Beiträge von guma
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Noch ´n Gedicht, äh Problem.
Gesten beim Soundcheck mit einer von mir betreuten Top-40-Band und deren eigenem x32-Fullsize: In der rechten Faderbank (DCAs, Mixbusse etc )incl. MASTER plötzlich alle Fader runter und alle Lichter aus. Keine Reaktion mehr. Schock! Put aus - Pult an -> das war es wieder. Uff!! War aber ein mulmiges Gefühl während der 5 Stunden Showtime...zumal ich die DCAs und die "Sends on Faders für die Mixbusse" sowie UDKs recht ausgiebig nutze.
Hat jemand `ne Idee? Software-Hänger? Oder kündigt sich da ein mechanischer Ausfall an? Firmware war 3.08 oder 3.09.
Danke schon mal!
Klingt nach der Treiberkarte für die entsprechende Bank. Die Selbstheilung durch das Booten ist eher Glückssache.
Was mir beim Updaten auf 3.11 mal wieder aufgefallen ist:
- Das Compact (mein "Faderboard" für Mixing Station
) werkelt danach klaglos mit der letzten noch geladenen Show weiter ohne irgend eine Art von Reset.- Das Core ist bekanntermaßen irgendwie "gedächtnislos", vergisst alles also sowohl die letzte Show, was ja OK ist aber auch Sachen, die nur im Pult gespeichert werden, z.B. seine Netzwerkadresse sowie die Einstellungen der Config, die nicht in einer Show, geschweige denn einer Scene gespeichert werden wie z,B. die Auswahl der link Parameter oder die Auswahl der Quelle für 'Monitor' oder die Auswahl der Mute Logik. Da lohnt es sich ein paar Notizen gemacht zu haben
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Wenn ich so meine eigenen Versuche zusammen nehme, mehr 'Tiefe' in einen Mix aus einer L-R PA in einem kleineren Auditorium zu bringen, dann ist das Ergebnis auch eher so, dass das mehr über die schlaue Wahl von Parametern in Hallalgorithmen und als Effekte eingesetzte Single-Delays mit kurzer Laufzeit geht.
Sowohl Laufzeitkorrekturen der Quellen als auch das Verzögern der Stereosumme auf einen Referenzpunkt auf der Bühne ändern nichts an der wahrgenommenen 'Tiefe'. Irgendwo in den Tiefen dieses Forums hatte ich mal beschrieben, welche sicherlich kompromissbehaftete Überlegung zur Gesamtverzögerung der Summe zusammen mit den typischen Lautstärkeverhältnissen einer Clubbühne ein für eine Publikumsmehrheit konsistentes besseres Ergebnis bringt, welches aber vor allem in "mehr auf die Fresse für Snare, Kick und Bass" besteht, ohne die anderen Quellen negativ zu belasten. Hat aber nichts mit 'Tiefe' zu tun.
Nachdem, was ich bei Oli Thiel zum Thema 'immersive' gehört habe, (die Demo war in einer Räumlichkeit, die in etwa 'größerer Club mit nicht zu niedriger Decke' entspräche) glaube ich schon, dass es zukünftig durchaus so sein wird, dass man echte 3D-Beschallung auch für solche Auditorien bezahlbar realisieren können wird.
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Dreidimensional Mischen geht am Besten mit ... dreidimensional Beschallen!
dafür gibt es (mehr als?) einen Experten unter uns!

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... und hast Du schon angerufen?
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Dann freuen wir uns mal auf den "SennDynamic HT2570", mit flauschig-bequemem Velours-Ohrenschmeichler und voller 70 Ohm Pegel-Keule - in your face!
Ach so... 1. April ist schon rum

Jetzt mal umgekehrt gefragt:
Bei der riesigen Palette an Kopfhörern, die es bei Sennheiser gibt, frage ich mich, ob es sowas nicht schon gibt, also einen Kopfhörer mit dem HD-25 entsprechenden elektroakustischen Eigenschaften aber ohrumschließendem Ohrposter und wir wissen nur nichts davon?
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Ich werd's die Tage mal probieren.

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Ich verwende sie nur openAir bis 100 Personen und da klingen die einfach wunderbar inkl. der Höhen... Im Club oder Saal mag ich sowieso keine PA Boxen, wenn die Raumakustik nicht wirklich dafür passt, aber das ist ein anderes Thema.
Ich verstehe ... Du bist einfach im falschen Forum. Das lässt sich aber prima ändern.
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SD12 und SD 10 Besitzer bekommen, was erwartet wurde:
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https://www.digico.biz/docs/latest_ne…lMnHrFlML.shtml
Eigentlich logische Entwicklung, nachdem WAVES nicht mehr so schick verknüpft werden kann und als Antwort auf 'Deep Processing' und die dicker werdenden Racks der anderen Hersteller. Leider bisher nur mit dem Quantum Processor.
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Da ich seit Jahrzehnten die gleiche Kombination verwende kann ich dich beruhigen ..
... auch ich verwende im "normalen" Leben einen 7506 und für "laute" Jobs einen HD25, und habe keine größeren Probleme, zwischen den zwei zu springen.Was mir zu der Abhörbus Thematik einfällt, sinnigste Variante wäre/ist wohl ein simpler Insert, dann kann jeder treiben was er will, von Low Cut bis 3D Simulation.
Das beruhigt mich Marcus.
Jupp, der insert ... das haben die DiGiCos wohl auch gedacht und den in den SOLO-Bus eingebaut. Leider wirkt der, wie gesagt, nur auf den Bus out und nicht auf den Kopfhörer (ich denke, da hat man nur bis zum wedge-EQ gedacht aber nicht weiter
). Man muß also in jedem Fall bei DiGiCo noch einen externen Kopfhörerverstärkrr dahinter hängen oder, wie oben beschrieben, den Pfad über eine Stereo-Gruppe und den zweiten Solo-Bus wählen. -
Muss ein 'Live - FoH' Kopfhörer klingen????
Die Antwort von damals kann ich noch erweitern:
Er muß nicht nicht nur nicht (gut) klingen sondern auch nicht besonders neutral sein sondern er muß vor allem zur Abhörsituation passen!
Dabei kommt man ganz klar zu anderen Lösungen als der eine oder andere Klangfetischist so denkt.

