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Beiträge von Grasso

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Grasso
    • 24. Juli 2004 um 12:43

    >ausgewogenen Direktschallfrequenzverlauf

    Wenn der Direktschall ganz leise ist, weil man hinter der Box steht, und einen der Hall nach zwei Reflexionen wie ein Hammer trifft, klingt das nicht gut, auch wenn es frequenzgangsmäßig ausgewogen ist. Das Zeitverhalten ist sehr wichtig. Wer einen großen Bahnhof so beschallen kann, daß selbst die Oma alles versteht doch nicht vor Schreck vor den Zug fällt, der kann auch ein Rockkonzert fahren.

  • Red Sun Speaker aus China....

    • Grasso
    • 24. Juli 2004 um 12:31

    Mein Geist hatte sich damals noch nicht an einem Körper kondensiert. Und als ich zur Welt kam, hatten meine Eltern schon einen Revox A78 mit Komplementärplanarsiliziumtransistoren. Seitdem versuche ich die Welt umzuerziehen, leider mit mäßigem Erfolg.

  • Red Sun Speaker aus China....

    • Grasso
    • 24. Juli 2004 um 12:31

    Mein Geist hatte sich damals noch nicht an einem Körper kondensiert. Und als ich zur Welt kam, hatten meine Eltern schon einen Revox A78 mit Komplementärplanarsiliziumtransistoren. Seitdem versuche ich die Welt umzuerziehen, leider mit mäßigem Erfolg.

  • Abnahme von Streichern

    • Grasso
    • 24. Juli 2004 um 12:25

    Ja, David, da ist was dran. Diese Elektretkapseln, die einen Durchmesser von nur 5mm haben, sind aber genial: Sie sind so leicht und steif, daß sie nicht das Instrument abdämpfen, und nehmen außerdem noch Luftschall auf, und zwar wegen des Grenzflächeneffekts nicht zu knapp, wenn sie an der Kante zwischen Decke und Steg angebracht werden. Allerdings muß der Maximalschalldruck passen, und die Type, die ich von Monacor kenne, rauscht sowieso viel zu viel.

    Du kannst das Bogenkratzen auch mit Luftschallmikros aufnehmen und dazumischen. Auf jeden Fall wird die Abnahme mit feststehenden Mikros je nach Saal, Aufstellung und Anlage ziemlich rückkopplungsempfindlich sein. Wenn du eins der Instrumente noch aus dem Mix herausheben willst, dann gute Nacht!

    Kleine Schwanenhalsmikros gingen natürlich auch.

  • Abnahme von Streichern

    • Grasso
    • 24. Juli 2004 um 10:05

    Wir haben die Flöte bei den Proben über eine Stereoanlage mit 16-cm-Breitbändern und 250-Watt-PMPO, gehobene Kodi-Klasse, laufen lassen. Das ist nicht viel aber brachte doch ein ganze Menge, denn eine Querflöte ist in natura wirklich leise.

    Wo am meisten mit Multimikrofonie und selbst Overdubbing und Schneiden einzelner Töne gepanscht wird, ist übrigens die Klassische Musik. Nicht, daß eure Streicher noch Schuldgefühle kriegen!

  • Red Sun Speaker aus China....

    • Grasso
    • 24. Juli 2004 um 02:18

    Mit Rutsche meinst du ein rückgeladenes Horn, oder? In einem richtigen Basshorn mit Kompression, mit 100Veff angesteuert, zerreißt es das Ding doch sicher. Na vielleicht auch nicht.

    Oh, ich merke gerade, daß ich die letzten vier Seiten dieser Diskussion noch gar nicht gelesen habe. Naja, scheint sowieso nur Kindergeschrei zu sein.

    Mir fiel auf, daß der 712 etwas weich aufgehangen ist (Vas 80l). Ob der sich nicht irgendwann dezentriert? Oder haben die Red Suns breite Luftspalte und versuchen das mit Magnet zu kompensieren?

    Oh, ja, jetzt bin ich schlauer. Der Trend beim Billigkram geht also zu mehr Gewicht. Doppelt so fette Magnete, doppelt so fette Endstufen. Und Totalausfälle wie der 818.

