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Beiträge von guma

  • Features so gut, daß man sich wundert...

    • guma
    • 1. Januar 2019 um 19:34

    Ich greife noch mal das GANG Thema auf, denn da gibt es was Wichtiges, Herstellerübergreifendes zu klären:

    Unter 'GANG' verstehen

    1. Sowohl Hersteller als auch deren Anwender durchaus unterschiedliche Dinge und

    umgekehrt können

    2. die Wege, wie die gemeinte Anwendung zu erreichen ist, sehr unterschiedlich sein.

    Im Wesentlichen geht es darum, ob man

    1. Im workflow eine passagere/kurzfristige Verknüpfung möchte, die es erlaubt, "schnell mal eben" etwas verknüpft an zwei oder mehr Kanälen zu ändern" die Verknüpfung aber flüchtig, nur für den Moment des Eingriffs besteht. Man stellt den gang her, dreht den Parameter und sobald der verknüpfte Parameter geändert ist, löst sich der Gang auf bis zum nächsten Gang Ereignis. Dann braucht man eigentlich auch keinen Filter, der regelt, welche Parameter verknüpft sind, weder global noch individuell, sondern "nur" etwas, was den workflow schnell macht.

    oder

    2. Eine permanente, aber leicht individualisierbare Verknüpfung wünscht. Das braucht dann einen Parameter-Filter, wenn man ein klassisches 'gang' oder auch 'link' feature dafür nutzen möchte.

    Bei DiGiCo ist es so, das es o.g. drei Optionen für diese Aufgaben gibt und wer die versteht, braucht eigentlich gar keinen 'gang' Filter. DiGiCo hat daher erst vor Kurzem einen 'gang-Filter' in den Options nachgelegt, weil es dämlicherweise zu viele Anwender gab, die einfach nicht verstanden haben, dass bei diesem Hersteller GANG für die permanente Verlinkung der weniger praktische Pfad ist.

    Der genialste Pfad für das, was Schurik oben haben wollte, ist der 'multichannel' -> 'UNFOLD' -> beliebige Parameter lassen sich einzeln regeln -> 'FOLD' -> beliebige Parameter lassen sich verknüpft regeln. Der Trick ist, dass man sehr schnell dazwischen hin und her kann.

  • Features so gut, daß man sich wundert...

    • guma
    • 1. Januar 2019 um 18:35
    Zitat von wora

    die mir bisher nur von A&H bekannte sehr einfache faderbelegung per drag+drop. gegenfrage: wie funktioniert das nochmal bei deinem lieblingspult? ;)
    ich sehe da jedenfalls keinen fehler in meinem beitrag.

    Äh, mein Lieblingspult ist 'Mixing Station' nur dass das mal klar ist! :)

    Wenn Du DiGiCo meinst, da sind die 'LCD Button Funktionen' so erweitert, (move, swap u.s.w.) dass das zusammen mit 'bank copy' genau so schnell und komfortabel geht.

    Damit ist aber definitv nur das Auflegen konfigurierter strips auf Bänke zu erledigen. Konfigurieren ist aber deutlich mehr.

    Zitat von wora

    die oberfächenbelegung bei A&H iLive/GLD/SQ/dLive ist völlig frei wählbar, in jedem block kann an jeder stelle alles sitzen: inputs/sämtliche arten der mixbusse/DCAs/FXsends/FXreturns. je nach pultoberfläche gibt es 12er und 8er faderblöcke.

    soweit ich im bilde bin, gibt es das nur bei diesen pulten ...

    was meinst Du jetzt ... dass es 8-er und 12-Blöcke gibt? Ist das ein feature? :)

    Das andere, nämlich die völiig freie Belegbarkeit, gibt's bei DiDiCo auch. Jede Bank ist eine User Bank.

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • guma
    • 1. Januar 2019 um 17:56
    Zitat von wora

    sehr schön ;)

    hoffentlich hält der Schaumstoff!

    Das ist ja das Verblüffende!!

    Ich bin ja bereits Langzeittester und das erste Foto des hier in diesem Thread gezeigten t. Koffers ist ein Koffer aus 2009 mit der immer noch ersten, immer wieder umgeschnippelten Schaumstoffeinlage, die ich jetzt zum ersten Mal gewechselt habe und die war eigentlich immer noch nicht "durch". Ich hoffe Thomann bleibt für die Ersatzschäume bei genau dieser Qualität.

