Was ich mit dem "3 x Kemper + inear für alle" Setting noch an Beobachtung beisteuern kann:
Inzwischen habe ich auch einige jobs auf grösseren PAs gemischt und damit sind auch alle "Club- PA-Probleme" verschwunden. Ich hatte exzellente Ergebnisse und es macht wirklich Spaß. Ich kann nicht oft genug betonen, dass für ein solches Setting einfach ein potentes System mit "genug Pappe" vorhanden sein muß, was eigentlich trivial ist.
Zum Thema Nearfill noch folgende Beobachtung:
Für zwei Festivals mit vorhandenen Nearfills hatte ich eine Stereo-Matrix vorbereitet, um meine schon immer vorhandene Stereo-Subgruppe für Keys+Git und die Stereo-Subgruppe für Gesänge anteilig lauter machen zu können als die Drums, was eigentlich die logische Konsequenz aus meinem Bandsetting mit lauten "Naturdrums" und stiller Backline + stillem Monitoring ist.
Beide Male konnte ich jedoch darauf verzichten und einfach nur die Stereosumme zur "Nearfillversorgung" schicken weil das erwartete Mißverhältnis mit zu lautem Drumset viel unbedeutender war als ich es erwartet hatte. Ebenso gab es keine störende Interferenzproblematik mit den Naturdrums. Also das Gefrickel und Gelaufe mit den Lautstärkeverhältnissen der Gruppen zu den Drums auf der Matrix für den Bühnennahbereich kann man sich sicher in vielen Fällen sparen.
Selbstverständlich ist jedoch eine ordentliche Nearfill-Versorgung als solche für größere Bühnen und ein Kemper-inear-rig unverzichtbar.