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Beiträge von guma

  • Charakter von Klein(membran)kondensatormikrofonen

    • guma
    • 31. Juli 2023 um 11:07

    Ja ist ja gut, man nimmt halt eine PA der Neuzeit und keine F2 und jaja ein Altherrenluxusproblem aber ich fand’s halt spannend, dass das Tröten/Zitronenpressenproblem mit 'Mikrofon' zu behandeln war und umgekehrt ein angeblich schrilles Mikro plötzlich seidig/teuer wurde, wenn Band, Akustik und PA passten. ;)

  • Charakter von Klein(membran)kondensatormikrofonen

    • guma
    • 30. Juli 2023 um 18:31

    Sicher gibt es viele gute Wege mit dem Thema umzugehen und möglicherweise funktioniert das, was ich beschreibe auch nur für mich und niemand sonst aber ich finde die Beobachtung zumindest mitteilenswert:

    Ich selbst bilde mir ein, ein relativ gutes akustisches Gedächtnis zu haben und eine gewisse Fähigkeit, Höreindrücke übereinander zu projizieren. Ferner kommt man auf manche Ideen vor allem dann, wenn die Bedingungen relativ konstant sind und man so eine Voraussetzng hat, Vergleiche zu ziehen ohne gleich ein Doppelblindlabor aufbauen zu müssen. Ich glaube schon lange daran und habe das hier im Forum auch mal ausführlich begründet, dass Mikrofone Klangbeeinflussung können, die ein EQ nicht nachbilden kann.

    In der Heimat-Location, in der ich regelmäßig bin, habe ich wiederkehrend seit Jahrzehnten hochkarätige acts, vor allem Guitarrenlegenden und Bluesrock, bei denen Instrumentarium und Spieltechnik so gut sind, dass man eher nicht versucht ist, an der Quelle mächtig zu schrauben. Dort habe ich über die Jahre ohne wirklich darüber nach zu denken, an Becken und Hihat im Wechsel CMC5/MK40, C451, Beta181 und aktuell diese Rode/Oktava Kombi benutzt. PA ist dort B1/F2, wobei die F2en die Urbestückung 2445+2402 haben. Je nach Genre habe ich dann am EQ geschraubt und ein ordentliches aber kein geniales Ergebnis erzielt. Genau genommen war es eben mit den Versuchen es mit EQ zu verbessern, dumpf oder schrill, technisch möglicherweise durch den passiven Übergang vom 2445 zum 2402 bedingt, an dem ich nichts ändern kann. Einmal hatte ich jedoch ein wirklich exzellentes Ergebnis mit C414XLS, welches ich aber ausschließlich dem Drummer und seinem Beckensatz zugeordnet habe.

    Dann habe ich vor einigen Monaten mal zwei KM184 und ein MKH40 mitgenommen, weil das im Rider so gewünscht war und hatte wieder so ein exzellentes Ergebnis wie mit den 414XLS. Dann wurde mir klar, dass ich vorher immer auf eine Art Mikros mit einer 'auf Achse' Anhebung zwischen 8 und 12 KHz hatte, die in Kombination mit den 2445+2405 schrill und nicht seidig wie erwartet waren, dass man doch ordentlich in den EQ greifen musste, um das anhörbar zu machen. Der Wechsel auf Mikrofone, die bei den Studioleuten eben als 'dark' gelten, war schließlich die Lösung, die reproduzierbar bessere Ergebnisse lieferte.

    Vor vier Wochen hatte ich ein kleines Jazzfestival in einem sehr gut bedämpften studioartigen Saal über V-pointsource ,die ich mit viel Zeit einmessen konnte und habe mir gedacht, hier sollte es prospektiv genau anders herum sein. Ich habe für OH zwei AT4041, die hier im Forum als besonders höhenüberbetont bis schrill gelten und das Rode-Oktava für die Hihat mitgenommen. In der Kombination Jazzdrummer, Saal + V wurde das 4041 zu dem wunderbar seidig klingenden Mikro, das ihm „das Forum“ so nicht zutrauen würde.

