Beiträge von guma
-
-
-
-
-
-
Der Kollege e-on wollte nur zum Ausdruck bringen, dass bei vergleichbaren Modellen, auch bei den dynamischen das mit dem geringeren Korb-Membran Abstand gewinnt.
Dass bei Modellen mit unterschiedlichen Wandlern, Richtcharakteristiken, Frequenzgängen in Abhängigvon der Richtung u.s.w. diese Faktoren auch eine Rolle spielen, bleibt davon unbenommen.
-
-
-
Mit dem zunehmenden Abstand sinkt der Naheffektanteil. Ich denke mal, dass hier der perfekte Nahbesprechungsanteil im Fokus stand und im Labor ein günstiges Verhältnis 'Kapselabstimmung zu als sinnvoll gefundenem „Zwangsabstand“ Quelle-Kapsel' gefunden wurde und „die schwierige Beschallungssituation“ also unser Alltag
nicht im Zentrum des Interesses stand.
(Man möge mir meine bewusst vornehme Ausdrucksweise verzeihen
) -
-
-
Eigentlich wissen wir alle ja ganz genau, was den SMR Algorithmen der A&H fehlt. Liebe A&Hs:
Spendiert doch bitte euren Reverbs mehr Rechenleistung für mehr Inhalt, dann setzen sie sich besser durch, sind dichter, brauchen weniger Effektanteil zum Original u.s.w.
-
Weil die Kapsel eine gefühlte Meile vom Korb weg ist?

Träffä!
Seht selbst!
Der Entfernungsunterschied Korb-Membran ist beim KMS mehr als doppelt so groß!
Das spielt für s/n, wenn ein Opernsänger in 50cm Abstand davor steht keine Rolle. Dann braucht man aber auch kein in der Hand haltbares, nahbesprechgepopfiltertes Mikro.
Führt man das Mikro jedoch seiner gedachten Anwendung zu und benutzt es wie ein SM58 indem der Sänger am Korb nagt, ist der Unterschied erheblich (Abstandsverdoppelung/-halbierung je nach Betrachtungsrichtung, kann man nachrechnen) und dann ändert sich im gleichen Verhältnis Nutzsignal/Rückkoppelung und Nutzsignal/leakage oder eben allgemeiner S/N.
Nein ich weiß das nicht erst seit heute, besitze aber erst seit kurzem das dpa und konnte das jetzt mal fotografieren.

-
Naja, Superniere ist ja nicht gleich Superniere.
Ein Rode NT5 zum Beispiel trägt auch die Bezeichnung "Niere", dabei ist es z.B. im Vergleich mit einem KM 184 deutlich "kugeliger" und je nach Frequenz eher eine breite Niere.
Da müsste man sich Mal die Polardiagramme angucken...
die sind so ähnlich, dass das keine Erklärung für den Unterschied hergibt.
Ansonsten könnte es auch sein, dass die beiden Mikrofone spektral anders abgestimmt sind, vor allem auch in Betracht des Off-Axis Frequenzgangs (welcher ja oft für Rückkopplungen maßgeblicher ist)
hmhmhm “spektral” aber nein, auch dort ist der Unterschied nicht so groß, dass es den doch deutlichen Unterschied erklärt.
Ein SM58 z.B. ist in den Höhen im Vergleich ziemlich unempfindlich und träge, daher in dem Bereich schwieriger zum Koppeln zu bringen.
Ein KMS105 hat starke Höhen = schnellere Rückkopplungsgefahr.
Das ist eine Legende, die versucht, die Theorie “Kondensator koppelt leichter als Dynamisch” zu belegen, ist aber nonsense.
-
Einige von uns haben immer wieder den Eindruck, dass das KMS105 in der gedachten Nahbesprech-Anwendung feedbackanfälliger ist und mehr Umgebungsgeräusche aufnimmt als das d:facto. Beide sind hochwertige Kondensatormikros, Superniere, ähnlich abgestimmte Kapsel, das eine extern, das andere dauerpolarisiert.
Wo ist die Physik, die den Unterschied erklärt?
-
Inzwischen gibt es ja allerhand Produkte mit true1 in + X x Schuco + true1 out zum verlängern. Schön fände ich 3- bis 4-fach Schuco Verteiler mit Spritzwasserschutzdeckel und 1x true1 rein aber 2x true1 raus also z.B. Neutrik NAC3PX-TOP auf einer Schmalseite und Neutrik NAC3FPX-TOP auf der andern, so dass man mit true1 y-mäßig weiter kann.
Wer macht das in Serie = fertiges Produkt, welches liefer- und bezahlbar ist?
-
1. Dein Zähler hat ne Dekadenlücke!

2. Wenn Ü50 Ü60 ausschließen würde, wärs immer noch Quatsch, denn dann gälte
PA = B1/F2 oder MSL3
-
Was mir noch zum eigentlichen Thema einfällt:
Ich habe damals auch die EV S15-3 benutzt als Keyboardmonitor oder zwei Stück als Drumfill. Das war OK und hatte den Vorteil, dass man nicht ständig Sofittenlämpchen tauschen musste.
Ich habe tatsächlich nie die Diaphragmen der ST350 Negerlippen tauschen müssen, weil die Originale Weiche sauber durchkonstruiert war, ein sehr praktischer Vorteil.

-
15/3...mit der hat gefühlt die gesamte Ü50 Fraktion mal angefangen.
Ich nicht!
Meine erste PA war 1976 eine ALTEC Voice of the Theater mit nem TW200 slant plate darauf. Danach hab ich das kleine Büchlein von Bob Heil gelesen, kapiert was Abstrahlwinkel bedeutet und wie man Hörner stackt. Daher waren es dann 1980 schon 8 x Martin Bins, 4 x 4562 2x12“ Hörner 4 x Vitavox S3 + Horn und 8x 2402 Zitronenpressen.
Die originale EV S15-3 war gerade rausgekommen und ich verkaufte die an die an die gehobene Tanzmusikerkundschaft. Als dann die Zeck 15/3 rauskam war die einfache Dreiteilung klar:
Martin Audio = PA
E.V. S15-3 = gute Tanzteebox
Zeck 15/3 = schlechte Tanzteebox
Fertig war die Laube. Das war meine Wirklichkeit und hatte gar nichts mit dem zu tun, was heute bashing heißt sondern ich konnte die realen Möglichkeiten der damaligen Beschallgerätschaften erkennen.
-
.... jetzt noch ein richtig guter Hall ... egal in welchem Pult ...



