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Beiträge von LoboMixX

  • Audio on PC allgemein/Grundlagen

    • LoboMixX
    • 17. Januar 2016 um 00:08

    Vor etlichen Jahren hatte ich mich mal mit "softwareaudioconsole" (SAC) beschäftigt, wenn auch eher theoretisch. Im Prinzip hätte ich damit meine damals vorhandene Aufnahmetechnik relativ einfach in ein 24 IN / 16 OUT Mischpult verwandeln können, wobei ich allerdings in ein leistungsfähigeres Notebook hätte investieren müssen. SAC ist zwar vergleichsweise ressoureceschonend, aber mit dem damaligen Notebook war es mir dann doch zu rsikant. Ich fand das Konzept damals vergleichsweise genial und es war zu dieser Zeit definitiv preiswerter realisierbar als vergleichbare Digitalpulte. Habe das aber dann doch nicht weiter verfolgt, da ich PA fast nur für eigene Auftritte und Projekte brauche und mir dann auch die PC-Lösung bei der Doppelaufgabe, sich um die Technik zu kümmern und selbst dabei live zu spielen doch zu kompliziert und zu unwägbar erschien im Vergleich zu dem Analogpult das ich dazu benutzte.
    Mittlerweile habe ich ein X-32-Rack, das ich sowohl für Mitschnitte als auch für umfangreichere Beschallungszwecke nutze und ich würde sagen, das solche ehemals revolutionär gedachten Konzepte wie SAC sich überlebt haben. Dafür ist die Auswahl vor allem an preiswerten Digitalpulten, die auch noch über unzählige Effekte, EQ´s und Bedien-Varianten verfügen - und alles auch noch in guter Qualität -, dabei erweiterbar sind usw. usw. mittlerweile zu groß als das es sich lohnt, sich mit solchen Nischenkonzepten weiter zu beschäftigen.

    Gruß, Jürgen

  • Regler hinter Aktivbox sichern: abkleben?

    • LoboMixX
    • 20. Dezember 2015 um 10:39

    Spontan kam mir noch diese Idee:

    Die Drehknöpfe von den Potis abschrauben. Einen Schlitz in die Potiachse sägen (die sind aus Kunststoff, das geht ganz leicht, dabei aber die Potachse mit einer Zange festhalten). Dann genügt eine simple 4-kant Holzleiste, die etwas dicker ist als die Achsen lang sind. Im Abstand der Achsen passende Löcher gebohrt und die Holzleiste (vorher schwarz gestrichen, sieht schicker aus) angeschraubt (oder ganz einfach mit Doppel-Klebeband angebracht).
    Die Potis können nun durch den Schlitz mit einem Schraubenzieher verstellt werden, aber nicht mehr einfach so. Da die Achsen üblicherweise maximal 6 mm Durchmesser haben kann die Leiste ziemlich schmal sein und würde die Buchsen nicht verdecken.

    Da es sich bei Top und Subwoofer jeweils nur um ein Poti handelt, das geschützt werden muss, könnte man sich in einer Dreherei aus schwarzem PVC o.ä. mit 20 oder 30 mm Durchmesser (Standardmaterial) Buchsen drehen lassen die etwas höher sind als die Poti-Achsen. 7 mm Loch in die Mitte gebohrt und das Teil dann mit Doppelklebeband aufgeklebt. Ganz einfach und optisch sicher auch ansprechend.
    (Dinge dieser Art mache ich selber. An die Box meines Kollegen habe ich auch eine Leiste als zusätzlichen Schutz für die Potis montiert damit sie nicht so exponiert sind beim Transport.)

    Gruß, Jürgen

  • Regler hinter Aktivbox sichern: abkleben?

    • LoboMixX
    • 19. Dezember 2015 um 21:20

    Einen Metallbügel anzuschrauben der die Knöpfe so abdeckt, daß sie nicht mehr zugänglich sind wäre sicher eine Lösung. Wenn dann aber mal der Pegel verstellt werden muss, muss dann auch jedes mal die Abdeckung abgeschraubt und danach wieder angeschraubt werden.

