Beiträge von guma
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PS: Ich weiß aber seit geraumer Zeit nicht mehr wie ernst ich diese gesamte Stamm-Website nehmen soll...


Das kann ich gut verstehen!

Ich denke, Das mit dem U/UTP gilt für WING sicher nicht mehr und hat sich für X32 durch die "weltweiten Betatester" ebenfalls erledigt und 'stranded' ist sicher kein Vorteil, wenn's um maximale Längen geht!
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Vor etwa 10 Tagen hat der versprochene Test endlich statt gefunden. Wir haben in einem Studio Testreihen mit etlichen Mikrofonen der angesprochenen unterschiedlichen Typen durchgeführt, aufgenommen und ausgewertet. Ich bin mir über die Art der Präsentation der Ergebnisse noch unschlüssig, will euch jedoch schon mal die gewonnenen Erkenntnisse mitteilen:
1. Die Mikros, die in der in/out Technik in der out- also der "Lochposition" benutzt werden und in meinem Frequenzweichen-Setting auf den Bereich zwischen 40Hz und 120Hz eingeschränkt sind, klingen alle definitiv unterschiedlich! Es ist also nicht so, dass der "Bass-Hub" nur durch den Naheffekt bestimmt wird und man getrost auch einfach ein SM57 (das wir natürlich auch getestet haben
) hinstellen kann.2. Die Richtcharakteristik und deren Veränderung zum Bass hin spielt für Übersprechen durch andere Quellen auf der Bühne keine große Rolle. Der gefakete "Bandlärm" war immer ähnlich laut, egal ob das Mikro im Bass eher 'Acht' (Subkick und Supernierenmikros) oder 'Kugel' (Mikros, die ihre Niere im Bass zur Kugel aufweiten) oder 'Niere' (konstante Niere auch im Bass durch VariableD) war. Offensichtlich ist es so, dass die oben genannte Winkelabhängigkeit des Naheffekts "ausgleichend" wirkt und die Acht oder das VariableD keinen zusätzlichen Vorteil bringt.
3. Für die klangliche Beurteilung des Wumms, insbesondere der Eigenschaften, die ich mal 'Kontur' nenne, also das Impulsverhalten, den 'Hump', die 'Knackigkeit', spielt die räumliche Hörumgebung eine gewaltige Rolle!

Ich kann mir nach unserem kleinen Experiment durchaus vorstellen, das "Wumms-Mikro" nicht nur nach musikalischem Genre sondern durchaus auch in Abhängigkeit vom bespielten Raum zu tauschen, genau so wie es manchmal hilfreich ist, die B2 zuhause zu lassen.

