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  2. Stephan92

Beiträge von Stephan92

  • ArtNet - Aufbau, Komponenten, Erfahrungen

    • Stephan92
    • 14. März 2026 um 14:06

    Wer nicht permanent on the fly etwas dran verstellen muss, also nicht unbedingt ein Display braucht, sollte sich eventuell mal die eDMX-Serie von DMXking aus Neuseeland anschauen. Bezug entweder direkt oder über Soliled Frankreich.

    Ist zwar auch schon teurer geworden (den ersten eDMX4 DIN habe ich vor über 12 Jahren für 99 Dollar gekauft), aber das Zeug funktioniert einfach.

    Solide und simple Config-Software, die über Limited Broadcast mit dem Ding redet, sodass man es selbst dann wiederfindet, wenn es der Kollege mit einer fehlerhaften IP-Config komplett im Nirvana geparkt hat.

    Beherrscht sACN und ArtNet, und zwar grundsätzlich und ausschließlich gleichzeitig (also bei Einstellung auf ArtNet-Uni 0:0:0 hört es auch grundsätzlich auf sACN 1 und vice versa, sieht man auch so in der Software - ich wüsste aber kein Szenario, wo das - zumindest bei den Jobs, über die wir hier reden - jemals zum Problem werden würde), hat diverse Optionen für Timeout usw.

    Im DMX-In-Modus kann man dann natürlich einstellen, ab ein ArtNet oder sACN-Stream generiert werden soll.

    Merging klappt 1A, egal ob von zwei Ethernet-Streams, 2 Ports per DMX-In (also einfach den klassischen Merger ersetzen wenns mal brennt, old school ohne Netzwerkverbindung) oder 1x DMX-In plus 1x Netzwerk. Da können sich viele Hersteller eine Scheibe davon abschneiden, deswegen seit Jahren meine Nr. 1 in Festinstallationen, wenn ETC oder Swisson nicht im Budget sind. Das besagte 12 Jahre alte Gerät läuft dort ohne jemals einen Reboot benötigt zu haben (höchstens mal prophylaktisch, um dann aber festzustellen, dass der eigentliche Fehler woanders lag). Kein Jitter bei der Ausgabe, kein "ich mag jetzt nimmer, weil man den Switch rebootet hat und das Netzwerk weg war, bitte power cycle mich...", einfach der "VW Käfer" unter den Gateways.

    Der Entwickler war zumindest damals auch super gut greifbar, hilfsbereit und offen für Neues, sitzt auch in den Normungsgremien. Ob sich daran in den letzten 10 Jahren etwas geändert hat kann ich nicht sagen, weil ich an dem Produkt seitdem nichts mehr zu kritisieren hatte. ;)

    Wer kein PoE braucht, fährt mit der 4-Port-DIN-Rail-Version und einer Rackblende am günstigsten.

  • VDE gerechte Montage NAC3FPX-TRUE1 von Neutrik auf Blenden

    • Stephan92
    • 3. März 2026 um 14:06

    Nun, das trifft ja grundsätzlich erst einmal auf sehr viele Produkte in unserer Branche zu. ;)

    Egal ob Sonderbau oder "Premium"-Standardware.

    Aber ich verstehe den Punkt und formuliere es daher mal um: Vielleicht für den einen oder anderen interessant, der trotz der immer und überall propagierten "Shop' dich per 1- Click Bestellprozess glücklich, rund um den Globus"-Mentalität die Nutzung der klassischen Kommunikationsmittel E-Mail und Telefon zumindest noch nicht restlos ablehnt und gewillt ist, dem Lieferanten ein einigermaßen (!) konkret ausformuliertes Anliegen über selbige heranzutragen. So besser? ^^

  • VDE gerechte Montage NAC3FPX-TRUE1 von Neutrik auf Blenden

    • Stephan92
    • 3. März 2026 um 11:34

    Es gibt von Zeiler-Technik das Alu-Versatzkastenprofil "Fusion", welches je nach Montagerichtung 2HE oder 3HE belegt. Passendes Frontblech mit Rackohren und Harting und True1 dazu und los gehts. Kann z.B. auch Rücken an Rücken montiert werden für mehr Einbauraum, grade wenn eh ein Teil der Anschlüsse hinten sein soll, und dann mit dem Kreisschneider eine Verbindung herstellen wer selbst bestücken möchte.

