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  2. pfeiffe

Beiträge von pfeiffe

  • Gain Staging

    • pfeiffe
    • 31. Oktober 2024 um 04:45

    guma für Dich hat die maximale Aussteuerrung der Signale die höchste Priorität, für mich die Faderposition. Ich sehe SEHR viele Vorteile darin alle Fader um 0dB zu haben und habe bisher 5-10dB weniger als Optimalaussteuerung am Preamp immer in Kauf genommen. Das werde ich mir in Zukunft mal ansehen und schauen wie ich das besser hinbekomme. Es ist ja aber auch nicht so, dass alle 30 Kanäle komplett zu niedrig ausgesteuert sind, bei den allermeisten passt es eh und es netrifft dann eigentlich nur noch einige wenige bei denen sich das dann vielleicht tatsächlich über eine Subgruppe oä lösen lässt.

    Ich lasse mich gerne überzeugen, dass das bei ~30 Kanälen einen hörbaren Unterschied macht. Dass das so ausschlaggebend wie ein schlechter Raum oder eine schlechte PA ist würde ich jetzt aus meiner Erfahrung heraus erstmal stark anzweifeln. Ich werde dem aber definitiv mal auf den Grund gehen.

    Wozu ich jetzt aber noch nichts gehört habe ist die Idee der Anpassung über den Trim. Was denkt ihr dazu?

  • Gain Staging

    • pfeiffe
    • 30. Oktober 2024 um 22:56
    Zitat von URI

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    falls du das noch nicht kennst

    Hier ist die Vorgehensweise jeden Inputkanal in eine Subgruppe zu schicken um sowohl eine gute Aussteuerung des DA Wandlers als auch die 0dB Position der Fader beim Mischen zu bekommen. Das ist für meine Band und mein Pult nicht möglich. Den Trim dafür zu benutzen hat im Vergleich zu der Subgruppenphilosophie natürlich ein paar Nachteile (Gate/Comp Arbeitspunkte, etc...) die ich aber jetzt auch habe und in der Praxis nicht so relevant für mich finde.

    Wie macht ihr die Anpassung an den 0dB Fader Arbeitsbereich?

  • Gain Staging

    • pfeiffe
    • 30. Oktober 2024 um 22:28
    Zitat von guma

    30 durch Missbrauch des Gains als Lautstärkeregler schlecht an ihren preamp angepasste Mikros sind ausnahmsweise mal für den Klang so desaströs wie eine miese PA in einem miesen Raum. Tut mir leid, keine andere Botschaft zu haben. :|

    kein Problem für mich, ich lerne gerne dazu. :thumbup: Du benutzt dann also den Trim um Deine Fader in die 0dB Stellung zu bekommen?

  • Gain Staging

    • pfeiffe
    • 30. Oktober 2024 um 22:16
    Zitat von audiobo

    Naja, hinsichtlich der Gesamtverstärkung Input->ADC ist diese Anzeige jedoch korrekt. Andernfalls müsste man immer 20dB weg rechnen. Das ist mir für die Übersicht ehrlich gesagt lieber, als wenn ich immer erst auf den PAD schauen muss, ob ich jetzt wirklich einen DJ-Mixer da anschliessen sollte.

    Zitat von audiobo

    Und wer völlig rauschfrei unterwegs sein will, der sollte seine wichtigsten Gainstufen kennen.

    Das kann man so sehen. Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass es den allermeisten (auch sehr erfahrenen) A&H Nutzern nicht bewusst ist, dass es vom Sound her einen signifikanten Unterschied macht, ob ich die +5dB, die dort in beiden Fällen am Ende als Verstärkungswert angezeigt werden, mit oder ohne gedrücktem PAD erreiche.

    Dieser Unterschied im Gain Staging würde mE wesentlich deutlicher begreifbar, wenn man auch sehen würde, dass man für eine gehörte gleiche Lautstärke mit Drücken des PADs eben hintendran dann auch +20dB mehr Gain braucht... Jetzt kann man behaupten "ist doch logisch", die Anzeige bildet diesen Fakt jedoch in keinster Weise ab...

    ...aber wir schweifen ab (auch wenn dies wie ich finde ein interessanter Nebenschauplatz ist).

  • Gain Staging

    • pfeiffe
    • 30. Oktober 2024 um 21:39
    Zitat von audiobo

    Pad ist vermutlich einfach ein dazu schaltbares Dämpfungsglied vor der eigentlichen Preampschaltung, damit die aktiven Bauteile nicht übersteuert werden.

    Genauso sieht es im Blockschaltbild aus. Das Drücken des PAD Schalters zieht auf der Anzeige in der Preamp Section jedoch 20dB vom Preampwert ab. Das finde ich dann ziemlich irreführend und unglücklich gelöst, da das PAD somit ja eigentlich überhaupt keinen direkten Einfluss auf den Preamp hat...

