Welches Sommer Kabel?
Beiträge von guma
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... und ausserdem wird in diesem Fall in einer Festinstallation schon mit zwei Protokollen gearbeitet und der nächste Fremdtechniker will dann mit seinem mitgebrachten Pult auch nicht auf DANTE u.s.w.
Vergiss es ...
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Wolfgang, für so eine fixe Bandlösung genügt eine relativ einfache Splitterlösung mit einem durchgereichten Signal für FOH und einem sehr schlichten Übertrager mit nur einer Sekundärwicklung zum X32R, da gibt's fertige Achterstreifen 1HE für kleines Geld. Das ist kein wirklicher Kosten- und Gewichtsfaktor mehr und diese Lösung mit dem Analogsplit und dem X32R hat inzwischen auch eine ziemliche Verbreitung.
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... ist ganz grosse Grütze.
'Stunde Null Taktik' oder "Hallloooo Monitor, ich gebe Kanal 23 jetzt mal 5 dBchen mehr gain ... drei ... zwei ... eins ... jeeeetzt..."



Nee mal im Ernst, beim technikaffinen, den Monitor X32R bedienenden Gitarristen hat's auch ein ganz entschiedenes Njet gebraucht, um ihn vom AES50 Split abzubringen. Geholfen hat zunächst das MADI Pult und dann die klare Ansage: Ja, auch wenn ich ein AES50-Pult benutze, muß ich den gain benutzen können, wann immer ich es für nötig halte und nein, dazu gibt es keine Alternative.
das ist imho nicht zwingend grütze.....
ob das auch mit anderen pulten so easy umzusetzen ist, weiß ich aber gerade nicht. ich kenne weder das X32 noch das QL.
Doch ich finde das immer noch Grütze, obwohl das in meinem Fall noch einfacher wäre. Der Gitarrist dreht sowieso nieee am gain des X32R aber ... ich mißtraue "überraschenden" Kempersounds genau so wie überraschenden Keyboardsounds und kenne den Zusammenhang zwischen Alkoholspiegel und Gesangsdarbietungen ...


... und nein, ich möchte den gain nicht so safe unten halten, dass ich das mit dem trim korrigiere ...
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Ich hole den alten Thread noch mal hoch, weil ich diesen
https://sonicscoop.com/2016/10/27/cur…2/?singlepage=1
link gefunden habe. Seiten im Netz, in denen es um die Unterschiede zwischen den verschiedenen c414 Typen geht, gibt es viele, allerdings ist hier ein umfangreiches Vergleichsszenario zu hören mit den wesentlichen Typen beginnend mit dem Ur-C12.
Mein Hörfazit ist, dass sich die letzten zwei Generationen B-XLS/XLII und XLS/XLII mit den oben beschriebenen Vorteilen für die live Nutzung klanglich überhaupt nicht hinter den "VINTAGE" Modellen verstecken müssen, ganz im Gegenteil. Einige der Oldies fand ich ausgesprochen muffig. Das einzige Mikro, welches in meinen Ohren wirklich ne andere Liga ist und herausragend gut klingt, ist das Ur-C12, welches wir aus vielerlei Gründen nicht auf eine Bühne zerren wollen ...

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... Files gegenchecken, ggf. Pultfirmware ändern, womöglich nach 2 Tagen bereits erfolgreich durchgezogenem Programm, mittags beim Soundcheck...? Vergiss es. Dafür wird da keiner bezahlt. Und wer´s wie Presonus aus Nettigkeit trotzdem macht bekommt gerne mal im Nachhinein einen auf den Deckel weil er zusätzliche Probleme verursacht hat.
Jupp, eigentlich gilt ja der Grundsatz:
"Newest version wins"
und die meisten Beschaller updaten ihren Kram zeitgerecht aber wenn der Örtliche der mit der veralteten Version ist:
Pech gehabt.
Meine Lehre daraus:
entweder eigenes Pult oder wenigstens eine Bestätigungsmail vom Örtlichen über die laufende Version. Wenn´'s dann gelogen ist, kann man immerhin beweisen, wer's versemmelt hat.
Außerdem: Wenn man auf solche mail-anfragen keine zufriedenstellende Antwort bekommt, gilt immer Alarmstufe ROT.