    Blenden Rück/Front/Seiten kann ja dann wiederum jeder Dienstleister für Laserteile, oder halt gleich direkt alles passend zusammengebaut und gefräst anbieten lassen.

    Vielleicht ja für jemanden interessant.

    Bilder

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  • The Box Pro: Achat Serie

    • Stephan92
    • 3. Februar 2026 um 20:00

    Danke schon mal für eure Antworten! Ja, der X-Over-Input. Den hatte ich schon komplett vergessen - das war bei allen das, was ich als erstes zugetaped hatte, damit man den nicht aus Versehen verwendet. ^^

    Gerade habe ich noch per PN die Settings aus dem originalen Controller zugesendet bekommen. Interessanterweise wird da für den passiven 115 Sub bei HPF und LPF LR12 verwendet.

    Es wird so oder so wohl aufs selber Messen rauslaufen müssen. Mal schauen, wann ich da noch Zeit finde. Auf jeden Fall waren gute Denkanstöße dabei, danke VTLS! Braucht ja auch keine Doktorarbeit draus werden; wenns einigermaßen passabel spielt ists doch chic.

    Meine Bedenken kommen in erster Linie von einem möglichen Phasenversatz bei unterschiedlichen Filtertypen. Muss mich da aber auch nochmal reinlesen.

  • The Box Pro: Achat Serie

    • Stephan92
    • 2. Februar 2026 um 22:36

    Der Thread hat zwar schon etwas Staub angesetzt, aber da es tatsächlich um ein konkretes Setup mit Achat-Material geht, passt es hier dennoch gut dazu, denke ich.

    Eine Coverband die ich regelmäßig betreue besitzt vier Achat 115 SubA. Bei Hochzeiten werden jeweils 2 als klassisches L/R-System in beiden Locations hergenommen. Jetzt aktuell im Fasching stelle ich die miteinander komplett als Monocluster (zwei 2er-Päckchen) auf, was in der typischen 300pax Stadthalle doch recht nett schiebt.

    Demnächst kommt ein etwas größerer Job, wo ich gerne meine vier passiven 115 Sub noch ergänzen würde.

    Ich bin jetzt nicht der allerfitteste Systemer, daher muss ich mal vorsichtig anklopfen, wie man am besten vorgehen würde. Grundsätzlich stünde mir SysTune zur Verfügung, aber wie gesagt - man muss halt auch wissen, was und wie, und gerade bei Subs ist das mit dem Messen ja alles nicht ganz ohne.

    Meine passiven Subs würden an einem Wharfedale DP-4100N hängen, passend dazu die aktiven an einem XC-44N wo ich das Signal im Zweifel auch einfach erstmal 1:1 ohne weitere Anpassungen durchschieben würde. Da das die gleiche DSP-Engine ist, habe ich damit schon mit potentielle Fallstricke durch unterschiedliche Controller (oder gar keinen vor den Aktivsubs) umgangen.

    Fragt sich nur, was man mit den Filtertypen macht. Mark schrieb hier in Post #908 mal "Die Hochpässe sind 12dB Butterworth, die Tiefpässe 18 dB Butterworth". Wobei sich ersteres vermutlich auf die zugehörigen Tops bezog. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass in den SubA schon auch noch zusätzlich zum bloßen Tiefpass ein Subsonic-Filter werkelt - genaueres weiß man aber eben nicht.

    Das wäre Punkt 1 der mich umtreibt.