    Eine Alternative wäre es, die betreffenden Potis so zu modifizieren, daß niemand daran herum spielen kann, der Pegel dennoch leicht anzupassen ist bei Bedarf.
    So könnte man die Potis durch Trimpotentiometer ersetzen, die keine Achse haben und nur mittels eines Schraubenziehers einzustellen sind (durch das Loch, aus dem derzeit die Achse ragt). Ich weiß nicht genau, welche Potis in diesen Boxen verbaut sind, aber erst kürzlich habe ich einige Potis an einer anderen Yamaha Aktivbox ausgetauscht und dort waren auf der Platine direkt aufgelötete Potis verbaut, die `Beinchen` im Standard-Lochrastermaß hatten. Diese hätte ich sicher durch passende Trimpotis ersetzen können.

    Oft sind die Achsen an den Potis auch nur gesteckt und in die Achsöffnung geklemmt. Das kann man aber erst erkennen, wenn man das Poti auslötet. Wenn die Achse nur gesteckt sein sollte, kann man sie am unteren Ende mit einer Zange zusammen drücken und dann einfach heraus ziehen (geht auch nur im ausgebauten Zustand). Übrig bleibt der eigentliche Poti-Körper, der nun wie ein Trimpoti mittels Schraubenzieher verstellt werden kann.

    Zugegebenermaßen eine Bastellösung die ein gewisses Know-How erfordert. Ein zusätzlicher Vorteil wäre aber, daß die Potis nicht mehr nach hinten überstehen und beim Transport nicht mehr gefährdet sind (genau das war der Grund, warum an der Box meines Freundes die Potis abgebrochen sind - ein echter Konstruktionsmangel von Yamaha - ich weiß aber nicht, ob das bei den hier angesprochenen Boxen relevant ist).

    Gruß, Jürgen

  • Behringer Stagebox S16 P48-LED´s extrem hell

    • LoboMixX
    • 23. November 2015 um 23:54

    So habe ich es ja bisher gemacht, die Kisten (also auch die mit den normal hellen LED´s) so gedreht oder z.B. unter ein Podest geschoben, daß die LED´s nicht sichtbar waren. Manche Musiker können auch schnell etwas mimosenhaft reagieren und dem wollte ich gleich vorbeugen. Die ultrahllen LED´s würden mich aber auch stören, wenn ich möglicherweise auch noch bei Bühnen-Zwielicht auf die Noten und den Dirigenten blicken muss und die "Weihnachtsfestbeleuchtung" dabei im Blickwinkel wäre.

    Aber man findet sicher nicht immer ein lauschiges Versteck für die netten Kistchen und da habe ich überlegt, hier im (echt kompetenten!) Forum diesbezüglich mal um Rat zu fragen.
    Die einfachste Lösung ist sicher das Moltontuch, wollte ich mir ohnehin schon besorgen, denn bei Live-Mitschnitten in gediegener Konzertsaalatmosphäre ist es ohnehin manchmal angebracht, den profanen Technik-Kram ein wenig zu verstecken (wobei mich der "Ohringer" nicht stört und meine Kundschaft auch nicht). Und auch wenn die S16 in ihren 2-HE-Flight-Cases immer noch sehr kompakt rüber kommen sind sie insgesamt doch etwas sperriger als die Muliticore-Stecker-Boxen.

    Aber die Idee, die LED´s zu tauschen statt der Vorwiderstände gefällt mir auch. Diese sind ja nach wie vor diskrete Bauteile mit klassischen Beinchen und so etwas kann ich auch gut selber aus- und wieder neu einlöten. Dann könnte ich mir auch gut eine kleine Modifikation vorstellen, indem z.B. alle Masse-Pins der LED´s gemeinsam über einen Ein/Aus-Schalter zurück auf die Platinenmasse gelegt werden. So könnte man die ganze Lichterkette nach erfolgreicher Installation aller Mikros und Probelauf komplett abschalten und nichts stört mehr. Für einen Live-Mitschnitt muss sowieso vorher alles komplett eingerichtet sein und ordnungsgemäß laufen. Während des Konzertes habe ich auf der Bühne ohnehin nichts zu tun (wenn es keinen für mich relevanten Umbau gibt) und diejenigen, die dann auf der Bühne agieren interessieren sich für die LED-Lichtorgel in keiner weise.
    Aber erst muss mal die Garantie abgelaufen sein.