  • Gain Staging

    • pfeiffe
    • 30. Oktober 2024 um 21:04

    Hallo alle,

    Für mich ist die ständige selbstkritische Reflexion des eigenen Handelns einer der wichtigsten Grundpfeiler für einen guten Ton. Ich möchte deshalb hier (auch wenn die eine oder der andere beim Titel schon zu Gähnen angefangen hat) einen vermeintlich alten Hut aufwärmen:

    Die Grundlage für meine aktuellste Runde der Selbstreflexion ist dieses Video: Ampsims and input gain - Please, stop the madness... - YouTube

    Meine bisherige Vorgehensweise:

    - Channelfader auf 0dB

    - Masterfader auf 0dB

    - Gains entsprechend der gewünschten Ausgangslautstärke der Kanäle anpassen.

    Ich führe jetzt nicht genauer aus was die Vorteile dieser Vorgehensweise sind, ich denke das wird den meisten von Euch klar sein. Nach dem Schauen des Videos habe ich mich aber jetzt gefragt ob nicht die bessere Vorgehensweise ist, den Gain, der ja vor dem AD Wandler sitzt, optimal (also gesund kurz vor Clipping) auszusteuern und die Anpassung für meine gewünschte Ausgangslautstärke für Kanalfader auf 0dB mit dem (nach dem AD Wandler sitzenden) Trim zu machen. Für mich fühlt es sich irgendwie komplett unintuitiv an, ein Signal erst mit dem Gain zu verstärken und es dann danach mit dem Trim direkt wieder abzuschwächen. Trotzdem sollte diese Vorgehensweise doch auf Grund der besseren Aussteuerung des AD-Wandlers der Theorie nach eine besseres SNR zur Folge haben und damit auch zu weniger Grundrauschen führen oder liege ich da falsch?!? Mir ist klar, dass das Video einen etwas anderen Teilbereich des Themas behandelt, wenn ich da alles richtig verstanden habe meine ich die dort getroffenen Annahmen jedoch entsprechend auf meine Fragestellung übertragen zu können...

    Eine Sache ist mir in diesem Zusammenhang noch aufgefallen: Bei meiner dLive ist ein deutlich (!) höheres Grundrauschen festzustellen wenn ich in der Preampsection eine Eingangsverstärkung von zB +5dB einstelle und dabei das pultinterne -20db PAD benutze, als +5dB Eingangsverstärkung OHNE gedrücktem Pad. Wie ist das technisch zu erklären?

    Wie macht ihr es? Was sagen die Audio-Elektrotechnik-Nerds dazu? Feuer frei - Ich freue mich über einen regen Austausch! <3

  • Rohe Aufnahmen zum selbermischen - Langeweile

    • pfeiffe
    • 29. Oktober 2024 um 09:42

    grad gefunden:

    King Gizzard & The Lizard Wizard - Live at Red Rocks '24 (Day Set) - YouTube

    In der Videobeschreibung gibts Links zu den Files zum selbermischen ;)

  • Das Wurst Mikrofon

    • pfeiffe
    • 28. Oktober 2024 um 14:53

    Die Idee ist absolut nicht damit alleine einen natürlichen Drumsound zu erzeugen, sondern das Mic ist nur dazu da um dem Drumsound eine spezielle Färbung zu geben. Dafür wirds wahlweise mit EQ stark verbogen, hart komprimiert, oder auch extrem verzerrt. Für diesen Zweck wird einfach ein beliebiges Mikrofon (meist SM57) irgendwo über die Bassdrum geklatscht, das Sigal nach Lust und Laune am Pult verunstaltet und mehr oder weniger laut zum Rest der Drummiks zugemischt. Das funktioniert insbesondere bei Musik der härteren Gangart sowohl im Studio als auch Live recht gut und kann schon ziemlich coole Ergebnisse bringen. Alles was hier mit Phasentreue, exakte Positionierung, welche Art von EQ, etc... diskutiert wird, geht jedoch wirklich komplett an der Idee der Wurst vorbei ;)

  • A&H dLive

    • pfeiffe
    • 14. Oktober 2024 um 10:03

    Bei mir ist das per Midi gelöst. Ein Freund von mir hat mir dafür die Anbindung programmiert, das läuft über ein kleines Programm namens p-surface. Das ist allerdings sehr zugeschnitten auf mein Pultsetup mit den drei Streamdecks und zwei IP8en. Was das Programm macht, kann man hier ganz unten im dazugehörigen GitHub Projekt lesen: https://github.com/m-vo/psurface

    Die von Dir genannten Funktionen im Streamdeck über Midi anzubinden ist aber auch ohne größere Programmierkenntnisse über die Standard Midifunktion vom Streamdeck möglich. Ansonsten kannst Du natürlich auch das Companion Plugin nutzen, das funktioniert auch super.