    Ich würde jetzt mal starten mit 18dB Butterworth bei den passiven und bei den aktiven erstmal gar nichts weiter unternehmen. Interessant ist natürlich, was ist, wenn ich ggfs. auch diese tiefer ankoppeln wollen würde als sonst, ohne hinten am Crossover-Poti rumzustellen (das wäre Punkt 2). Also da im Controller noch einen zusätzlichen Tiefpass zum schon im Ampmodul vorhandenen. Dann wird es vermutlich richtig wild...

    Wer weiß genaueres zu den Filtern in der Aktivversion bzw. ob man man sowas anhand einer vernünftigen Messung der Einzelbox sauber erkennen kann (vor Ort wird faktisch keine Zeit sein, das Komplettsystem zu messen) bzw. hat generelle Tipps?

    Besten Dank schon mal.

  • Kurzdistanzprojektor - Konsistente Fokussierung unmöglich, Verzerrungen, Shading

    • Stephan92
    • 29. Juni 2025 um 21:52

    Demnächst schaut sich der Vivitek-Außendienst das beim Kunden an.

  • Kurzdistanzprojektor - Konsistente Fokussierung unmöglich, Verzerrungen, Shading

    • Stephan92
    • 10. Juni 2025 um 21:06
    Zitat von siwi

    Was macht er dann beim internen Testbild?

    Ist der Zuspieler nativ und bringt WUXGA?

    Wie ist verkabelt?

    Wie gesagt, Quelle kann ich ausschließen. Der Spaß beginnt schon beim Darstellen des internen Menüs, auch da sind die Farbsäume an den Buchstaben klar erkennbar.

    Der Vivitek-Außendienstler ist zum Glück in der Nähe des Projekts beheimatet und macht sich selbst nochmal ein Bild, wahrscheinlich wird das Teil aber zum Service gehen. Auch seine Aussage war: Irgendetwas stimmt da definitiv nicht, aber auf Anhieb lässt sich der Fehler noch nicht genau einordnen.

    Ah ja, zwecks den 185": Es sah beim Test im Office deutlich dichter vor der Wand mit resultierenden knapp 4m Bilddiagonale auch nicht besser aus. Der einzige Grund, warum ich den Projektor da nicht gleich wieder eingetütet habe, war, dass ich sehen wollte, ob das bei größerer Distanz schlimmer, gleichbleibend oder evtl. sogar besser wird (weil das Delta zwischen Mitte und Ecken ja geringer wird).

  • Kurzdistanzprojektor - Konsistente Fokussierung unmöglich, Verzerrungen, Shading

    • Stephan92
    • 8. Juni 2025 um 23:16

    Hm, unten fällt es halt als erstes auf wg. Uhr, Taskleiste etc.

    Tendentiell ja, wobei ich sagen würde, dass oben zwar das Problem mit der Unschärfe besteht wenn der Fokus in der Mitte passt, aber die zusätzliche Verzerrung inkl. Abdriften der Einzelfarben lange nicht so dermaßen stark ausgeprägt ist wie unten.

  • Kurzdistanzprojektor - Konsistente Fokussierung unmöglich, Verzerrungen, Shading

    • Stephan92
    • 8. Juni 2025 um 15:54

    Dem Irrtum "3DLP" bin ich wohl aufgrund der Angabe im Werbetext "DLP® DarkChip3™" aufgesessen.

    Wie gesagt, bin da nicht wirklich firm, ab welcher Preisklasse was realisierbar ist.

    Bei den detaillierten Specs steht es dann unmissverständlich: "Projektionstechnologie DLP®-Technologie (Single Chip) von Texas Instruments".

    Beamer ist sauber ausgerichtet, die Projektion ist im Gesamten ja auch in Ordnung, kein Trapez etc.

    Ja, es ist eine (vernünftige!) Rollbildwand. Das ist aber nun mal gesetzt. In puncto leichte Unschärfe würde ich das auch noch mitgehen, dass das natürlich zum Problem wird. Aber derartiges wie die Farbverzerrungen ist eigentlich selbst bei Abweichungen im Zentimeterbereich m.E. nicht wirklich darauf zu schieben. Stimmt, in den Ecken hat sie ein paar Falten. Man kann aber die Tendenzen auch schon links auf halber Höhe erkenne, siehe Schriftzug "Windows Update". Auch oben zeichnet es sich schon ab, wenn ich wirklich 100% auf die Mitte fokussieren würde. Wobei ich den Unterschied zwischen Mitte und oben deutlich besser kaschieren kann als den zur Unterkante. Mitte/oben bekommt man gerade noch so hin, dass es an beiden Stellen "irgendwie passt".