    Gruß, Jürgen

  • Behringer Stagebox S16 P48-LED´s extrem hell

    • LoboMixX
    • 22. November 2015 um 17:53

    Ich habe eine spezielle Frage an die "X32-Gemeinde":

    Seit Anfang diesen Jahres besitze ich ein X32-Rack, zu dem ich recht bald eine S16-Stagebox als Erweiterung gekauft hatte.
    Mir viel auf, dass bei der S16 die LED´s zur Anzeige der Phantomspeisung sehr hell waren und viel heller als die entsprechenden LED´s am X32, habe dem aber keine weitere Bedeutung zugemessen, weil die Stagebox insgesamt einwandfrei funktioniert. Behringer scheint generell eine gewisse Vorliebe für extrem helle LED´s zu haben, ich besitze auch ein kleines Xenyx-"Taschenmischpult" dessen blaue Power-LED abartig hell leuchtet (habe ich dann einfach mit Edding "gedimmt").
    Mittlerweile stören mich diese sehr hellen LED´s allerdings etwas, denn wenn ich die S16 auf der Bühne stehen habe für einen (Klassik-)Konzertmitschnitt muss ich immer dafür sorgen, daß die LED´s abgedeckt sind oder die Kiste so aufgestellt wird, dass kein (Orchester-)Musiker in die LED´s schauen kann, sonst hagelt es Beschwerden - was ich auch verstehen kann.
    Nun habe ich mir kürzlich eine zweite S16 gekauft und deren LED´s leuchten bei weitem nicht so hell und sind nur so hell wie ich es normalerweise erwarten würde und wie es auch zur Anzeige der P48-Spannung völlig ausreichen würde.

    Normalerweise müsste man wohl die Vorwiderstände jeder LED gegen einen Widerstand mit höherem Wert austauschen um einen geringeren Stromfluss und damit eine geringere Helligkeit zu erreichen. Da es sich hier aber sicher um SMD-Widerstände auf eine Multilayer-Platine handelt (ich habe die Kiste noch nicht geöffnet), habe ich generelle Bedenken, diese auszutauschen (an SMD traue ich micht ohnehin nicht so recht heran, außerdem hat die Stagebox noch Garantie). Da es sich kaum um eine Fehlfunktion handelt, kann ich die S16 sicher auch nicht umtauschen.

    Kennt ein anderer Besitzer der S16 dieses Phänomen und hat jemand eine Idee, ob es eine Möglichkeit gibt, z.B. per Tastenkombination beim Einschalten, die Helligkeit der LED´s einzustellen?

    Auch wenn ich nur eine geringe Hoffnung habe, daß sich dieses Phänomen einfach beheben lässt, danke ich schon mal vorab für alle konstruktiven Beiträge.

    Gruß, Jürgen

  • verschwinden die FOH Plätze so langsam?

    • LoboMixX
    • 10. Oktober 2015 um 16:23

    Ich möchte noch zu Bedenken geben, daß Musik auf allzuvielen ´normalen´ Stadtfesten (also abgesehen von echten Musik-Festivals im Rahmen eines Stadtfestes - aber wie oft gibt es so etwas?) von den Veranstaltern zwar als unverzichtbares, aber dennoch grundsätzlich nur dekoratives Beiwerk betrachtet wird. Man könnte auch CD´s laufen lassen, aber echte Personen auf der Bühne, die sich auch noch bewegen, sind eben noch dekorativer, bringen mehr "Flair".
    Und nur für Dekoration will man eben nicht so viel ausgeben.
    Das `Publikum` (wenn man die Bier-Buden-Stehfiguren denn überhaupt so nennen will) ist mit dieser Dekoration denn auch meistens ausreichend bedient und zufrieden. 1. hört kaum einer richtig hin und 2. wenn zugehört wird, fehlt oft das nötige musikalische Verständnis, die - mangelnde - Qualität beurteilen zu können. Den Künstlern und dem wirklich engagierten technischen Personal mag das "stinken", aber wenn die Verhältnisse so sind kann man sich nur entweder darauf einlassen (ein Auftritt/Auftrag mehr, gibt wieder etwas Erfahrung und Routine und ein paar Euro sind zusätzlich in der Kasse) oder eben ablehnen. Wenn der Rahmen schon nicht stimmt und der FOH-Platz weder finanziell noch räumlich machbar sind, dann muss es auch ohne gehen.

