Seid ihr sicher, dass das nur Folge von übermäßiger Aufnahme enthemmend wirkender Substanzen ist?
Könnte es nicht auch am immer beliebter werdenden Erziehungsmodell 'Auswilderungsexperiment' liegen?
Seid ihr sicher, dass das nur Folge von übermäßiger Aufnahme enthemmend wirkender Substanzen ist?
Könnte es nicht auch am immer beliebter werdenden Erziehungsmodell 'Auswilderungsexperiment' liegen?
Der Sänger „klebt“ am Mikro, das Problem ist wie gesagt nicht Feedback, sondern Raumklang, alles was das Mikrofon von hinten aufnimmt, vielleicht gibt es etwas, wo der Raum zumindest angenehmer klingt ?
Probt der Sänger schon längere Zeit mit in ear?
Allerdings ist die Körperschallübertragung der Klappengeräusche störend laut. Man muss schon recht laut spielen, damit die Klappen nicht mehr wahrzunehmen sind. Hab das Mikro dann zum Vergleich an ein Mikrostativ geklemmt - ein riesiger Unterschied. Ist die Konstruktion der Befestigung beim ATM-350 deutlich besser oder ist das einfach so?
Das 350er und das neue Halterungssystem sind tatsächlich etwas besser körperschallentkoppelt. Allerdings würde ich, wenn es so krass war, als Erstes mal 7,-€ in einen neuen AT8118 investieren. Das Teil macht den wesentlichen Part bei der Entkopplung. ![]()
Ja, das
Lewitt DTP 340 TT
und das
SE V Beat
gehört hier hin und es wäre super, wenn jemand darüber berichten könnte. Schön wäre auch ein Vergleich mit gängigen Typen. Traut euch. ![]()
Ah, verstehe ![]()
Darf man fragen wo?
Kommt eben immer auf das setting an. Ein einzelnes Sax kann man mit vielen Mikrofontypen gut hinkriegen. Das kann aber sofort nicht mehr gelten, wenn 15 Bläsermikros gleichzeitig offen sind und die nächste 12“/1“ Box 3 Meter davon weg steht ![]()
Daher bin ich ein Feind von Sammelsuriumsmikrophonie bei Amateur-Bigbands.
Übrigens passt Dein
ein AT Pro 35
in das neue Halterungssystem der 350er Serie. Ich würde mir dafür mal die Klarinetten/Flötenhalterung bestellen und ausprobieren, ob das für Deine Anwendung funktioniert. ![]()
'Inventur' würde ich so machen:
Für Sax, Flöten, Posaunen ATM 350. Für Trompeten entweder RE320 neu oder MD421/521 aufstocken. M88 und RE20 als Solistenmikro behalten. Den Rest verkaufen (z.B. für 441 wird ganz ordentlich Geld bezahlt und ja, die sind wirklich nicht besonders robust)
Damit das nicht ins Uferlose geht, wäre es, wie 'audiobo' angedeutet hat, hilfreich, das etwas einzugrenzen:
Was ist 'nicht zu teuer'?
Wer sind die Anwender? Deine Combo? Schüler welcher Alters- und Fortschrittsklasse?
Sind das Solisten, ein Ensemble, eine Bigband?
Was willst Du wirklich machen?
Das Schulorchester ein bisschen beim Weihnachtskonzert stützen oder 'Tower of Power'?
Ein Beispiel:
Flöte geht einwandfrei mit einem Gesangsmikro mit ordentlich funktionierendem, integrierten Windschutz und einer etwas breiter angelegten Präsenzanhebung wie z.B. e935.
Du wirst aber immer ein Problem haben, wenn der Flötist weder ordentlich Pegel aus dem Insrument holt, noch es schafft, in einem geringen und konstanten Abstand ins Mikro zu blasen. Dann brauchst Du für den schlechten Flötist eine teure Miniaturelektretlösung (nix Ovid), damit man ein bisschen was hört. Das ist zwar blöd, geht aber vieleicht trotzdem, wenn die Eltern des Flötenkinds zufällig wichtige Sponsoren Deiner Schule sind. ![]()
Noch ein Beispiel:
Dein Peavey-Mikro gibt bestimmt ein super Trompeten- oder Posaunenmikro ab. Hast Du aber vier Posaunen und fünf Trompeten, hast Du ein Beschaffungsproblem.
