Ich schreibe übrigens nicht, was mir fehlt, sondern das , was dem typischen X32 User fehlt ...
Beiträge von guma
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Die offene Struktur ist ein Vorteil, kein Nachteil

Was vermissen die denn nachher am dLive?
- RTA Overlay
- Mixing Station
- Copy and Paste kompletter Kanal inkl. Gain in einem Rutsch
- Umschaltbarkeit hard/soft mute in den Mutegruppen
.... u.s.w
Vielleicht kann sich mfk0815 dazu äußern, der ist „parallel-User“
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Die digitalen A&H Pulte waren für mich eigentlich immer die mit der einfachsten Einarbeitung. Obwohl ich das grundsätzlich hasse, wäre das für mich das Pult, an dem ich am ehesten bereit wäre, ohne file aber mit gutem Support was zu arbeiten.
Allerdings gibt es etliche Umsteiger von X32 nach dLive, die einiges vermissen ...

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ist das kabel wirklich so gut zu handhaben?
Ja!
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Noch ein praktischer Hinweis:
Das von Hans-Peter empfohlene Klotz Kabel ist tatsächlich steifer als das Cordial AT5 CSE75NN5 ...aber...
Das ist bei Multicore Anwendung eher ein Vorteil. Wenn Du vom dicken Analogcore kommst und jetzt Deinem Pult die digitale Stagebox spendierst, wirst Du feststellen, dass ganz andere Kabelwege möglich sind, bei denen man dankbar ist, dass man ein steiferes Kabel hat, das man auch mal ein Stück weit schieben kann, z.B. in abgehängten Decken, hinter Heizkörpern oder durch ein Rohr, was mit hoch flexiblem Kabel nicht geht. Beim Einrollen habe ich ebenfalls weniger Probleme mit Verheddern und fest Hängen.
Das genannte flexible Cordial nutze ich auf der Bühne als 4-paariges Cat Analogcore. Da ist es beim Verlegen und ungetrommelt über die Hand Aufwickeln ein Vorteil, wenn das Kabel flexibel wie ein Mikrokabel ist.
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Interessante Lösung. Bessere Fotos und Bilder von der Rückseite wären schön.
Die Verwendung der Edit-Software läuft sehr flüssig und hat schon ein paar Vorteile mit sich gebracht: “One Touch SOF” z.B.: Mit einem Klick rein in die Sends mit einem weiteren Klick raus aus den Sends. Mit einem dritten Klick in den nächsten Bus rein und wieder raus mit dem vierten. Bei Android muss ich dann über das Dropdown-Menü erstmal einen weiteren Bus anwählen. Ist auch nicht schlimm, aber irgendwie anders.
Das stimmt so nur für den unbearbeiteten Zustand der 'Mixing Station'-Oberfläche. Über die 'layout' Funktion kann man wunderbare Oberflächen für SOF basteln, die dann auch multifunktionale SOF Buttons zulassen, mit denen man nicht nur "one touch sof" sondern auch noch weitere Funktionen an einen einzelnen button hängen kann. Speziell das kann die Station eigentlich sogar besser als der Editor, wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt. Ich hab' das auch schon mal in zwei Bildern gezeigt:
Modulares Mischpult mit Touchscreen Steuerung
Ich nutze immer Mixing Station und den Editor weil beide jeweils Bedienvorteile haben und habe bisher immer einen Klapprechner daneben gestellt. Ich schwanke noch, ob ich was in der Art Deiner Lösung dazu bastle für den Editor oder ob ich einfach ein leichtes 13" Notebook mit touchscreen mit dem 9th solution Arm in eine ergonomisch günstige, platzsparende Position bringe.

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Dank der Anregung von 'audiobo' habe ich mir noch den '9.solutions Double joint arm short' besorgt.

Kleine Zusammenfassung:
Zusammen mit den 'magic arms', den 'superclamps' und diversen Manfrotto Schraubadaptern also den 125, 036-38, 037, 088, 147 sowie dem Rapidadapter 014-38 schafft man wunderbar die Verbindung zu den K&M 3/8" Teilen, wenn man ein Repertoire an "ambulanten" Lösungen braucht.
Für den fixen Einbau kommt man, wie die Beispiele von wora, floger und mir zeigen, auch gut und preiswert mit reinen K&M Lösungen zurecht.
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Noch eine kleine Beobachtung zu den Manfrotto Magic Arms und den 9th Solution Gelenkarmen:
Im Magic Arm ist in die Bolzen auf der einen Seite ein 3/8“ Innengewinde und auf der anderen ein 1/4“ Innengewinde eingeschnitten. Um jetzt auf einen K&M Tablethalter zu adaptieren, kann man einen recht gängigen 1/4“ auf 3/8“ Male-Male Adapter verwenden z.B. den Manfrotto 037.
Die 9th Solution Arme haben beidseitig 3/8“ Innengewinde, man braucht also einen selteneren 3/8“ auf 3/8“ Male-Male Adapter, den Manfrotto 125.

