Gut, dass Du mich erinnerst…hab‘s nachgetragen!
Beiträge von guma
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Als ich das EKG gesehen habe
Sound Devices Expands Astral Series Wireless Range With New A20-Nexus - ProSoundWebCompact 8, 12 or 16 channel true diversity digital wireless receiver with SpectraBand offers expansive tuning range of 470 to 1525 MHz joined by enhanced RF…www.prosoundweb.comdachte ich, da muss man sich schon Sorgen machen … als ich den Preis gelesen habe, hab ich aber sofort verstanden warum …
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Da bin ich aber froh, dass ich Alexander Roda Roda nicht kenne… so kann ich ganz entspannt zum dritten Teil der Menschheit gehören…

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Erstes Zusammentreffen mit Vi6 ….
der kollege vor mir hatte für seine band kräftig geschraubt - und der FOH betreuer hat mir das pult einfach so übergeben, wie es der letzte eben hinterlassen hatte.
es gab keinen soundcheck, nur einen kurzen linecheck. ich musste da so einiges an den kanaleinstellungen ändern, da war vieles kräftig verbogen und für mich so einfach nicht nutzbar. als dann meine band anfing zu spielen, hatte ich plötzlich viel zu wenig pegel für die lead-sängerin. alles war lauter als ihre stimme - was eigentlich nicht sein konnte, denn sie lieferte sonst immer genug pegel ins mikro. ich hab dann den gain ihres mikros aufgerissen bis die clipanzeige anging, trotzdem war es noch zu wenig!! dann hab ich eben alles andere runtergezogen, bis es einigermaßen erträglich war... irgendwann habe ich dann in einem untermenü gesehen, dass mein vorgänger den trim für diesen gesangskanal auf -17dB gestellt hatte !... also an der stelle hätte ich mir wirklich mal wieder ein genulltes pult gewünscht!

Ist doch aus heutiger Sicht ein super Beispiel nur halt nicht fürs Nullen:
Ich kann kein showfile laden (weil ich keins habe) ich kann keinen Soundcheck machen und den speichern (warum auch immer) … gut, das ich mein eigenes, (oder für die Produktion gemietetes oder wie auch immer Pult
ha da ist er) dabei habe…, 
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Eben. Mein Resumee:
Die bisher aufgeführten Vergleiche, die die Anwendung der „verlassen, wie vorgefunden“ Regel versuchen zu begründen, hinken. Wenn ich die Toilette vollgesch… vorfinde, nutze ich trotzdem Spülung und Bürste. Dass hier ein Teil der Leserschaft offensichtlich nicht verstanden hat, wozu ich den Thread ausgerechnet mit dem „das verbastelte System“ Beitrag wieder ausgegraben habe, ist bedauerlich aber hey, ich gebe mir schon so viel Mühe mit meinen Formulierungen und freue mich, wenn ich verstanden werde aber mein Sendungsbewußtsein ist irgendwann auch mal zu Ende und ich habe keinen pädagogischen Auftrag, der von mir verlangt, dass der Schwächste in der Klasse die Meßlatte für meine Bemühungen ist. Auch albern finde ich dicke Backen zu 'wie habe ich mit Fremdpulten umzugehen' von Leuten, die dem Thema selbst weitgehend mit dem Mitbringen des eigenen Pultes begegnen.
Ich höre gerne den Leuten zu, die ihre Zeit wesentlich an Pulten wechselnder Verleifirmen verbringen z.B.
Ganz ehrlich: Das ganze „Hausfile“-Gerede ist doch in einer typischen Gastspiel-Location Kokolores….Es gibt nur ein anständiges Hausfile, das heisst „InitialReset“, alles andere darf nur ein Vorschlag sein……Und jeder kann mit seinem File/Pult machen was er will. Und wenn jemand dann noch zu doof ist, dann ist er halt selber schuld.
oder
Was die Speicherei angeht bin ich da inzwischen vollkommen bei Guma ... ob ich irgendwas an dem Pult lösche oder überschreibe ist nicht mein Problem, wer ein Pult bereitstellt hat auch eine Sicherung. Natürlich mache ich das nicht "mutwillig", aber ich mache z.B. auch sofort ein Update, wenn es der Verleiher mal wieder verpennt hat und mein File nicht lädt oder ich Features vermisse ...
… und als ernst zu nehmender Verleiher würde ich auch niemals auf die Idee kommen, dass mein Kunde für das Backupen meiner Pulte zuständig ist oder dass das Pult, welches für show X unterwegs ist, nächtens vom Kunden schon mal show Y geladen bekommt.
Das Verwalten von showfiles in einem digitalen Mischpult gehört halt einfach dazu und das Sicherungsmedium ist der externe Speicher. Wenn die USB-Schnittstelle kaputt ist, ist das Mischpult kaputt, muss zur Reparatur und hat auf der Veranstaltung nix verloren. Ich bin nicht der Datensicherungsbeauftragte und wenn sich der eine oder andere IT-Experte in der Rolle wohl fühlt, weil das Daten sichern für Dummies zu seinem Dayjob gehört ,muss ich es ihm nicht gleich tun. Noch viel weniger muß ich auf dem Job Verständnis dafür haben, dass die geneigte Fachkraft den Unterschied zwischen einer Szene und einer Show nicht versteht. Ich bin solange nicht der Babysitter wie ich nicht der Baybysitter bin und dafür bezahlt werde. Ich bin besonders nett, wenn ich meinen Vorgänger frage, ob er sein Zeug gesichert hat, bevor ich lade, muß es aber nicht.
Mein Arbeitstag am Mischpult beginnt mit 'ich lade mein showfile' und genau dort, wo das nicht möglich ist, aus welchen Gründen auch immer, bringe ich selbst ein Mischpult mit.
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Aber am Ende des Abends, wenn alles rum war, doch eher schon.
… und Du hättest mich damals dann rufen hören: Haaalt, bitte nicht Nullen, ich schaue sehr gerne selbst nach meinem Startzustand für die nächste show