  • Features so gut, daß man sich wundert...

    • guma
    • 1. Januar 2019 um 16:56
    Zitat von Schurik

    Kann A&H jeden 8er oder wie bei DiGiCo 12er Fader Block einzeln umschalten und mit Input/Mixbus/DCA belegen ? Wenn ja, ab welcher Klasse ? Dann muss ich mich wieder mehr mit den Pulten beschäftigen ;)

    Ich sagte bereits dLive:)

  • Features so gut, daß man sich wundert...

    • guma
    • 1. Januar 2019 um 16:52
    Zitat von Schurik

    zu Copy&Paste:

    jetzt wirds aber spitzfindig, wenn man nach deiner Definition geht, kann das JEDES Pult über Userpresets, die Frage wie das in der Praxis umgesetzt wird, ist meiner Meinung nach aber sehr wohl ein Feature, in einer Festivalsituation sogar ein essentielles, das entscheidet, wie geeignet ein Pult dafür ist.

    Nein, ich meine keine presets sondern eine davon unabhängige flott handlebare copy n' paste Funktion. Das ist so in den von mir genannten Beispielen.

    Das andere ist natürlich Quatsch.

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • guma
    • 1. Januar 2019 um 16:00

    So ich habe die Koffer, wie ich es mir vorgenommen habe, umgestaltet:

    - Klemmen durchgängig dran

    - höhere Packungsdichte

    - der kleine Gatorkoffer hat alles was ich für die "Standard-Rockband" brauche.

    - der t. Würfelschaumkoffer ist jetzt das ADD ON für mehr Auswahl und gleichzeitig so gemacht, dass die Mikros, die ich aus dem Gatorkoffer rausnehme (Kleinmembranen; Kick-+Snaremikro), um darin z.B. mehr Vocalmikros oder mehr ATM350 für Bläser zu transportieren, im ADD ON Koffer schon vorhanden sind. Das ist die Version mit am wenigsten Umräumen bei größter Flexibilität für dieses Sortiment.

    Für mehr rücke ich eh entweder mit einem Schubladen-Case oder Spezialkoffern (z.B. Schoeps) aus.

    Hier kann man nun sehr gut sehen, was bei dieser Variante wie eben auch bei der Version von 'maccaldres' sehr gut funktioniert, mit den Koffern mit sich verjüngenden Zylinderausschnitten a la Adam Hall/SKB aber definitiv nicht geht. Wenn man genau hinschaut, sind jetzt 17 sofort einsatzbereite und zwei Spare-Mics enthalten ;)

    Hier im "ADD ON Koffer" wollte ich es jetzt wissen und habe 27 Mikros und 5 Wechselkapseln in dem gleichen kleinen Kofferformat untergebracht, in dem manche Menschen 7 Eistüten + ein bissl Extras transportieren.

    :)

  • Features so gut, daß man sich wundert...

    • guma
    • 1. Januar 2019 um 15:16
    Zitat von Schurik

    Yamaha: bei welchem anderen Pult kann ich sagen, dass z.B. bei den Overheads alles geganged ist ausser den Gains, gleichzeitig beim Flügel alles ausser dem Eq und zum Spass bei den (zwei) Toms) alles ausser den Fadern und den Gates.

    DiGiCo SD definitiv auch mit beliebiger Zahl von Kanälen!

    Zitat von Schurik

    DiGiCo: bei welchem Pult lassen sich alle Faderblöcke einzeln umschalten und frei belegen ?

    Hier bin ich nicht sicher, ob ich Dich verstehe aber das, was ich zu verstehen glaube, kann auch A&H dLive?

  • Features so gut, daß man sich wundert...

    • guma
    • 1. Januar 2019 um 15:09

    Ich glaube, ich verstehe jetzt mein Missverständnis:

    'Feature', so wie in der Threadüberschrift, verstehe ich erst mal so, dass etwas prinzipiell umsetzbar ist und trenne das im Geiste von 'Komfort in der Bedienung'.

    Für das 'copy n' paste' Beispiel bedeutet das:

    - Ich kopiere eine Funktionseinheit aus einem Kanal und paste sie in den nächsten Kanal oder in weitere Kanäle. Das können so ziemlich alle Pulte.

