Ich habe hier das Thema Laufzeitkorrekturen im Drumset abgetrennt und nach Praxis verschoben.
Hier bitte weiter mit "Kick-Mik-Tipps".
Beiträge von guma
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Habe mich gerade mal selbst belesen:
Ja, der DN9650 sollte das können. Kann er es nicht im "eigenen" AES50 Format, kann er es auf jeden Fall für die in meinem Core vorhandene MADI Karte. Bedeutet charmanterweise, dass dieses "FX Rack" mit meinen DL15x Stageboxen auch noch ein Havariepult für den pro1 hergeben würde ... :wink: -
Also wenn ich mir bei UAD so ein Traumpäckchen für den pro1 schnüre, bissi 224, bissi EMT, bissi AMS RMX, bissi Transe, bissi Universal Comps, bissi Fairchild + was man so an Hardware braucht, kost das auch schon richtig Asche ... :roll:^
Mal ganz blöde Frage:
Die AES3 ports schaffen ja über die SRCs mühelos das Anbinden von 48KHz Kisten an das pro1 ohne die netten 96Khz des Pultes zu killen. Gibt es einen Weg auf dem AES50 Pfad einfach ein X32 Core als Effektmühle anzubinden ohne die 96KHz im pro1 zu verlassen? Macht der KT9650 die nötige sample rate conversion? Das Core wäre preiswert, kann im FX Rack genau die Sachen gut, die das pro1 nicht so gut kann (Hall, Plate, Pitch, Transe, Vintage Comp) und ich könnte das Pro1-eigene Rack mit Sachen vollstopfen, die das sehr gut kann (Dynamic-EQ, Multiband Comp, Dual Stereo Delay) -
@ =RS=
Probier mal statt dem 480er (der ist irgendwie merkwürdig) den 'arena2' als Ausgangsbasis für Hall und die EMT Emulation für Platten. Außerdem kann es natürlich trotzdem so sein, dass Dir Dein 5000er besser gefällt, schon weil es den schicken Zugriff über die Encoder hat. Ich bin nur der Meinung, dass die beiden genannten so sind, dass man ordentlich damit arbeiten kann.@ Cen
Ja das KT Ding als Interface tut erst mal weh. Mir ist aber bisher nichts besseres eingefallen. Doppelte Wandlung finde ich für FXe nicht so kritisch. Den Eclipse und ein PCM81 für die Plate Reverbs habe ich über die beiden AES3 Ports laufen. Für die Vintage Variante mit dem H3000 und dem Lexicon 200 geht's auch prima analog. Solange keine echt zeitkritischen Abwendungen laufen, wäre mir die doppelte Wandlung auch für eine Plugin Lösung egal obwohl ich verstehe, dass es ein bisschen weh tut, so eine erstklassige Lösung wie den Apollo so zu schicken.
Wenn jemand ne schicke Lösung weiß, bin ich ebenfalls interessiert. Meine Altbestandshardwarelösung ist ja nicht in Stein gemeißelt. -
Einwand berechtigt. Ausserdem gibt es noch eine weitere, nicht ganz von der Hand zu weisende Überlegung: Wo ist nahe der Resonanzfrequenz der Bassdrum die tatsächliche Quelle, auf die sich Laufzeitüberlegungen beziehen? Der Resonator besteht aus der Entität Schlagfell + Kesselhohlraum + Resonanzfell + Loch im Resonanzfell. Die Position im Kessel und die Position am Loch haben eine komplexe und frequenzabhängige Laufzeitbeziehung zueinander, für die es nicht die eine, richtige Delay-Zeit gibt.
Es gibt also zwei Vorgehensweisen:
Man nimmt den Abstand der Mikros als groben Anhalt und schiebt das Delay um diesen Wert herum ein bisschen vor und zurück wie Marcus schon treffend sagte bis dort hin, wo es am besten klingt oder
wenn der Kanal-EQ einen ordentlichen, steilen Tiefpass bietet, pfeift man auf das Delay und legt eine tiefe obere Grenzfrequenz für das "Lochmikro" fest, z.B. 120Hz und benutzt also dieses Mikro nur darunter als Sub. Dann spielen die paar Zentimeter Laufzeitfehler zwischen den Mikros kaum eine Rolle.
