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  1. PA-Forum
  2. Christian S.

Beiträge von Christian S.

  • I want more of...

    • Christian S.
    • 22. April 2020 um 13:02

    Am besten die Schlagzeile hinterfragen: Das Öl kostet nach wie vor auch in den USA Geld.

    Dort haben sich einfach nur Spekulaten verzockt - und weil Spekulaten weder Interesse daran haben Öl physikalisch zu erhalten (jedenfalls ihre gehandelten Mengen) noch in der Lage sind mal eben etliche Tausend Kubikmeter Öl am fälligen Stichtag an einem vorher bestimmten Ort entgegenzunehmen, dann stehen sie halt mit ihrem Papier dumm da. Und offenbar lohnt es sich eher diese Option mangelns Nachfrage und Vertragsstrafen an jemanden zu geben, der das kann: Und eben noch ein bißchen Geld dazuzulegen.

    Ergo wer nicht zufällig über ein leeres Tankschiff verfügt, zahlt nach wie vor... ;)

  • Chamsys Q20 - Externer Aux-Regler??

    • Christian S.
    • 17. April 2020 um 17:33

    Unabhänging vom Dimmer/Switchpack-Problem: Der Sprung von Licon zu Chamsys bedeutet auch sich mal mit den Änderungen auseinanderzusetzen, statt einfach altes nachzubauen. Und grad bei Chamsys kann man VOR dem Kauf nun wirklich fast alles vorher ausprobieren.

    Lamp On/Off Befehle kann das Pult auch so. Executer-Page kann auch belegt werden. Die Möglichkeit z.B. die Playback-Prio zu ändert scheint die Quick-Serie nicht zu haben.

    Warum beinflusst der Clear-Befehl bitte, den Master versteh ich notfalls ja noch?

  • Traversen Bühnendach

    • Christian S.
    • 5. April 2020 um 22:45

    Dann bleibt ja nur noch die eigene Auswahlverantwortung, dass der Statiker auch die entsprechenden Normen und Regeln für den jeweiligen Bereich und Anwendungsfall kennt... Um das zu prüfen und den Auftrag richtig zu erteilen sollte man also selber ein wenig Ahnung haben.

    Und irgendwie greifen ja meist bei jedem Aufbau auch noch andere Lasten an - die sollte man selber bewerten (= bestimmen, berechnen) können.

    Das formschlüssige Einprügeln von Konusverbindern - selbst richtig herum - qualifizert eben noch nicht zum Aufbau von Bauwerken mit Prüfbuch.

    Immerhin ist der Ansatz richtig.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • Christian S.
    • 10. März 2020 um 20:57

    Kein Grund zu streiten! ;) So langsam ziehen alle Bundesländer nach... Bis Ende der Woche (wenn überhaupt) haben wir überall Verbote von Großveranstaltungen. Mag unterschiedlich genannt oder verpackt werden, aber das ändert für uns doch wenig. Für den einen sind 50Pax "Groß", für den nächsten 1000. Spannend ist eher die Dauer der jeweiligen Erlässe...

    Aber ganz ehrlich: Planen kann man so nicht mehr. Jede Kundenabfrage bringt derzeit nur Absage. Und einige Termine werden dieses Jahr einfach nicht wiederkommen.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • Christian S.
    • 9. März 2020 um 21:56

    In Schleswig-Holstein fangen die Absagen >1000Personen auch an, Niedersachsen könnte folgen. In Hamburg angeblich zunächst nicht (bei den Hochschulen wird alles über 100(!)Personen gestrichen was nicht Vorlesung ist bzw. eigentlich schon alles ab 50 Personen - und da der Draht zur Politik dort nicht weit ist....) langsam ziehen dunklere Wolken auf und die Anzahl der Absagen häuft sich. Man schafft es vermutlich damit in Kürze alles zum Erliegen zu bringen. Keine Abifeiern, keine Museumsnächte(?), keine Tagungen und Kongresse, Sportveranstaltungen lassen sich bald auch nicht rechtfertigen, ...