    Insonfern bin ich da bei Ulf. Muss mal schauen, wo der neue Vertriebler herkommt, vielleicht ja sogar aus der Gegend des Projekts, so dass er sich mal selber ein Bild machen kann, das wäre natürlich ideal. Die Vorgängerin, zu der ich einen guten Draht hatte, ist ja leider nicht mehr für Vivitek tätig.

  • Kurzdistanzprojektor - Konsistente Fokussierung unmöglich, Verzerrungen, Shading

    • Stephan92
    • 8. Juni 2025 um 14:39

    Hallo an die Videoexperten!

    Aktuell bin ich dabei, in einer Festinstallation einen neuen Projektor einzurichten, mit bislang leider wenig zufriedenstellenden Ergebnissen.

    Da das Ganze nicht unbedingt mein Spezialgebiet ist, bräuchte ich mal eine realistische Einschätzung, ob hier schlicht und ergreifend die Physik Grenzen setzt, oder ich womöglich doch mal wieder den Jackpot geknackt habe und es mit neu-defektem Material zu tun habe.

    Ausgangssituation:

    Kleine Gemeindehalle mit 7m-Leinwand. 2012 wurde ein WXGA-Projektor mit Standardoptik eingebaut, der um die 12m vor der Bühne saß. Irgendwann wurde dann ein neuer FullHD-Projektor beschafft (da WXGA für Multivisionsvorträge & Co. nicht mehr akzeptabel war), der aber recht lichtschwach war und den Betreibern immer noch zu weit weg von der Leinwand saß. Wunsch war Kurzdistanz, damit der Referent trotz Nähe zur Leinwand nicht mehr im Bild steht. Und wie immer natürlich das liebe Thema Budget.

    Insgesamt sucht mich dieses Thema glaube ich schon seit 2018 heim. Mit den Betreibern der Location verbinden mich langjährige freundschaftliche Beziehungen, also nimmt man sich der Sache halt mal an...

    Erst gab es überhaupt nix auch nur annähernd im Budget, dann hatte ich ein Gerät von Optoma gefunden, allerdings noch mit klassischem Entladungsleuchtmittel, das Gerät wurde dann irgendwann abgekündigt usw.

    Schlussendlich wurde es jetzt ein DU4381Z-ST von Vivitek. Den habe ich nun nach besagtem jahrelangen "Findungsprozess" dieser Tage endlich final vor Ort gebracht. Abgesehen von der Thematik der Fixoptik, die nun dazu zwingt, für die benötigte Position doch noch eine neue Deckenabhängung vom Stahlbau weg zu realisieren, ist vor allem die Bildqualität ein großes Problem.

    Ich habe mal einige Fotos angehängt, immer mit Hand, scharf begrenztem Schatten o.ä. im Bild, damit klar wird, dass sämtliche Unschärfe wirklich von der Projektion kommt und nicht vom Foto. So sieht das Ganze erschreckenderweise in den Ecken aus, wenn die Mitte scharf fokussiert ist. Bild extremst verwaschen und selbst an den scharfen Stellen merkliche Farbsäume. Diese treten auch im Projektormenü auf, sind also kein Thema der Videosignalquelle.

    Die Fixoptik ist eine 0,5:1, Bildbreite ist aktuell ca. 5,50m (da leider die lichte Bühnenhöhe unzureichend ist, ist keine Projektion auf die komplette Leinwandbreite möglich, ohne dass ein Teil der Projektion auf den Bühnenboden fällt), der Projektor sitzt dementsprechend knappe 3m weg (aktuell ist noch der Digitalzoom im Einsatz bis die neue Konstruktion da ist, auch ohne treten aber sämtliche Effekte auf).

