Ein paar weitere Anregungen:
Bezieht die Schülerinnen und Schüler mit ein bei Auswahl und Suche - jedenfalls wenn es welche gibt. Gibt es keine dafür, braucht es auch kein Pult ![]()
Hat man nur welche mit Null-Bock bekommt man auch ein altes Faderschiff kaputt, hat man welche mit Plan und Motivation schaufeln die sich jedes Konzept relativ schnell rauf (oder bringen eine eigene Lösung mit) - und werden dann jede suboptimale Lösung, die man Ihnen hingestellt hat, verfluchen.
Software-Lösungen sind flexibel und günstig, aber manchmal in Bedienung lästig - und man muss halt mit 'nem PC umgehen können, falls das kaputt gespielt wurde (wobei man eigentlich bei allen recht schnell ein Patch + Konfig draufspielen kann).
Die Angst von denen, die es meist nicht bedienen, aber im Zweifel können sollen ist immer ein schlechter Ratgeber bei der Auswahl (=soll einfach und von jedem immer bedienbar sein, aber eigentlich trotzdem alles können). Wenn man plötzlich Theater(!) mit intelligentem Licht machen will, ist das häufig ein größerer Sprung als viele denken. Aber eigentlich auch kein schwieriger. Im Prinzip kann man das mit jeder genannten Variante schon irgendwie lösen - vom 10€ Dongle bis zur x-fachen Budgetgrenze.
Man darf durchaus nachdenken, ob ein fixer Patch mit zwei Bedienvarianten nicht auch eine Lösung sein kann: Viele Fader für Grundlicht, ggf. auch 'n Rekorder mit fixen Werten (das bekommt auch wer fremdes hin - ob Hausi oder Reinigungsfachkraft, ggf. hilft eine SD-Karte mit den Werten falls wer gespielt hat das in einer Minute wieder spielfertig zu bekommen). Für Programmierung oder was aufwendiges kommt eine Budget-Lösung (z.B. Chamsys dazu). Läuft auf Linuxrechnern mit geringer Leistung, kann man selber dran üben und hat selbst die Option auf aufwendige Programmierungen. Klar ist das nicht in allen Fällen ideal - aber so kann man
a) schnell Szenen hinbekommen, auch mit jungen Jahrgängen
b) die Profis trotzdem alles rausholen.
Das scheitert eigentlich erst dann, wenn zu viele Kanäle für eine direkte Bedienung per Fader für Grundlicht braucht. Mit 24 sollte das aber noch gehen. Aber sonst ist die Kombi mit Splitter/Merger nicht unbedingt immer ganz trivial, aber ein fähiger junger Mensch kann da viel rausholen - um zwar nach seinem Geschmack. Der eine liebt Fader und zupft lieber live, der nächste klickt lieber.
Mit etwas Knowhow wird das Faderpult dann per DMX-in auch in der "großen" Lösung nutzbar.
Mal an sowas wie Tablet-Nutzung gedacht? Ja ich weiß... die Bedienung und so... ernsthaft geht das nicht unbedingt live. Aber z.B. 'ne Chamsys execpage ist in 5Minuten gebaut. Da kannste jeden Kanal auf 'nen touchbaren Fader legen, Gruppen und Presets etc. - mit minimal Plan gebaut geht z.B. nur dieses Ding für einfache Fälle raus: Da kann jeder sich schnell was für den Elternabend oder Vortrag hell machen oder man programmiert kurz vor was für die fremde Nutzung wichtig ist (oder legt das auf 'den gelockten Touchscreen falls man Verbindungsprobleme fürchtet).
Wenn der Wunsch nach einem komplexeren System da ist (weil man z.B. schon fitte Schüllerinnen und Schüler hat), gibt es das nur, wenn die Bedienenden für eine Dokumentation und Schulung der nächsten Generationen sorgen! Regelmäßig. Muss es jedes Jahr ein Wechsel sein oder kann man da nicht auch etwas Überlappung erzeugen?
Jedenfalls plädiere ich dafür vor einer Theorie-Entscheidung mit ganz vielen wichtigen und ersten Abwägungen und Vergleichen: Setzt da mal jemand Junges fittes vor und guckt einfach ob es passt und was die sagen - viele Lösungen gibt es ja echt vor free bzw. man kann auch gerne mal was leihen und testen. Und wenn selber mit ausgesucht hat - dann weiß man bereits ganz viel und hält das auch gleich anders in Ehren...
Und solange es keine Schüler/innen zum Mitüberlegen gibt: Brauchste auch keine MA o.ä. ![]()