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Ich denke, in der Frage
"Was hat sich von Wing zu X32 geändert, dass trotz gleichem AES50-Protokoll plötzlich Kabel(-längen) bei WING nicht mehr zuverlässig funktionieren, die bei X32 klaglos funktioniert haben?"
stecken eigentlich zwei Fragen, von denen wir nicht genau wissen, ob und wie sie verknüpft sind:
1. Geht es hier um innere, physikalische Kabeleigenschaften?
2. Geht es um Schirm und Erdung?
Die einzigen Hinweise, die der Hersteller gibt, sind "Verwende geschirmtes Kabel mit Ethercon-Stecker"
wobei wir nicht wissen, auf welchen Erkenntnissen das gründet. Bei X32 wissen wir, das U/UTP funktioniert, es aber Berichte zu ESD-induzierten Knacksern gibt. Rührt also die Empfehlung daher, oder hat es etwas mit dem Erdkonzept des WING zu tun und
"empfohlene max Länge 80m"
wobei wir nicht wissen, ob sich das nur um eine Art "Länge für einen empirischen Mindeststandard" handelt also 80m für das anzunehmend ungünstigste Kabel oder um die "beste Länge" also die maximale Länge bei der best möglichen, die größte Länge erlaubenden Kabelqualität.
Ich werde für mich auf jeden Fall Tests mit der 100m Trommel Massivleiter SF/UTP Ethercon grounded machen und glaube das Ergebnis schon zu kennen.
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Warum gibt es einen Unterschied in den Eigenschaften der nutzbaren CAT-Kabel ('Länge' ist nur eine der Kabeleigenschaften!) zwischen WING und X32 trotz identischem AES50 Protokoll und was können wir tun, um dieses Problem zuverlässig zu handhaben?
Hierfür haben wir hier ein neues Thema aus dem WING-Thread abgespalten.
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Zum Thema CAT-Kabeleigenschaften und nutzbare Längen gibt es ja schon etliche Threads, ebenso ist 'Grounding' ja ein wiederkehrendes Thema. Die spezielle, auf das Produkt WING bezogene, interessante Frage ist ja:
Warum gibt es einen Unterschied in den Eigenschaften der nutzbaren CAT-Kabel ('Länge' ist nur eine der Kabeleigenschaften!) zwischen WING und X32 trotz identischem AES50 Protokoll und was können wir tun, um dieses Problem zuverlässig zu handhaben?
Dafür mache ich einen neuen Faden unter 'Sonstiges' auf:
ThemaZwei Pulte, ein Protokoll und trotzdem unterschiedliche CAT-Kabeleigenschaften erforderlich?
Ich habe es rausgefunden, es ist ein Kabelproblem.
Ich habe 3 x 75m Kabelrollen vom selben Hersteller, hat bis jetzt immer einwandfrei funktioniert......mit allen möglichen Formaten, nur eben nicht hier.
Anscheinend hat laut Recherchen im Netz die Wing weniger Spielraum was die Länge betrifft als X32/M32. Da empfiehlt man wärmstens ab 70m einen Repeater zu benutzen.
War jetzt schnell eine 50m Rolle bei einem Kollegen holen, funktioniert, hallelujah.
EDIT MOD
aus einem anderen Thread abgepaltentufkawila27. Mai 2022 um 15:29 -
Dank an 'Ton Heini' für den link.

RC5-SB ist die Klotzeigene ältere Bezeichnung für die Massivleiter-Meterware, die auf meinen Trommeln wohnt (grau auf der Tabelle, die ich aus der Praxis so bestätigen kann)
Man kann auf der Tabelle auch sehr schön den Unterschied zwischen der Litzenware (blau) und der Massivleiterware (grau) erkennen
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50m?!
... ist als Längenbinsenweisheit Quatsch. Auf das Kabel kommt es an. Ich habe inzwischen etliche Wing Einsätze mit besagtem Massivleiterkabel RamCAT5e von Klotz in 80m und Behringer gibt für WING auch 80m an. Wenn ich viel Zeit und Lust habe, mache ich mal im Lager den 100m Dauertest.
Wenn ich mich richtig erinnere, hat Billbo auch ne 80m Trommel und könnte aus eigenen Erfahrungen berichten und/oder uns mit lustigen Erlebnissen mit 'Vorort-Kabeln' erfreuen.
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Du hast ja nicht diese übliche Send/Return FX Struktur wie bei den üblichen Kandidaten,
alles geht nur über Inserts....also tritt das Problem immer auf
Hier ist der Irrtum und deshalb darf der Exkurs auch beim Wing bleiben.
Der potentielle Laufzeitfehler ist immer der gleiche, ob nun der Signalfluss
'send bus out' -> Fx -> 'return channel in'
oder wie speziell bei Wing/DiGiCo
'bus insert send' -> FX -> bus insert return' -> 'bus to channel'
oder umgekehrt
'bus to channel' -> 'channel insert send' -> FX -> channel insert return'ist.
Weder für die Funktion noch für die Laufzeit gibt es einen Unterschied, wenn der patch mal erledigt ist.
Wie mfk0815 sagte: Die Anwendung ist entscheidend: für Hall/Delay/Pitch Effekte ist es nahezu gleichgültig, für Boutique-Kompressoren, EQ-Plugins etc muß man halt aufpassen, dass man keine „Parallelveranstaltung“ hat.
Eigentlich ganz einfach.