    Letztes Wochenende NEXO GEO M im Freien, ebenfalls ein System mit eher unaufdringlichen Höhen + ziemlich buntem Programm. Hier empfand ich MKH40 höhenmäßig eher als 'layed back' trotz 10 KHz +4dB im Master. Für die hochkarätige Bigband am letzten Tag habe ich wieder auf die 4041 gewechselt und wieder haben sich angenehm seidige Höhen eingestellt.

    Ich habe für mich beschlossen, dass ich in Zukunft die KMs nicht mehr nur nach Genre, sondern auch dem zu erwartenden Hochton der PA auswählen werde.

  • Charakter von Klein(membran)kondensatormikrofonen

    • guma
    • 29. Juli 2023 um 14:32

    Obwohl das Hersteller nicht gerne hören:

    Natürlich steigt bei diesem Mikrofontyp, obwohl er ja prinzipbedingt als der Klangneutralste unter den Mikros gilt, die Neutralität mit dem Preis. Trotzdem gibt es nicht DAS NEUTRALOFON, auch in der Oberliga nicht.

    Wir Beschaller haben gegenüber den Studioleuten die besondere Situation, dass das „Hochtonergebnis“ mehr als alles andere von der verwendeten Hochtontreiber-Horn-Kombination abhhängt, auch wenn die Entzerrung im Systemcontroller noch so toll ist. Obwohl die Treiber in den letzten 40 Jahren nochmals deutlich besser geworden sind, ist der Unterschied von Lautsprechersystem zu Lautsprechersystem groß, alles andere als linear und sicher größer als von KM zu KM.

    Da ich in der letzten Zeit nicht nur mehr über wechselnde Lautsprechersysteme gemischt habe sondern auch häufiger die KMs in sehr unterschiedlichen Anwendungen gewechselt habe, hat sich für mich gezeigt, dass es durchaus Sinn macht, das Mikro nicht nur nach Quelle und Musikstil auszusuchen, sondern auch den Systemhochtöner zu berücksichtigen.

    Mikros, die hier im Forum im Lauf der Jahre als harsch oder spitz beschrieben wurden, können je nach Quelle, Musikstil und System exzellent klingen! Ich verwende ganz unwissenschaftlich die bei den Studioleuten üblichen Umschreibungen „dark“, „silky/seidig“, „edgy/harsch“ und „spitz“.

    Bevor ich ins Detail gehe, möchte ich von euch aber wissen, ob ihr das prinzipiell für Mumpitz haltet oder ob es ähnliche Überlegungen/Erfahrungen gibt?

  • YAMAHA DM7

    • guma
    • 27. Juli 2023 um 12:51
    Zitat von WolfgangE

    Ich habe auf 3 gleichwertige Systemer Zugriff. Mit Fremdanlagen bin ich so gut wie nie unterwegs.

    Du Glücklicher! :love:

  • YAMAHA DM7

    • guma
    • 27. Juli 2023 um 11:53

    … nicht, wenn der Steller der PA ein Bühnenbauer mit Beschallambitionen ist, der den AES3 input seines Controllers nicht kennt…

    Der Quotient aus der Anzahl der fähigen Systemer zur Anzahl der kursierenden Meyer, L-acoustics, d&b, NEXO, EAW, Martin … Boxen ist weiter eher bescheiden… ;)

  • YAMAHA DM7

    • guma
    • 27. Juli 2023 um 11:28

    Da könnt ihr mal sehen! Ich war meiner Zeit weit voraus:

    1981:

    Mein Master EQ ist ein Ashly SC66a. Das gemeine Mischervolk meckert…

    1993:

    Mein Master EQ ist ein BSS 926 Varicurve. Das gemeine Mischervolk meckert…

    2023:

    Mein Master EQ ist ein Wing 8 Band PEQ. Das gemeine Mischervolk schaltet den eingesmaartelten MasterEQ ab, um sich dafür ein Konzert lang an den Eingangskanal-EQs abzuarbeiten…

    ^^^^^^

  • Cat 7a als Verbindung?