    Und jetzt eben die Preisfrage: Muss man das so hinnehmen, geht das schlicht und ergreifend nicht besser? Oder liegt beim Projektor ein Fertigungsfehler vor? Ich habe von Dingen gelesen wie Scheimpflug-Effekt, Shading (was aber scheinbar eher bei LCD ein Thema ist, der Vivitek ist ein 3DLP-Gerät).

    Ich schaffe es auf Kosten der Schärfe in der Mitte, die Randbereiche so "einigermaßen" hinzubekommen. Richtig gut wird es aber auch dann nie. Es ist eben auch nicht allein ein Schärfe-Thema, sondern das Problem eines salopp gesagt extrem "verschmierten" Bildes in den Ecken.

    Grundsätzlich scheint mir das Ganze mit Blick auf die Physik dahinter in Teilen durchaus logisch: Die Bildmitte hat natürlich bei Kurzdistanzprojektion einen deutlich geringen Abstand zur Linse, als die Randbereiche. Bei einer klassischen Optik mit sagen wir mal 1,8:1 ist dieses Delta zwischen Mitte und Außen natürlich deutlich geringer. Somit scheint es "erstmal" logisch, dass eine durchgängige Schärfe ohne weitere "Tricks" innerhalb der Optik quasi "unmöglich" ist. Jetzt gibt es ja auf der anderen Seite aber auch Projektoren mit 0,3:1 oder noch weniger. Zudem sind die ja eher auf kleinere Projektionsgrößen ausgelegt, sitzen also zusätzlich zum extremeren Projektionsfaktor auch noch weiter an der Leinwand, was den Effekt so gesehen potenzieren müsste. Dann würde die ja keiner mehr kaufen. Also doch keine rein physikalische Limitation, sondern Probleme, denen man durchaus Herr werden kann, wenn man es als Hersteller korrekt angeht? Ist das evtl. ein Grund, warum ich des Öfteren schon Kurzdistanz-Projekten gesehen habe, wo eine Optik mit Spiegel dransitzt?

    Momentan ist natürlich auf allen Seiten die Frustration groß. Der Projektor ist jetzt preislich sicher noch nicht das Ende der Fahnenstange, was man für einen professionellen WUXGA Short Throw Laser hinlegen kann, aber mit ca. 2k5€ netto dennoch ein erheblicher Invest für die kleine Kulturstätte. Die Farbwiedergabe ist natürlich eine ganz andere Hausnummer als beim alten Lampenbeamer, aber was die Schärfe und Bildqualität "overall" angeht ist das leider momentan so gesehen ein absoluter Rückschritt.

    Zumal das Thema bleibt, dass man aufgrund festem Offset & Co. die Leinwand nicht wirklich voll bespielen kann, weil dann neben der Thematik am unteren Ende mit der Projektion auf die Podeste sonst auch oben irgendwann die Wackellampen im Bild sind. Es gäbe weiter vorne noch eine Montagemöglichkeit ca. 5m vor der Leinwand, dann bräuchte man aber einen Projektor mit Optik irgendwo im Bereich zwischen 0,8 und 0,9:1. Und da gibt es m.M.n. nichts "All-In-One", da legt man nach ersten Recherchen vermutlich mindestens nochmal das Doppelte dessen, was jetzt allein der Projektor kostet, allein für eine entsprechende Optik drauf, oder täusche ich mich da? Gibt es irgendeinen Geheimtipp? Von Panasonic habe ich Geräte gefunden, die bis 1,09:1 runterkommen, das reicht aber leider nicht. Das aber nur als Frage am Rande, Hauptthema bleibt die Optimierung mit dem vorhandenen Material, da der Projektor nicht mehr zurückgesendet werden kann und dann anderweitig veräußert werden müsste (was angesichts der Bildqualität auch wieder so eine Sache ist). Gewährleistung wäre aber noch drauf, falls es wirklich in Richtung Fertigungsfehler geht.