    - Ich kopiere A einen kompletten Strip mit allem was darin ist und entscheide beim bei 'paste' aufpoppenden recall Filter, einmal oder auch mehrmals, ob ich nun alles oder nur Details übernehme (DiGiCo, X/M 32, Midas Pro) oder

    - B ich entscheide/filtere beim Kopieren, was ich so alles aus dem Kanal kopiere und kann das ein- oder mehrfach pasten. (Soundcraft)

    Das wäre mir erst mal wurscht wie rum, Hauptsache es funktioniert.

    Alleinstellend wäre jetzt daran nur, wenn es tatsächlich möglich wäre, Parameter von Funktionseinheiten verschiedener Kanäle einzusammeln und diesen Sammelkorb dann in einem oder mehreren Kanal zu pasten, wie Oli das gerade berichtet. Mir fällt allerdings gerade kein Beispiel ein, wo ich das brauchen würde.

  • Features so gut, daß man sich wundert...

    • guma
    • 1. Januar 2019 um 11:09
    Zitat von Schurik

    selektiver copy/paste bei Soundcraft Vi von beliebigen Parametern auf eine beliebige Anzahl Kanäle

    Gangfunktion beliebiger Parameter bei jeder "Gang" individuell einstellbar bei Yamaha

    Individuelle Faderblöcke mit beliebiger Art der Mitglieder bei DiGiCo

    Sends on Fader oder Fader on Mixes Option bei Allen&Heath

    Midas: Sound

    (Midas nicht: Bedienung)

    Alles anzeigen

    Ich befürchte, Du hast jetzt ausser dem MIX Button von A&H ein Bündel von Merkmalen erwischt, die mindestens noch ein weiterer Hersteller ebenfalls kann oder ich verstehe Dich irgendwie falsch?

  • Features so gut, daß man sich wundert...

    • guma
    • 1. Januar 2019 um 11:01

    Marcus

    Was ich sehr verständlich aber auch erschreckend finde:

    Dass man 2003 gleichzeitig als 'verdammt lang her' aber auch als 'als wäre es vor 3-4 Jahren gewesen' empfinden kann....;)

  • Features so gut, daß man sich wundert...

    • guma
    • 1. Januar 2019 um 02:57
    Zitat von oton

    das liegt wahrscheinlich daran, das WENN man Erfahrungen mit Innovanson Pulten hat, diese hauptsächlich davon herrühren , das man sich auf einer grösseren Veranstaltung in den 90ern befindet, und ein Mischpult nach oben geklappt von 2-3 Techniker bearbeitet wird, um wieder IRGENDEINE Funktion zu zeigen ... war gegen die damals sonst auf diesen Baustellen zu 99% vorhandenen Midas Heritage 3000 oder Yamaha 3500/400 nicht sehr vertrauenserweckend rüberkam ...

    Das Jahrzehnt stimmt zwar nicht ganz Sy80 debutierte 2003, Sy48 2004 und der Vorgänger 'Sensory' hatte sein Debut 1998 aber ich befürchte der Rest stimmt ...8)

  • Features so gut, daß man sich wundert...

    • guma
    • 31. Dezember 2018 um 20:26
    Zitat von wora

    das ist so nicht korrekt.

    auch wenn viele leute mittlerweile glauben das es so wäre: dieses feature wurde definitiv nicht von Midas eingeführt - sondern gab es schon jahre zuvor in den Innovason SY40/80 pulten! 8)

    das hab ich hier im forum schon des öfteren geschrieben, aber irgendwie hört mir keiner zu. aber es zeigt eben auch, dass irgendie jeder seine eigenen wissensdefizite hat :)

    Das "Einkanalpult" mit den vielen Fadern ...:)

    Ja ich kann Dir sagen, warum das für mich irgendwie bei "rollout" nicht dazu gehört:

    Der Gerät legte zwar auf Knopfdruck alle Kanalfader einer VCA-Gruppe auf, das war's dann aber auch. Nix mit Bankdarstellung der wichtigsten Kanalfunktionseinheiten, keine Bankenkoder u.s.w. Das war zwar 2003 ein Anfang und XL8 gab's erst 2006 aber bei "rollout" stelle ich mir nicht nur Schieberegler sondern eine echte Stripübersicht vor ...

