XLR auf Kabel(-leer-)trommel aufgerollt. Es gibt nichts praktischeres
Die Trommeln lassen sich gut sortiert in entsprechende Cases packen zum Stapeln, oder einfach regalwände dafür bauen.
Unsre fahren immer mit im Transporter.
XLR auf Kabel(-leer-)trommel aufgerollt. Es gibt nichts praktischeres
Die Trommeln lassen sich gut sortiert in entsprechende Cases packen zum Stapeln, oder einfach regalwände dafür bauen.
Unsre fahren immer mit im Transporter.
Billigpulte müssen nciht schlecht sein, aber in der Größe? Ich bezweifel dass ihr damit Spaß haben werden. Und wofür 24 Kanäle? Für Schülerbands hab ich bisher nie mehr als 12 Kanäle plus 2 Stereokanäle benötigt. Dann lieber dieses Soundcraft:
http://www.thomann.de/de/soundcraft_mfx_20.htm
Das ist qualitativ ne ganze Ecke höher, niedriger würde ich nicht ansetzen wenn es denn 20 Kanäle und mehr sein müssen.
Wenn 12 Kanäle reichen (wovon ich ausgeh) würde ich dieses nehmen: http://www.thomann.de/de/soundcraft_efx_12.htm
Jo - wenn alles gut läuft bin ich 4 Jahre lang immer wieder in München - es wird sich schonmal Zeit finden zwischen Kombinierter Berufsausbildung und Studium.
Gibts nen Newsletter von dir der sowas ankündigt oder dergleichen?
wenn Sonntag nicht Wahl wäre würde ich vorbei kommen... Aber ab Oktober bin ich eh 2 Wochen im Monat in München, da werd ich wohl mal teilnehmen ![]()
Zitat von "Reini"
Nanana, zitiert mich mal nicht falsch, man könnte ja meinen der Satz stammt von mir ![]()
Zitat von "unknown_artist"Ja richtig, nichts anderes heißt minimalphasig. Dummerweise analysiert unser Gehör nur das Amplitudenspektrum.
Und eine Phasenverzerrung ist nunmal eine zeitliche Verzögerung, da kann keine Phasenkorrektur der Welt die Zeit zurückdrehen. Sprich der Qualitätsunterschied zwischem guten und schlechten EQ ist nicht im Phasenwirrwarr zu suchen.
Wobei ich definitiv zu einem korrekt rechnendendigitalen raten würde. Auch minimalphasig in IIR
Wobei das später im Studium kommen dürfte...
Gut, wie gesagt, meine Arbeitsweisen sind vielleicht nicht alltäglich, ich bin auch nicht superlange dabei im Geschäft und meine Theoriekenntnisse neigen sich gegen 0.
Ich meine nur trotzdem rein vom Gehör einen deutlichen unterschied hören zu können ob ich nun keinen EQ verwende oder einen EQ verwende - rein schon von der Durchsetzungsfähigkeit des Monitorklangs finde ich da die BSS sämtlichen anderen, auch dem oft empfohlenen dbx 1231, weit überlegen und auf einer Ebene mit dem Klangverhalten ohne EQ ebenbürtig. Dazu gewinnt man natürlich viel Gain-Before-Feedback.
Ich kanns nicht genau beschrieben was mich nun stört an den anderen (der Markenname ist es definitiv nicht
) aber ich bevorzuge dann doch das Arbeiten ohne EQ.
Und wie gesagt, für alle Notfälle hab ich EQs dabei , 2 digitale im Controller und 2 Terzbänder, aber gebraucht hab ich sie bisher nicht.
Zitat von "Michael Beyer"Mist hab E-Technik wohl schon vor den Spannenden Themen abgebrochen
Bei uns gab es ein Jahr trockene Theorie und nur Kerle in Illmenau, da war ich dann vereinsamt und verzweifelt, denn damals haben die im Osten in den Schulen Physik unterrichtet, von der man im Westen erst im Grundstudium erfahren hat :wink:
Hm, war bei mir in Ilmenau nicht anders, u.a. deshalb hab ich auch aufgehört und studier ab Oktober Veranstaltungstechnik
Aber ich hab in E-Technik beim Herrn Seidel immer gut aufgepasst und versucht weiterzudenken, auch wenn ich meist nur Bahnhof verstanden hab. ![]()
"wer Monitor ohne EQ macht handelt fahrlässig oder in Unwissenheit"
Wie gesagt, ich hatte bisher nie Probleme ohne, außer einmal. Ich hab auch auf Reserve immer EQs dabei, verwendet habe ich sie seitdem ich in der jetzigen Firma arbeite nicht einmal (Bei etwa 15-20 Bandabenden)
Zitat von "Michael Beyer"Wie mischst du dann den Monitorweg ab und vermeidest Feedbacks? Auch bei günstigster Aufstellung von Mikro und Moni kann man es ja nicht 100% ausschließen. Bleibt noch der Faktor Mensch am Mikro über.