    Ich werde jetzt die Tage auch nochmal Rücksprache mit Vivitek halten, Ersteinschätzung nach einem Telefonat war mal "Joaa, hm, eigentlich müsste das schon besser gehen, schick mal her", aber ich will das Gerät jetzt auch nicht unbedingt wieder runterreißen, einpacken und nach vier Wochen vermeintlich repariert zurückbekommen, nur um dann festzustellen, dass sich genau gar nichts getan hat, weil das eben der beste erzielbare Zustand ist. Wäre leider nicht das erste Mal, dass es mit einem technischen Gerät so endet. Daher hoffe ich vorab auf ein paar Einschätzungen von Kollegen, bei denen Video das absolute Kerngeschäft ist und die wissen, was realistisch möglich ist und was nicht.

    Vielen Dank und schöne Feiertage.

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  • Akkulautsprecher als Delay im langen schmalen Zelt oder im Saal

    • Stephan92
    • 4. Mai 2025 um 21:24

    Hm, was momentan als "Release Candidate" angedacht ist, sieht man ja auf der Webseite.

    Wer befürchtet, dass da womöglich am tatsächlichen Bedarf der Beschallerzunft vorbei entwickelt wird bzw. das Ding ein deutlich besserer Verkaufsschlager werden würde, wenn Feature X noch mit drin ist, sollte wohl mit den Kollegen aus Neckarwestheim nochmal "ASAP" in medias res gehen, bevor die Serienproduktion anläuft...

    2x RX in 9,5" 1HE wäre mit EW-DX EM2 entspannt möglich, dann bleibt der zweite Schacht für einen TX frei. Den müsste man aber wohl etwas pfuschig über den außenliegenden XLR3M anbinden.

    Außer es ist intern was vorgesehen - da muss ich tatsächlich grad passen. Es war zumindest die Rede davon, dass der DSP vier Ausgänge hat. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob die eingebauten Speaker 2-weg-aktiv angefahren werden.

    Eingangskanäle gibts genug, man braucht halt Kabel auf XLR. BT Input nicht vorhanden - OK, kann man als Manko sehen, erledigen aber auch "Stöpsel" wie Alto Bluetooth Ultimate und Konsorten problemlos ohne zusätzliche externe Spannungsversorgung und man muss nicht mit veralteter, integrierter und nicht wirklich austauschbarer Technik leben, wenn sich die Standards mal wieder ändern.

    Und ein USB-Anschluss hat mir selten an irgendeinem Gerät gefehlt - sind wir mal ehrlich, das ist doch bei schier allen Geräten nur dann brauchbar, wenn die Anforderung lautet: "Nutzung nur für kontinuierliches Hintergrundgedudel; Bonus, wenn sich der Player dabei bei den Datei- und Ordnernamen sogar einigermaßen ans Alphabet / aufsteigende Nummerierung hält."

    Meistens läuft es doch bedienungstechnisch bei den integrierten Lösungen maximal auf ein 2x16 Digit Display und einen Drehencoder, oder noch schlimmer Vor- und Zurück-Tasten raus. Und dann bringt der Kunde einen Stick mit 30 Ordnern, von denen jeder 50 Unterordner mit 200 Files beinhaltet. Bis ich da das richtige rausgefischt habe, bin ich wahrscheinlich zu Fuß zum örtlichen MediaMarkt gelaufen, habe mir das billigste Android-Smartphone samt OTG-Adapter organisiert und Musicolet drauf eingerichtet... *finger

    Ich verstehe den grundsätzlichen Wunsch schon, irgendwie eine All-In-One-Kiste haben zu wollen, die "immer" geht. Aber aktuell muss man sich wohl entscheiden. Der BS10 zielt halt in eine andere Richtung als vermeintlich vergleichbare Produkte. Flugfähig, viele Inputs, keine komplett proprietären Akkus und vor allem ein richtig flexibler DSP. Ich hatte bei der Vorführung extra nachgefragt, ob man auch den Speakon-Out und den Line-Out jeweils nochmal komplett separat vom Rest EQen könne, was bejaht wurde. Das macht die Kiste schon echt interessant.