  • Features so gut, daß man sich wundert...

    • guma
    • 31. Dezember 2018 um 20:09
    Zitat von wora

    noch was, das ich persönlich sehr wertschätze:

    die art und weise der faderbelegung in den A&H pulten!

    durch diesen extem einfachen setupvorgang ist es erst möglich, eine völlig freie oberflächengestaltung sinnvoll und flexibel zu nutzen.

    zusammen mit den farbigen strip-beschriftungen (die auch noch relativ gross und sehr gut lesbar sind) kann man sich hier völlig frei eine komplett eigene oberfläche basteln, die an flexibilität nicht zu überbieten ist.

    man kann sich damit sogar die von einigen kollegen gewünschte feste kanaloberfläche schaffen, in dem man ein paar der ebenen einfach 1:1 belegt. das geht wirklich schnell und einfach.

    und durch die farbigen strip-beschriftungsfelder bekommt man eine sehr gute rückmeldelogik, wo man sich im moment genau befindet. das minimiert bedienfehler in hektischen situationen auf ein minimum.

    also ich liebe das ;)

    Alles anzeigen

    Äh, der Threadstart war:

    "Features so gut, dass man sich wundert, warum sie nicht bei den Konkurrenzprodukten auftauchen".

    Also es geht nicht um "Lieblingspulte" sondern um (bisherige) Alleinstellungsmerkmale. Dazu sollte man wissen, welche features die Konkurrenz nicht hat. Dann bleibt bei A&H lediglich das 'drag and drop' der visuellen Bankbelegung, was wirklich schön ist. Zum Konfigurieren gehört allerdings noch ein bisschen mehr und in der Summe ist A&H beim Konfigurieren auch nicht schneller als andere Produkte und frei belegbare Oberflächen gibt's auch bei anderen Herstellern.

  • Features so gut, daß man sich wundert...

    • guma
    • 31. Dezember 2018 um 02:49
    Zitat von thieloliver

    Der Unterschied zwischen Vi und SD ist in dem Fall, dass die Digico zwar im "Normalbetrieb" auch anzeigt, um welche Art Processingkanal bzw Controlgroup handelt, die Soundcraft aber beim Wechseln in den Sends on Fadermodus auch die Farbe bei den teilnehmenden Fadern wechselt, während das bei der Digico nur als kleiner Text oben im OLED angezeigt wird.

    Das stimmt jetzt nicht so ganz, immerhin ändern die Input-Kanal-OLEDs im SOF Betrieb zusätzlich zur Beschriftung ihre Farbe auf LILA, die Farbe der aux/bus master sends, um den SOF-Status anzuzeigen. (Dir noch garnicht aufgefallen?) Hätte ich jetzt 12 Monitorwege, welche 12 verschiedene Farben hätten, könnte ich mir eh nicht merken, was nu was ist.

  • Features so gut, daß man sich wundert...

    • guma
    • 31. Dezember 2018 um 01:45

    Ich bin ja möglicherweise irgendwie der Falsche für diesen Thread, aber was ich generell schätze, sind zwei Dinge:

    1. Pulte, die so offen in ihrer Architektur sind, dass sie es mir überlassen, ob ich eine bestimmte Anwendung haben möchte oder nicht.

    Ich nehme das SIP Beispiel von oben: Pulte sollten einem ermöglichen, die Funktionen 'unlink all inputs from master' und 'route solo to bus' bei erhaltener Auswahloption 'single/multi' und am besten mit der Option Kanäle zu definieren, die mit aufgehen wie beispielsweise Effekt returns, auf einen einzigen button zusammen zu legen. Dann kann das mehr als das originale SIP von Midas, muß aber nicht so heißen. :)

    2. Pulte, in denen es für eine Anwendung mehr als einen Pfad/eine Option gibt sie auszuführen:

    Beispiel die o.g. 'gang' Funktion. Spass macht die nur dann, wenn sie erlaubt, schnell einen oder mehrere Parameter passager an mehreren Kanälen relativ oder absolut gleichzeitig zu ändern und eben so schnell wieder in einen unverknüpften Zustand zurück zu kehren. Da man diesen Job prinzipiell sehr unterschiedlich erledigen kann, erwarte ich folgende Optionen:

    - topisch

    ich halte einen button und solange ich den halte, ändere ich beim Drehen an einem Kanalparameter diesen Parameter an allen Kanälen dieser Bank, liegt auf dieser Bank z.B. das Drumset, kann ich so einen aux Pegel aller Drum-Kanäle gleichzeitig ändern. Das ist zwar nicht flexibel in der Zuordnung dafür aber am schnellsten in der Anwendung.