    Wirklich ärgerlich wird es doch dann erst, wenn ein Veranstalter vorgibt, mit Anspruch und professionellem Herangehen Musik präsentieren zu wollen und sich dann als Dilettant und übler Pfennigfuchser erweist, der "gutes Niveau" bei Musik und Technik für ein Brosamen haben will. So jemand wird sich eher nicht auf einen sinnvollen FOH-Platz einlassen wollen bzw. diese professionelle Vorgehensweise finanzieren wollen. Das allerdings halte ich nicht für unterstützenswert.

    Gruß, Jürgen

  • Bis zu welcher Kabellänge funktioniert ADAT?

    • LoboMixX
    • 1. August 2015 um 10:32

    Mit den angesprochenen Produkten habe ich keine Erfahrung, wobei das TOX-108 einen sehr professionellen Eindruck auf mich macht.
    Aber es geht durchaus eine Nummer kleiner. Ich selber habe das Tolslink Transmitter-Receiver-Set von Lindy bei dem das optische Signal gewandelt und via Cat.5-Kabel bis 150m weit übertragen werden kann. Preiswert und funktioniert gut.

    Hier ein Link dazu (ich selber habe aber das Vorgängermodell ohne die RCA-Buchse, nur mit Toslink):
    Link: http://www.lindy.de/Digital-Audio-Extender-Cat-5.htm?websale8=ld0101&pi=70466

    Gruß, Jürgen

  • ersthaft? oder HiFidioten? endeckt auf der Suche ...

    • LoboMixX
    • 31. Juli 2015 um 14:59

    Treffend dazu die Bezeichnung, die ich in angelsächsischen Foren las: "Audiophoolery".

    Gruß, Jürgen

  • Theater: Projektion von Bühnenbildern

    • LoboMixX
    • 29. Juli 2015 um 12:36

    Der transparente Vorhang an der Bühnen-Vorderkante, auf den projiziert werden kann und die Zuschauer die Szene dahinter gleichzeitig sehen können nennt sich Gazevorhang. Die Operafolie ist eine spezielle Folie, die für Rückprojektion geeignet ist und sie kommt üblicherweise als Bühnenhintergrund zum Einsatz. Wenn die Akteure hinter der Operafolie spielen, würde man sie höchstens als Schattenspiel wahrnehmen und bei Aufprojektion gar nicht.
    Der Gazevorhang ist bei Schauspielern und Opersängern im übrigen nicht sonderlich beliebt, da man durch ihn von der Bühne aus vom Publikum absolut gar nichts mehr sieht. Profis stecken das weg, aber manche vermissen den Kontakt und das Feedback.
    In der Oper sehen die Sänger den Dirigenten nicht mehr und können sich dann nur nach den Dirigenten-Monitoren an der Bühnenseite richten, was zusätzlichen Stress machen kann.

    Gruß, Jürgen

  • Empfehelswerte Literatur zum Thema Live-Mixing

    • LoboMixX
    • 24. Juli 2015 um 20:14
    Zitat von "billbo"

    ...
    - Gefühl und Verständnis für das abzumischende Programmmaterial,
    ...

    Ergänzen möchte ich noch "- ein gutes, geschultes Gehör" (entwickelt sich aber auch mit der Zeit immer besser, wenn man es trainiert).

    Gruß, Jürgen

  • Schaltplan Mikrofonverstärker mit Phantomspannung

    • LoboMixX
    • 13. Juli 2015 um 12:23

    Ich habe hier noch einen Schaltplan eines alten Soundcraft Spirit 24 liegen (keine SMD-Technik).
    Könnte ich bei Bedarf scannen und zumailen (also den Abschnitt mit den Preamps).

    Gruß, Jürgen

  • Schaltplan Mikrofonverstärker mit Phantomspannung

    • LoboMixX
    • 13. Juli 2015 um 12:00

    Sorry, das kam sicher daher, daß ich den Text per copy&paste eingefügt hatte.
    Hier noch einmal die Links:

    - Analog Devices
    http://www.analog.com/en/products/am…roduct-overview

    - Mouser
    http://www.mouser.de/ProductDetail/…7u%252bnPplTOQ=

    - Datenblatt PDF
    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0CC0QFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.analog.com%2Fmedia%2Fen%2Ftechnical-documentation%2Fdata-sheets%2FAD797.pdf&ei=En-hVcbCKIqBywPNy5OgCg&usg=AFQjCNGhww_ghrAqNw_emX85w_Iue6aaww&sig2=aDp3N460gOzJqzbycvBOng&bvm=bv.97653015,d.bGQ

    Jetzt müsste es funktionieren.