    Bei den teuren Sachen geht der Trend zu weniger Gewicht: Neodym, seltene Erden. Controller sind auch nützlich: Der Trick mit der Stromrückkopplung hätte schon vor 35 Jahren, als man von Röhre (Stromquelle) auf Transistor (Spannungsquelle) umstieg, allgemein bekannt werden müssen.

  • Red Sun Speaker aus China....

    • Grasso
    • 24. Juli 2004 um 02:18

    Mit Rutsche meinst du ein rückgeladenes Horn, oder? In einem richtigen Basshorn mit Kompression, mit 100Veff angesteuert, zerreißt es das Ding doch sicher. Na vielleicht auch nicht.

    Oh, ich merke gerade, daß ich die letzten vier Seiten dieser Diskussion noch gar nicht gelesen habe. Naja, scheint sowieso nur Kindergeschrei zu sein.

    Mir fiel auf, daß der 712 etwas weich aufgehangen ist (Vas 80l). Ob der sich nicht irgendwann dezentriert? Oder haben die Red Suns breite Luftspalte und versuchen das mit Magnet zu kompensieren?

    Oh, ja, jetzt bin ich schlauer. Der Trend beim Billigkram geht also zu mehr Gewicht. Doppelt so fette Magnete, doppelt so fette Endstufen. Und Totalausfälle wie der 818.

    Bei den teuren Sachen geht der Trend zu weniger Gewicht: Neodym, seltene Erden. Controller sind auch nützlich: Der Trick mit der Stromrückkopplung hätte schon vor 35 Jahren, als man von Röhre (Stromquelle) auf Transistor (Spannungsquelle) umstieg, allgemein bekannt werden müssen.

  • Laufzeitmessung, wie gehts richtig?

    • Grasso
    • 24. Juli 2004 um 02:11

    http://grassomusic.de/e/phase.htm

    Also Speaker Workshop herunterladen, Messung machen, und dann die Laufzeitentzerrung schrittweise erhöhen, bis die Phase irgendwie natürlich aussieht. Ja ich weiß daß das nicht sehr elegant ist, aber die Phase ist eben nicht leicht zu fassen.

  • Abnahme von Streichern

    • Grasso
    • 24. Juli 2004 um 02:04

    Ich habe eine fingernagelgroße Elektretkondensatormikrofonkapsel mit Kugelcharakteristik mit Tesafilm an einer Querflöte nahe des Blaskopfes befestigt. Bei Streichern würde ich Piezos unter die Stege schieben.

    Körperschallmikros klingen oft ausgeglichener als nah besprochene Nierenmikrofone. Es kann auch helfen, den akustischen Instrumenten eine eigene Lautsprecheranlage zu geben, eine, die breiter abstrahlt.

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Grasso
    • 23. Juli 2004 um 23:43

    Eine 100W-Endstufe direkt an einem Mittelhochtonhorn ist eine Waffe. Einmal ein Brumm oder Sinus mit vollem Pegel oder auch nur -20dB am Ausgang der Endstufe, und alles rennt um sein Leben. Ein gewisses Verständnis für passive Technik, etwa einen Spannungsteiler und einen Schutzkondensator, ist also nützlich. PTC-Kaltleiter als Hochtonschutz sieht man in Zweiwegkisten auch. Bei richtig großer Veranstaltungstechnik spart aktive Technik natürlich Gewicht und Platz ein, aber wenn die technische Kette immer stärker wird, wird der Mensch zum schwächsten Glied. Eine kleine Schmelzsicherung oder ein einfacher Serienwiderstand mit der richtigen Belastbarkeit kann Leben retten, das empfehle ich auch den "Veranstaltern". Alles muß extrem solide sein, zum Beispiel müssen die Kontaktfedern aller Buchsen aus Federstahl sein; da kann man nicht so einen Weißblechmüll, wie man ihn aus der x86er-PC-Technik gewohnt ist, nehmen. Es gibt Schreckensgeschichten, was auf Konzerten schon alles schief gegangen ist. Gottseidank habe ich das nie persönlich erlebt.

