Der große Vorteil an einem Touchscreen ist die sichtbare Intuitivität und die Wandelbarkeit der Oberfläche. Was aber dagegen spricht ist die Hapitk und das sensorische Feedback. Das liefern am besten immer noch gute alte Micro-Switch-Tasten und Encoder. Daher sehe ich das Ende der Evolution dort angelangt, wo beide Elemente bestmöglich zusammenarbeiten. Im Idealfalls gibt es einen gut funktionierenden Touchscreen, mit einer übersichtlichen logischen Menüführung, andererseits kann man aber auch alle Standardaufgaben schnell und intuitiv über entsprechende Tasten und Encoder erreichen. Im Pult der Zukunft arbeiten daher für mich Displays und Hardware-Bedienelemente Hand in Hand (und vor allem auch räumlich nicht getrennt), der Touchscreen selbst dient aber ausschließlich den Funktionen, den für die es keine Hardwareregler gibt und der Konfiguration. Ein Touchscreen als kompletten Arbeitsmittelpunkt sehe ich nicht.
Ich wehre mich ja gerade gegen die Abschaffung von Hardware Bedienern und ich sehe lediglich das Wegfallen von zu kleinen Nicht-touch-Schirmen mit eher bescheidener Graphik und den dafür unabdingbaren view buttons voraus. Dazu braucht's ja nicht viel Phantasie um das vorher zu sehen.
Das Zusammenspiel von Touchscreen und Hardware-Bedienern hat allerdings zum heutigen Zeitpunkt noch erhebliches Verbesserungspotential bei allen Herstellern.