    Gruß, Jürgen

  • Schaltplan Mikrofonverstärker mit Phantomspannung

    • LoboMixX
    • 13. Juli 2015 um 00:56

    Da ich zufälligerweise erst kürzlich in einem anderen Forum zu einer ähnlichen Frage gepostet habe, kopiere ich der Einfachheit halber die passende Passage mal als Antwort hier ´rein. Interessant dürfte ohnehin stets ein Blick in die Datenblätter der Chip-Hersteller sein, die zu ihren Chips üblicherweise sehr gute und erprobte Schaltungsdesigns mit liefern. (Aktuelle Ergänzungen habe ich alle kursiv gesetzt.)

    Ein sehr hochwertiger Mikrofonvorverstärker-OP von Analog Devices ist der AD797 mit höchster Linearität, extrem geringen Verzerrungen und fast keinem Rauschen:
    http://www.analog.com/en/products/a.…roduct-overview (Es gibt aber noch mehr interessante Chips von Analog Devices.)

    Bei Mouser ist er im DIP-8-Gehäuse für 8,69 € gelistet (http://www.mouser.de/ProductDetail/…R57u%2bnPplTOQ=). (SMD gibt es natürlich auch wenn es sehr platzsparend aufgebaut werden soll.)

    Der Hersteller liefert in seinem Datenblatt gleich passende Schaltungsdesigns dazu, die sogar auf einer Lötstreifen-Platine aufzubauen sein müssten: (gilt natürlich nicht für SMD)
    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j...=aDp3N460gOzJqzbycvBOng&bvm=bv.97653015,d.bGQ

    Dazu noch für ein paar Euro ein einfaches, aber stabiles und "sauberes" lineares Netzteil mit Spannungsregler-IC gebastelt (oder noch einfacher und absolut "sauber" mit Batt./Akku gespeist) und man sollte eine sehr hochwertige Lösung für einen Mikro-Preamp in den Händen halten.
    Falls noch eine Phantomspeisung benötigt wird, würde ich die mit einem günstigen Fertiggerät wie dem "Phantom II Pro" von ART bereitstellen (auch mit Batterie zu betreiben), das einfach vor dem Preamp eingeschleift wird.
    (... oder das Schaltungsdesign in der Art ergänzen wie es im von HenrySalayne verlinkten Artikel im Schaltplan zu sehen ist.)

    Gruß, Jürgen

  • Sicherung (B16) löst aus beim einschalten der Endstufe

    • LoboMixX
    • 12. Juli 2015 um 15:01
    Zitat von "HenrySalayne"

    Normalerweise nimmt man keinen festen Leistungswiderstand, sondern einen PTC.

    http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/onilim.htm

    (Tippfehler: in der Schaltung wird kein PTC, sondern ein NTC verwendet)

    Als ich seinerzeit auf der Suche nach einer Lösung zur Einschaltstrombegrenzung war, gab es die (geniale!) Site von Patrick Schnabel noch nicht (ich kannte sie jedenfalls nicht) und so habe ich die - deutlich simplere - Elektor-Schaltungsidee benutzt.

    Die zwei Einwände gegen die Verwendung eines Festwiderstandes sind natürlich im Prinzp korrekt - aber wie sehr sind sie praxis-relevant?

    - Wenn unmittelbar beim Schalten des Relais schon Vollast anliegt kann das auf lange Sicht die Kontakte beschädigen wg. Funkenbildung.
    Praktisch handelt es sich dabei aber um einen (gleichwohl zu berücksichtigenden) Sonderfall. Üblicherweise ist der tatsächliche Strom nach dem Aufladen der Elkos vergleichsweise gering, so daß die Kontakte nicht belastet werden. Da meine Schaltung schon seit rund 10 Jahren klaglos arbeitet, tritt in meinem Anwendungsfall offensichtlich keine derartige Stromspitze auf.