Bisher hats immer super ohne geklappt und gab nie beschwerden über den Monitorklang wenn wir eigene Monitore und eigenes Mischpult verwenden.
An nem R'n'R Abend hatte mal ne Band eigene Mikros mit, Shure SH-55 müssten das gewesen sein, bei denen musste ich zum ersten mal vom Notchfilter gebrauch machen. Sonst komm ich immer ganz gut ohne aus, und die Bands bedanken sich fast imemr für den guten, klaren und vor allem Ohrenschonenden (weil leisen) Monitorsound. Könnte aber auch mit ner unbewussten Arbeitswiese zu tun haben, denn so erfahren bin ich nun auch nicht.
Zitat
Naja, mag sein das es erst dann Spaß macht, aber mit der Phase hat das nischt zu tun. So ein Filter in einem EQ verhält sich ziemlich minimalphasig. Egal welche Marke draufsteht. Nur läuft das Signal durch 31 kleine Verstärker, und die kosten hochwertig etwas Geld - billiger EQ - billiger Sound - zumindest analog!
Zum Phasenhören kann ich die Dissertation von Dieter Leckschat als Gute-Nacht Lektüre empfehlen. Danach weiß man das es daran bei einem EQ nicht liegen kann
Nunja, nach einem Jahr E-Technik an der Uni dachte ich eigentlich verstanden zu haben dass sämtliche Amplitudenänderungen immer zu ner Phasenänderung führen. Verschiedene Schnellrecherchen eben im Internet haben da auch nicht viel Gegenteiliges zu Tage gebracht.
Das Buch werd ich mir mal besorgen wenn ich mal zu ner Bibliothek komme die den Namen verdient.
Auch an Arbeit hab ich bislang mein "Wissen" zu dem Thema nicht widerlegt bekommen - eher im Gegenteil. Erst neulich hab ich ne Fachzeitschrift von Anno Dazumal gefunden wo über einen (damals) neuartigen TerzbandEQ von Klark berichtet wurde der integrierte Phasenkorrekturen bietet um eben jenem Problem entgegenzuwirken.
Aber ich werd mir bei Gelegenheit mal das empfohlene Buch anschauen, vielleicht hab ich nur selber was falsch verstanden ![]()
Zumindest dachte ich bisher dass sich mein ohr da nicht täuscht.
Zitat von "Mix4Munich"31-Band-EQ für JEDEN Ausspielweg und für jedes Mikro ein Kompressor ab Mittelklasse aufwärts (also dbx 166A und darüber).
Andere Mikros oder 19"-Equipment von Billigheimern wie Behringer und Konsorten sind in dem Bereich ein absolutes NoGo.
Sonst kann ich dir ja immer sehr zustimmen Jo, aber hier bin ich mal anderer Meinung
TerzbandEQs finde ich fast alle schlimm, erst richtig Spaß machts ab der BSS FCS Serie meiner Meinung nach. Selbst beim dbx 1231 empfinde ich die Phasenverschiebungen als zu extrem zum Feedbackbekämpfen, der BSS scheint schon ne Phasenkorrektur eingebaut zu haben.
Extrem merkt man das wenn man eine Frequenz komplett rauszieht und die benachbarten höchstmöglich verstärkt.
Wie gesagt, bis auf nen parametrischen EQ im Master brauch ich eigentlich keine EQs. Unsere alte Bell Konsole hat noch Notchfilter in den Monitorwegen, was für den notfall praktisch ist, aber meist auch nicht benötigt wird.
Und Mikros gibts von Billigheimern übrigens auch gute, die kosten dann aber auch soviel wie bei der Konkurenz ![]()
"By the way kann ich mit einem 31Bänder nicht gut Monitorwege entzerren (auch ein wenig geschmackssache), mit einem vollparametrischen kann ich das Feedback genauer und schneller töten...."
Naja, ich kanns schon, aber ich habs mir abgewöhnt. Die Phasenverschiebungen, die bei sämtlichen halbwegs günstigen Terzbändern dadurch auftreten können es manchmal noch schlimmer machen und den Monitorsound ganz versauen. Ich habs mir mittlerweile angewöhnt außer 2 Kompressoren für Gesang (und manchmal Base) und 2 Effektgeräte nichtsmehr mitzuschleppen. Gut - manchmal kommt der Controller für Delayline noch mit ins Siderack, je nachdem ob er gebraucht wird oder nicht.