    Für die Kategorie Anfragen, wo 1x Handkeule + eben USB oder BT vonnöten ist, weil heutzutage keiner mehr in der Lage ist, zum Bespielen der Audio(!)-Anlage ein Gerät mitzubringen, das tatsächlich auch einen Audio(!)-Ausgang besitzt, gibts doch eigentlich schon genug andere Brüllwürfel auf dem Markt und ich möchte fast sagen, bei diesen Anwendungen gilt im Hinblick auf Qualität und Preis der hd der alte Spruch mit den Perlen...

  • Akkulautsprecher als Delay im langen schmalen Zelt oder im Saal

    • Stephan92
    • 3. Mai 2025 um 21:00

    hd hatte ja den hier auf der PLS vorgestellt:

    hd BatterySpeaker - Harmonic Design
    hd BS10 Portable BatterySpeaker 1x 10“N Tieftonchassis, 1x 1“N Hochtontreiber SPLmax 126 dB Abstrahlung 90° x 60° Frequenzgang (-6 dB) 50 Hz - 20 kHz…
    www.harmonic-design.com

    War zwar noch nicht die absolut endgültige Version, aber wie man sieht, sind M-Gewinde für einen Flugrahmen bereits vorgesehen. Und in die 9,5"-Schächte kann jeder reinspaxen, was ihm beliebt, somit ist das Thema "Nee, DEN Funk will ich nicht!" auch vom Tisch. Meines Erachtens ein hoch interessantes Produkt. Und das Ding ist schon auf DC-Betrieb ausgelegt. Wer (je nach Anwendung evtl. durchaus berechtigterweise) befürchtet, für lange und pegelintensive Jobs mit den zwei Docks für 18V-Akkus nicht hinzukommen, findet sicher ne Möglichkeit, das anders zu lösen. Ich denke, die innovativen Kollegen von hd dürfen da bei ernsthaften Interesse durchaus gewillt sein, statt der entsprechenden Halterungen bereits ab Werk einfach eine Platte z.B. mit XLR4 anzubauen, wo man ein externes Akkupack anschließen kann. Wäre nur noch zu klären, was die interne Spannungsregelung in puncto "von - bis" akzeptiert und dann kann man ein externes Akkupack konzipieren, das einfach neben dran geflogen wird.

    Wenn ich das so bis zum Ende durchüberlege, wäre die (vermutlich günstigere) Alternative aber eine "0815"-Box und daneben dann ein flugfähiges 19"- oder 9,5"-Rack mit Funk-Geraffel, Akkupack und DC-fähigem Amp. Also nicht nur die Batteriekapazität auslagern, sondern eben alles auslagern und im Gegenzug freuen, dass es mehr oder weniger mit jedem Lautsprecher im eigenen Bestand kompatibel ist. Das wurde einige Seiten vorher ja schonmal angeregt, hat sich aber unverständlicherweise scheinbar irgendwie im Sande verlaufen.

    Kann man drehen und wenden, wie man will. Es werden immer zwei separate Teile werden. Außer die 180Wh der "Makita-Lösung" reichen für die geplante Anwendung, dann wäre der BS10 meiner Meinung nach ideal und konkurrenzlos.

  • LED Saallicht Dimmen

    • Stephan92
    • 9. April 2025 um 17:00

    In richtig hochwertig und voll parametierbar (Min-/Max-Werte, Dimmerkurve, Interpolation, Fadezeiten,...) wäre der Seebacher UD-700-X2 das Mittel der Wahl. Der ist für mich die Referenz schlechthin. Zwischenzeitlich immer mal wieder spaßeshalber andere Geräte getestet, aber für ernsthafte Anwendungen war bis jetzt keine Alternative auszumachen.

    Ist halt ein Reiheneinbaugerät. Aber auch das lässt sich lösen, wenn wirklich alles steckbar sein muss.

