Na dann hoffen wir mal, dass die Lernkurve von 'victor.manninger' so verläuft wie Deine ...aber bisschen Schimpfen schadet nicht ![]()
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Beiträge von guma
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Was ich nicht verstehen kann:
Wieso kauft jemand für eine Musicalproduktion ein neues Pult ohne zu wissen, ob der Gerät dafür Standardaufgaben erfüllen kann?
oder
wieso darf jemand eine Musicalproduktion betreuen, ohne zu wissen ob sein Pult die dafür nötigen Voraussetzungen erfüllt?
oder
wieso darf jemand eine Musicalproduktion betreuen, der erst am Ende einer Probe darauf kommt, was man dafür eigentlich braucht?
Jetzt mußt Du halt Hausaufgaben machen und wie mfk0815 schon sagt, alle Szenen nach der Lücke, die Du brauchst, eins nach hinten kopieren. Solange das im SQ nicht anders geht, lernst Du vielleicht an dieser Stelle, was Du sinnvollerweise schon vor der ersten Probe hättest tun sollen: Du pflegst von Anfang an ein paar Leerszenen ein, damit das am ende nicht so mühselig wird ...

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Kurzer Bericht .... Zwei Shure SM81 stehen davor und sind "verkehrt herum" auf die Tops gelegt (L nach R und umgekehrt)...
Welch ein Aufriß über zwei Foren hinweg für zwei mal 'any condenser' ...

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Jupp, hab‘ auch nix gefunden.

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Ich nehm eins ...

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Letzte Woche 6h IPad-Dauerbetrieb mit dem von wora gefundenen Adapter ohne irgend einen Energiesparmodus:
Ladezustand davor 100% -> Ladezustand danach 100%

Also irgendwie stromt das das ipad > sonst wär‘s ein Perpetuum mobile ....
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Den Schaumeinsatz hat der Kistenbauer (Die Kistenmanufaktur) gleich mit gefräst. Er fräst aber auch alles andere nach Kundenanforderung.
Bei dem Case sind drei Reihen mit je acht 50mm-Bohrungen (wie beim Gator) und dazu eine Reihe mit sieben 60mm-Bohrungen für "dickere" Mikros (MD421, RE20 etc)
Beim nächsten Case würde ich die 50mm jedoch auf 55mm vergrößern. Beta58 passt zwar mit Kopf nach unten hinein (damit die Klemme dranbleiben kann), jedoch reibt der Gummiring am Schaumstoff.
Das hört sich ziemlich gut an! 50mm ist auch für das D6 ein bisschen 'geht so gerade'

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Danke 'rockline' und 'maccaldres' für die Fotos.
Hier sind genau die zwei Versionen in Funktion zu sehen, die ich oben angesprochen hatte. Die rockline-SKB-AdamHall-Variante, auch die große, teure SKB 3I-2015-MC24 spielt nur gut für „Standard-Mikros" mit Kopf nach oben ohne montierte Klemme, die maccaldres-Variante wie sie auch im Gator-Koffer realisiert ist, lässt eben viele Mikrotypen, also wie man sehen kann auch MD421 mit montierter Klemme, ein e906 mit Klemme oder wie von mir beschrieben pro35 mit angewickeltem Kabel zu. Das finde ich deutlich praktischer.
Wo habt ihr den Schaumeinsatz für euer custom build Case her? Kannst Du so was besorgen?
Ich habe für die Zarges A5 den Adam Hall-Einsatz bestellt, der da zufällig genau hineinpasst und mit dem ich aus besagtem Grund "Eistüte ohne Klemme" nicht zufrieden bin.
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Ich werde es ausprobieren und berichten.
Den kleinen Gator-Koffer habe ich zu den schon beschriebenen Koffern mit „selbst geschnitzter“ Würfelschaumeinlage dazu gekauft, weil die sich ganz gut ergänzen. Das bedeutet, das ich die „spezielleren“ Formate im Würfelschaumkoffer habe.
Vor allem hat jedoch der Gatorkoffer die charmante Eigenschaft, dass ich in das Format '15 + Seitenfach' alle Mikros, die ich für eine ‚meiner‘ Bands ( 4 x Voc, 2 x Git, Bass, Drums mit 'alles von oben/unten/hinten/vorne'
) brauche, einschließlich der Klemmen und DIs hinein bekomme und der für eine Kombiautofüllung mit Abstand die kleinste, leichteste Hartschalenlösung ohne Täschchennutzung und damit auch ‚schnell‘ in der Anwendung ist. -
Noch eine banale aber doch bedeutsame Beobachtung zu Koffern / Schaumstoffeinsätzen mit zylindrischer Ausstanzung:
Sehr gut funktioniert für mich das Gator GM-15 TSA Mikrofon Case. Hier sind die Ausstanzungen durchgängig von gleichem Durchmesser und mit einer Art Velourauflage, die das Ausfransen des Schaumstoffs verhindern soll. Bei diesem Modell kriege ich neben dem Eistütenformat erstaunlich viele andere unterschiedliche Mikrofontypen mit angeklippter nach oben zeigender Mikroklemme unter z.B. auch ein D6(!), oder AT350/pro35 mir angerolltem Kabel. Die auf den ersten Blick nicht sehr vertrauenswürdig aussehenden "Reisekofferverschlüsse" des Cases haben sich nach 5 Jahren doch als sehr haltbar erwiesen.
"Not so good" sind jedoch Einsätze, deren zylindrische Ausstanzung, die einen im Durchmesser abgesetzten Zylinder 'oben großer Radius - weiter unten im Schaum kleiner Radius', wie man sie bei Adam Hall findet oder wie sie bei SKB in einem sehr teuren Case ähnlicher Bauart wie das Gator findet. Mit dieser Art Ausstanzung kriegt man nur zwei Typen unter:
- Eistüten ohne Klemme (is klar blöd näh ...)
- Stäbchen mit ans Ende geschobener Klemme ... Schluß.
alles andere verweigert diese "Passform", daher rate ich davon ab.
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Hab' ich mich auch gefragt, als ich es im Datenblatt gesehen habe. Aus der Praxis sage ich jetzt:
Nicht relevant, deutlich smoother als man es erwarten würde.
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Hm, das physikalische Argument für zwei gleiche Mikros sehe ich irgendwie nicht. Mit Stativ würde ich als Bottom immer ein gutes Kondensatormikro bevorzugen ...
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Bei Mikros, die so klein sind wie das AE2300 hab’ ich eh ein ästhetisches Problem, ein Stativ aufzubauen.