  • Verschiedene XLR-Längen? Welche Kabel zur Aktiv-Box?

    • pfeiffe
    • 14. Oktober 2024 um 09:30

    du kannst auf einer Seite ein 30cm Kabel und auf der anderen ein 50m Kabel haben, das macht keinen relevanten Untschied.

  • Pink Floyd - Alte Technik

    • pfeiffe
    • 23. September 2024 um 22:33

    ...wenn man auf der schrottigen smartphoneaufnahme schon hört, dass da ein massiv solider Livesound am Start war :love:

  • Dante Setup (Ableton Live, SQ5, Seeburg)

    • pfeiffe
    • 20. September 2024 um 10:34

    genau so würde ich es auch machen.

  • A&H dLive

    • pfeiffe
    • 18. September 2024 um 11:45
    Zitat von guma

    Wenn ja wäre eben meine Frage, ob es einen user key gibt, der 'current/selected channel MIX auslöst und die send level auf den Fadern präsentiert, was das zusätzliche Drücken des Layerauswahlbuttons erspart?

    Das geht leider nicht.

  • XLR abwinkeln für Chorabnahme ab Decke

    • pfeiffe
    • 16. September 2024 um 16:51

    Du könntest auch einfach die Idee mit dem Draht von Audio Technica aus deinem ersten Post selbst basteln. Mit einem stabilen Draht aus dem Baumarkt / Bastelshop sieht das doch sehr machbar aus.

  • TW Audio Ella

    • pfeiffe
    • 16. September 2024 um 13:54

    Ja, da habt ihr komplett Recht. Ich hatte ursprünglich auch noch 2 zusätzliche Subs geordert, mich jedoch dann davon überzeugen lassen dass das nicht zielführend sei, weil die Raumakustik mehr Energie im Bassbereich eh nicht mitmacht. Und auch hier war die Einschätzung der Kollegen vor Ort vollkommen korrekt und ich habe es nicht bereut darauf einzugehen :thumbup:

  • TW Audio Ella

    • pfeiffe
    • 16. September 2024 um 13:18

    Ich hatte am Wochenende erstmals ein Ella 6 System der Nase:

    9x Ella 6 pro Seite mit je einem Vera S32i als Sub Unterstützung, alles sehr weit oben geflogen.

    Lautes Konzert mit komplett abgenommenem Drumset und auch sonst dem großen Besteck. Optisch wunderschöner aber akustisch schwieriger Raum mit Fliesen, Stein und Glas, ohne nennenswerter akustischer Bedämpfung im Publikumsbereich.

    Ich war höchst skeptisch ob das funktioniert, habe mich aber von den sehr fit wirkenden Locals in der Vorplanung davon überzeugen lassen das System so zu nehmen wie es ist. Tatsächlich hat das absolut zufriedenstellend funktioniert. Da die Raumakustik äußerst empflindlich auf zu viel Lowmid reagiert hat, kann ich zu diesem Bereich nicht wirklich etwas sagen, ansonsten klang das System aber absolut ausgewogen und im besten Sinne unauffällig mit ausreichend Pegelreserven für die 300 feiernden Menschen vor Ort. Die drei untersten Elemente waren stark angewinkelt um das Nahfeld vor der Bühne noch mit abzudecken, hier hat man beim Durchlaufen des Raums deutliche Kammfiltereffekte hören können. Das war jedoch wirklich nur in einem kleinen Bereich des Punlikums der Fall so dass das gut tolerierbar war.

    Alles in Allem hat mich das System für seine Größe in punkto Sound und Pegelfestigkeit in dieser Venue wirklich überzeugt.

  • wie wird das korrekt gemacht? Traverse an Beton-Dachspanten

    • pfeiffe
    • 16. September 2024 um 12:56

    Bei Last über Kopf und eigener Unsicherheit bzgl der Befestigung gibts aus meiner Sicht nur eine Antwort: Lass da jemanden vom Statikgewerk draufschauen. Die können Dir dann auch genaue Angaben zur baulichem Ausführung, Dimensionierung der Dübel etc... geben. Bei allen anderen Lösungen (zB einer x-beliebigen Empfehlung von jemandem aus dem Internet) könnte ich an Deiner Stelle nicht ruhig schlafen...

  • XLR abwinkeln für Chorabnahme ab Decke

    • pfeiffe
    • 16. September 2024 um 10:50

    ich habs in meinen theaterzeiten auch immer gerade nach unten ohne anwinkeln gemacht. Das funktionierte immer super und die fummelei mit dem verdrehen und ausrichten stand mMn in keinem Verhältnis zum Mehrwert des Winkelns...

