Mein Zugang ist dazu ist, wenn es sich realisieren lässt, der, dass bei den Proben im Saal der Sound erstellt wird, und das dann in Szenen, Snippets usw abgelegt wird. Das ganze wird dann via Cue-List in den Ablauf einsortiert. Danach kann meiner einer das Pult auch in den "Regieraum" wandern. denn im Wesentlichen reduziert sich der Workflow bei den Aufführungen an das zeitgerechte durchsteppen der Cues. Wenn das dann noch per Midi via ShowControl-Software passiert, die auch für das Licht und allfällige Einspiele zuständig ist, um so besser. Dann sitzt der Tonman wirklich nur mehr da um bei Pannen noch eingreifen zu können. 99% der Tontechnik-Arbeit passiert imho bei den Proben.
Beiträge von mfk0815
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Bisher kam aber auch nur eine Band mit eigenem Mann (war klanglich aber auch keine Offenbarung)
Das hat aber nix mit dem Themea eigenes Pult oder nicht zu tun. Das Thema ist ja ganz was anderes. Sicher wird es immer wieder Situationen geben, in denen der Pultsitter den deutlich besseren Job machen könnte, aber den kennen die Musiker halt wohl nicht und da vertrauen sie ihrem Bandmitglied am Pult deutlich mehr als dem Pultsitter. denn mit dem Pultsitter kaufst du immer eine Katze im Sack, die auch durchaus räudig sein kann. Aber wie gesagt, das ist ein ganz anderes Thema.
Aber wer bei dieser Veranstaltung ernsthaft meint mit ner eigenen Technikcrew aufschlagen zu müssen hat den Schuss nicht gehört. Mit Pult umstecken ist es ja nicht getan.
Von einer Band mit eigenem Pult zu verlangen, eine eigene Catleitung zu ziehen halte ich nicht für praktikabel. Die kommen eventuell nicht schon vor Veranstaltunsgbeinn und sollen dann im Hochbetrieb um 20 Uhr noch schnell eine 100 Meter Leitung ziehen? Nur weil sie als letzter, um 23 Uhr geplant sind, kommen die sicher nicht schon um 10 Uhr vormittags und lungern dann ewig irgendwo rum. Wenn ich als Pultsitter einer derartigen Veranstaltung arbeite und weiß dass da einer sein eigenes Pult mitbringt, dann plane ich eine zweite Leitung ein. Wobei ich ohnehin gerade bei der Cat-Leitung schon aus Redundanzgründen eine zweite ziehe, nix ist blöder als wenn genau die EINE Leitung über die alles geht plötzlich bricht. Aber ich bin auch so der Typ, der immer noch einiges als Spare mitnimmt, Mikros Kabel und so Zeug.
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Aber.... warum hatte ich mir nochmal ein eigenes Pult gekauft...?
Ein Kunde von mir aus der IT Branche hatte lange den Leitspruch „sei flexibel und beherrsche die Prozesse“. Na, wenn das nicht auch für alle Tontechniker zutrifft.

Bevorich da zugestimmt hätte, hätte ich zumindest noch geklärt, welches Teil die da stehen haben werden.
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Ich empfehledir, da auch gleich die dort verwendete Version nachzufragen. Und meine Erfahrungen haben mich dazu gebracht, zumindest das Mixrack einzupacken. Das geht ja noch so mit Gewicht und Größe.
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das zusammen mit dem Leiwandizer und die Welt ist zumindest akustisch wieder in Ordnung.
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Wenn ein Veranstaltungsort ein Pult hat, dann kann damit noch eine andere Sache den Umgang mit der Location an sich verkomplizieren. Da in den aktuellen Pulten mit den verschiedenen Matrix-Bussen und darin auch verschiedeneste Arten von Filtern usw verbaut sind, ist man dazu verleitet damit auch gleichen den System-Controller zu realisieren. Wenn das passiert ist, dann hat man gleich stress mit dem Hauspersonal. Will man das eigene Pult aufstellen dann muss man es irgendwie schaffen über das Hauspult die Lautsprecher anzusteuern, weil es ja der zugehörige Systemcontroller ist. Hat man eienn Pultfile für das Hauspult dann wehrt sich der haustechniker mit allem was ihm zur Verfügung steht, dass man ja nicht sein ach so wertfolles Systemsetup killt, weil das hat ja der Spezialist, der das System damals vor x Jahren installiert hat, so super eingestellt, dass man da ja nix ändern darf.