Lieber auf gute Mikrofone setzen und Monitore ordentlich aufstellen, dann gibts auch keine Probleme.
Auf Digitalpult nutz ich aber auch nen VollparametrikEQ für die Monitore ![]()
Zitat von "hell&dunkel"Bei derartigen Kammfilterorgien klingt es an jeder Stellen anders, aber immerhin: Es klingt irgendwie. :grin:
Netter Einwand, aber ich bezweifel dass du vor Ort im Zelt warst ![]()
Und wenn dich in solchen Umgebungen Kammfiltereffekte schon stören - was musst du erst bei ungleichmäßigen Windverhältnissen Freiluft bei Linearrays sagen :lol: ![]()
wesentlich unproblematischer als neulich die eine "Profiband" - bringen 2 Kurbelstative mit die je 60kg tragen dürfen, haben drauf hängen ne 10 Meter Traverse, 6 Scanner mit je 20kg, etliche Par Kannen usw usf. Den Liften hat man schon angesehen dass sie deutlich am physikalischen Limit sind. ![]()
Zitat von "Michael Beyer"Theorie ≠ bzw. ≈ Praxis
Danke, ich bin in der Theorie noch nicht ganz so bewandert - das soll aber irgendwann auch kommen, jedenfalls triffts die Aussage.
Kammfilter ist bei solchen Geschichten wohl eher das geringste Problem und allenfalls messbar. Und dem Kunden interessiert es nicht ob der Frequenzverlauf der Anlage möglichst linear ist, sondern es muss klingen. Und ich hab schon die Erfahrung gemacht dass die linearste Anlage nicht immer die wohlklingenste ist.
Ich habs mir heute auf die schnelle so erklären lassen, dass sich die Kammfiltereffekte erst ab einer gewissen Entfernung bemerkbar machen und sich durch eine homogene Verteilung der Schallquellen als relativ unkritisch erweisen.
Ich empfand den Sound jedenfalls als ausgewogen ![]()
die Tops haben übrigens nen Abstrahlwinkel von 60° x 90° und kein Drehbares Horn.
Zitat von "treibsand"Meine ersten Gedanken kreisten eher um das Optische...
unter den ersten drei Worten waren jedenfalls ein "ach", ein "Du" und ein weiteres, hier zensiertes Wort. :oops: :? :roll:
Als ob die Optik bei Rentnerbeschallung eine Rolle spielt ![]()
So schlecht kann der Sound nicht gewesen sein, denn durch die Bank alle Fremdtechniker waren zufrieden und erstaunt wie man es auch machen kann, und dass Omnitronic ja auch brauchbare Sachen vertreibt. Und da waren Kollegen dabei die durchaus sehr kompetent rüber kamen ![]()
Zitat von "Hoppeditz"Aber was war eigentlich mit Licht?
Licht gabs später für eine Band 2 4er Bars von uns, das wars. Wir hatten genügend Aufträge nebenbei noch und konnten nicht ständig vor Ort sein. (Im übrigen erkennt man wohl dass auf die Traverse nichts weiter drauf darf, jene war knapp unter ihrer zugelassenen Grenze sie trägt immerhin 12 Meter frei.)
Die meisten Bands haben Techniker mitgebracht, lediglich nen Orchester und ne typische Partyband hab ich gemischt.
Letztere waren übrigens ne Qual für mich, weil ich über deren Pult mischen sollte. An jenem Pult hat sich immer mehr verabschiedet, von 2 Kanalzügen, auf 2 von 5 Auxwegen bis zu den Stereoeffektreturns. Es ist über die gesamte Spielzeit immer weniger geworden.
Irgendwann hat das Pult ab -10db am Masterfader das Clippen angefangen - dau waren 3 Mikros von der Band defekt sowie diverse Kabel von ihnen und ihre Verkabelung die sie gemacht haben war mehr als Gewöhnungsbedürftig.
Während des Soundchecks gabs allerdings keine Probleme, das Pult hatte offensichtlich nen Getränkeschaden erlitten und sich auf der Veranstaltung langsam verabschiedet.
Aber ich glaube wir sollten langsam zum Thema zurück, ist doch schon arg abgedriftet ![]()
Zitat von "hell&dunkel"Die Bässe sind hier weniger das Problem.