    Digitale Elektronik kann Sachen, die analog nicht zu machen sind, machen, zum Beispiel Delays! Wenn es drei Wege haben und ordentlich Krach machen soll, würde ich immer auch an Elektronik denken.

    Es gibt da auch noch den Trick, die Quellimpedanz des Verstärkers zu erhöhen, um die Verzerrungen des Lautsprechers zu verringern. Mit etwas Ahnung von Audioelektronik und vielleicht gar einer Endstufe, die schon Strommeßwiderstände besitzt ("Sensoreingänge" usw.) besitzt, ist das einfach zu machen. Bei direktstrahlenden Lautsprechern hohen Wirkungsgrades ist das sehr, bei Hörnern weniger sinnvoll. Elektronik kann schon einiges.

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Grasso
    • 23. Juli 2004 um 23:43

    Eine 100W-Endstufe direkt an einem Mittelhochtonhorn ist eine Waffe. Einmal ein Brumm oder Sinus mit vollem Pegel oder auch nur -20dB am Ausgang der Endstufe, und alles rennt um sein Leben. Ein gewisses Verständnis für passive Technik, etwa einen Spannungsteiler und einen Schutzkondensator, ist also nützlich. PTC-Kaltleiter als Hochtonschutz sieht man in Zweiwegkisten auch. Bei richtig großer Veranstaltungstechnik spart aktive Technik natürlich Gewicht und Platz ein, aber wenn die technische Kette immer stärker wird, wird der Mensch zum schwächsten Glied. Eine kleine Schmelzsicherung oder ein einfacher Serienwiderstand mit der richtigen Belastbarkeit kann Leben retten, das empfehle ich auch den "Veranstaltern". Alles muß extrem solide sein, zum Beispiel müssen die Kontaktfedern aller Buchsen aus Federstahl sein; da kann man nicht so einen Weißblechmüll, wie man ihn aus der x86er-PC-Technik gewohnt ist, nehmen. Es gibt Schreckensgeschichten, was auf Konzerten schon alles schief gegangen ist. Gottseidank habe ich das nie persönlich erlebt.

    Digitale Elektronik kann Sachen, die analog nicht zu machen sind, machen, zum Beispiel Delays! Wenn es drei Wege haben und ordentlich Krach machen soll, würde ich immer auch an Elektronik denken.

    Es gibt da auch noch den Trick, die Quellimpedanz des Verstärkers zu erhöhen, um die Verzerrungen des Lautsprechers zu verringern. Mit etwas Ahnung von Audioelektronik und vielleicht gar einer Endstufe, die schon Strommeßwiderstände besitzt ("Sensoreingänge" usw.) besitzt, ist das einfach zu machen. Bei direktstrahlenden Lautsprechern hohen Wirkungsgrades ist das sehr, bei Hörnern weniger sinnvoll. Elektronik kann schon einiges.

  • Leq für Arme

    • Grasso
    • 23. Juli 2004 um 23:23

    Also, wenn ich Krach machen will, stelle ich mich mit meiner 2 x 12 - Box in einem Häuserwinkel auf, verbinde die Bleibatterie mit der Autoendstufe und drehe auf. Streß mit Streifenpolizisten und den Wärtern der geschlossenen Anstalt ist immer noch angenehmer als der Umgang mit Amtsschimmeln.

  • RT60

    • Grasso
    • 23. Juli 2004 um 22:59

    Wenn der Rauschabstand schlecht ist, dann mißt man am besten mit einem gewobbelten Sinus, einem Terzrauschband oder gar einen reinen Sinus. Man muß also mehrere Messungen machen. Eine Messung pro Oktave sollte reichen, außer, wenn im Raum sehr spezielle Absorber verbaut sind.

  • Reparaturen und Service in Wuppertal

    • Grasso
    • 23. Juli 2004 um 21:23

    Elektronik, Elektroakustik, Musikinstrumente und Bügeleisen können von mir zu neuem Leben erweckt oder umgebaut werden. Vernünftige Preise! http://grassotech.de

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