inspiron 17R SE krankt etwas dran, dass aus irgendeinem sinnlosen Grund nur 100MBit Ethernet verbaut wurde. Den habe ich aber auch maximal als Videoeinspieler über Resolume, das tut er super ;)

    Ich würde übrigens SSDs nicht vom Hersteller mit bestellen. Außer bei Schenker kann man da eigentlich alle Preise vergessen.
    Habe bei mir ne 120GB Crucial M5 SSD im mSATA Format eingebaut, das hat 80€ gekostet und enorm viel gebracht. Der XPS15 bekommt nächstes Jahr auch noch ne SSD, weil der nicht viel Speicherplatz braucht.

  • Fachkraft, als Azubi ausgenutzt und dann ...?

    • Marian Humann
    • 21. Dezember 2013 um 13:31
    Zitat von "DirkB"


    Das meinte ich eigentlich weniger. Es ist in der Mehrzahl der Fälle eher ein Problem, Lehrkräfte für den technischen Bereich zu finden (das sprachst Du schon an); weiterhin, dem Schulträger verständlich zu machen, daß eine BS im Gegensatz zu einer allgemeinbildenden Schule eben nicht nur Kreide, Buntpapier und Schwämme benötigt.


    Stimme ich dir bedingt zu. Wenn es gewollt wäre, könnte man auch fähige Leute finden, die den Schülern das beibringen und zeigen können, was sie wissen und können müssen. Wie gesagt, funktionierte in München ganz gut zumindest.
    Und auch hier wieder bin ich der Meinung, wenn man keine geeigneten Lehrkräfte hat, sollte man nicht unterrichten lassen.

    Zitat von "DirkB"


    Wenn die Fachkraft von ihrem Arbeitgeber rausgeschickt wird, sind das dann eben primär Sachen Licht/Bühne.


    Das verstehe ich jetzt weniger, was du damit meinst. :?:

    Zitat von "DirkB"


    Nun. Man hat dann lediglich ein mehr oder weniger gutes Abschluß-/Abgangszeugnis. Das wirkliche Lernen beginnt erst dann. Interesse und Wille müssen schon vorhanden sein, findet man allerdings spartenübergreifend immer weniger. Smartphone und Facebook sind interessanter.


    Ich weiß nicht, ich bin ja noch recht jung und auch gerne am Handy, ebenso diverse Freunde. Trotzdem - die haben alle ihren Beruf gelernt, ohne sich außerschulisch/außerbetrieblich weiter dafür zu interessieren.
    Trotzdem sind da Schreiner, Schlosser, Werkzeugmacher etc. dabei, die nach ihrer Ausbildung in diesen Berufen arbeiten konnten, in jeden Betrieb der die Arbeitsstelle anbietet. Da werden keine "x Jahre Berufserfahrung" vorrausgesetzt, die Leute werden einmal hingebeten, sollen zeigen dass sie es können und dann eingestellt.

    Zitat von "DirkB"


    Einen Betrieb zu wechseln, sich also auf eine neue Sache einzulassen, sollte man erst, wenn man wirklich ehrlich davon überzeugt ist, die dortigen Anforderungen auch erfüllen zu können.


    Schon irgendwie klar. Wenn aber die Rahmenanforderung "Fachkraft für irgendwastechnik" lautet, möchte ich als Fachkraft für irgendwastechnik dort arbeiten können, und nicht hoffen oder irgendwo zwischen den Zeilen suchen, ob da jetzt das Zeug dabei ist, das ich gelernt habe oder nicht.

  • Fachkraft, als Azubi ausgenutzt und dann ...?

    • Marian Humann
    • 21. Dezember 2013 um 09:07
    Zitat von "niggles"


    Damit tust du mMn zumindest den Kollegen an den grösseren Häusern unrecht. So einseitig bilden die auch nicht aus, und bei entsprechendem Interesse können deren Azubis Bereiche die im Haus nicht vorkommen auch bei anderen Firmen oder Häusern lernen. Ausserdem: VT ist nicht nur Rock'n'Roll und Disco...
    Wirklich problematisch ist das vor allem bei Firmen die ihre Azubis 3 Jahre als billige Lagerarbeiter und Stagehands missbrauchen und dann auch gern mal massive Fehlzeiten in der Berufsschule erzeugen. Und bei Spezialfällen wie reinen klassischen Konzertsälen und Fernsehstudios.