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Früher war eben doch alles besser...
Ich war froh als es Digital wurde, das Genulle aufhörte und ich MEIN showfile speichern und MEINE USBs wegtragen konnte. Dass ich das für andere, die dazu zu faul oder zu bl.. sind, mit mache, ist zwar im weitesten Sinn sozial erwünscht, muß mir aber keinen Spaß machen.
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Oh Wolfgang … Du hast es GENULLT und kein Haussetup wiederhergestellt und bist davon ausgegangen, dass es allen anderen Recht ist. Du beschreibst mit anderen Worten genau das … nix Einspruch.
Im Flow eines Festivals mit einem Festivalpatch und einem Monitorpult machte das auch früher keinen so wirklichen Sinn, mal von ein paar FX Sends abgesehen und die konnte man bei größeren Pulten auch abschalten statt sie zu Nullen.
Die Kollegen, die mit einem gewünschten Zustand ihre Show starten wollten hatten wie gesagt ein Skribble Sheet oder ein Diktiergerät als Analogon zum showfile und natürlich gabs auch schon immer die, denen das zu mühsam war…

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Nur weil einige mich hier gerne mißverstehen:
Ich bin alt genug um zu wissen, dass man von seinen Mitmenschen eigentlich nichts erwarten kann. Spätestens seit die Politik den Begriff Eigenverantwortung strapaziert hat, habe ich da viel zu schmunzeln.
Ich mache in der Location schon seit jetzt 2Jahren gegen meine Überzeugung diesen Showfilesitter (denn selig sind die Hilflosen spricht der Herr).
Wen wundert’s, dass ich 'not amused' bin, wenn für andere dieser Anspruch 'Wiederherstellen des bekannten Hauszustands' am “System” nicht gilt, noch dazu wenn das eben nicht mit recall sondern nur mit Gymnastik geht?
Dass ich das mit Humor nehme, den hier mancher für sich nicht aufzubringen vermag, war auch nicht zu verstehen?
Kryptisch? Dakammalalabaunixmache…