  • was ist ein guter Monitorsound?

    • pfeiffe
    • 11. September 2024 um 09:49

    Moin,

    Hier mal ein paar Punkte die ich versuche für einen erfolgreichen Monitorsound abzuarbeiten. Die Punkte beziehen sich insbesondere auf die Arbeit mit Wedges. Natürlich hat da jede°r von uns ganz eigene Arbeitsweisen und es führen viele Wege zu einem guten Monitorsound. Ich denke jedoch wenn man einige der untenstehenden Punkte berücksichtigt, sollte man zu einem mindestens passablen Ergebnis kommen ;)

    1) Vorbereitung

    Sind Monitore schon vor dem Eintreffen der MusikerInnen entzerrt? Ist die Main PA korrekt dimensioniert, hängt/steht weit genug vor der vorderen Bühnenkante und ist hoch genug? Stehen die Lautsprecher fürs Nahfeld an einer sinnvollen Position und sind ggf. korrekt (also nicht zu weit) eingedreht? Wurde im Vorfeld das Lautstärkenverhältnis zwischen PA und den Wedges überprüft und ggf. angepasst? Sind die Monitorlautsprecher von guter Qualität, ausreichend dimensioniert und korrekt angewinkelt? Ist die Mikrofonie sinnvoll ausgewählt? Sind die Wedges korrekt zu den Mikrofonen ausgerichtet? Ist die Bühnenaufstellung akustisch sinnvoll gewählt (Geige direkt neben dem Drumset?) Sind alle Signale rausch- und brummfrei und kommen auch ansonsten technisch sauber ins Pult? Ist das entsprechende Equipment & KnowHow vorhanden um auftretendes Feedback sicher und zielgerichtet zu eliminieren?

    2) Soundcheck: Steht der Frontsound bevor mit den Monitoren angefangen wird? Wird vor dem Monitorsoundcheck auf zu laute Backline hingewiesen und diese Probleme dann auch konsequent angegangen? Sind alle Amps so positioniert und gewinkelt, dass dies sinnvoll für den Bühnensound und den Frontsound erscheint? Werden die Monitore sortiert und in sinnvoller Reihenfolge nacheinander abgearbeitet? Werden ggf. auftretende (auch leichte) Feedbacks nicht einfach übergangen sondern direkt eliminiert? Hat der Monitormensch das Vertrauen der Band und verfügt über ein selbstsicheres, bestimmtes und freundlich Auftreten? Wird der Soundcheck bei voller Konzertlautstärke durchgeführt? Wird tatsächlich so lange gecheckt bis wirklich ALLE zufrieden sind? Werden Korrekturwünsche wiederum klar strukturiert und mit einer anschließenden Gegenkontrolle durchgeführt? Wird den MusikerInnen bei Unerfahrenheit oder nicht sinnvoll erscheinenden Wünschen ein adäquater Gegenvorschlag gemacht? Werden Sondersituationen bei Instrumentenwechsel, speziellen Stellen etc... vorher besprochen und im Soundcheck ausprobiert? Wird respektvoll, freundlich und ruhig miteinander umgegangen? Werden physikalische Grenzen durch Raumakustik, schlechtes/unpassendes Equipment o.ä. erkannt, klar kommuniziert und akzeptiert?

    3) Showtime:

    Werden Änderungswünsche auf der Bühne am Monitorplatz/FOH gesehen und korrigiert? Werden dabei die akustischen Effekte auf den Sound der MitmusikerInnen mitbedacht? Fordert der Monitormemsch von den MusikerInnen eine Rückmeldung ala "jetzt passts" ein? Werden physikalische Grenzen in Bezug auf Feedback akzeptiert? Wird in der Front wirklich nicht lauter gemischt als im Soundcheck? :) Wurde kommuniziert dass es echt OK ist wenn es während der Show noch Korrekturwünsche gibt und sich niemand mit einem unzureichenden Sound durch ein Konzert quälen muss? Wurden ggf. klare Zeichen abgemacht?

    4) nach der Show

    Wird sich nach der Show ein Feedback von den MusikerInnen bzgl. des Sounds geholt? Wird daraufhin die eigene Arbeitsweise überdacht und ggf. fürs nächste Mal angepasst?

  • Welches dieser Sets wäre für unseren Gebrauch das tauglichste?

    • pfeiffe
    • 5. September 2024 um 16:54

    nein es haben sich erstmal alle auf die beiden Ausgangsfragen des TE gestürzt. Bei allen Versuchen diese beiden Fragen möglichst sachlich, nüchtern und fachlich korrekt zu beantworten ist dieser Punkt tatsächlich irgendwie vollkommen hinten runtergefallen...

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