@ treibsand
Ich meinte es genau so:
Zitat von "treibsand"Da mein heimisches Wohnzimmer allerdings auch eher in violett erstahlt, wenngleich zwei Nummern kleiner Ausfällt als ...
Also welches violette Mischgerät in Deinem "Wohnzimmer" ![]()
@ treibsand
Ich meinte es genau so:
Zitat von "treibsand"Da mein heimisches Wohnzimmer allerdings auch eher in violett erstahlt, wenngleich zwei Nummern kleiner Ausfällt als ...
Also welches violette Mischgerät in Deinem "Wohnzimmer" ![]()
Zitat von "niggles"
Ja, daran mußte ich auch als erstes denken. Ich hab so'n Ding seit Jahren um mal eben irgendwo rein zu hören. Ist dafür der Klassiker. Die B. Dinger kenne ich nicht.
Zitat von "billbo"Wora, stelle dir folgende, selbstverständlich komplett an den Haaren herbeigezogene Situation vor:
Du bist freier oder festangestellter Tonler in einem 500er oder 1000er Mittelklassevenue. Das dortige Hauspult 'A' beherrschst du selbstredend aus dem Effeff.
Für morgen hat sich eine total wichtige Tour angesagt, die mit allem arbeiten kann, aber natürlich auf gar keinen Fall mit Pult 'A'. Da der VVK wider Erwarten ganz gut läuft hat man sich an übergeordneter Stelle in letzter Minute darauf geeinigt, für einen Tag ausnahmsweise Pult 'B' anzumieten, welches zeitgleich mit Aufbaubeginn angeliefert wird.
Der mitreisende Bandtonler entpuppt sich als kurzfristig eingesprungener Vertreter, der Pult 'B' immerhin schon mal gesehen hat. Von dir erwartet er jetzt, dass du ihm das so schnell wie möglich perfekt auf seine besonderen Wünsche zugeschnitten einrichtest; schließlich bist ja DU der Fachmann. Weil ihm das nicht schnell genug geht (schließlich musst du auch noch mikrofonieren/ verkabeln/ für Monitorplatz und -Anlage sorgen/ die Vorband(s) rundumbetreuen und mischen/ … und er als Vertreter sowieso ein wenig nervös ist, beschwert er sich bei seinem Produktionsleiter, dass da schon wieder so ein Depp am Start ist, der das örtliche Material nicht kennt und ihn eher bei der Arbeit behindert statt eine wirkliche Hilfe zu sein.
Am nächsten Morgen bittet dich dein Chef ins Büro, weil er mit dir über das eine oder andere Problem immer schon mal reden wollte, und jetzt eine gute Gelegenheit dafür ist. Vorher schon kannst du in einem Blog im Internet nachlesen, mit welchen örtlichen Idioten man es gestern wieder zu tun hatte...Science Fiction? Nö. Ganz normaler Alltag.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Mir fällt dazu als erstes ein, dass man, bevor man einen Batzen Geld für ein Zumietpult ausgibt, versucht, das potentielle Kommunikationsproblem zu lösen und bei der Produktion ( ... nicht bei der Agentur :wink: ) noch mal nachfragt und dabei nicht nach dem ersten Versuch aufgibt. Jaja, Du wirst jetzt gleich erklären, warum das mal wieder nicht geklappt hat... :roll: aber ich denke, umgekehrt als Tourmanager wirst Du es nicht als Deine korrekte Tätigkeitsbeschreibung sehen, nicht ans Telefon zu gehen und nicht Fragen von Örtlichen zu beantworten ... :wink:
und ist die beschriebene Situation nicht genau die Begründung für meine ganz simple Forderung nämlich:
Kennt die Pulte!
und zwar so viele und so gut wie möglich.
... und wenn Pult B wirklich das seltenste Exemplar ist, das Dir mutmaßlich in Deinem Leben begegnet und das es sich wirklich für Dich nicht lohnt zu kennen...
warum nicht eine Art Haftungsausschluß vereinbaren, nach dem Motto: Ihr kriegt das, aber auf eigenes Risiko ...?
und 'last but not least' wie hast Du diesen, wie ich mich erinnern kann, erlebten Fall für Dich gelöst oder wie würdest Du ihn in Zukunft lösen?