  • Showtec M800 Tour mit nur einem Fader steuern

    • Christian S.
    • 21. Januar 2020 um 22:12

    ... und auf einmal wird einem klar: Der Begriff "Patch-Work" stammt wohl doch aus unserer Branche und wurde erst später übertragen...

  • Showtec M800 Tour mit nur einem Fader steuern

    • Christian S.
    • 10. Januar 2020 um 22:11

    Damit wir das zu den Akten legen können:

    Alle Pultkanäle sind fix vorgegeben. Die Dimmerkanäle liegen leider hinter den MovingHead Kanälen. Beim M800 liegt der Dimmer allerdings vorne.

    Lösungsidee: Im Arc.2 Modus der Lampe ist der vierte für "weiß". Wenn man die letzten drei Kanäle der MH Sektion nicht braucht, dann so umpatchen, dass der vierte Kanal des M800 auf dem ersten Kanal der Dimmer Sektion liegt. Pars dann danach.

    P.S. Ist das sowas wie diese Schachaufgaben oder das mit den Quadraten und Zahlen?

  • DMX Adresswandlung

    • Christian S.
    • 26. Dezember 2019 um 10:42
    Zitat von mycrobit

    Da nicht immer alle Geräte gleichzeitig verwendet werden

    Insgesamt? Für die Show jeweils neu patchen und ggf. Programmierung anpassen.

    In einer Show? Den ersten Teil der Aufgabe könnten einige DMX-Merger/Splitter durch verschieben der Kanäle lösen, wird danach aber Chaos.

    Letztendlich wird jede Lösung aber nicht günstiger oder besser als einfach eine neue/weitere DMX Quelle (Player, Interface, Pult) hinzuzunehmen...

  • Akkubetriebene Beleuchtung einer kleinen Showfläche

    • Christian S.
    • 10. Dezember 2019 um 17:48

    Ausreichend Licht ist auch subjektiv: Für ordentliches Grundlicht braucht es mehr als zwei solcher Spots, aber wenn man nicht jedes Detail sehen soll oder die Leute mal ihr Smartphone weglegen, reicht eben auch weniger.

    Am "natürlichsten" ist die Einstellung wenn man nur die weiße Led nutzt und ggf. dazumischt was fehlt. Lichtqualität wird eher schwer zu erzielen sein.

    Die Astera Röhren könnten eine Idee sein, kosten aber entsprechend.

    Von Expolite gibt es kleine 40W Stufenlinsen mit Akkubetrieb, ggf. noch etwas wärmer filtern und sicher für die Aufgabe wesentlich besser und nicht sehr viel teurer.

  • Sample Player mit mehreren Ausgängen

    • Christian S.
    • 9. November 2019 um 18:41

    Stumpfl SC Master? Hat mehrere Ausgänge und Triggermöglichkeiten, ggf. auch für andere Aktionen (DMX, Relais, etc.) interessant.

  • Wo gibt es für Keingewerbe Tontechnik zu kaufen?

    • Christian S.
    • 9. November 2019 um 18:06

    Du bekommst nun bei fast allen andere Konditionen: Z.B. Rückgaberecht. Da ist es schon gut, wenn man weiß was man braucht...

    Und beim Finanzamt bekommt man richtig gute Konditionen: Ganze 19% Rabatt auf die Anschaffungen geben die wenn man als Unternehmen so richtig erfolgreich ist oder gleich auf ein paar Vereinfachungen verzichtet. Viel mehr bietet dann nur noch der Direktimport!!!

    Bei welchem Großhändler bekommt man eigentlich Popcorn günstig?