    - Sollte das Relais ausfallen wird der Widerstand natürlich durchbrennen, da er die auftretende Verlustleistung nicht dauerhaft aushalten kann. Daraus kann eine Brandgefahr entstehen, vor allem bei falschem Aufbau der Schaltung. Praktisch hatte ich den Fall seinerzeit sicherheitshalber getestet und festgestellt, daß der Widerstandsdraht schneller durchbrennt als sich das Keramikgehäuse gefährlich erhitzt. So gesehen funktioniert der Leistungswiderstand selber als eine Art Sicherung in diesem Störfall.
    Trotzdem könnte man durch eine in Reihe mit dem Widerstand geschaltete träge Sicherung die in der Größenordnung etwas geringer gewählt wird als der Stromfluss durch den Widerstand bei geöffneten Relaiskontakten eine bessere Absicherung ergänzen.
    Oder schlicht und einfach den Widerstand durch einen NTC (am besten aber auch mit Sicherung in Serie) austauschen :wink: .

    Gruß, Jürgen

  • Modulares Mischpult mit Touchscreen Steuerung

    • LoboMixX
    • 11. Juli 2015 um 23:34

    Mir gefällt es auch!
    Besonders reizvoll stelle ich mir bei extrem aufwändigen Produktionen die einfache Verteilung dezidierter Task-Tablets auf mehrere Bediener vor, die je nach räumlichen und akustischen Gegebenheiten nicht einmal nebeneinander platziert sein müssen. Z.B. könnte nur für die Bedienung von "Mutes" beim Wechseln von Funkmikroports wg. Umkleiden etc. jemand die betreffenden Kanäle direkt Backstage bedienen. Ein zuverlässiges und hochstabiles WLAN natürlich immer voraus gesetzt.

    Zitat von "Sound-Buster"

    ... Etwas Sorge würden mir die zehn Schaltnetzteile bereiten (falls die Tablets nicht auf Aku laufen). Bei einer solchen Ansammlung von HF-Störquellen sollte man tunlichst kein Audiosignal mehr am FOH haben ...

    Bei dem geringen Strombedarf der Tablets von in der Regel max. 500 mA (Lade-)Strom kann man dem recht einfach durch ein "klassisches" Linear-Netzteil begegnen. Selbst wenn man alle 10 Geräte aus nur einem Netzteil versorgen wollte, bräuchte es nur max. 5 A bei 5 V liefern (da die Prozessoren von der Steuersoftware nur schwach ausgelastet werden, im Durchschnitt sicher deutlich weniger Strom).

    Gruß, Jürgen

  • Sicherung (B16) löst aus beim einschalten der Endstufe

    • LoboMixX
    • 11. Juli 2015 um 21:59

    Ich habe seit gut 10 Jahren eine Einschaltverzögerung als Eigenbau nach einem "Elektor"-Schaltplan in Gebrauch, über die ich meine komplette PC-Technik via Steckerleiste einschalte incl. Beleuchtung. Im Prinzip ganz einfach mit einem selbsthaltend beschalteten Relais das mit nur ca. 0,5 s Verzögerung anzieht mittels eines einfachen Verzögerungs-Schaltkreis. In diesen 0,5 s fließt über einen 10-Watt-Keramiwiderstand, der die Relaiskontakte überbrückt ein entsprechend schwächerer Strom der die Netzteil-Elkos lädt bzw. vorlädt.
    Diese Elkos im PC-Netzteil (und Moniotor, etc. etc.) bewirken im Moment des Einschaltens einen Kurzschluss, der den etwas empfindlichen Sicherungsautomaten jedes mal auslösen ließ. Seitdem ich diesen Einschaltverzögerer vorgeschaltet habe (die angeschlossenen Geräte bleiben natürlich immer eingeschaltet) ist Ruhe. Mit Endstufen, die einen Ringkerntransformator enthalten habe ich diese Schaltung auch schon getestet und es funktioniert einwandfrei.

    Gruß, Jürgen

  • USB->Midi Adapter

    • LoboMixX
    • 30. Juni 2015 um 10:59

    Gern geschehen!

    Ich kann gut verstehen, daß du auf der Bühne auf jeden vermeidbaren Rechner verzichten möchtest.
    Das "iconnect" habe ich jetzt schon länger in Gebrauch und kann nur berichten, daß es einfach macht was es soll, absolut störungsfrei und zuverlässig. Also genau richtig und beruhigend für live-Anwendungen.