    War vielleicht etwas krass von mir ausgedrückt, aber ich kenne einige Häuser, wo der Azubi maximal nen XLR Kabel in die Hand bekommt und sonst Catering und Stühlerücken machen darf.

  • Fachkraft, als Azubi ausgenutzt und dann ...?

    • Marian Humann
    • 20. Dezember 2013 um 20:55
    Zitat von "DirkB"


    Sowas liegt eher an den finanziellen und damit politischen Rahmenbedingungen, denen Berufsschulen unterworfen sind.


    Ganz ehrlich meine Meinung dazu: Wenn man einen Beruf nicht richtig ausbilden mag, soll man es lassen. Dazu gehört nunmal Fachpersonal als Lehrkräfte. Es kann doch nicht sein, dass man dem Beschallungslehrer erstmal erklären muss, was ein PA Controller ist und dass jene eben nicht per Definition "Frequenzweichen mit Senseleitung" sind, wie es sein schlaues Buch eines SAE Studenten erzählt. Für sonstige Handwerkergruppen gibt es auch Übungsplätze in den Berufsschule, um das einfach mal an praktischen Beispielen zu üben.

    Aber ich gebe dir Recht, politisch ist das nicht gewollt. Sonst könnte man ja FfVt Azubis nichtmehr als einzige Arbeitskräfte der Firma, Stühlerücker oder Cateringpersonal benutzen in den öffentlichen Einrichtungen. Gerade jene sind es ja, die das praktische nicht beibringen.
    Es kann auch nicht jeder Betrieb alles abdecken. Manche sind vielleicht spezialisiert auf Licht und Bühnentechnik. Trotzdem muss die fertige Fachkraft wissen und vor allem anwenden können, was ein Mischpult ist, wie der Signalgang vom Mikrofon zum Lautsprecher ist, was ein Aux ist und wie ich jenen anwende.
    In München gabs dafür richtig schöne Übungsstunden an lebendigen Pulten, Analog (A&h Wizard) und Digital (01V und LS9) mit Multispureinspielungen etc.

    Ich könnte mich darüber stundenlang aufregen und unzählige Beispiele nennen, aber wir sind schon wieder meilenweit OffTopic.

    Zitat von "DirkB"


    Weiterhin ist vom Azubi auch Eigeninitiative beim Wissenserwerb gefordert. Die Vorgehensweise 'Ich sitze mir mal 3,5 Jahre (nach Belieben auch länger) in der BS den Hintern breit und bin dann Facharbeiter für ...' funktionierte noch nie.


    Das funktioniert bei erstaunlich vielen Berufen seit Jahrzehnten hervorragend ;)


    Zitat von "niggles"

    Die Grundlagen, vor allem im Bereich Sicherheit, Physik und sinnvolle Produktionsabläufe müssen sitzen!


    Und was macht die Fachkraft, wenn sie mal - wie in anderen Branchen üblich - sich nach der Ausbildung in einen Betrieb wiederfindet, wo er der einzige mit seiner Ausbildung ist?
    Wenn wir uns die Berufsbezeichnung Fachkraft für Veranstaltungstechnik anschaut, erwartet man als außenstehender wohl, dass man sich mit der Veranstaltungtechnik auskennt.
    Dazu gehören Grundkenntnisse in allen Unterwerken meiner Meinung nach. Eine Fachkraft sollte in der Lage sein, eine Beschallungsanlage bedienen zu können. Unabhängig von der Größe sollte es jeder hinbekommen, dass ein brauchbares Ergebnis dabei rauskommt und es nicht koppelt.
    Genauso sollte es mMn die Fachkraft hinbekommen, Lampen über die Branchenstandards DMX und DMX Controllern hell zu bekommen. Und Bilder auf Beamer. Und eine Bühne gerade gebaut.
    Ich hoffe ihr versteht was ich meine?

    Von einem Schreiner erwarte ich ja auch, dass er einen normalen Schrank, Tisch und Regal zusammengebaut bekommt. Wenn ich dabei Perfektion will, muss ich freilich genauer hinschauen wen ich nehme.

    Zitat von "niggles"

    Aber wenn ein Betrieb nicht willens oder in der Lage ist wenigstens den Ausbildungsrahmenplan (und Rahmenlehrplan...) einzuhalten sollte man ihm konsequenterweise eigentlich die Berechtigung zur Ausbildung entziehen.