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früher, zu analogzeiten, war es ja auch selbstverständlich, dass man am ende der show alle aux-potis auf linksanschlag gedreht und alle EQs und gains genullt hat. ganz einfach, damit der nächste, der das pult benutzt…
Nullen analog entspricht aber eher dem Laden der Szene 0 im M32, welche (eigentlich
) in allen M32 showfiles gleich sein sollte. Du hast Dich auch früher nicht darum gekümmert, eine „Hauseinstellung“ wieder herzustellen, sondert bist blind davon ausgegangen, dass Null allen recht ist. Also wie oben aufgeführt, der Vergleich hinkt. Vergleichbar ist nur, dass man in einem typischen Zeitfenster irgend etwas gemacht hat, von dem man dachte, es könne den anderen helfen, was es nicht unbedingt tat oder noch abstruser, um die eigenen „genialen“ Einstellungen vor anderen zu verbergen. Mich hat die Vorgehensweise schon damals genervt, weil es im laufenden Betrieb mit ähnlicher Kanalbelegung oft einfacher war, von A nach B als von 0 nach B zu schrauben. Wenn man seine eigenen Einstellungen aufgeschrieben hatte, war es oft einfacher als von Null.Ich war schon damals mehr ein Freund von „aufschreiben oder ins eigene Diktafon sprechen“ als zurück zu Null.
Welchen Mehrwert hat es, wenn im Digitalen jeder noch ein Hausfile speichert und läd, wenn davor und danach jeweils ein Bandfile geladen wird?
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Ja genau darum geht‘s.
Was der eine oder andere aus meinem Ironiemodus auch nicht heraus lesen konnte:
Wenn an einem System, das von mehreren wiederkehrenden Technikern regelmäßig genutzt wird, etwas wesentliches verändert wird, ist in meiner Welt derjenige, der ändert, in der Bringschuld was das Kommunizieren oder gerne auch das Resetten angeht und nicht alle anderen in der „Holschuld“. Da finde ich meine Umschreibung „Seniorensport“ sogar ausserordentlich milde. Rundmail ist nett, Zettel an der Stagebox tut's auch und ich bin ganz bestimmt kein Kommunikationsmuffel, eher das Gegenteil.
Die besondere Ironie in diesen Fall und der Grund, warum ich mein altes Beispiel wieder aufgerollt habe, ist eben, dass ich ja schon den „Backup-Sitter“ mache und jetzt noch mit dem Gegenteil also der nicht kommunizierten und nicht reseteten geänderten Systemkonfiguration bestraft werde. Das mitgebrachte Pult hätte mich vor der Überraschung eben auch nicht beschützt.
Naja, meine alte Regel ist, verlasse einen fremden Arbeitsplatz so, wie du ihn vorgefunden hast. Einfach ein Pult platt machen, nur weil man ja Profi ist, finde ich einfach nicht angebracht. es ist ja nicht zu viel verlangt, den aktuellen Zustand einfach mal weg zu sichern um am Ende des Abends einfach diesen Zustand wieder zurück zu spielen. Das mach ich so schon seit dem PM5D und da war es noch deutlich komplizierter als heute.
Das sehe ich definitiv nicht so. Das Bereitstellen eines digitalen Mischpultes für eine Veranstaltung ist eine Dienstleistung, „Fremder Arbeitsplatz“ ist dafür meiner Meinung nach die falsche Umschreibung.
Wenn man sich mal an analoge Pulte zurück erinnert, wurde bei mehreren Nutzern von demjenigen, der seine Einstellungen wieder haben wollte, ein sheet für die eigenen Einstellungen beschriftet und auch davon wieder resettet. Am Ende der show wurde höflicherweise genullt aber nicht irgendwelche „Hauseinstellungen“ regeneriert. Ich finde schon, dass man davon ausgehen können sollte, dass zum Bedienen der Pulte eben auch das Sichern und Wiederherstellen der eigenen Arbeit dazu gehört.
Wenn ich mich selbst so lese, sollte ich vielleicht in Zukunft vom Backupen zum Defaulten übergehen.