Äh und ja, ich habe schon beide Varianten praktisch erfolgreich benutzt. :wink: -
Zitat von "audiobo"
... Das beste Mikro hilft nix wenn der Grundton auf einer Resonanzfrequenz des Raumes oder der stehenden Welle zwischen den Beschallungskomponenten liegt..
OT
... auch von den Räumen je nach Stimmung gerne als Resonanz übernommen:
die Standtom ... :wink: -
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=81956
Ich sehe fünf Gründe, für externe Lösungen unabhängig davon ob es nun Hardware, native Plugins auf Läppe an Soundkarte oder Serverlösungen wie Waves oder UAD sind:
1. bestimmte Effekte, die Du nutzen willst, sind in Pult xy nicht vorhanden.
2. Du bist mit den internen Effekten dahingehend zufrieden, dass im Prinzip alles vorhanden ist aber du bist mit einzelnen Effekten klanglich nicht glücklich. ( Warum sollte sich an dem Umstand, dass unterschiedliche Hersteller unterschiedliche Sachen gut können bis heute viel geändert haben und wir selbst mögen Vielfalt. Nicht umsonst haben wir uns auch früher keine 4 PCM70s und sonst nichts ins Rack geschraubt. :wink: )
3. Du vermisst bestimmte Bedieneigenschaften Dir bekannter externer Löungen.
4. Du möchtest ein gleichbleibendes FX- Setup für unterschiedliche Pulte (hier bietet die Anbindung an unterschiedliche Pulte ein paar kleine Fallstricke und könnte, je nach dem Dir zur Verfügung stehenden Zeitfenster oder dem Unwillen der Vorort-Kollegen einige Problemchen bereiten :wink: )
5. Unbefriedigter Spieltrieb.
Ich sehe das heute so, dass bei den Herstellern, besonders bei denen, die eine eigene FX Tradition haben (Yamaha) oder diese dazu gekauft haben (Soundcraft/Lexicon) eben immer diese eine Textur in den Effekten ist, also das, was man nicht haben möchte und die Hersteller versuchen das bei ihren hochpreisigen Produkten zwischenzeitlich durch verschiedene Lösungen zu ändern.
Ein M-one sollte man eigentlich bei keinem Digitalpult mehr brauchen. Was Sinn macht an Hardware-Geräten sind Edelgeräte, die definitiv besser klingen und alte Kisten, deren Sound man an den Pulten nicht zustande kriegt oder deren Bedienung einem persönlich fehlt. Plugins können ebenfalls besser klingen, einen alten Sound besser nachahmen oder etwas neues bieten, was es im Pult nicht gibt. Ich finde es nicht schlimm, in einem Pult ein paar mehr Instanzen von etwas zu verwenden, was es gut kann und was es nicht gut kann extern zu machen.
Eine Sonderstellung nehmen die Sortimente in den A&H Pulten und im X/M32 ein. Die sind so vielseitig "inspired", dass man wirklich ohne externe Gerätschaften gut arbeiten kann und um es wirklich besser zu machen oder nicht vorhandene Sachen einzubinden, kommt beim X/M32 aus Kostengründen nur eine Läppe-Lösung in Frage. Jede Hardware, die es wirklich besser macht, kostet beim X32 gleich mehr als das ganze Pult. -
Ich habe an meinen DiGiCos nach Aufspielen von V821/822 für verschiedene Anwendungen showfiles neu, "from the scratch" gemacht und nur ein paar alte Channelpresets und ein paar raumbezogene Settings für Clubs, in denen ich wiederkehrend arbeite. Diese Files haben für die folgenden Gigs sehr gut funktioniert und ich habe in der Nachbereitung aktuell etwas gemacht, was ich bestimmt noch öfter tun werde:
Ich habe aus den am Showende gespeicherten Files neben Fehleraufarbeitung rückwärts gearbeitet und neue Startfiles gemacht, in dem ich untersucht habe, was allgemeingültig und wiederverwertbar für mich ist, nur das behalten und alles andere resettet. Das ging erstaunlich flott, deutlich schneller als vorwärts also von Default aus und hat eben den netten Aspekt der Fehlerbereinigung. Man muss es allerdings unbedingt zeitnah nach dem Job machen, um noch zu wissen, was man während des Jobs als verbesserungswürdig erkannt und noch nicht geändert hat.