    • guma
    • 27. Juli 2023 um 11:13

    Nein. Muß man nicht und Cat5a ist ja süß! :)

  • Cat 7a als Verbindung?

    • guma
    • 27. Juli 2023 um 10:38

    Ja, genau!

    Das wäre der Klassiker, wie man es verhunzen kann. ;)

  • Cat 7a als Verbindung?

    • guma
    • 27. Juli 2023 um 08:54

    Licht_01

    Du hast es nicht gelesen, denn sonst hättest Du wissen können, dass es ein Kabel gibt, welches mit DANTE, also Netzwerk, dem A&H Ptotokoll, MADI TP UND AES50 zuverlässig spielt. Du hast statt dessen IRGEND EIN Cat7a Verlegekabel mit ? Erdkonzept ? Schirmung ? Leiterqualität ? …

    es gibt genügend physikalische Eigenschaften, die mit 'CAT7a' nicht vollständig beschrieben sind. Das hast Du ignoriert. Eine einzige davon genügt, um Dein Kabel unbrauchbar zu machen. Außerdem steckt auch hier in Deinem neuen Thread genug Information, die Dich ins Grübeln bringen könnte.

    Schau das mit dem Cat7 Kabel in den fixen Installationen in den Häusern hat für mich eher den Background, dass da viele Köche mitmischen, jeder weiß was und es ist dann mitunter eher das nicht ausreichende Standing gegen den IT affinen Elektriker, was das Kabel verursacht. Wenn Du dann selbst nicht so ganz perfekt in der Materie bist, hast Du auf jeden Fall verloren.

    Danach dann die Ignoranz mit Pragmatismus zu ersetzen (soll doch selbst mitbringen) is zwar nachvollziehbar aber aus meiner Sicht kein Grund das Protokoll zu beschuldigen. Mit dem im verlinkten Klotz ramcat funktionieren seit Jahren ALLE genannten Protokolle IMMER.

  • Cat 7a als Verbindung?

    • guma
    • 27. Juli 2023 um 06:25

    Licht_01

    Hast Du eigentlich diesen Zum tausendsten Mal Cat5 Thread mal gelesen? Dann hättest Du wissen können, dass das Verlegen von Cat7 bestenfalls ein Experiment ist.

  • YAMAHA DM7

    • guma
    • 26. Juli 2023 um 15:55

    Na dann hab‘ ich auch für DM7 noch Hoffnung ;)

  • YAMAHA DM7

    • guma
    • 26. Juli 2023 um 09:03

    audiobo

    In der aktuellen Software kann man zwischen Skalpell und Amputationssäge wählen. ;)

    Wie ist das denn nun mit den DM7 Bus-EQs genau?

    Ich schätze Pulte, die in jedem Bus einen fixen 8-Band PEQ und einen mindestens insertierbaren Proportional-Filter-GEQ haben.

    Leider kann ich kein Yamaha-Pult mehr kaufen, weil es nicht mit Mixing Station spricht und leider finde ich die Gang-Features, die Mixing Station kann und um die es Pulte mit weniger ausgefeiltem Gangbetrieb ergänzt, sehr gelungen!

  • YAMAHA DM7

    • guma
    • 26. Juli 2023 um 05:17

    Wir machen es bitte so:

    Ihr überlegt euch beide, ob ihr in der Lage seid, sachlich und ohne Verlassen der thematischen Ebene die Frage zu klären, ob dauerhaft in einen bus hinein geschriebene GEQ Bänke, wie es manche Hersteller machen, eine zusätzliche unerwünschte Veränderung hervorrufen, wenn sie genullt sind oder einen bypass besitzen. Dann mache ich hierfür einen neuen Thread auf.

    Gerne können wir dann auch noch den Thread 'PEQ contra GEQ 2023' eröffnen, wenn jemand Spass daran hat.

    'totaler Quatsch' ist genau so inhaltsfrei belehrend wie 'der will nur spielen'.