Doch, schon. Mit den Bässen kamen wir etwa bis 3/4 vom Zelt. Die Tops liefen bis in die letzte Ecke und waren bei weitem nicht überlastet ![]()
Aber war mir schon klar dass man sich hier mit unorthodoxen Lösungen keine Freunde macht ![]()
Fazit ist, dass der Wirt uns den Folgeauftrag für das nächste Jahr erteilt hat und dann die Bands alle über unsere Anlage spielen sollen, weils ihm so gut gefallen hat.
Zitat von "Christoph Urbanietz"Was ist denn deine so gute Anlage?
Gleich werd ich wieder ausgelacht:
Omnitronic AS1500
Bevor wieder die Meckerfritzen ankommen: Ja, 99% aller Produkte dieser Firma sind nichts weiter als Müll. Allerdings vertreiben sie auch einige Schätzken die richtig gut sind. Wir haben die Tops mit Doppelschellen ausgerüstet und fliegen sie geclustert auf Traverse.
Hier ha ich noch nen Bild, wo auch die genannte FAT Anlage mehr oder weniger zu erkennen ist:
Da stehen unsre Bässe aber noch nicht auf Podesten.
großes 3000 Mann Kirmeszelt, eigentlich nichtmal schlechte Akustik, weil die Decken sind mit Blau-Weißen Fähnchen verziert, die verhindern die typische Zeltakustik.
Jedenfalls haben wir den Anfang der Festwoche unsre große Anlage aufgebaut, 8 Tops fliegend geclustert, so hoch wie das Zelt hergab. Pro Seite 2 18er Bässe auf Bühnenpodesten hochgestellt, unser Klang war einwandfrei für den Raum.
Doch Dienstag kam ne Band und wollte ihr eigenes Equip mitbringen. Aber was sie mitbringen: ne FAT Anlage bestehend aus 4 Tops und 4 Bässen. Daraus haben sie 4 Stacks gebastelt, die Tops jeweils auf Distanzstangen. Ein Stack haben sie Richtung Bühne gedreht.
Der Sound war vorne viel viel zu laut und in der hinteren Hälfte des Zeltes kam absolut nichtsmehr an.
Das schlimme ist ja dass wir unsre Anlage stehen hatten, die bereits 3 Tage lang perfekt durch das Zelt gekommen ist. Aber die Band bestand darauf sich selbst von der Bühne zu mischen und ihre Eigene Anlage zu nutzen. Dann kann man auch nicht helfen...
Die folgenden Bands haben übrigens auch gut beschallt, am erträglichsten war noch die eine mit d&b Anlage, 2 Bässe und ein Top pro Seite. weit gekommen sind die auch nicht damit. Und wenn ich an den Preis der d&b denke... da kommt unsre Anlage mit effektiv der Hälfte vom Preis wesentlich besser daher ![]()
Im konkreten Falle ging es um ein Rock'n'Roll Benefizkonzert mit 4 Bands, und in den Pausen haben verschiedene DJs aufgelegt. Der Saal war in den Pausen - als die DJs aufgelegt haben leer, da waren höchstens noch 4 Menschen drinne (mich und den DJ eingeschlossen). Bei den Bands waren es etwa 150-200. Es war draußen warm und schönstes wetter.
Außerdem stand dort unser Equipment - welches ich bestimmt nicht schrotten lassen will von nem DJ
Übrigens haben die DJs den zweiten Teil von "Sex, Drugs und Rock'n'Roll" nen bischen zu ernst genommen... Dementsprechend sahen sie auch aus...
Umgekehrt hatte ich auch schon unfähige Bands... ![]()
Band bringt eigenes Equipment mit, inkl Tonanlage (Renkus und Heinz *würg*). Da kam das Zitat zustande: "Die Clipping LED an der Endstufe leuchtet immer, das is normal."
Aber DJs die die Bedeutung von roten LEDs nicht kenne hatte ich auch schon zur Genüge.
Es gibt ein paar besonnene, die merken sich meine Worte. Aber der Großteil ignoriert einfach was ich sage - denjenigen schalt ich dann meist die PA ab und lass nur Monitor laufen wenn nicht zu viele Leute da sind.
2x Omnitronic AS1500, dazu Flughaken.
Wer am Wochenende in der Sanderau war weiß wie die Anlage geht. Wir sind mit jeweils 2 Boxen in jede Straße rein (geflogen auf 4 Meter Höhe) und haben auch in 100 Metern Entfernung noch gute Sprachverständigkeit rausgeholt. Auch Musik ging laut und weit...