Beiträge von guma
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Nein, es ist umgekehrt. Die 'routing Logik' kann genau das mit der DL15x nicht. Das muss händisch im Pult geroutet werden.
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Genau deshalb dachte ich, ich müsse noch was Anständiges lernen. Da jeder Depp beschallen darf und ich mit all diesem 'Vollpfosten für Vollpfosten’ Geschäft nichts zu tun haben wollte, mußte ich mich in eine Situation bringen, in der ich die Wahl der Waffen habe.
Gott sei Dank ist es aber so, dass auch in der Beschallungswelt diese Teppichhändlerwahrheiten auf lange Sicht nicht funktionieren. Deshalb ist d&b heute ein Börsennotiertes Weltunternehmen und Zeck ist pleite.
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1. Ja und 2. auch ja. Du brauchst aber für beide Fälle ZWEI CAT Leitungen vom FOH.
…wenn die S32 direkt ans Pult angeschlossen wird und daran dann die DL153. Die Eingänge der DL153 müssten auf AES50 33-48 auftauchen.
Nein man kann auch nicht so rum kaskadieren. Immer extra Kabel von FOH.
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Ja, Du brauchst für jede DL153 eine eigene AES50 Leitung und kannst sie nicht kaskadieren.
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Das stimmt schon. Man musste gut Englisch können und es war schwierig an die Bücher zu kommen. Das Buch von Don und Carolyn Davis konnte die Universitätsbuchhandlung in Mannheim beschaffen, die auf die Beschaffung englischsprachiger Fachliteratur spezialisiert war und für das Buch von Bob bin ich mit der Bahn nach Ibbenbüren gefahren, wo der Günter das aus Amerika besorgt hatte.
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1982 las ich diese schöne Buch:
Darin hatte 15-3 ebenfalls überhaupt keinen Platz. Damals gab es jede Menge Typen, die Leuten (Veranstaltern) mit bekannt dämlichen, technisch haltlosen Argumenten Sachen verkauften, von denen sie keinerlei Ahnung hatten. Damit meine ich nicht nur die “Anwender” sondern auch die Verkäufer in den Musikläden die vor allem Verkäufer waren und nicht danach ausgesucht wurden, ob sie in Physik aufgepasst hatten oder nicht und ich befürchte folgendes:
Es gibt bis heute genügend “Experten”, die schon die wichtigste, bedeutendste Eigenschaft von PA nicht verstanden haben. Der wichtigste Unterschied zur Heimbeschallung ist eben nicht der Wirkungsgrad, also die erreichbare Lautstärke sondern wie der Name schon sagt ‘Public Address’ = an die Öffentlichkeit/ ans Volk GERICHTET, also die Eigenschaft Schall eine (möglichst definierte) Richtung zu geben. Dabei ist es prinzipiell erstmal unerheblich, welcher physikalische “Trick” im jeweiligen Setting der zielführende ist (Horn oder Linienanordnung, Bündelung oder gezielte Auslöschung)
Wichtig ist mir in diesem Thread, dass verstanden wird, dass in diesem Sinn das Zeck Ding per Definition einfach keine PA war/ist UND, dass das mit der Richtung nicht erst bekannt ist, seit es line arrays gibt, sondern dass man das auch schon Ende der Siebziger wissen konnte, wenn man sich ernsthaft damit beschäftigt hätte.
Was ich ebenfalls als gesichert betrachte, ist, dass der typische deutsche Festzeltbeschaller der Achtziger und Neunzigerjahre in 98% der Fälle vom Beschallen genau so wenig Ahnung hatte wie ein Karusselenbremser und es deshalb kein Wunder war, dass die “praktische” Zeckbox die Zelte flutete.
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Ganz zu beginn hatte ich mir auch ein Päärchen der Zeck 15/3 gekauft….Das war für mich als Alleinunterhalter …. Für den großen Saal einer Gaststätte und bei Straßenfesten hat das immer gereicht und selbst mal im 1000er Bierzelt war es ausreichend…. Damals wusste ich auch nichts von Coverage und Trennfrquenzen waren mir auch humpe.
Das war genau die beschriebene Zielgruppe im Laden.