    Im Sachzusammenhang finde ich es viel befremdlicher, wenn es Hersteller so machen, das sie genau einen GEQ-Typ integrieren und unbesehen, ob der permanent oder insertiert ist, keine Auswahl der möglichen Filtertypen bereitstellen sondern einem diesbezüglich bevormunden und im Manual zum Filtertyp einweder keine oder eine uneindeutige Aussage machen. :rolleyes:

  • YAMAHA DM7

    • guma
    • 25. Juli 2023 um 07:12

    Dabei fällt mir ein Digitalpult-feature ein:

    'option all' wirkt als Ergänzung zu 'touch-turn' bei DiGiCo als echter hardware zugriff auf einen Parameter aller Kanäle einer 12er Bank. Weiter gedacht fehlt hier eine Zuordnungsauswahl 'all busses' und schon wäre man beim Zugriff auf einen EQ parameter schneller als beim ziehen aller schieberchen eines AnalogGEQ Schranks. ;)

    In welchen Pulten gibts das?

  • Behringer WING

    • guma
    • 24. Juli 2023 um 00:11
    Zitat von belo

    Theorie Stromausfall.

    Das Pult vergisst, welcher snap als letzte war, statt dessen wird der Autosave Snap geladen.

    -Das Pult überschreibt fröhlich alle 15min den Autosave-Snap. Weil der Autosave-Snap aber der aktuell geladene Snap ist, wird das Delta-Tracking zurückgesetzt. Wir erinnern uns: Speichern des aktuellen snaps setzt das Delta zurück.

    Wenn wir jetzt normal speichern, speichern wir nur das, was im Delta Speicher als „hat sich verändert“ hinterlegt ist.

    Habe jetzt noch mal darüber nachgedacht:

    Klingt für mich plausibel.

  • Behringer WING

    • guma
    • 23. Juli 2023 um 23:56

    Habe jetzt gerade Dreitageallerlei mit Wing hinter mir und schließe für mich aus, dass mein oben beschriebenes Speicherproblem irgend ein anderer Bug oder ein Fehler in meiner Speicherroutine war. Ich habe x-mal snapshots gespeichert/geladen und gefundene EQ settings für Busse und Master in die library gepackt und wieder in ein setup du jour eingepflegt und gespeichert. Läuft fehlerfrei wie geschmiert. ;)

    … und gleich hat auch die dazu gepackte USV mit Gepiepse darauf aufmerksam gemacht, dass ein unangekündigtes „wir bauen mal eben noch den Strom um“ Ereignis stattgefunden hat… *finger

  • Vergleich digitale Mischpulte

    • guma
    • 23. Juli 2023 um 10:57

    Bitte hier keine Aussagen zur Kompatibilität von Kabeln und Übertragungsprotokollen mehr.

  • Cat 7a als Verbindung?

    • guma
    • 23. Juli 2023 um 10:51

    Ich hänge mal den Kabelkram hier an.

    Entzündet hat sich das ja (mal wieder) daran, dass es derzeit nicht das 'ein Kabel für alles' gibt.

    Es ist seit Langem bekannt, dass MADI TP und AES50 PtoP- und keine Netzwerk-Protokolle sind, sondern schlicht twisted pairs (Plural beachten) in Kabeln mit bestimmten physikalischen Eigenschaften nutzen und daher in der „CATKabel-Hierarchie“ nicht zwingend aufwärts kompatibel sein müssen.

    Wer Produkte, die diese Protokolle nutzen, gekauft hat und betreiben will, muß dem halt Rechnung tragen. Wer dann trotzdem „nur“ CAT7 legt, obwohl wir das hier vielfach erklärt haben…

    selbst schuld!

  • Cat 7a als Verbindung?

    • guma
    • 19. Juli 2023 um 22:43

    Deshalb für die Humorlosen immer schön das iron benutzen … habe ich auch erst lernen müssen ;)

  • Cat 7a als Verbindung?

    • guma
    • 19. Juli 2023 um 22:20

    WolfgangE

    Mach Dir nichts Draus. Manchmal ist das mit der Humorlosigkeit auch eine Glaubensfrage…

    iron

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