  • Suche nach zuverlässiger RGB(A/W) Beleuchtung Outdoor für Kreuz einer Kirche

    • Christian S.
    • 25. Oktober 2017 um 23:37

    Wenn man von den dubiosen Anbietern und Baumarkt-Sachen weg geht, findet sich im Architekturbereich auch noch Linear und Sonderverguss-LED Material. Osram wäre nicht weit weg (Diffuses Outdoor-Material kommt so langsam auch...), Barthelme bzw. deren Norddeutscher Partner haben auf jeden Fall zuverlässige Sachen und wären um die Ecke. Das hält dann auch Sonne und Hochdruckreiniger aus. Allerdings kann man da auch fast eine Null gegenüber den ersten Preisen dran hängen. Aber: Du musst ja auch gar nicht zwingend der Kontur folgen oder dimmen: Es ist erstaunlich, wie wenig man braucht wenn es dunkel ist - da reichen vielleicht ein paar Zentimeter unten und den oberen Ausbuchtungen und man erkennt das Kreuz.

  • Suche Hersteller/Modell für LED-Spots, outdoor, RGB(W) in weiß!

    • Christian S.
    • 30. September 2017 um 18:21

    Moin Stephan,


    eine dezente Preisfrage - der Übergang zur Architektur (Martin, Griven, SGM, Elation etc.) ist fließend. Ab Katalog gäbe es zum Beispiel SGM P-Serie, Elation müsste bei den Sixpars gehen, etc.

    Tipp: TourLEDs einfach mal beim Vertrieb in weiß anfragen - das soll wohl relativ problemlos gehen und wäre gleich mit Gewährleistung.

    Ansonsten bleibt auch der Weg zu damit vertrauten Lackierfirmen, das klappt -wenn die Zeit fehlt- für Installtionsprojekte auch ganz gut.


    Gruß

    Christian

  • Sicherheitskonzepte in Zeiten des Terrors

    • Christian S.
    • 26. Mai 2017 um 23:30
    Zitat

    Oder anders gefragt - ist die Veranstaltungstechnik künftig Teil des Notfallkonzepts?

    Sie sollte es meiner Meinung nach sein und muss es auch. Die Frage ist aber wer für die Erstellung verantwortlich ist. Bei den Großveranstaltungen (sollte) das mehr oder weniger schon parallel zur Planung und Genehmigung laufen und am besten durch Menschen erstellt werden, die darin Experten sind und nicht noch die Technik mitverkaufen. Aber wie sieht es bei den kleinen Veranstaltungen aus - ich erinnere mich da an Beiträge von Stadtfesten wo der einsame Techniker vor Ort plötzlich doch eine der wenigen Personen ist, der plötzlich kritische Zustände auffallen?

    Risiko = Auftretenwahrscheinlichkeit * Konsequenz

    Am Eintreten können wir bestenfalls mittelbar etwas tun, bei den Konsequenzen dagegen sehr wohl. Dabei sollten wir vor Augen halten, dass jede Maßnahme auch in anderen Notlagen sinnvoll sein mag. Alles was einer Entfluchtung, Ruhe der Massen und Ordnung dienlich ist, hilt auch beim "Nicht-Planbaren":

    Spontan ein paar Ideen bzw. was mir in den letzten Jahren untergekommen ist:

    • Anerkannte Regeln einhalten und selber ordentlich arbeiten. Die "Verkettung unglücklicher Umstände" führt zur Katastrophe. So sehen es Juristen - technisch gibt es immer eine Kausalkette. Kabel die zur Stolperfalle werden, das fehlende Safety, die ungeeignete Anbringung, der doch verengte Fluchtweg, usw. Wenn schon ein Unglück passiert, ist alles zuviel was sonst noch passiert. Redundanz die man vorhält, hilft auch dann - wenn man sich vorher einen Kopf gemacht hat.
    • Zulässige Besucherzahlen einhalten, Fluchtwege freihalten, etc. Mit Veranstalter und Rauminhaber in Ruhe vorher geklärt, kann man auch auf der Lohnliste stehend beraten und sowas durchsetzen.
    • Durchsagemöglichkeiten schaffen, gerade wenn Besucherzahlen schwer abschätzbar. Kann man auch dem Kunden verkaufen und sorgt schnell für gut gelaunte Gäste, wenn sie wissen: Es geht gleich weiter oder man kann zur Not auch noch woanders lauschen oder eine Übertragung angucken. Ja, manchmal kann man so auch gleich noch etwas mehr mit verkaufen!
    • Eine Lichtszene alias "Putzlicht" braucht nur wenige Sekunden. Oder Ausgänge beleuchten. Auch ein DMX-Recorder ist vielleicht nicht dumm und weil Netzwerke anfällig sind: Notfalls ein paar Fluter an Bühne oder FoH, die irgendwer stecken kann und ein paar Leute die davon wissen.
    • Am FoH (hoffentlich ein zentraler Platz) ist in Räumen ein Megafon / Akkubox und Billig-Akkufluter gut aufgehoben.
    • Ein Draht zum Beamten (Polizei oder Feuerwehr) vor Ort hilft nicht nur beim Thema Lautstärke sondern auch bei der Einschätzung im Vorfeld bzw. auch am Tag selber z.B. bei Überfüllung. Wenn man dort weiß: Es gibt eine Sprechstelle oder ich habe in der Technik einen weiteren "Mitstreiter" tut das der Stimmung meist ganz gut. Redet mit den Leuten und das gehört zur Vorbereitung wie Bandrider lesen. Bringt nur mehr ;) (Wäre ein Security/Polizei Beobachtungpunkt beim FoH nicht gerade bei Stadfesten ganz sinnig? Ein Bühnenelement mehr für die Jungs, dafür einen guten Standort?)
    • Funkgeräte sind unschlagbar, wenn Mobilnetze nicht mehr gehen. So kann man die eigenen Leute noch dirigieren, wenn Chaos sein sollte oder der dörfliche Mobilmast beim Schützenfest in die Knie geht.
    • Ein stets aufgefrischer Erste-Hilfe Kurs und schnell griffbereit vielleicht auch das nötige Verbrauchsmaterial dazu schafft in jeder Lebenslage Routine und Sicherheit. Wichtiger im Toolcase als manch Ego-Werkzeug. Ich kenne VA-Firmen, die schicken jeden Mitarbeiter jährlich zur Auffrischung und nutzen das gleich als Werbung. Man muss ja nicht gleich den Sanitätsdienst mit auf's Angebot schreiben.. Aber ein gutes Argument gegenüber dem Garagenverleiher.
    • Ein paar ruhige und besonnene Leute können viele Menschen dirigieren. Sollte man vorher geübt haben oder an "Profis" delegieren. In jedem Dorf findet man bei Polizei, Feuerwehr oder sonst wo jemanden der sich dazu eignet. Im schlimmsten Falle sollte der selber kommen oder in Griffreichweite sein.
    • Eine maximal auffällige Warnweste griffbereit am Mann statt Einheitsschwarz kann helfen um im Gedränge durchzukommen oder auf Menschen einzuwirken.
    • Denkt an den DJ oder Moderator: Der hat viel Einfluss und sollte auch ein paar Szenarien im Kopf haben und einigermaßen unberauscht sein. Bei aufgeheizter Stimmung kann er außerdem oft besser für Frieden sorgen als die Security. Bei eine Begrüßung kann man auch einfach mit einem Satz auf ein paar Sachen hinweisen: Dort finden sie Toiletten, ach ja da können sie im Notfall rausgehen, wenn Ihnen schlecht ist finden sie dort die Sanitäter und Kafee gibt es nachher unten.
    • Nutzt, dass das Thema Sicherheit ein bißchen in alle Munde gekommen ist und traurigerweise überall und jederzeit etwas sein könnte. Meiner Meinung nach kann man so auch was für die Sicherheit tun, wo es bislang verpönt war (nee brauchen wir nicht, was soll hier schon passieren, das ist so immer gut gegangen,...). Wenn sich bei Vereinsfesten und Benefiz niemand drum kümmert, sollte wenigstens der Technik-Dienstleister drauf hinweisen und Fragen stellen. Im Vorfeld stößt man eher auf offene Ohren als am VA-Tag und nur selten auf Ablehnung!
    • Gerade wenn es keine professionelle Securtiy gibt: Irgendwie 10 Minuten einplanen um Helfer vor Einlass oder Besucherankunft vorzubereiten mit dem was da ist: Ob Sicherheitsfachkraft, Hausmeister, was auch immer. Den Helfern einfache Regeln mitgeben (Parkverbote durchsetzen, Fluchtwege freihalten, Leute nicht in den Gänge sitzen lassen) mitgeben, einmal durchgehen wo sind Fluchtwege, wo Feuerlöscher, Defi, Erste-Hilfe-Kästen, etc. So ein Briefing kann auch ganz schnell der Auszubildene oder Prakikant leiten und nimmt dadurch selber das Thema ernst. Haltet selber die Augen offen: Wo ist was, wo kann mir etwas nützlich sein.