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Das klingt alles im Grunde nach dem, was ich seit etwa 5 Jahren den Sommer über mit 2 Bands treibe. Ich kann auch nur den analogen Split empfehlen. Bitte auch direkt mit einer sauber beschrifteten Auflösung, die gerne länger als 3 Meter ist. Eigenes Mikrofonsetup ist ebenfalls sehr zu empfehlen. Mikrofonständer brauche ich zumindest bei einer Band auch keine mehr. Sänger*innen haben ihr Mikro in der Hand und alles was Blech und Trommeln aufnimmt wird geklemmt. Mit dem von Guma genannten Rüstbereich haben wir zu Freude und/oder Erstaunen der Local Crew meist die schnellsten Changeover-Zeiten auf den Bühnen. Wir reisen mittlerweile auch mit eigenen Subcores, die uns teilweise erlauben, das IEM-Pult im Rüstbereich neben der Bühne aufzubauen. Dann stecke ich alles soweit fertig und werfe nur noch 3 kleine Stageboxen auf die Bühne (natürlich ebenfalls gut lesbar beschriftet). Wenn man dann noch seine Musiker halbwegs erzogen hat, braucht es keine weiteren helfenden Hände.
Wenn ausreichend viel Platz am FOH für ein zweites Pult ist, nehme ich meines mittlerweile lieber mit. CAT-Kabel habe ich bislang immer ohne Probleme gelegt bekommen. Ich habe aber meine eigene Trommel immer als Backup dabei. Ich bin einfach schneller mit Equipment was ich kenne und vor allem auch mit Presets, die genauso live erprobt wurden und nicht im Offline Editor grob geschoben und dann erstmalig 15 Minuten vor dem ersten Song auf ein mir bislang unbekanntes Pult geladen wurden. Wenn kein Platz für ein zweites Pult ist, dann nehme ich eben das was vor Ort steht. Wenig Zeit ist für mich eher ein Argument für ein eigenes Pult am FOH.
Kommt mir alles ziemlich bekannt vor ...


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Wenn die Band mit eigenem inear + x32 rack + splitter auf Bühnen unterwegs ist, die Stadtfesttypisch keine Hinterbühne als Rüstbereich haben, hat sich für mich folgendes bewährt:
Eigene Mikros (die sorgen dafür, dass am input gain im inearx32 nichts geschraubt werden muß), davon so viele wie möglich zum klemmen, eigene (wenige) Stative aber Mikrokabel des Örtlichen benutzen. Im Vorfeld doppelten Kabelsatz (da das kein Kostenfaktor ist, machen das nach meiner Erfahrung auch Billiganbieter mit) und trockenen, bühnennahen Rüstbereich vereinbaren. Dort das Ganze weitgehend spielfertig vorbereiten, also z.B. Klemmikros an Trommel, wenn praktikabel schon mit mikroseitig gestecktem Kabel. Beim Abbau die Fremdkabel Splitter- und Mikroseitig abziehen und zackig Instrumente mit den belassenen Klemmikros und Stative mit den Mikros zum Rüstbereich und dort erst abrüsten. Das geht turboschnell beim Abbauen, wenn die Band richtig mit macht. Das hat schon bei manchem skeptischen Örtlichen Erstaunen hervor gerufen.
Je nach Slot und Zeitdruck kann der Örtliche seine Kabel in der Zeit verschwinden oder auch zum Teil mal liegen lassen. Wenn keine bühnennahe, trockene Rüstzone aushandelbar ist, gibt es keine Turboumbauten. Versteht der Veranstalter das nicht, kann man dort auch gerne einfach nicht spielen oder die Band spielt eben einen Gig, zu dem man nur die Klampfe mit nimmt. Ich bleibe dann auch gerne zu Hause.