Das Problem habe ich für mich so gelöst, dass ich die Drummer mit der „Illusion der Alternativen“ überzeuge. Statt ein Stativ als Option anzubieten, habe ich ein ziemliches Sortiment an Klemmen dabei und lasse die Drummer ihr bevorzugtes Modell wählen. Die wissen in der Regel sehr genau, was an ihrer Snare passt. Dann kommt das Stativ erst gar nicht ins Gespräch. ‚Bottom’ habe ich das Stativ inzwischen ebenfalls abgeschafft und durch ein ATM350 ersetzt.
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.... aber daher liebe ich mein Pult wo ich mir selbst aussuchen kann welche Parameter im direkten Zugriff liegen.
Ja bei Pultformaten mit 'user defined knobs/encoders' ist es überlegenswert, ob man zumindest attack/release auf diese Regler legt. Leider haben manche Hersteller noch nicht begriffen, dass diese Option nur dann Sinn macht, wenn sie als 'per channel' Option konfigurierbar ist. Immer 'attack' von channel 17 aufliegen zu haben ist irgendwie witzlos.
Naja bei mir bleibt es trotz des Erlebnisses eher so, dass ich das gebastelte "Antiknödelpreset" aufrufe ...
Was ich nochmal probieren muß, ist, ob ich am SD8 die drei freien encoder pro strip nicht nur mit Knöppen aus der Übersicht sondern auch mit Knöppen aus dem Kompressorfenster belegen kann ...
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Noch mal darüber nachgedacht:
Das eigentlich Verblüffende für mich war, nachdem über einen Zeitraum von > 30 Jahren also auch schon an den analogen live Klassikern wie dem 402 oder dem 1066, das blinde, korrekte Voreinstellen von Kompressoren für Gesang ohne großes Rumprobieren zu einer absoluten Selbstverständlichkeit geworden ist, dass es umgekehrt doch gar nicht so einfach ist, den besagten Fehler durch Heraushören zu finden.
Man merkt zwar schnell, dass etwas nicht stimmt, aber Hand aufs Herz:
Die meisten von uns würden nicht blind heraushören können, dass da was mit ihren Zeitparametern im Kompressor nicht stimmt, sondern würden ihrer im Digitalen erst mal verdeckten Parametereinstellung trauen, sich mit dem Gezappel der graphischen Darstellung der "gain reduction" beruhigen und erst mal woanders suchen oder nicht?