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Für die mehr-Bass-Variante in ruhiger Abhörumgebung wäre das tatsächlich die einfachste Lösung der Selbstüberlistung, wobei das natürlich bei manchen Pulten den Nachteil hat, dass man die Matrix nicht einfach als Quelle für 'no solo' wählen kann und deshalb immer doppelt drücken, also input-PFL abwählen -> matrix AFL anwählen muss oder immer im 'single mode' abhören, damit das hin und her geht, was man auch nicht immer will. Das hat aber auch mit dem einfachen Wechseln auf den M50 gut funktioniert. Dazu muß ich nur für den Job den passenden Hörer einpacken.
Die umgekehrte Situation schien mir bisher deutlich komplizierter, weil ich da auch "bassreduziert" PFLen können muß. Jetzt bin ich aber erst mal gespannt, ob ich mich an einen HD25 gewöhnen kann.

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So meine Tests sind abgeschlossen. Der eine oder andere wird sich fragen, wieso ich zu der einen oder anderen ollen (Kopfhörer-)Kamelle noch irgendwie neue Erkenntnisse habe. Das liegt einfach daran, das selbst ich nicht die Zeit habe, jeden "Standard" auf seine Tauglichkeit hin zu überprüfen, ich mit der MDR7506-Lösung über Jahrzehnte zufrieden war und gleichermaßen daran, dass ich dann doch, manchmal mit und manchmal ohne Anlass meine Gewohnheiten in Frage stelle und dabei andere Lösungen finde, die für sich betrachtet auch schon 'alt' sein können.
Der erste Impuls vor einigen Jahren den MDR7506 zu ersetzen oder mindestens zu ergänzen war, wie im Forum schon beschrieben, die Erkenntnis, dass ich einen "bassigeren" Hörer brauche, wenn ich in einer ungünstigen FOH-Position oder bei einer leisen Beschallung einen Kopfhörer-Mix machen muss, um meiner Tendenz, das zu basslastig zu mischen, entgegenzuwirken.
Nachdem ich dafür den M50 erstanden habe, habe ich gemerkt, dass es auch umgekehrt ein Problem gibt, nämlich dass solche Hörer dann für's laute PFLen im Rock dröhnen und zerren, bevor die gewünschte Lautstärke erreicht ist.
Meine Hoffnung, mit den DT770 pro 80Ohm einen Schritt in die richtige Richtung machen zu können, ist ganz klar ein Flopp unabhängig von Kopfhörerverstärker.
Aus meinen Versuchen ergeben sich für mich jedoch trotzdem neue Pfade:
Für die laute Rockabhöre verwende ich in Zukunft als "schnellste Lösung" den HD25 70Ohm, der an all meinen Pulten lauter geht als der MDR7506. Mit dem bescheidenen Tragekomfort werde ich mich abfinden müssen.
Alternativ funktioniert der M50 mit Bassabsenkung und ein bisschen aufgedrehten Mitten sowohl mit der für die DiGiCos beschriebene Schalte als auch mit dem externen Verstärker InLine® AmpEQ. Dafür reicht mir der darin vorhandene Schmalspur-EQ. Das Gerätchen ist so kompakt, solide und einfach zu verkabeln, dass ich mir das Teil öfter mal in die Monitor-Pfade der Pulte hängen werde. Ich brauche das Teil aber definitiv nicht, weil die beiden Hörer HD-25 oder M50 zu leise wären sondern um die Hörer den jeweiligen Hörvoraussetzungen anzupassen.
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Dieses Verwirrspiel mit: "Wo finde ich das Firmware update" macht die Musikgruppe ja schon seit Jahren. Aktuell kann man das hier nachlesen:
https://community.musictribe.com/t5/Mixing/M32R…3-11/m-p/263402
Was soll das???
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So der Check beim gig ist gelaufen:
1. Definitiv ist der DT770 pro 80 Ohm für meine Abhörzwecke nicht zu gebrauchen. Der fängt einfach zu früh mit dem Zerren an. Er ist nicht kaputt und es liegt für diesen Hörer auch definitv nicht an den Kopfhörerverstärkern meiner Pulte. Mit der Bassabsenkung wurde es etwas besser, ist aber letztendlich kein Grund sich mit dieser Gurke weiter zu quälen, trotz des Tragekomforts.
2. Der HD-25 70 Ohm hat von allen getesteten Hörern sowohl den mit Abstand höchsten Wirkungsgrad als auch den höchsten erreichbaren Pegel vorm Zerren. Diese Lautstärke ist dann bestimmt auch gesundheitsschädlich aber ich mach's ja nur so lang wie unbedingt nötig.

Weitere Details in Bälde in diesem Bassfilter im Abhörbus, sinnvolles Feature? Fred