Zitat von "treibsand"
Ich finde nicht, dass man erwarten muss, dass sich der Babysitter von vornherein über komische Mischverhalten seiner zu Betreuenden Klientel Gedanken machen muss. FX Send/Return nebeneinander gab es ja in Analogzeiten auch nicht... :oops:
Ich finde schon, dass es genau darum geht. Der Sitter sollte wissen, was von dem "komischen Mischverhalten seiner zu Betreuenden Klientel" mit welchen Werkzeugen in dem zu betreuenden Mischpult zu realisieren ist und welches nicht. Kernaufgabe sozusagen.
Zitat von "treibsand"Vielleicht ist da aber auch der ein und andere Sitterkollege manchmal -rein von der Umsetzung- etwas überfordert, weil sich Ihm einige Wünsche nicht erschliessen.
Er muss es ja nicht unbedingt verstehen, wofür es gut sein soll, um es zu einzurichten.
Zitat von "treibsand"Ich wüsste garnicht, wuzu ich mir send/return nebeneinander legen sollte, käme insofern auch nicht auf die Idee das auszuprobieren.
Da wären wir genau bei dem Nachteil, den rein praktisches Lernen hat. 'Learning by doing' ist super, stößt aber genau da an Grenzen, wo Du plötzlich für den anderen etwas wissen sollst, was Du selbst nicht nutzt. Ganz einfach eigentlich, das zu verstehen. Deshalb ist beispielsweise Kollege 'oton' unter vielen anderen positiven und nützlichen Eigenschaften, die der Mann hat, ein guter Sitter und wird auch für genau diese Aufgabe häufiger gebucht, weil er es aus seinen Lehraufgaben gewöhnt ist, Fragen gestellt zu bekommen, die er nicht nur aus dem beantworten kann, was er selbst für's Mischen braucht und deshalb auch Sachen nachliest, die nicht immer unmittelbar für ihn von praktischem Nutzen sein müssen. Ich denke, es sollte schon erlaubt sein, auszusprechen, was einen guten von einem schlechten Sitter unterscheidet. Wenn ein Sitter im Wesentlichen Experte für Getränkenachschub ist, ist das prima, wenn ich mich an der Kiste auskenne und er mich sonst in Ruhe lässt. Wenn ich aber Hilfe brauche, ist es am wenigsten hilfreich, mit mir eine Grunsdsatzdiskussion über den Sinn meiner Arbeitsweisen anzufangen ... oder?
Zitat von "treibsand"Da mein heimisches Wohnzimmer allerdings auch eher in violett erstahlt, wenngleich zwei Nummern kleiner Ausfällt als deines, Wolfgang, könnte ich dir sicher schnell helfen. Das is ja quasi ein Herstellerbedingter Bedarf, den du da hast.
Welches violette meinst Du denn genau?
Zitat von "rockline"... Im Gegensatz dazu aber ... exorbitant teures Material kaufst, und dementsprechend auch genau wissen möchtest wie das funktioniert...
Mal abgesehen davon, dass ich nicht kapiert habe, was der Preis mit dem Wissensdurst zu tun hat, möchte ich hierzu noch Folgendes zu bedenken geben:
Wenn man Käufer und Nutzer in Personalunion ist, gilt für manche Menschen auch noch das, was ich vor etlichen Jahren schon mal hier zitiert habe. Ich traf vor vielen Jahren mal Hermann-Josef Weien als er noch nicht so bekannt war, auf einem Gig als ich der Örtliche und er der Band-Mischer war mit einer ebenfalls nicht so bekannten Band. Er erzählte mir, das er inzwischen eine Harrison-Konsole hätte, was damals für showco gebaut wurde und als 'nonplusultra' galt und auf die Frage in welchem Verhältnis der Preis dieser Konsole zu seinen Jobs stehe, sagte er:
"Wenn ich schon meinen FOH Platz öfter sehe als mein Wohnzimmer will ich's da wenigstens schön haben." Das fand ich nicht nur richtig sondern das sagt auch viel über die Fähigkeit aus, sein Leben zu geniessen. Denkt mal darüber nach.