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Ich versteh’s ebenfalls nicht, wie man das so falsch verstehen kann und zwar sowohl den Sachverhalt als auch meinen Humor.
Der Sachverhalt ist genau umgekehrt wie Du ihn verstehst, sonst würde ich nicht so ironisch sein.
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Lieber Guma,
danke für deinen Versuch einer Klärung. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob dein Tonfall als Humor durchgehen soll, jedenfalls kommt er bei mir nicht so an. Ich versuche im Sinne einer guten Diskussionskultur trotzdem, meine Frage zu präzisieren:
Ich glaube zu verstehen, dass du in einer Location gearbeitet hast, wo auch andere Menschen das vor und nach deinem Besuch tun. Um dein eigenes Showfile verwenden zu können, musstest du wohl ein paar Kabel umstecken, vielleicht sogar am Systemamp/DSP ein anderes Preset aufrufen.
Wie man das so macht, hast du das Setup in den Zustand zurückversetzt, in dem du es vorgefunden hattest.
Richtig?
Lieber Thomas,
Nein, nicht richtig. Wie ich sehe, weigerst Du dich standhaft, mal weiter vorne nachzulesen. Auch ne Art von Humor,
Aber wie gesagt, ich helfe gerne. In der besagten location muß ich, damit ich mein showfile laden „darf“, erst mal die Szenen aller anderen sichern, ein backup machen und dieses nachts wieder aufspielen, weil dort das „nicht sichern“ der „einklagbare“ Normalzustand ist.Also ungefähr so:
Bubi: “Buuhhaa meine Szene ist weg”
Mädi: “Buuää, meine Szene ist auch weg”
Erzieher: “so jetzt erst mal ganz doll knuddeln … da muß ich mal mit Onkel guma sprechen, dass er das nicht machen darf.
Die Anzahl der Techniker ist überschaubar, ich bin dort mit einer gewissen Regelmäßigkeit gebucht und was Wolfgang nicht weiß, es gibt einen 'Haupttechniker'.
Der Spaß mit dem umgebastelten System ist neu und nein, das System wurde wohl von 'irgendjemand' nicht zurück gesetzt.
Ich freue mich, dass es dort immer spannend ist, die Kommunikationskultur hochgehalten wird und der JUZE Charakter nicht verloren geht…

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Wäre es da nicht einfacher, die Ausspielwege per Softpatch mit Signal zu beschicken?
Nein.
Nicht, wenn man mit den Matrix-Mastern schon was anderes vor hat. Davon gibt es im M32 nun mal nur sechs.
Nicht, wenn man weiß, dass das System als L-R + Infill schon perfekt spielt.
Nicht, wenn man in der Lage ist, Kanal Lowcuts zu setzen und einem Master-EQ bedienen kann
Nicht, wenn man auf „Subs extra anfahr Spielereien“ einfach keinen Bock hat, schon gar nicht als Überraschung.
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findet immer das setup vor was er kennt und ist binnen 30 min spielbereit

aber auch nur, wenn das was hinter dem Pult kommt, mindestens kein 'Setup Surprise' ist.

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Es ist nicht kryptisch, wenn Du Dir die Mühe machst, das
Anfangsbeispiel
und meine Folgebeiträge zu lesen. Schon mal was von 'Fortsetzungsgeschichte' gehört? Gab‘s früher in Zeitungen. Aber…halt … ich versteh' Dich … wer sich mit den Endlosschleifen in „Sozialmedien“ abgefunden hat, hat den Sinn von inhaltlichen Zusammenhängen über einen längeren Zeitraum nachvollziehbar verloren.
Ich helfe Dir:
„Showfilejogging“ meint die karitative Vorgehensweise, die Szenen der Hilflosen in einem Showfile zu sichern, befor man das eigene showfile darüber brät und nächtens das gleiche wieder rückwärts.
„Substagekabelagegymnastik“ meint das Wiederherstellen des gängigen L-R Zustands im System, indem man mal ein bisschen unter der Bühne aus der Matrix feed Sub Verkabelung die L-R Verkabelung wieder herstellt. Das hält mich geschmeidig…

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Ich komme noch mal zum meinem Anfangsbeispiel:
In besagter Location hat nun eine der Fachkräfte die unglaublich innovative Designvariante ‘AUX feed SUB’ in Gestalt von ‘Matrix feed Sub’ für sich entdeckt.
Ja, ich finde es super, dass die jungen Kollegen sich um regelmäßige sportliche Betätigung für die alten Säcke kümmern und nun zum doppelten show File Jogging fürs ahnungslose Volk noch ein wenig Sub Stage Kabelagengymnastik hinzu kommt.

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Umzug zieht um.