    Gruß, Jürgen

  • Klinke 6,3mm als Lautsprecheranschluss???

    • LoboMixX
    • 28. Juni 2015 um 15:43

    Bei einer halbwegs modernen Endstufe erwarte ich eigentlich eine Kurzdauer-Kurzschlussfestigkeit und schon gar bei so kleinen Leistungen wie den hier vorhandenen 80 Watt. Die halbe Sekunde, die so ein Kurzschluss beim Einstecken des Klinkensteckers maximal dauert, muss die Endstufe locker weg stecken.

    Das versehentliche Einstöpseln eines Gitarren-Tonabnehmers würde ich zwar generell vermeiden. Aber auch hier sollte nichts zu Schaden kommen können. Ein Pick-Up hat im Durchschnitt eine Impedanz von 15 K-Ohm. Bei geschätzten 40-50 Volt bei Vollaussteuerung (wenn überhaupt) fließen dann 2,6-3,3 mA. Müsste der Pick-Up eigentlich auch überleben.

    Daß solche Klinkenstecker im Profibereich an Amps und Lautsprechern nichts (mehr) zu suchen haben ist schon klar.
    Kann mir aber auch nicht vorstellen, daß jemand mit dieser Mini-Anlage auf die Idee käme, so was wie Rock-am-Ring zu beschallen :lol:.

    Für den angesprochen Anwenderkreis finde ich das Konzept und die Handhabbarkeit aber gut gelungen.

    Gruß, Jürgen

  • USB->Midi Adapter

    • LoboMixX
    • 28. Juni 2015 um 12:16
    Zitat von "presonus"

    ...
    M-Audio Midisport

    ... hat aber auch keinen USB-Host Anschluss. Es kann also kein USB-Keyboard etc. direkt angeschlossen werden, man kann es nur selber an einen PC anschließen. Mittels Software könnte man dann die Daten, die von einem ebenfalls am PC angeschlossenen Keyboard kommen, auf die MIDI-Ausgänge des Adapters umleiten. Das geht dann aber prinzipiell auch mit jedem 5,- €-Adapter, scheint mir aber nicht im Sinne des TO zu sein.
    Um eine direkte Verbindung herzustellen und damit auch eine Rechner-unabhängige Lösung zu haben, habe ich bis heute tatsächlich nur das "iconnect MIDI" (alte Version) gefunden (und ich habe mir wirklich ´einen Wolf´ gesucht).
    Ich hatte davor noch eine Lösung mit einem Arduino-Projekt gefunden, damit etwas experimentiert, es aber nie ans Laufen bekommen.

    Gruß, Jürgen

  • USB->Midi Adapter

    • LoboMixX
    • 28. Juni 2015 um 01:29

    Ich habe auch lange nach einer Lösung gesucht, mit der man z.B. an ein Keyboard, das nur noch einen USB-Anschluss hat, ein MIDI-Gerät anschließen kann, das wiederum nur die Standard-MIDI-(Din-)Buchsen verfügt.
    Gefunden habe ich schließlich das hier:

    https://www.amazona.de/test-iconnect-…uer-ipadiphone/

    Obwohl mit "i" im Namen, ist es ebenso für Windows-PC´s gedacht, aber zusätzlich auch als Stand-Alone-Gerät, das ganz ohne Rechner funktioniert. Konkret habe ich daran ein Casio-E-Piano (ohne MIDI-Buchse) angeschlossen und steuere so ein Kurzweil Micropiano resp. Micro Ensemble an, weil deren Sounds deutlich besser klingen als die Casio-Sounds.
    Nur spielen geht einfach so über den Adapter. Zum Noten schreiben schalte ich dann den ebenfalls am iconnect angeschlossenen Rechner an.

    Allerdings ist das Teil nicht billig:

    http://www.shop2rock.de/product_info.p…onnectMIDI.html

    Das Nachfolgegeräte "iconnect MIDI2+" scheint leider nicht mehr über die USB-Host-Buchse zu verfügen, so daß es wieder nur wie die üblichen Adapter funktioniert, allerdings mit der Möglichkeit, 2 Rechner parallel daran anschließen zu können.

    Gruß, Jürgen

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    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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