    - funktionell

    Ich fasse Kanäle, für die eine gemeinsame/synchrone Bedienung von Parametern sinnvoll/absehbar ist, in einer Gruppe zusammen, die durch eine Art Superchannel repräsentiert wird. Ist der Superchannel eingefaltet, ändert man bei der Bedienung dessen die Parameter der dahinter liegenden Kanäle synchron, beim Ausfalten ( ein button!) präsentieren sich die Kanäle einzeln und sind unabhängig regelbar. Sehr charmant an dieser Lösung ist, dass ein Parameterauswahlfilter, wie sonst bei 'gang' Funktionen üblich, komplett überflüssig wird.

    - frei

    ich will beliebige kanäle immer wieder neu verknüpfen und dann eine selektierte Auswahl von Parametern verknüpft bedienen können -> Gang Taste drücken -> select Tasten der zu gangenden Kanäle -> Parameter ändern ->Gang Taste drücken -> Gang ist aufgelöst oder Gang existiert so lange, bis die nächste gang gewählt wird u.s.w.

    Der Witz ist doch, das für verschiedene Aufgaben unterschiedliche Verknüpfungsregeln sinnvoll sein können. Deshalb möchte ich sie bittschön alle haben und nicht "die eine" Gangfunktion.

    Was mich wundert, ist, dass es Hersteller gibt, die in ihrem aktuellen 'flagship' auf sinnvolle features eines sehr verbreiteten, älteren low budget Produkts verzichten ...

    Was mir noch zu den obigen Beiträgen einfällt:

    Wenn die History Funktion die Darstellung des zeitlichen Verlaufs der Pegelbearbeitung von gate/compressor meint:

    Das kann man für weniger als 10€ für verschiedene low budget Pulte als tablet Anwendung erwerben ... :)

    'DCA rollout' ist keine DiGiCo Erfindung und genau genommen bis heute so nicht verfügbar sondern eine Midas Erfindung für die pro Pulte ... 8o

    Auch das kann man für weniger als 10€ für verschiedene low budget Pulte als tablet Anwendung erwerben ... ;)

    allerdings machen die später bei Digico entwickelten 'multichannels' neben dem 'rollout' noch sehr viel mehr Funktionalität.

    Was mir immer noch ein Rätsel ist:

    Worin liegt der Vorteil von "bunter Faderschlitz" gegenüber "buntem Kanal OLED/LCD Fensterchen" ausser dass man das jeweils am übersichtlichsten findet, an was man sich zuerst gewöhnt hat ...?

  • Features so gut, daß man sich wundert...

    • guma
    • 30. Dezember 2018 um 23:15

    Erstaunt mich, dass das wirkungsvoll patentierbar ist. Ich stelle mir vor, dass man irgend eine technisch andere Lösung für "ansteuerbare bunte Faderschlitzbeleuchtung" finden könnte, wenn man das wollte.

    @ thieloliver

    Zitat von thieloliver

    Die Kombination von Fixed und User Layer bei Soundcraft Vi und Yamaha. Selbst bei wild zusammengebastelten Userlayern ist man da schnell wieder bei einer strukturierten Sortierung, wenn irgendwas schief geht und man schnell was suchen muss.

    Das geht bei DiGiCo auch sehr schick:

    Du machst ein 'spill set' "ein mal alles in numerischer Reihenfolge" und belegst damit einen Macro-button. Das ist ohne Vorbereitung auf jedem gig in ca. 20 Sekunden erledigt, da es im entsprechenden Auswahlfenster für jeden Kanaltyp einen 'all' Button gibt und einen macro link. Das wirft danach, so oft Du willst, mit einem Button "einmal Yamaha für ältere Herren" auf's Pult. ;)

  • Features so gut, daß man sich wundert...

    • guma
    • 30. Dezember 2018 um 01:58

    Ja, das ist richtig.