Zitat von "billbo"
95% aller real existierenden Bediener/ Babysitter/ Bandmischer hinter einem Digitalpult haben von den tieferen Geheimnissen dessen Menü- und Bedienstruktur allenfalls rudimentäre Kenntnisse.
Ganz klar es ist DEIN Thread, Dein Genre, Deine Erlebniswelt. Ich kann ganz sicher aus der Musical-Welt, in der ich viele shows gemacht habe und mit vielen Kollegen Kontakt habe, sagen, dass dort das Verhältnis flacher zu tiefer Einblick in die Pulte deutlich anders ist. Der Kollege aus Karlsruhe mit dem SD8, den Du in der Zeche erlebt hast ( jetzt mit SD5
) ist ebenfalls bei den Tiefblickern anzusiedeln und der macht quer durchs Gemüsebeet. Für die vielen Babysitter/Pultbediener mit eher flachem Einblick komme ich meiner Erlebniswelt so klar, dass ich mir eben viel Arbeit damit mache, es selbst zu wissen. Das ist ja wohl nicht verboten. Ausserdem schaffe ich es in der Regel vor Ort mit Respekt behandelt zu werden. Hat auch schon manchmal dazu geführt, dass sich jemand bei mir einen "Intensivkurs" ("Nachhilfe" hat die Soundpolizei ja verboten
) genehmigt. Leute, die andere Leute sofort zum Klugscheisser oder Theoretiker stempeln, weil er "zuviel" weis, kommen zwar vor, sind aber nicht soo häufig.
Zitat von "billbo"99% aller Menschen haben von den tieferen Menü- und Bedienstrukturen ihrer Smartphones allenfalls rudimentäre Kenntnisse. Die allermeisten von ihnen telefonieren/ SMSen/ mailen/ surfen/ chatten/ rechnen/ spielen/ navigieren/ usw. usw. aber trotzdem erfolgreich und einigermaßen unfallfrei damit. Und zwar im Wesentlichen ganz intuitiv, zumeist ohne Manual; und ganz nebenbei auch ohne dass das Ding dabei immer wieder mal aus unerfindlichen Gründen (ob Fehlbedienung oder anfällige/ unausgereifte Technik ist egal) einfriert oder abschmiert. Ausgefeilte Hochtechnologie vom Feinsten, erfolgreich gestaltet und zugeschnitten auf die Bedienung durch unvollkommene Menschen.
Genau so (einschalten > anfangen > Rest erklärt/ergibt sich in der Folge von allein) wünsche ich mir im Prinzip auch ein digitales Tonmischpult für den Alltags- Livegebrauch. Je mehr seine Bedienoberfläche und deren Benutzerführung diesem Ideal entsprechen, um so mehr taugt es dafür als Werkzeug, und um so eher werde ich mich mit diesem Werkzeug auch anfreunden können.
Ich ich lese ... und lese ... und ...ah, ich hab's -> Du möchtest mit einem ipad mischen :idea:
Hm, dann bleibt das einzig verwunderliche die Zeit. Das updaten geht zwar tatsächlich "gemütlich" aber nach ca. 20 Minuten ist das bei mir die letzten Male durch geöttelt. Kann es sein, dass das Pult, die Stagebox oder beides aus einer älteren als der letzten firmware heraus geupdated wurden ?
Hm, meine DL151/DL155 Kombi ging einwandfrei mit durch. Das Update der Stageboxen geht ja mit übers AES50 Protokoll. Kabel?