Es mag ja durchaus Sinn ergeben mal eben, weil sonst nichts anderes da ist, mit einem Pult einen Systemcontroller nachzubauen, wenn man halt "on Tour" ist und mal wieder was passiert ist, das halt nicht passieren sollte. Aber in einer Festinstallation sollte das echt ein Nogo sein. Da das Pult und da der SystemController vom Haussystem. Finde ich zumindest.
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an welche anderen Pulte denkst Du da?
Nehmen wir mal das SQ als aktueller Vertreter. Das WING kennt derzeit gar keine Shows. Und haben die alten Yamahas überhaupt Shows gekannt? Bzw kennen die neuen so etwas inzwischen?
Schade, dass der Editor das zuletzt Unterstrichene nicht kann
Ja, das ist wirklich schade. Ich fände auch schön, wenn man Remote auf den USB Stick in der Konsole zugreifen könnte. Das geht derzeit nur für das Playback/Recording.
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Bin jetzt unschlüssig, was wir damit machen sollen, wenn sich das auf die technischen, logistischen, künstlerischen und Komfortaspekte des Phänomens 'Bandtechniker bringt eigenes Pult mit' ausweitet?
Welche Gründe soll es geben, dass ein Techniker sein Pult mit bringen will/soll?
künstlerische und Komfortaspekete sind bei Bandtechniker sicher einer der Hauptgründe. Aber ich habe nicht nur von mir als Bandtechniker geredet sondern auch wenn ich quasi als Haustechniker der Veranstaltung gebucht werde.
Und da ist es meist so, dass der GU entweder das verlangte Pult nicht hat (wir sind hier z.B kein dLive Land, einer der Gründe warum ich das Teil habe). Oder die Pulte vom Verleiher sind nicht passend für die Veranstaltung, nicht immer passt eine SD5, Rivage 10 usw dem Veranstalter in den Kram. Oder es sind nicht genügend Pult beim GU vorrätig. Auch da kann ich aushelfen. Und so wird mein Pult vom GU zugemietet und ich bin zumindest der Pultsitter. Oder ich mische die Veranstaltung selber.
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Wenn es doch so ein Backup/Restore gäbe.... ach ja, bei der aktuellen Version der Firmware vom X/M32 gibt es das ja. Da wird alles, was man beim Pult einstellen kann, gesichert bzw wieder hergestellt.
Und dass es nur eine Show im Pult gibt, ist definitiv kein Alleinstellungsmerkmal vom X/M32.
Aber lasst uns wieder etwas allgemeiner werden. Ich habe das mit dem Pult-Speicher vom Hauspult auch schon öfters gehabt, z.B mit einem PM5D. Da haben die vom Haus mich nicht einmal angerufen ob ich denn eine Sicherung vom Pult hätte, weil da ein Student das Pult platt versehentlich gemacht hat. Da ich mir schon früh angewöhnt habe immer, IMMER, ein Backup vor dem Job zu ziehen,wenn es das Pult hergibt, war das für mich kein Problem.
Die haben dann das PM5D gegen ein dLive System getauscht. An sich exakt die gleiche Konfiguration das ich auch habe. Schön, dachte ich, mach ich meinen nächsten Job hier damit. Nur, das Pult ist komplett abgesichert, da kann man nichts tun außer mit einer Defaultszene beginnend, alles neu einzustellen, quasi ein resettetes Pult. Ich habe also mit dem Haustechniker im Vorfeld ausgemacht dass er endlich auf die letzte Firmware updatet und kam dan frohen Mutes dort mit meinem Mixrack an. Nur war da nix aktualisiert. Also habich die Surface selbst aktualisiert und meinen Job gemacht. Dann musste ich eben wieder die alte Version aufspielen. Und wieder um eine Bestätigung reicher, dass es ganz gut ist wenn man sein eigenes Pult mitbringt. Die Geräte sind inzwischen derart komplex aufgebaut, dass selbst das gleiche Modell noch nicht heisst dass man friktionsfrei damit arbeiten kann.
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Hmm, irgendwie eine ungewöhnliche Diskussion.