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Das Argument "Deckenbeschallung" spielt aber für die Monitoranwendung nur eine Rolle, wenn die Decke wirklich sehr niedrig ist und gut hohe Frequenzen reflektiert.
Praktisch muß man sich hier den Pegelverlust auf der Differenz der Distanzen "Lautsprecher - Musikerohr" zu "Lautsprecher - Decke - Musikerohr" anschauen. Will sagen: Wenn der Bühnenraum klein und die Decke niedrig ist, wird der Musiker auch nahe an seiner Box stehen. Dann ist die Differenz Direktschall zu reflektierter Anteil trotzdem groß, sodass das kaum eine Rolle spielt.
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Wenn das Produkt richtig durchkonstruiert ist, wird normalerweise bei einem 2x8" 1,4" der Treiber so tief getrennt, dass bei dieser Frequenz der Mittenabstand der 8"er maximal Lambda Halbe beträgt und diese so fast noch wie eine Punktschallquelle erscheinen.
Ganz ähnlich wie man das um 90° Grad gedreht (Chassis der einzelnen "Schnitten" übereinander) bei Linearrays kennt.
Das entspräche bei 8" Chassis in etwa einer Trennfrequenz von 850 Hz, wozu man schon einen ordentlichen Treiber braucht. Trennt man deutlich höher gäbe es im oberen Übertragungsbereich der nebeneinander platzierten 8"er off axis ein mehr oder weniger wildes ….
Das stimmt jetzt nicht so ganz, denn manche Hersteller nutzen genau die erste Einschnürung, die zwischen “Abstand Lambda” und “Abstand Lambda/2” entsteht, um den engen Abstrahlwinkel der Treiber/Hornkombi um eine Oktave nach unten zu erweitern. Zwischen “wildes Interferenzmuster” und “verhält sich wie wie eine Quelle” gibt es noch einen kleinen, anwendungstechnisch interessanten Bereich dazwischen. Das kann sinnvoll sein, wenn man unterhalb der Trennung des 60° Horns einen engeren Übergang der horizontalen Abstrahlung haben möchte und dann darf die Trennfrequenz auch etwas höher.

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Ach so: ich bin aus Versehen eine Stunde zu früh aufgestanden...
Das solltest Du vermeiden. Du merkst ja, dass es Dir nicht gut tut…

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was das abstrahlverhalten angeht, müsste ein 12"er koax eigentlich deutlich besser sein als eine 2x8" konstruktion.
Nicht unbedingt. Der Vorteil des Coax steht der erreichbaren Einengung des Abstrahlwinkels in der Achse, in der die beiden 8“ er nebeneinander stehen und dem Frequenzbereich, für den das funktioniert, gegenüber. Das kann ebenfalls erwünscht und ein Vorteil sein.
Ich finde daher die Fragestellung ebenfalls interessant.
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Also meine Stageboxen aus der DL15x-Serie laufen problemlos.
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Apropos Übersicht:
Ein weiterer klassischer Unterschied zwischen Aux/Sendbussen und Matrixbussen war ja auch mal, dass man die Matrixsends statt in den Sendkanälen in einer eigenen Kreuzschienenübersicht hatte (das 'Mischpult im Mischpult' eben
). Das finde ich bei DiGiCo gut und bei anderen Herstellern weniger gut gelöst, wo man die gewünschten Gruppen/Masterbusse einzeln aufrufen muß, um an die Matrixsends zu kommen. -
Papa Guma sag’s nur ungern aber manche Dinge sollten nicht kleiner sein als das entsprechende Counterpart sonst tuts beiden beim Reinstecken nur weh!
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Eins ist 'Input Channel direct to Matrix'(„-bus ohne einen anderen bus dazwischen“), das andere ist 'bus to bus' (z.B. „aux vorne raus und beim nächsten aux hinten wieder rein“
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Verstehe ich das richtig, dass Dein Wunsch mit 'routing recall safe' schon erledigt wäre?
an die dLive User:
Wie ist das in dLive organisiert?