    Dann hätten wir Deutschlandweit vielleicht eine handvoll Ausbildungsbetriebe und Theater, Opernhäuser etc. hätten keine Azubis mehr ;)

  • I don't need that, 2.0

    • Marian Humann
    • 19. Dezember 2013 um 19:21
    Zitat von "kob1"


    Ergebnis: Beim Auspacken (Entfalten) entstehen an Faltkanten und Ecken zuerst weiße Stellen und dann Löcher.


    Unsere Gerriets RückPros haben schon im Sommer sichtbare Knickstellen wenn man sie falsch anfässt. Deshalb sind die bei uns nurnoch auf Rolle und werden im aufgerollten Zustand nur von 4 Leuten getragen

  • Fachkraft, als Azubi ausgenutzt und dann ...?

    • Marian Humann
    • 19. Dezember 2013 um 19:17
    Zitat von "wora"


    das ergebnis ist:
    die ausgebildeten und nicht übernommenen fachkräfte suchen nach der ausbildung nen job. manche kommen in festen häusern unter, sehr wenige bleiben in den verleihbetrieben. der rest versucht sich als freier mitarbeiter auf dem freien markt. dort hat er nur eine chance: da ihm die routine und erfahrung fehlt, kann er auf diesem markt nur über einen geringen preis an jobs kommen. er muss sich also billig anbieten, sonst bekommt er keinen job.
    die gefahr dabei ist, das sich die preise damit auf längere sicht langsam aber stetig nach unten bewegen werden - angebot und nachfrage eben.

    warum dein haus keine leute findet, kann ich nicht sagen. möglicherweise ist es zu abgelegen oder auf andere weise unattraktiv?


    Ich weiß nicht, das ist etwas konträr zu meiner Erfahrung. Ich hab die Ausbildung in 2 Betrieben und 2 Berufsschulen mitgemacht. Von den Schulkollegen machen jetzt viele was anderes (Studium, Paketbote etc., andere Ausbildung), sind selbstständig geworden, oder wurden übernommen. Auf dem freien Arbeitsmarkt ist niemand von denen gelandet. Da war ich noch der einzige, der woanders untergekommen ist.
    Und die, die sich Selbstständig gemacht haben oder die Selbstständigkeit zum Hauptberuf gemacht haben, hatten auch vor der Ausbildung was auf dem Kasten und waren schon nebenbei selbstständig. Von den Selbstständigen muss auch niemand mit Tiefstpreisen punkten.

    Überhaupt gibt es in sowohl in Thüringen als auch in Oberfranken nur eine handvoll Betriebe, die wirklich Fachkräfte eingestellt haben.

    Ich finde nicht, dass es zu wenig Fachkräfte gibt. Eher zu wenig gute Fachkräfte, die man dann in die freie Wirtschaft lassen kann. Das ist aber auch stark den Berufsschulen zuzuschreiben. Während man in München alles vom Job gelernt bekommt und an ordentlicher Technik dann auch üben kann, lernt man in Erfurt garnüscht und kann auch nichts üben. Kann ja nicht jeder Betrieb den Azubis alles lernen.

  • Coverbands, Zeltfeste 2014

    • Marian Humann
    • 19. Dezember 2013 um 13:59
    Zitat von "guma"


    zu viele Klappbühnen


    Wobei nur wenige davon wirklich ernsthaft in Erwägung zu ziehen sind. Wenn ich sehe was unsere Klappbühnen alles an Geld für Umbaumaßnahmen für die neue EN verschlingen, wird sich die Zahl der Klappbühnenbesitzer in ernsthafter Größe auch demnächst verringern. Wenn da TÜV und Ordnungsämter mal hinterher wären, würden sich viele Klappbühnenbesitzer von alleine verabschieden ;)

    Zitat von "guma"


    und inzwischen auch zu viele Fachkräfte für Gedönstechnik


    Das erzähl mal dem festen Haus, wo ich momentan aushelfe ;) Die haben ne Ausschreibung auf Meister und/oder Fachkraft am laufen gehabt, da haben sich 2 Leute beworben, einer kam garnicht erst zum Vorstellungsgespräch, einer kann erst nächstes Jahr.

  • PL Audio D Serie

    • Marian Humann
    • 19. Dezember 2013 um 12:14
    Zitat von "Marco Maribello"

    (192khz Sampling-Frequenz, 48db Flankensteilheit, absoluter Industriestandard!)


    Gibts dazu Infos? Bei solchen Samplingraten macht sich FIR ja schwierig oder nur mit hohem Delay :-/

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