    Dies nur als spontane Anregung. Was ich sagen will: Habt Mut, sprecht Bedenken an, fragt nach ob sich die Verantwortlichen einen Kopf gemacht haben. Es muss nicht immer Terror sein. Gerade im kleinen Sektor wissen viele Veranstalter nicht mal das sie haftbar sind, noch wie sie mit den Themen umgehen können. Und auf einer Baustelle zu arbeiten, wo die Basics da sind und man nicht mit einem unguten Gefühl steht, macht mehr Spaß, schont Nerven und oft auch das Material. Wenn sich daraus eine gesunde Sicherheitskultur entwickelt umso besser.

  • Sonnenstreifens Zukunft

    • Christian S.
    • 27. Januar 2017 um 18:35

    Volker Bei 10 Stk pro Leuchtmittel landet man wie beschrieben selbst bei gebrauchtem Gehäuse schnell über den Preisen der anderen Lösungen. Außerdem gab es glaube ich eine Begrenzung in der Leistung bei Dauerbetrieb (60%?) - so betriebt man die wohl selten, aber diese LEDs haben in ihrem Gehäuse thermische Grenzen. Dimmung ab 2% konnte auch schon sprunghaft sein.

  • 3 Punkt Truss Richtung

    • Christian S.
    • 27. Januar 2017 um 18:26

    Bei metallischen Werkstoffen ist wie beschrieben die Druckbelastung unvorteilhafter als eine Zugbelastung. Aber: Wo nun Druck-/Zugstab sind, hängt davon ab wie die Traverse belastet wird und wie sie gelagert wird - da kann ganz schnell aus dem jedem Gurt ein Zug- oder Druckstab werden oder sogar innerhalb eines Stückes wechseln...:whistling:

    Minibeispiel, warum es nicht pauschal gehen kann (höchstens fur genaue Fälle aus den Belastungstabellen):

    ___|__*__*__|___ (|=Aufhängung/Stativ, * = nennenswerte Last)

    *__|_________|__* (es hängt das gleiche dran, gleich weit vom Lager entfernt, aber wo herrscht nun Druck und Zug?)

  • Sonnenstreifens Zukunft

    • Christian S.
    • 26. Januar 2017 um 21:58

    Moin zusammen,

    es macht ja beileibe nicht immer Sinn, alles durch LEDs zu ersetzen. Gerade bei Sunstrips wird es nicht ganz leicht, GU10 wird aber zunehmend von den Herstellern abgekündigt. Nun kann man sich natürlich viele Rechnungen aufmachen, ob und ab wann sich eine konventionelle Version lohnt, Leuchtmittel horten u.ä., etc. Geräte die sich in einer absehbaren Lebensdauer nicht amortisieren, sollte man ja eh nicht kaufen. :)Da die aber nur als Rudeltiere richtig Sinn machen, lohnt sich trotzdem die Einschätzung des Forums: Seht Ihr Alternativen oder in welche Richtung wird die Reise bei Euch gehen?