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Ohne jetzt einen x32-abkack-Subthread aufmachen zu wollen: ähnlicher, desaströser, wahrscheinlich Netzteilfehler beim X32 Rack inear Monitorpult meiner Schützlinge, danach zwei Reparaturversuche, dann Austausch. Konsequenz fürs Digitalpultetourallerlei -> ein zweites Reservepültchen im Rack.
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Jepp, 'Hall' ist auch OK.
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Zitat von "skyworker"
Was genau ist jetzt an vegan, laktosefrei oder Bio nicht zu verstehen?
Ist prima, wenn sich das so auf die Bandmitglieder verteilt. Für das Catering kleinerer Clubs hat sich hier frei nach Mao Tse Tung der kleinste gemeinsame Nenner bewährt:
Eine Schale Reis! ( wahlweise mit oder ohne Sauce b.z.w. mit oder ohne Reis ) :wink:
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Zitat von "billbo"
Gibt's das Delay auch in negativ? Gefühlt haben mir die Pitcheffekte bei Digico schon ohne Delay viel zu viel Latenz (mag aber nicht ausschließen, dass ich das jetzt mit irgendeiner anderen Kiste verwechsle).
Ja Du verwechselst es! Es ist der Midas! Dort dauert es tatsächlich ~ 80 ms bis das pitch shiften anfängt. Habs für mich durch wahlweise Eventide H3000 oder Eclipse ersetzt. Die Plate ist ebenfalls nicht zu gebrauchen. Dafür ist Dein SPX Rack ne echte Hilfe. Für die DiGiCos dagegen kannst Du das SPX Rack im Bus lassen. X32 Fanclub aufgepasst: Ich bin ebenfalls dafür, die Hall und Pitch-Effekte im pro1 Rack durch die aus dem X32 FX-Rack zu ersetzen. :wink:
Tipp zu den DiGiCo FXen:
Was man dort zum "Breit" machen benutzt, kann gerne testhalber in der Stereologik des gewählten Return-Kanals mal Richtung 'wide' gepant werden. :wink:Ah und was ich noch vergessen habe:
Am Karlsruher Dorfjugend-Vi steht ( wenn's noch so ist ... ) ein SPX aus den Dir bekannten Gründen. :wink: -
Zitat von "Daniel M."
AKG D112 - da gefällt mir der Grundsound nicht so, aber ich komm mit ein bisschen EQ schnell zum Ergebnis
Ja, der "Grundsound" hat das Nutzen dieses Mikros bei mir 20 Jahre verhindert. Dann habe ich mir bei einem Kollegen, der das damit sehr gut hin gekriegt hat, mal den EQ angeschaut ( Danke 'Campfire'
)
Bei diesem Mikro darf die übliche Lowmid-Senke einfach seeehr beit sein. Dann klingt das auch. Mein Fehler war, dass ich da immer nicht mutig genug war ... :roll:Zitat von "Daniel M."Kobiniert das eigentlich jemand regelmäßig mit einem zweiten Mikro? Hab bei einer regelmäßig betreuten Band noch ungenutzte Mischpultkanäle frei in meinem Setup... mit den zwei oben genannten werde ich es sicherlich bald mal ausprobieren.
Ja mit allem Möglichen
D6, Oszi, Subkick aber das beta91A klingt, wie Du festgestellt hast, auch ohne ganz gut in einer guten Bassdrum eines guten Drummers. :wink: -
Zitat von "billbo"
Ein versehentlich dazwischengerutschter SD8 spielt ebenfalls einwandfrei ... kein benutzbarer Dual Pitch...
nimm doch endlich den:und für zusätzlich unterschiedlich Delay pro Seite nimm einfach das Delay des Return-Kanals, ist in jedem DiGiCo Input gratis und sehr schick zu bedienen.
Zitat von "billbo"Gibt es eigentlich irgendjemanden, der diese 'PRO'- Serie Kisten unfallfrei benutzt? Vielleicht ja sogar hier an Board? Ich habe daran inzwischen echte Zweifel.