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Auf Stadtfesten findest Du heutzutage (mit wenigen Ausnahmen) entweder einen echten Billiganbieter oder einen "Exnurbühnenbauer-jetzt-Komplettanbieter-mit-Sparabteilung-Audio" oder das C-Team eines amtlichen Beschallers. Das bedeutet, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass Du dort jemanden hast, der Dir Deinen MADI/DANTE patch macht und in der Lage ist, das Mischgerät in die gewünschte gain/trim Config zu versetzen.
Also Analogsplit und vor allem eine "Stadtfestfähige" Verkabelung dazu.
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distortion ist für mich verzerrung, oder lieg ich falsch?

aber zwischen eher subtilen Sättigungseffekten und ,big muff‘ gibt‘s ne ziemliche Spannweite ...

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In den DiGiCo SDs gibt es die Option, die Control Groups = DCAs im ‚Aux on Fader‘ = ‚Sends on Fader‘ = ‚Mix Mode‘ Betrieb zum Master (MCA) der ihm zugeordneten Kanäle für den gerade angewählten Mix Bus zu machen. Das spielt dann, egal ob der Mix/Aux nun pre- oder postfade ist so, dass Der DCA Fader in eine Mittelstellung wuppt und man damit z.B. Aufgaben wie „mach mah in meinem inear das Drumset lauter“ oder ‚mehr Hall auf alle Bläser‘ erledigen kann. Ich denke, das ist gemeint.

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ah, verstehe. sowas habe ich früher im SPX990 benutzt, ..... ja, einen verzerrer hab ich in der dLive (und auch zuvor in der iLive) schon immer vermisst.
'Verzerrer' ist der distressor eigentlich nicht. Man kann eine Art Sättigung erzeugen, wie 'Wurst Werner' bereits sagte.

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Irgendwie fehlt der IPD Serie die IPD 4000 ...

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Wenn Du mehrere IPDs mit ein und dem selben Stereosignal versorgen willst, kannst Du sie einfach 'daisychainen'. Dafür ist der AES3 out.
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… und Du mußt bei gleichzeitgem Betrieb daran denken, dass es einen Zeitversatz um eine DA-Wandlung gibt,
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Falsches Kabel ...


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...und für was kann man den benutzen? habe so ein teil noch nie in der realität gesehen, geschweige denn ausprobiert.
Eins der wenigen Analoggeräte, die es geschafft haben, als solche im digitalen live Sound zu überleben obwohl es das inzwischen auch als plug gibt, weil manche Anwender den direkten Zugriff auf die fetten Regler lieben. Ich hab' zwei, habe aber sehr lange gebraucht, um mich an die Bedienung ohne Threshold zu gewöhnen.
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Genau!
Wenn es mich nicht interessieren würde, würde ich im dLive Thread einfach nichts schreiben. Ich würde es jedenfalls klasse finden, wenn da das eine oder andere feature noch Einzug halten würde, dessen 'nicht Vorhanden sein' mich schon am GLD genervt hat. Ich schreibe ja beispielsweise nix über Vi, weil mich das einfach nicht interessiert.
Außerdem ist es doch weiter verblüffend, dass ein 2000 € Mischgerät Sachen kann, die ein 20.000 € Mischgerät (noch) nicht kann.

Zum Transendesigner noch:
Stimmt genau! der B. TS macht genau das, was das Hardwaregerät macht mit der selben einfachen Bedienung, das A&H Ding braucht schon ziemlich Aufmerksamkeit, weil es mühelos den Kanal übersteuert.
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Warum kein neues X32 - oder halt M32 und weiterhin CL zumieten?
Da kennen sich alle damit aus...
Genau das Gleiche ist mir auch sofort in den Sinn gekommen.
@ Finelight
Vielleicht kannst Du uns als Erstes genau diese Frage beantworten?
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Und Copy und Paste ganzer Kanaleinstellungen geht. Für den Gain braucht man dann den zweiten Rutsch. Copy Mix kann man im dritten Rutsch machenäh ja ... Drei Schritte statt einem ...