    Ich werfe mal in die Runde:

    • Sunstrip + Halogen (bewährt, bekannt, verbreitet, günstig. Wiederverkaufswert irgendwann gering. Leuchtmittel versagen und gerne dann wenn man es nicht braucht bzw. sind beim Transport anfälliger.)
    • Sunstrip plus Retrofit (wäre die Lebensverlängerung der ersten Variante. Irgendwie traue ich dem Braten selten, entweder das Dimmverhalten ist Grütze bzw. LEDs oder Dimmer sterben doch bald und für die "offizielle" Variante: Bei dem Budget geht auch mehr. LEDs die beim Dimmen eine höhere Farbtemperatur bekommen verschwinden vom Markt bevor sie ihn gesehen haben und werden auch eher per Stromregelung gedimmt.)
    • SunX10 (könnte ein bezahlbarer Ersatz sein, leider noch nicht live oder mit brauchbaren Videos gesehen. Irgendwie aber schon seit längerem nur "im Zulauf". Zukunft? Nachkaufbarkeit?)
    • Elidy (schon teurer, lebt nur mit Netzteil und daher anfällig von dessem Überleben bzw. schwerer auf verschiedene Positionen oder Jobs zu splitten. Macht einen überzeugenden Eindruck, höhere "Auflösung". Und vor allem: Besser nutzbar da auch wassergeschützt)
    • RGBAW Leisten (mehr als Gedankenspiel... wenn ein Hersteller mal ein sattes warmweiß und gute Dimmerkurve oder 16 Bit Auflösung verbaut, könnte die etwas schlechtere Wiedergabe durch die flexiblere Nutzung aufgewogen werden)
    • Der unbekannte Joker: Produkte die mir grad nicht in den Kopf kommen. ;)

    Vielen Dank für Eure Ideen und Bemerkungen

    Christian

  • das leidige Lichtcontrollerproblem muss endlich vom Tisch

    • Christian S.
    • 27. Januar 2016 um 23:23
    Zitat

    Du sagts, kein Mensch braucht 3 Fader für RGB.

    Nöp. :wink: Man muss die nicht für jeden Fall zwingend mehr rauslegen! Genau das seh ich aber noch häufiger bei manchem Wechsler oder Wenignutzern. Man steht unbedarft davor und fragt sich wie man: a) mehr Werte mit b) weniger Fadern einstellen soll.

    Für das was Du beschreibst, gibt es auch gute Gründe und auch ich mache das bisweilen noch so. Oft reicht aber eine relative Änderung - und das geht beim drehen irgendwie genauso gut und man kann völlig blind die immer gleichen Knöpfe anpacken. Der Fader ist für's Überblenden und Helligkeiten dagegen unschlagbar. Guuut - das selektieren der Geräte mag nicht mehr so ganz per Hardwareknopf gehen, aber ein guter Nummernblock im Pult mag noch schneller sein und wiederum völlig blind gehen.

    Die Haptik und das in den Händen halten war dann sogar mit der Kaufgrund... und der Grund ein anderes nahmhaftes Produkt nicht für den Preis zu kaufen.

    "Analog" war nach dem 4.-6. Fader auch Schluss mit dem gleichzeitigen bedienen (RGBAW :roll: ) und bei den Ausgangspulten des Threads ist das beliebige, gleichzeitige ändern verschiedner Werte jeweils unterschiedlicher Geräte auch nicht anders als bei den "digitalen". Ein bißchen Erfahrung und Köpfen wann man was braucht vorher schadet nicht. Ich brauch jedenfalls deutlich weniger Vorarbeit und Sachen speichern und mache mehr live als früher.