Ich ! Seit zwei Jahren. Ist aber nur pro1. Da das ja kein Chefpult ist, macht es ja auch nix, wenn ich zu blöd bin, das zum abstürzen zu bringen!

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Hm, ich habe so eine Konstellation sowohl mit gleichen als auch mit unterschiedlichen SSID getestet und konnte keinen Unterschied finden. Ich wähle daher immer von Hand am jeweiligen Teilnehmer.
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Jupp, ein in/out port Pärchen am Pult kann als insert gepatcht werden. Diese Lösung ist auch "Digitalcore-kompatibel". :wink:
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Gerade habe ich mir mal den Bonedo "Test" :lol: zum KSM8 zu Gemüte geführt. Das Mikro ist bestimmt super und ich werde sicher auch eins testen, allerdings ist von dem, was der Verfasser sich hier ausgedacht hat, eins schlicht falsch:
Das RE20 ( und dessen Abkömmlinge RE27 und RE320) ist nicht das einzig übriggebliebene VariableD Konkurrenzprodukt, welches wegen des Handlings nicht in Frage kommt, sondern es gibt bis heute noch immer das EV RE16 als Gesangsmikro neu zu kaufen, welches als Gesangsmodell mehrere Jahrzehnte dieses Prinzip als Alleinstellungsmerkmal unter den Gesangsmikros aufwies und daher immer weiter gebaut wurde. :wink:
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Ich packe das Thema nach Praxis, weil es ein komplexes praktisches Problem ist, dessen Lösung nicht auf 'Mischpult und Effekte' begrenzt ist.
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Eigentlich sind es zwei Probleme
1. Der schrille Bereich in der entsprechenden Gesangslage
2. Hat die Sängerin irgendwann gelernt, dass sie genau dann den Mikroabstand vergrößern soll, wenn sie so laut in der schrillen Lage ist, was eigentlich auch ok ist. Leider verringert sie dabei aber mit dem Abstand auch die Bassanhebung aus dem Naheffekt, sodaß das gleichzeitig auch dünn wird.Dynamic EQ ist der richtige Weg, gerne der genannte BSS DPR901, wenn Du kein digitales Pult hast, das das eingebaut hat. Dabei hast Du zwei Möglichkeiten:
1. Du setzt nur ein dynamisches Filter mit Absenkung wenn der Schwellenwert erreicht wird. Ausserdem lernt die Sängerin um, dass sie mit dieser Schalte, auch wenn sie "schrillt", nah am Mikro bleiben muß, damit das untenrum dick genug bleibt.
2. Du setzt ein erstes oberes Fiter wie oben beschrieben. Ein zweites Filter setzt Du in dem Bereich den Du fetter haben willst auf 'expansion below' also auf Anhebung wenn der einzustellende Schwellenwert unterschritten wird. Damit erreichst Du das "Anfetten" wenn der Mikroabstand steigt und der Naheffekt kleiner wird.PS:
Wenn Du so ein analoges Gerät haben möchtest, schickst Du mir ne mail. :wink:
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Aha, dass sieht ja sehr viel versprechend aus in der Gemeinde.
Nur damit hier kein Missverständnis entsteht: 'ambitionierter junger Kollege' war absolut positiv gemeint. Aus meiner Sicht hatte ich erwartet, dass es unter jüngeren Kollegen eher jemand gibt, der sozusagen mit Touchscreens aufgewachsen ist und eher bereit auf klassische Pulthardware zu verzichten.
Die Idee, Pultfunktionalität auf mehrere Screens zu verteilen ist ja nicht neu allerdings bisher für die Mehrheit hier unbezahlbar. Die Oberfläche so zu 'customisieren' dass das auf billigen Android-Tablets zu realisieren ist, ist allerdings eine Pioniertat. Ich sehe in solchen gestaltbaren, modularen Bediencontrolern z.B. deutlich mehr Sinn als in einem einzigen Riesenschirm a la 'Slate Pro Audio Raven MTI'. Da das erst seit einigen Wochen zur Verfügung steht, habe ich hier deutlich mehr response erwartet.