  • Nova PL12

    • Stephan92
    • 31. März 2025 um 20:06

    Da gibts einiges in dem Formfaktor. Ich meine der Fostex DFH300 wurde auch schon mal im Zusammenhang mit diversen Craaft-Boxen erwähnt.

    Ansonsten billigst Monacor MHD-1255/VC, für den Preis kann man den ja ruhig mal testen...

  • Putz- / Deckenlicht

    • Stephan92
    • 26. Juli 2023 um 22:59

    Litecraft WashX.432 könnte was für dich sein. Kann sogar warmweiß/kaltweiß, was für wechselnde Nutzungsszenarien eventuell ganz interessant ist. Dimmung im unteren Bereich nicht wirklich smooth, für die geplante Anwendung aber wohl zu tolerieren.

  • welches Mischpult? ca. 10 - 16 kanäle?

    • Stephan92
    • 10. April 2007 um 19:56
    Zitat von "DaftMedia"

    Die Powermate Mischpulte gibt es auch ohne Endstufe, heißen dann CMS.
    Leider nur bis 16 Kanal, die 24er Powermate hat kein entsprechendes CMS Pendant.

    Das stimmt so nicht. Es gibt auch ein CMS2200. Iss aber AFAIK neu.

    Guckst du:
    http://www.dynacord.de/unterkategorie.php?id=114&subid=104

    Gruß Stephan :)

  • PA für Band

    • Stephan92
    • 4. April 2007 um 16:10

    OOOOOOOOOOH mann...ich hab mal einfach 30 sekunden die SuFu bemüht indem ich PA502 eingegeben hab und da werd ich auch schon endlos mit Threads beballert wo exakt dasselbe gefragt wird, z.B. in diesem:

    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?p=469660&highlight=pa502#469660

    Gruß Stephan :roll:

  • EBAY II - Alles zum Thema ebay bitte nur hier posten

    • Stephan92
    • 30. März 2007 um 20:38

    http://cgi.ebay.de/KOTEC-12-Kanal…1QQcmdZViewItem

    Man beachte die Verkabelung an den Schuko-Steckern :shock:

  • ---

    • Stephan92
    • 27. Februar 2007 um 19:29

    Leider geht der Link grade nicht. Sollte der Sub ne eingebaute Frequenzweiche haben und man schließt die Tops auch so an dass sie nicht Fullrange laufen, dann braucht man keine 2-Ohm-stabile Endstufe.


    Gruß Stephan :)

  • 48V Phantomspeisung und unsymmetrisches Kabel

    • Stephan92
    • 2. Februar 2007 um 14:54
    Zitat von "derautor"

    Normalerweise ist die Miniklinke das vorherrschende Format, wenn der Audioeingang auf dem Motherboard oder als Soundkarte realisiert ist. Externe Audio-Interfaces/Wandler besserer Qualität haben üblicherweise aber XLR-Eingang, Mic-Vorverstärker und Phantompower gleich mit an Bord. Hiermit geht es dann via USB- oder Firewire-Kabel digital in den Rechner.

    es grüßt

    derautor


    Mann ich hab den Thread total vergessen...jetz muss ich das doch nochmal aufgreifen. :mrgreen: Ich glaub, du hast da was falsch verstanden. Ich habe gemeint ob es üblich ist, den Line-AUSGANG des PCs über XLR ins Pult einzuspeisen, also in zwei Mic-Eingänge. Ich mein es scheint ja zu funktionieren aber ist das nötig? Ich mein es iss doch z.B. billiger beim Reichelt ein Kabel Miniklinke -> Cinch zu kaufen und dann auf 2x 6,3mm Monoklinke zu adaptieren statt auf 2x XLR. Oder geht sich das irgendwie von der Impedanz oder so nicht aus? Ich hab in punkto PA momentan mehr theoretische als praktische Erfahrung deshalb iss die Frage wahrscheinlich bissel blöd, jeder andere würds halt ausprobieren... :wink:

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

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    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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