    Sind die heutigen Pulte wirklich teurer? Für einen neuen oder gebrauchten 48/6 gibts autarke Pulte für mehr als 1 Universum. (Wir argumentieren mal mit den Entwicklungskosten für Kleinserien und nicht über die Hardware oder was man dafür bekommt. Ein ordentlicher Fader/Motorfader kostet heute tatsächlich mehr als ein Billigtouch...)
    Und die frühere x-fach Belegung der Knöpfe? Ähm dagegen. Ein Knopf - 1-2 Funktionen. Egal wie die LEDs leuchten, blinken...

    Vielleicht sollte die Forderung im Kleingedruckten besser anders lauten: Vielleicht ist der Preis für die meistens so gern gesehenen zusätzlichen Wings/Tastern/Fadern nach dem Kauf des Hauptpultes auch nicht in Relation für ein bißchen Hardware. Wäre das leidiger Lichtcontrollerproblem vom Tisch, wenn sowas statt vierstelliger Summen einfach mal 600-800 € kosten würde und nebenbei als Solo 8-12 Kanalpult mit ebensovielen Szenen taugt :?:

    Back to Topic :)

    Schwupps: Noch ein offenbar gar nicht so untaugliches Produkt mehr in der Liste.

  • "kleines" Moving Head Washlight

    • Christian S.
    • 27. Januar 2016 um 21:45

    Vielen Dank für die raschen und hilfreichen Beiträge.

    Zitat

    Was willst du denn an Output haben, und kommt gebraucht in Frage? Es gibt ja auch noch die JB A7 bzw Sparx 7


    Mal ganz grob in Watt ausgedrückt (was ja defintiv nicht gleich Output ist) würden ab 150W aufwärts beinahe reichen bzw. lässt sich durch Stückzahl ausgleichen - wobei es für den Zoom nicht etwas mehr sein darf. Die beiden sind in jedem Fall schick und leise. Für diese Runde tatsächlich neue Geräte angepeilt.

    Zitat

    Ich bin mit den Expoleden (groß wie klein) sehr zufrieden. Farben und Output stimmen einfach. Lautstärke hat mich bisher leider nie interessiert, kann dazu nichts sagen.


    Ist ab der mittleren Größe tatsächlich angenehm leise.

    Werde berichten sobald die Entscheidung gefallen ist und wie gut diese war.

  • das leidige Lichtcontrollerproblem muss endlich vom Tisch

    • Christian S.
    • 27. Januar 2016 um 21:38
    Zitat

    Beim Lichtpult sieht die Sache ganz anders aus, beim Ton muss man eine gewisse Begabung haben um am Pult stehen zu können, beim Licht habe ich den Eindruck da darf jeder Depp rumfeuern was das Zeug hält er muss nur in der Lage sein die Knöpfe zu finden. So ist 1. der Service viel aufwendiger und teurer, weil ja jeder Honk da anruft wenn er seine China Tröte nicht an den Start bekommt. Dann kommt noch hinzu jede Woche erschein ein neues Gerät und will mit all seinen Funktionen in die Konsolen eingepflegt wertden, so ist das Etwicklungsteam eine Pultherstellers viel größer als das eines Tonpultehersteller.

    Ich glaube heute kauft sich der Freizeit-Keller-Mensch eher das sexy große Digitalpult beliebiger Marke, was mehr hermacht als ein nur halb so großes aber doch doppelt so teures Lichtpult ohne Motofader die fancy hin- und herfaden :D Das einpflegen von Geräteliberys mag zeitaufwendig sein, ist aber kein Hexenwerk (oder lässt man durch die Nutzer halb miterledigen - oder supportet halt nicht jeden Müll. Wenn man sich die Entwicklungsabteilungen bei JB, Chamsys und MA anguckt, kann man die Namen der Entwickler glaube ich sehr schnell auswendig lernen, während bei den Tonpulten vermutlich schon soviele Leute nur im Projektmanagement und Marketing arbeiten (müssen). Und wenn dem so wäre, könnte man die Pulte ja auch biller anbieten und über den Service finanzieren^^