Ich weiss ja nicht wie es in nördlichen gefilden so läuft, aber in meiner Geegend ist es durchaus üblich dass der Generaldienstleister, der die Veranstaltung bedient, nicht immer auch alles aus genau seinem Lager holt. Da wird auch durchaus zugemietet. Und wie sieht da die Haftung aus, trägt die der Generalunternehmer oder der Subunternehmer, und muss der Subunternehmer im Fall der Fälle auch für ein Backup sorgen? Und kann die Verantwortung nicht doch wieder beim Betreiber des gemieteten Teils liegen? Was wenn der GU seinen Strombock vermurkst hat und damit das Pult schrottet? Ist das die Verantwortlichkeit des Besitzers vom Pult? Und was ist ein zugemieteter Techniker nun anders als ein Subunternehmer? Kann der nicht auch durch Unvermögen das Zeug vom GU schrotten?
Mir ist von meinen Pulten bisher nur eines vor der VEranstaltung ausgefallen, eigentlich das Netzteil der Stagebox, und da hatte ich doch noch als Ersatz für das A-Pult noch ein B-Pult im Auto.
Die anderen Ausfälle, die ich so erlebte, betrafen immer die Teile vom Generalunternehmer, aber als freundlicher Techniker habe ich sowieso mein Spare (Pult inkl. Mikros) immer im Auto. Man lernt ja dazu.
Und ich sehe das Pult an sich schon als Verlängerung meiner tontechnischen Fähigkeiten. Das ist ja der Grudn warum ich das eine oder ander Pult mir zugelegt habe, weilch ich mich damit intensiv genug auseinander setzte um damit ein Optimum umsetzen zu können. Es ist ja ok, wenn ich mit einem gleichen oder ähnlichen Pult arbeiten kann, auf dem ich dann auch mein Setup benutze. Aber selbst da sind Grenzen gesetzt. Neulich hatte ich das erste mal ein Avantis unter den Fingern. Gut, das ist jetzt nicht sooo weit weg vom SQ bzw dLive um nicht damit arbeiten zu können. Dachte ich mir. Aber zum einen braucht das Teil doch noch einiges an Softwarepflege, denn da hakt es nich an einigen Stellen, und das ist halt weit weg von optimal wenn man dann schnel das eine oder andere sucht. Und auch der Workflow ist wieder anders. Das Pult ist für die Techniker doch näher dran an einem Instrument als man meinen mag. Aber ich habe auch schon früher gerne mein eigenes FX Rack mit genommen. Das kannte ich und wusste wo ich wie was finde.
Also ich bin deutlich für "Bring your own device".
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Gibt es ein Pult mit Neve eq . Auch hochwertige Effekte wie Hall und Deleys sind wichtig
Bezüglich EQ hast du ja schon deinen Favoriten genannt, aber was verstehst du unter hochwertigem Hall und Delay genau? Hast du da Beispiele, die du gerne benutzt?
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Vielleicht bin ich ja zu unbedarft, aber in so kleinen Netzwerken, wie ich es bei Veranstaltungen verwende, mit Pult, Dante, ein-drei Rechner und dann vielleicht noch ein Controller und ein iPad reicht ein Accesspoint und als switch so ein einfacher Netgear GS-irgendwas mit 1GBit und Unmanaged, weil was will ich da viel managen? VLan und so Schnickschnack brauch ich genauso wenig wie LWL. Bisher hatte ich damit null Stress.
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Nun ja, erstens gehts hier um die UI Serie und zweitens hat der, der dieses Thema hier rein gebracht hat, wohl eine gewisse Affinität zu Soundcraft. Hier großartig noch Lösungen mit alternativen Pulten zu diskutieren halte ich für pure Zeitverschwendung. Mein Vorschlag wäre auch, sich einfach das Teil besorgen und testen obs läuft (aber das macht er ohnehin, denke ich). Sollte dann das Thema immer noch aktuell sein, weils das UI24 eben doch nicht wird, dann kann man das ja gerne in einem eigenen Thread besprechen, der nicht so an ein Produkt gebunden ist.
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wenn ich jetzt nichts vergessen habe.
