Vor etlichen Jahren hatte ich mich mal mit "softwareaudioconsole" (SAC) beschäftigt, wenn auch eher theoretisch. Im Prinzip hätte ich damit meine damals vorhandene Aufnahmetechnik relativ einfach in ein 24 IN / 16 OUT Mischpult verwandeln können, wobei ich allerdings in ein leistungsfähigeres Notebook hätte investieren müssen. SAC ist zwar vergleichsweise ressoureceschonend, aber mit dem damaligen Notebook war es mir dann doch zu rsikant. Ich fand das Konzept damals vergleichsweise genial und es war zu dieser Zeit definitiv preiswerter realisierbar als vergleichbare Digitalpulte. Habe das aber dann doch nicht weiter verfolgt, da ich PA fast nur für eigene Auftritte und Projekte brauche und mir dann auch die PC-Lösung bei der Doppelaufgabe, sich um die Technik zu kümmern und selbst dabei live zu spielen doch zu kompliziert und zu unwägbar erschien im Vergleich zu dem Analogpult das ich dazu benutzte.
Mittlerweile habe ich ein X-32-Rack, das ich sowohl für Mitschnitte als auch für umfangreichere Beschallungszwecke nutze und ich würde sagen, das solche ehemals revolutionär gedachten Konzepte wie SAC sich überlebt haben. Dafür ist die Auswahl vor allem an preiswerten Digitalpulten, die auch noch über unzählige Effekte, EQ´s und Bedien-Varianten verfügen - und alles auch noch in guter Qualität -, dabei erweiterbar sind usw. usw. mittlerweile zu groß als das es sich lohnt, sich mit solchen Nischenkonzepten weiter zu beschäftigen.
Gruß, Jürgen