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...was generell presets angeht, hab ich mir angewöhnt, alles was EQs und Kompressoren angeht, mit jedem mal neu einzustellen....
Das werde ich bestimmt nicht anfangen. Das würde vom Hersteller-Default bis zu meiner Zielvorstellung einfach viel zu lange dauern.
Bei Bands, die ich auf einem bestimmten Pulttyp schon mal gemischt und gespeichert habe, kann ich mir so weit vertrauen, dass ich nur gezielt bestimmte Sachen aufrufe und bedarfsgerecht ändere.
In diesem Fall war es so, dass die Band zwar schon lange ihren inear mix über X32-Rack macht aber für FOH bisher immer der SD11 im Einsatz war.
Für die X32 Compact „Premiere“ bei dieser Band hatte ich eigene channel presets aus meinem X32 Fundus in das „preproduction file“ eingepflegt, von denen ich weis, dass sie gut als Startposition funktionieren und dabei ein falsches preset in den lead vocal Kanal kopiert. Danach war der Fehler auch im Soundcheck nicht aufgefallen, weil der Sänger sich wegen einer Erkältung geschont hat. Es handelt sich also um einen seltenen Fehler , den ich schlussendlich auch gefunden und behoben habe.
Auf jeden Fall braucht diese Vorgehensweise zum „Erstgig“ mit dem „Synthese-file“ höchste Aufmerksamkeit.

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Interessieren würde mich vor allem, ob „RE20 in sehr klein“, was das AE2300 zu einem wirklich neuen Mikro macht, jemand zu neuen Anwendungen inspiriert hat.
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2. die „Zeithüllkurve“ macht eben den richtigen Kompressor und nicht die ‚ratio‘. (weis man ja aber denkt man dank gespeicherter files nicht mehr drüber nach
)Wenn Du es richtig zitierst, steht darin schon die Antwort.
Der springende Punkt ist doch, dass sich in den Digitalpulten die Zeitparameter erst in einer ( oder gar zwei) Menüebenen unterhalb der Standard/Routineoberfläche befinden. Vertraut man seinen files, hat man zunächst eben auch nur "one knob" und vertraut, gestützt vom Flackern irgend eines Balkens, der Kompression anzeigt, darauf, dass sich dahinter das Erarbeitete und/oder mit Verstand Eingestellte befindet ... und nicht, wie im beschriebenen Fall ein 'copy and paste' Fehler ...

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Die Veränderung der Soundcheck Routine hat mir bei dem Thema auf jeden Fall oft wesentlich mehr geholfen als das Anpassen von Attack und Release Zeiten des Vocal Kompressors. Oder anders formuliert: Es macht mE eigentlich erst Sinn an diese Parameter des Comps zu denken wenn der Gesang im Mix deutlich zu laut ist

Prinzipiell eine gute Idee mit der "umgekehrten" Reihenfolge wie ich das auch in meinen Seminaren empfehle. In diesem Fall jedoch nicht die Problemlösung, da der Sänger ein grundsätzliches Dynamik-Problem hat, das weder ich noch seine Gesangslehrerin ursächlich lösen konnten. Daher ist er auf den sinnvoll eingestellten Kompressor angewiesen.

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Ich möchte voraus schicken, dass ich unter ‚Praxis ‚ auch gerne mehr Beiträge zur Mischpraxis lesen würde und versuche, hier mit gutem Beispiel voran zu gehen:
Irgendwie hatte ich unbemerkt in einem X32 file versäumt, mein ausgearbeitetes Leadvocal Setting in das vorbereitete Bandfile einzupflegen und da das grob beim Soundcheck o.k. war und aussah, fing ich erst während des sets an, daran herum zu schrauben, dass die lead vocals nicht richtig vorne waren, EQ etwas geändert -> nicht besser-> mehr Kompression durch Erniedrigen des Thresholds + 2dB mehr gain nach der Kompression -> nicht besser -> Bandgruppe über sidechain etwas mehr weggedrückt -> zu krass. Kurz darüber nachgedacht ob „der Behringer“ Schuld ist ...

Erst jetzt das Kompressor-Fenster aufgemacht, ratio erhöht -> nicht besser und dann erst gesehen, dass der Kompressor ‚hard knee‘ schnelles attack, langes hold und langes release also ganz und gar ungeeignet eingestellt war -> schnell geändert ‚knee’ deutlich softer gemacht -> attack sehr viel länger gemacht, mittlere ‚hold‘ Zeit und schnelles ‚release‘. Danach alles super, Leadgesang geht problemlos nach vorne zu schieben was bei der Band dank inear nahezu „grenzenlos“ möglich ist.
Erkenntnisse und Fragen:
1. man kann sich an presets ganz schön gewöhnen!

2. die „Zeithüllkurve“ macht eben den richtigen Kompressor und nicht die ‚ratio‘. (weis man ja aber denkt man dank gespeicherter files nicht mehr drüber nach
)3. bringt mich mal wieder auf die Frage, ob der eigentliche Wert von ‚boutique compressor plugins‘ im live Sound nicht wie beim Recording in ihrer möglicherweise vorhandenen „Textur“ sondern vor allem im sinnvoll für ihr historisches Anwendungsgebiet entweder mangels technischer Möglichkeiten oder dank überlieferter bewährter Praxis fixierten Kompression/Zeit-Verhältnis liegt.
Ich komme jedenfalls mit etwas Hirn und Hingabe auch mit den X32 Standerddingens prima zurecht.