Also mehr Info, mehr support! ![]()
Verstehe ich. Wenn ich 10 mal ne größere Nummer mache, lohnt sich die Anschaffung und ich nehme es dann natürlich auch für die
kurzekleine Nummer. Ich hab jetzt genau EINE Sache geplant, einen Sänger mit seiner Gitarre auf der Firmenparty abnehmen. Da ist es fast schon bekloppt überhaupt das Geld für das Yamaha Pult in die Hand zu nehmen. Wer weiß, ob da außer Karaoke mit meiner Nichte noch mal was kommt.
Um so mehr erstaunt , warum ich das Verschieben ins Hobby-Forum erklären muss!
Ja, in diesem Fall war das ein unvorbereitetes Zusammentreffen und ich werde so oder so dafür sorgen, dass sich das nicht wiederholt. ![]()
an XR12 dachte ich auch… wobei das Einrichten desselben für den Physiker kein Problem sondern ein ausgesprochenes Vergnügen sein sollte. Also auf geht’s! ![]()
Fantastisch! Ich hätte es niemals besser ausdrücken können! ![]()
Nee ich freue mich nur wie ein Kind, dass ich das nach langer Yamaha-Abstinenz noch erinnert habe, dass es da mal noch diese Dumpfbacken-Verblüff-Schalte gab… ![]()
Ich mag doch nicht alles mit dem Laptop/iPad steuern
Gerade wenn es nur um wenige Quellen geht, sehe ich da heute kein ernstes Problem mehr. Umgekehrt möchte ich heute keine akustische Guitarre mehr mit 'high/mid/low' und ohne Zugriff auf irgend eine Art von „System-EQ“ bearbeiten müssen auch wenn es sich nur um ein kleines Setup handelt.
Mein Master EQ ist ein Wing 8 Band PEQ. Das gemeine Mischervolk schaltet den eingesmaartelten MasterEQ ab, um sich dafür ein Konzert lang an den Eingangskanal-EQs abzuarbeiten…
Beim Studieren des DM7-Manuals und des Editors finde ich sogleich die von Yamaha so erwartete Lösung für dieses „Problem“:
Den 'Attenuation' Regler an der richtigen Stelle, um den besagten FOH-Beschallschwätzern beim EQ on-off Test die Spucke weg zu nehmen…
(…dass diese Typen bei großen Events auch nie den richtigen Bildschirm vom Systemer gezeigt kriegen tzz, tzz tzzz…
)
Respekt Yamaha, das kann das Wingchen (noch) nicht. ![]()
Du gibst die Antworten ja selbst:
Ohne jetzt in die Endlosschleife darüber geraten zu wollen, was 'Professionell' bedeutet, sehen das die meisten hier so, dass das prinzipiell mit 'erwerbsmäßig' verknüpft ist und nach den 'Regeln der Kunst' und 'Stand der Technik' ausgeführt sein sollte.
weil ich das so noch von früher kenne.
Prinzipiell wäre es früher schon so gewesen, dass in einer professionellen Veranstaltungstechnik-Firma solche Kleinmischgräte, wie das von Dir genannte, für Kleinbeschallungen mit 1-4 Mikrofonen + Zuspieler existiert haben. Allerdings hätte ich, wenn Du mich damit los geschickt hättest, unbedingt noch ein weiteres Gerät zwischen Mischpult und Verstärker gewollt, ohne das ich nicht zum professionellen Beschallen los gezogen wäre. Was das wohl war?
Aber da es eh nur ein Hobby ist….
Eben! Für 'Hobby' gibt es dieses Hobby-Board. Wofür sonst?
Heute findest Du ein solches Gerät, wie das von Dir genannte in unserem Kulturkreis zu 99,8% im Amateurbereich, bei Hobbymusikern und Hobbydiscos. Das liegt daran, dass selbst oder besser gerade in digitalen Kleinstlösungen der beschallerische Werkzeugkasten für nahezu jede Aufgabe vollständig gefüllt ist und keine zusätzlichen Geräte mehr geschleppt und verkabelt werden müssen. ![]()
Ich weiß noch, dass dieses Pult ein ziemlicher Schrank war. Dann doch lieber ein DM7. ![]()
Ich bin kein Freund der Komplettsets, da kein Hersteller alles in einem Preissegment gleich gut macht.
Zum Vergleich LineAudio CM4 zu SE V8 kann ich nichts sagen, da ich die SEs nicht kenne.