Zitat von "wora"
linearrays, die geflogen werden UND korrekt ausgerichtet wurden UND schön lang sind UND wenig übersprechen auf die bühne machen, gibt es ja leider nur in ausnahmefällen.
deshalb sehe ich hier IMHO einige vorteile für die horn-PA.
Wenig übersprechen auf die Bühne ergibt sich ja auch durch die Länge einer Line.
Wir machen öfters die Betriebsversammlung eines großen Versicherers und haben dort viel Experimentiert mit unsrem Linearray (KS C-Line). Zwischen 6 und 10 Elemente pro Seite gibt es jetzt für die Sprachbeschallung kaum Unterschiede im Pegel. mit Frontfill spielt dann auch die Pegelverteilung eine eher untergeordnete Rolle. Wo man jedes Element mehr merkt, ist im Übersprechen zur Bühne.
Wir haben dort oft unerfahrene Redner - in Verbindung mit Kopplungsanfälligen Rednerpultmikrofonen. Mit 6 Elementen war es hart an der Grenze des erträglichen. Die PA hat einfach zuviel Tiefmitten ungebündelt "abgeschossen".
Mit 10 Elementen hingegen sinds rund 10dB mehr Gain before Feedback ![]()
Um zum ursprünglichen Thema zurückzukommen:
Wenn Gewicht keine Rolle spielen würde, würde ich mir nichts anderes als Ohm HD mehr zulegen. Die Dinger sind einfach der Wahnsinn, und haben auch in größeren Clustern wenig Feedbackprobleme. Pegelmäßig geht damit auch alles, wofür man kein großes Linearray einsetzen würde (also so 5-10.000 Mann Open Air sollen bei Rocjkpegel laut einem befreundeten verleiher kein problem darstellen)