Genervt hat, dass genau diese Gruppe der Ahnungslosen dann als PA-Verleih auftrat (sie hätten es auch damals schon besser wissen können, wie ich gerade gezeigt habe) und Geld für diese Sch… nahmen.
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Komisch. 1976 habe ich meine erste HORN PA gebaut. Es gab Pläne um JBL oder Altec Kinoboxen nachzubauen.
1978 konnte ich hier
nachlesen, wie man größere Rudel davon betreibt.
Im Dezember 1982 teilte Dirk Wedell sein Wissen (welches in etwa meinem Kenntnisstand entsprach) in einem Fachblatt Sonderheft als Selbstbauprojekt:
Es gab auch Bands, die solche PAs in 150er Venues aufbauten.
Wer bis dahin gekommen war, konnte über Zeck Boxen nur müde lächeln.
Das schöne an solchen PAs war, dass sie allein durch den Umstand, dass die einzelnen Wege auch in getrennten Kisten wohnten, in gewissem Umfang sinnvoll arraybar waren.
Das Andere waren die Tanzmukkerboxen.
Und nein, bitte keine Diskussion über zeitgenössische Horn-PAs ich versuche nur gemäß dem Tittel zu erklären, warum ich damals mit den 15-3 Konstrukten ein Problem hatte.
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Nein nicht genau! Es ist nicht jede Drei-Wege- Box mit einem 15“ gemeint sondern genau ein ganz bestimmter Typ, der Anfang der Achziger schnell eine ziemliche Verbreitung fand. Damals war ganz eindeutig, was mit 15-3 gemeint war:
Electrovoice S15-3 und Boxen, die diesem Typ unmittelbar nachempfunden sind.
Komplett passiv 15“ und 6,5“ OHNE HORN auf einer relativ großen Schallwand mit geringer Gehäusetiefe und einem bei 5-7KHz getrennten Tweeter (KEIN 1“er mit Horn). Allein schon das Gehäuseformat war beeindruckend daneben, es gab keine Schallführung/Horn, welches den Lautsprechern irgend eine Art von kontrollierter Direktivität gab (was für mich PA ausmacht) Im Gegenteil! Nachdem bei EV wenigstens der Tweeter noch ein bisschen sinnvolle Hochtonführung mit der Negerlippe hatte wars dann mit dem 40° Beyma Ringstrahler in den Zecken, Tännles und wie sie alle hießen, die auf dieser Welle mit ritten, endgültig vorbei. Von 360° nach 40° komplett variable Zufallsschallausbreitung

Dazu gab es nicht irgend einen Ansatz, der mit mehr als einer solcher Boxen ein sinnvolles, richtungsgebendes Zusammenspiel der Treiber erlaubte. Weder Turbo Flash noch Funktion one Resolution Horntops hatten damit was gemeinsam.
Der vergleichende, sinnvolle Part dieses Threads war, Boxenkonstruktionen daneben zu stellen, die mit einer 6,5“ +1“(!) HORN oder 2“ HORN Konstruktion IM GEGENSATZ zur 15-3 in den Achtzigern und Anfang der Neunziger zwar auch noch weit von konstanter Direktivität und Arraybarkeit entfernt waren aber immerhin stand allone im Sprach- und Obertonbereich einigermaßen sinnvoll gerichtet Schall abstrahlten.
Jetzt artet der Thread aber dahingehend aus, dass alle Boxen der Vergangenheit mit irgendeiner 15“/6,5“ Nutzung abgevespert werden. Das passt genau nicht zum Titel.
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Ton gibt es nicht mehr.

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Ich verstehe, was Du meinst. Man kann aus der Fehleranalyse von schlechten Beispielen wie eben diesem Zeck 15/3 lernen. Ich habe dieses Thema ja aus einem anderen Thread abgespalten und ins offene Brett gepackt, weil ich schon ahnte, welchen Verlauf das nehmen würde.
Es spricht aber nichts dagegen, dass Du Dir einen sinnigen Titel zum Thema Abstahlverhalten ausdenkst welcher keine „Nostalgiker“ auf den Plan ruft und in einem der Boxenbretter damit neu anfängst.
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Es ging um 'Reverb Spill'.
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Der 15er Gator Koffer is trotz aller schicken Lösungen, die ich noch so habe, das Teil welches derzeit am häufigsten mit mir unterwegs ist.
