Das „Problem“ ist eben dass es in der Kategorie Kompaktmischpulte bis 48 Kanäle de facto kein echter Konkurrent vorhanden ist. Lediglich das SQ von Allen&Heath kommt so langsam in die Gänge und holt auf, auch wenn es in vielen Punkten noch immer Nachholbedarf hat. Der Rest der Mitbewerber hinkt immer noch deutlich hinterher. Zudem punktet das X32 mit Preis und Robustheit. Also hat Behringer bzw der „Musik-Stamm“damit echt ein Luxusproblem, die müssen an sich nichts nachlegen und können sich auf andere Themen konzentrieren.
Bei der Midas Pro Serie siehts, zumindest für mich, anders aus. Das mutet, liest man rein nur das Datenblatt, eher altbacken und überholt an. Ich persönlich habe noch nie damit gearbeitet und kann daher nicht aus der Praxis plaudern. Allerdings gibt es z.B mit der dLive schon einen deutlich moderner gestalteten Mitbewerb. Da erscheint es mir schon logisch, in diese Kerbe zu stoßen.