    Das leidiger Faderproblem hat man am anfang sicher gerne mal und wünscht sich das umschalten oder Mehrfachbelegen. Mit etwas Abstand sieht man aber auch woher das kommt: So bauen sich manche Kollegen halt immer noch 3 Fader für R, G, B voll, weil man ja eben mal flexibel eine Farbe mischen will. Dann reichen die natürlich nicht aus - aber wir sind ja auch nicht in der alten Dimmer-Par-Welt (nix dagegen - wer's da kann, kann es sicher auch mit LED Geraffel!) wo man sich so Szenen und Presets bauen muss. Genau hier liegt doch der Hase im Pfeffer: So weiter wie bisher geht's ja nicht mehr, WEIL die Kanalanzahl ja explodiert ist. Also kommt man halt nicht drumrum sich ein par Sachen anzugucken und die neue/andere Arbeitsweise mal auszuprobieren.

    Gewagte Analogie: Heute schreit der Tonler ja auch nicht mehr darum, dass sein Pult keine Motorencoder für die EQs hat oder für jeden Kanal einen eigenen. Trotzdem gibt es manchmal gute Gründe warum es praktisch wäre (Übersicht, Einstellbarkeit, Zuverlässigkeit) und so mancher Digitaler doch gerne mit einem großen Analogtisch arbeitet. Das Bedienkonzept der meisten "neuen" Lichtpulte ist halt einfach etwas anders als man das aus ScanCo Zeiten gewohnt sein mag. Die erwähnten drei Fader braucht man z.B. nicht mehr, wenn das Auswählen der Gruppe einen Knopfdruck/Touch ist und schon sieht man die Werte, sieht sogar die Farbe und kann sie munter verändern. Macht man in Tonpulten ja auch ähnlich..

    Wenn man dann überlegt, dass sich manche Bedienoberfläche schnell zusätzlichen bauen lässt (mit Knöpfen, Fadern, etc.) löst sich der vermeindliche Fadermangel schnell auf. Die braucht's dann oft nur noch für wichtige haptische Sachen wie wichtige Helligkeiten oder so. Zusatzwings, Analogbrücken und Bastellösungen über DMX-in/Artnet kann man sich auch sparen. Für viele VA reicht nach dem Patch oft eine handvoll Szenen/Cues und denn Rest kann man live wunderbar machen.

    Zitat

    Wenn man sich das hier als Einer; der sich nur grob mit Lampensteuerung auskennt so alles durchliest, scheints für mittelgroße Anwendungen zur Zeit gar kein brauchbares Pult auf dem Markt zu geben...

    Und irgendwie laufen Sie doch. Vermutlich genau wie beschrieben: Der eine mit MA, der nächste mit PC plus Dot/Wing/etc, der übernächste mit Avo, HOG, Chamsys - nur halt ohne viel aufhebens: Steht sicher weniger im Rider als das Tonpult. Liest man die Beträge, so scheint ja doch keiner unglücklich mit seiner Wahl zu sein oder richtig schlechte Pulte zu bauen. Und wenn man eine gute Lösung hat, dann skaliert die von groß bis klein. Theater mit 5 Fader und ähnlichen vielen Dimmer läuft mit dem gleichen Pult wie einen 7 Universen-Show auf Timecode, Pixelmapping und Medienplayer.

    Vielleicht tut der Euro ja weh, weil das nächste Billiginterface vermeindlich ja das gleiche kann und der Leidensdruck mit der zuverlässigen Altlösung nicht groß genug - aber irgendwie ist das Arbeiten und das Ergebnis doch ein gaanz anderes.

    Just my 2ct :wink:

    P.S. Da Motorfader nicht sooviel teuerer sind, wäre das sicher etwas für eine schicke Modellpflege. Offenbar verkauft aber jeder auch so genug Pulte. Oder einfach mal einen geteilten Layer/Bank/Page pro Fadersektion...

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