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Ich bin dankbar für weitere konstruktive Beiträge zum Thema, möchte aber bitte nicht erneut die Release-Zeit erklärt bekommen

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Zur Releasezeit: ich finde die Releasezeit ganz ausschlaggebend für den Klang. Natürlich kann man sie so einstellen, dass sie je nach Signal "unhörbar" wird, muss man aber nicht.
Viele Grüße
Tobias
Aha!
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Ich sage mal noch was Grundsätzliches zum Kompressorgebrauch bei Gesang:
Die ersten Schritte damit machen die meisten mit Tipps und Anleitungen, die aus der Studiowelt kommen, für manche bleibts für immer bei diesen "Studiotipps".
Für mich ist das einer der Gründe, wegen derer ich hier mal diesen Thread mit den Dingen angezettelt habe, die ich als Übertragung aus der Studiowelt für unsinnig halte. Dazu gehört perfekt das Dynamikprofil, das ich am Kompessor für Leadvocals einer Rockband einstelle.
Auf der Spur eines Sängers, der in der Gesangskabine und/oder einzeln und vollständig isoliert aufgenommen wurde, kann man mit dem Kompressor Dinge tun, die sich gut anhören, Fehler im Umgang mit der Gesangsdynamik und der 'Mikrofontechnik' des Sängers beheben und dem Sänger im Mix zur richtigen Position verhelfen. Die gleichen Kompressor-Einstellungen, vor allem die entsprechenden Attack- und Releasezeiten führen im Zweifelsfall live dazu, dass genau das bisschen Dynamik und Konsonantenverständlichkeit weggebügelt wird, welches der Sänger braucht, um sich von Gitarrengekreische, lauter Backline u.s.w. abzuheben und dass im Leadvocalmikro durch ein solches Setting eigentlich nur das dahinter befindliche Drumset lauter wird. Denkt mal darüber nach.

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Diese Lösung wäre mir zu kleinteilig.
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So, hab' mal noch versucht, die Midas pro Kanalkompressoren mit meinem "Antiknödelsetting" zu füttern, um dem 20 Milisekunden Attack auf die Schliche zu kommen.
Dabei ist es so, dass der unterschiedliche Zeitverlauf der Hüllkurve der fünf verschiedenen 'modes' zusätzlich die reale Attackzeit beeinflusst. Allerdings braucht es den langsamsten Modus 'shimmer' + medium bis soft knee + die besagte längst mögliche Attackzeit, um die Kompression in etwa dort hin im Zeitverlauf der Lautformung zu schieben wo der "Knödel" passiert. Ist also schon was dran an 'bissi kurz die 20ms".
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Das ist mit Verlaub kein Bullshit, weil bei Gesang meist Die Konsonanten und die eröffnenden Silben eines Wortes lauter sind als der Rest. Wenn dann keine unendlich/1 Kompression vorliegt ist die Releasezeit bereits relevant. Wenn das Ausklingen dann noch unter der Threshold liegt, sowieso.
Grüße
Tobias
Wenn Du vorne mit kurzer Attackzeit die Konsonanten klein komprimierst und hinten mit langer Releasezeit dafür sorgst, dass bis zum nächsten Konsonanten der Kompressor noch schön zu ist, passt das bestimmt ... "aihne Haise um die Ueld un die Daschen woller Geld" ... ich versteh das ...
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Der 160A ist ja auch super-einfach zu bedienen, keine lästige Zeiten einstellen... Das waren noch Zeiten.

... und deshalb gibt’s zwischen 160er und 402er auch bezüglich Attack und Release nichts gleich ein zu stellen

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Hallo,
Gesangskompression hörbar in der Releasezeit hat man doch, wenn diese gegen 0 geht. Das kann bei Rap oder diversen neumodischen Kunstformen durchaus sinnvoll sein, um absichtlich Ausklanggeräusche in den Vordergrund zu holen. Gleichzeitig bekommen nahezu alle natürlichen Signale durch das Verkürzen der Relaesezeit mehr Bass/ Fülle. Das ist natürlich psychoakustischer Natur und der Integrationszeit unseres Ohres geschuldet, da ja nicht mehr Bass hinzukommt, aber der tonale Anteil nach den Konsonanten im Verhältnis an Pegel gewinnt und unser Ohr Hirn das nicht scharf trennen kann. Der typische Radiosprecher hat ja z.B. auch eine extrem kurze Releasezeit (zugegeben singen die selten ).
Viele Grüße
Tobias Kammerer
Das ist mit Verlaub deswegen Bullshit weil der „spätere“ Anteil auch bei kurzem Release solange komprimiert bleibt, wie er überschwellig ist.
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also ich wüsste jetzt nicht, was ich auf dem gesang mit einer "hörbaren" release-regelzeit angangen sollte. bei perkussiven signalen und je nach musikrichtung hat man da sicher ein paar zusätzliche spielmöglichkeiten die auch mal sinn machen können (vor allem beim gate), aber bei gesangskompression...?
Verstehe ich auch nicht ...

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Abgesehen von den Kompressoren, die einem anhand der Skala nicht mal mitteilen, dass die kürzesten attack und release Zeiten bei Rechts-Anschlag zu finden sind. Das sowohl bei den analogen Vorbildern als auch ihren digitalen Derivaten.
Soll heissen, man muss die Geräte, die man bedient, halt einfach kennen....
Mühsam finde ich das auch beim Disstressor obwohl da immerhin Rechtsanschlag die längsten Zeiten sind und '0' kurz und '10' lang bedeutet ... hab mir mal in einem Anfall von Größenwahn ein Pärchen gekauft, nutze die aber sehr selten ...