    Der Thread zeigt sehr schön, wie wenig manche, selbst erfahrene Pultbediener links und rechts "ihres" Pultes über die Möglichkeiten der Pulte anderer Hersteller wissen, was sie so alles als "Alleinstellungsmerkmale" betrachten, was manche auch über "ihr" Pult nicht wissen und wie wenig sich manche Hersteller auch langfristig um Wünsche der Kundschaft oder Dinge, die eine Mehrheit von uns heute als selbstverständlichen Standard sehen würde, kümmern. ;)

  • Erfahrungen mit Kabelgebundenen IEM - System ? ( z.B. Fischeramps, etc )

    • guma
    • 27. Dezember 2018 um 10:22

    Heute morgen im DLF gehört, dass das Rücksenden von Waren aus dem Versandhandel allein im letzten Jahr um 22% zugenommen hat.

    Dafür werden wir logischerweise irgendwann selbst die Zeche bezahlen, spätestens, wenn die Monopolisierung den verbleibenden Riesen gestattet, ihre Preisgestaltung passend zu machen. :rolleyes:

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • guma
    • 24. Dezember 2018 um 13:31
    Zitat von skyper

    Moin, ich würde mal im Bereich Foto schauen - da gibt es diverse Taschen in allen erdenklichen Größen die gut gepolstert sind, und (teils variable) Inneneinteilungen haben.

    Ggf. nochmals mit Schaumstoff unterteilen damit sich die Mikros nicht gegenseitig zerkratzen.

    Wie wär's denn z.B. mit

    'mantona Fototasche New York'

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • guma
    • 24. Dezember 2018 um 10:23

    Ich habe das für mein eigenes Vorgehen heute morgen noch mal resümiert:

    1. Das Auer Sortiment habe ich mir heute Nacht noch mal ausführlich angeschaut. Die Standardboxen kommen für mich aus den genannten Gründen nicht in Frage, die 'Toolbox' Variante sehe ich auch nicht als Mikrokoffer. Auf den ersten Blick interessant wegen des Gewichts wäre die Schutzkofferserie, die nach Peli-Kopie aussieht und preislich nicht ganz so absurd liegt wie das Original. Es gibt auch ein flaches, langes Modell für die 'billbo' Variante als light-Version des umfunktionierten Keyboardkoffers mit dem Noppenschaum. In diesem Systen sind jedoch die verschiedenen Varianten für das Innenleben im Verhältnis zur Außenschale recht teuer.

    Fragen hierzu an diejenigen, die so etwas nutzen:

    - Die Variante 'Polstereinlage' würde sich bei den Tieferen Modellen alternativ zu Zylinderausfräsungen in der kleinstmöglichen Unterteilung für ein "dickes" oder zwei kleinere Mikros inklusive der Klemmen anbieten. Ist das robust genug, damit die Mikros darin nicht herumklappern?

    - Die Variante 'Würfelpolster' funktioniert nur gut, wenn der Würfelschaum nicht zu weich ist. Das ist bisher der Hauptgrund, die relativ schweren Flexcut-Holz-Koffer beizubehalten. Der "T.-Würfelschaum ist recht fest und funktioniert auch "langzeitbeobachtet" sehr gut. Wie sieht es hier mit der Qualität aus?

    2. Beim Betrachten meiner eigenen Fotos sehe ich, dass ich die genannten Prinzipien noch konsequenter verfolgen sollte also z.B. wirklich alle Mikros mit der Klemme unterbringen. Dabei muss man wissen, dass manche Details "organisch" über eine lange Zeit gewachsen sind.

    Der erste Flexcut-Koffer. den ich hier eingestellt habe, ist > 9 Jahre alt und Zustand nach X-maligem "Nachschnitzen". Den werde ich jetzt mal entrümpeln, konsequenter nach dem Gesichtspunkt 'Ergänzung' zur Grundausstattung in dem kleinen GATOR-Koffer bestücken und nach meinen gewonnenen Erkenntnissen über die Möglichkeiten des Würfelschaums ein neues Inlay herrichten

    3. Wirklich interessant für mich ist die 'maccaldres' Variante mit den Zylinderausstanzungen unterschiedlichen Durchmessers. Das will ich mal angehen als größere Variante das Gator-Koffers.

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