RCF M18 fällt mir da noch ein. Aber der ist halt auch, so wie die UI, voll auf die Zielgruppe Amateur-Musiker ausgelegt. So sehe ich das zumindest. Die Pulte sind klar strukturiert und vereinfacht in den Einstell-Möglichkeiten, wie eben das Subgruppen/Main Routing beim UI. Wenn man mit den Einschränkungen umgehen kann ist alles gut.
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Ach ja. Webbrowser-Anwendungen. Von vielen als das allein selig machende gepriesen. Nur wenn man als Software-Entwickler damit zu tun hat, dann schaut's gleich ganz anders aus. Da ist dann halt noch ein Unsicherheitsfaktor mehr zu beachten. Welcher Browser funktioniert denn auch wirklich oder welcher hat dann doch eine etwas kreative Umsetzung einer Implementierungsempfehlung (denn das sind die meisten Vorgaben der W3C) gewählt.
was gar nicht geht ist dabei halt eine Hardware-Unterstützung. So ein Midi-Controller den man mit dem Mischgerät oder dessen Remote-App verknüpfen kann hat schon etwas. Ist halt nur blöd wenn die Geräte die das voll umfänglich unterstützen vom Antichrist der Branche angeboten werden. Aber das ist ja wieder eine technische Entscheidung, also nichts was man als "Profi" wirklich als Grundlage zur Produktauswahl heranzieht, oder?
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So bei ca 1min macht er den Mikro-Test (Tok-Tok-Tok) und da sieht man dass es doch einen Korb hat.
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Ich habe mit IEM-Monitoring wenig zu tun, die Bands, die ich betreue, arbeiten noch alle mit konventionellen Monitoren und in der Regel mache ich den Monitor vom FOH Pult aus. Und wenn mal eine Band mit dem eigenen IEM-System kommen (bisher ausschließlich basierend auf X32 Rack mit analogem Split), dann bin ich ohnehin aus dem Schneider. Hin und wieder habe ich dann noch mit dem ORF (unser öffentlich rechtlicher Funk) zwecks Radio-Mitschnitt zu tun, die dann auch eine Split-Lösung mit dabei haben. Die Bands kommen meist mit Behringer oder ähnlich günstigen Splittern (so ca 10€ pro Kanal) daher während unser Funk bisher immer mit Klark-Splittern antanzte. Jetzt habe ich mich mal schlau gemacht (einfach bei einem der großen Online-Händlern auf die Homepage gegangen) und da gibts wirklich ganz schöne Sprünge zwischen den üblichen Low-Budget Exemplaren, wie gesagt ca 10 € pro Kanal, und dann so Geräte wie die von Radial um ca. 150 € pro Kanal.
Und jetzt meine Frage in die Runde an die, die da mehr Erfahrung haben. Reichen die günstigeren, sagen wir mal die Palmer RMMS 8 oder soll es dann schon das wirklich gute, weil teure, Zeug sein? Und wenn das teurere, was hat das für Vorteile. Weil die Klark vom ORF (die ja aktive Splitter sind, die haben dann schon den Nachteil dass die schon bei einem SM58 ziemlich rauschen und wenn man dann mit pegelstarken Signalen rein geht auch schon mal heftig zerren.
Also wenn man sich da so eine analoge Splitter-Variante zulegen will, die aber nicht permanent ausgelastet sein wird, welche Splitter sollte man sich da zulegen?
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ach verdammt, das wars ja, das Datum.
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auch bei mir überall ein "An error has occured. .jpg, .png and .zip are no valid records."
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nun ja, wie schmückt man ein mischpult, damit es nicht mehr "technisch" aussieht?
Ich bin vor zwei Jahren für einen Kollegen bei einer Theaterproduktion eingesprungen. Da stand der Ton-Platz gegenüber dem Licht-Platz, beide ca 1m über dem Boden. In der Mitte die Rundbühne und die Kabel gingen über Traversen zu den jeweiligen Pulten, keien Mucos. da hingen dann die ganzen Kabel irgendwie vom Pult weg und ich wollte da mit etwas Molton und Gaffa das etwas kaschieren. Die Regisseurin hat da aber gleich Veto eingelegt (Don't do that it should look like a mess!!!).
Noch eine Geschäftsidee: Digitalmischer mit Funk - Bauchladen - Remote, wär das nix, die Veranstalter lägen uns zu füßen...
The times they are a changin'.
Von wegen Bauchladen....