Bitte nicht nur den Alarm sondern auch nicht vergessen, die Lösung zu posten. :wink:
Live Mixing Workshop: "Pop meets Rap - oder wie man (nicht nur) Sprechgesang mit Liveinstrumenten und elektronischen Elementen vereint"
Die Hersteller d&b audiotechnik, Sennheiser und Yamaha bieten am Donnerstag den 17.11. mit Unterstützung der Veranstaltungstechnikprofis von Neumann&Müller und dem Fachmagazin Production Partner im Rahmen der Tonmeistertagung 2016 wieder den bewährten „Live Mixing Workshop“ im Congress Centrum Nord der Kölner Messe an. Die Technikspezialisten wenden sich mit diesem Workshop ausdrücklich an junge Beschaller sowie interessierte Schüler und Auszubildende in den Branchenberufen.
Der Tag beginnt um 11:00 mit dem"Azubiforum zu Berufsaussichten in der Audiobranche", einer neuen Veranstaltung des vdt.
Experten von Neumann & Müller, der ARD/ZDF Medienakademie, des VPLT und des VDT informieren kurz und knapp zu den Themen "Was wird von angehenden Azubis erwartet, was für Perspektiven bieten wir?", "Aus- und Weiterbildung bei der Medienakademie", "100% - Die Ausbildungsinitiative der Veranstaltungsbranche" und "Wie gehts weiter? Studieren nach der Ausbildung" und stehen im Anschluß für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
Nach der Mittagspause findet von 14 bis 18 Uhr der Live Mixing Workshop statt. Mit Rücksicht auf die Zielgruppe ist die Teilnahme sowohl am Azubiforum als auch am Workshop komplett kostenfrei, alle Teilnehmer müssen sich allerdings bis zum Veranstaltungstag auf dem Portal des vdt registrieren (Link untenstehend).
Neben wissenswertem zur Beschallungskonzeption und aktuellen Technologien ist das Kernthema dieses Mal "Pop meets Rap - (nicht nur) Sprechgesang mit Liveband und elektronischen Elementen". Der Berliner Rapper VAUU bringt seine Lyrics mit Liveband und produzierten Beats und Loops auf die Bühne - es gibt also einiges an Quellen unterschiedlicher Herkunft zu verwalten und eine hohe Sprachverständlichkeit zu gewährleisten. Das alles will mit genretypisch sattem Sound und dennoch nicht zu laut ans Zuhörerohr transportiert werden - eine fordernde Aufgabe für den FOH-Engineer.
Wie man sich als Engineer auf diese Aufgabe vorbereitet, also zum Beispiel anhand des Albums und Kommunikation mit der Band Kernaspekte des Sounds herausarbeitet, wie man daraufhin seinen Arbeitsplatz und seine Werkzeuge (Pult/Monitoring/HF-Technik) vorbereitet und das alles letztendlich live umsetzt, darüber werden die Referenten Svenja Dunkel (HF-Technik/Frequenzmanagement), Oliver Voges (FOH), Nils Uhthoff (MON) und Janko Ramuscak (Systemtechnik) in gewohnt praxisorientierter Weise informieren. Nicht zu kurz kommen dabei auch die Herausforderungen, die sich aus nur mittelgroßen Spielstätten ergeben, und wie man mit ihnen umgehen kann. In gewohnter Form werden den Teilnehmern viele Möglichkeiten gegeben, allen Akteuren bei der Arbeit über die Schulter zu schauen und die verwendeten Techniken und Gestaltungsmittel in ihrer Anwendung aus erster Hand und mit den eigenen Ohren zu erleben. Auch die Tour-Engineers von VAUU werden für Fragen von Interessierten zur Verfügung stehen.
Unter https://www.tonmeister.de/index.php?p=myvdt/tickets können die kostenlosen Workshoptickets bestellt werden, die darüberhinaus am Veranstaltungstag auch den Besuch der gesamten Ausstellung beinhalten.
Wahlweise steht in diesem Jahr allen Schülern, Auszubildenden und Studenten auch eine verbilligte Dauerkarte für 20€ zur Verfügung, die den Eintritt an allen Messetagen und zu sämtlichen Konferenzbeiträgen ermöglicht.
Ich sag's mal so:
Meine Frau ist manchmal not amused. Ich möchte das nicht weiter vertiefen.
:lol: :lol: :lol:
Danke! :lol: obwohl die eingedeutschte Version ja auch was hat. ![]()
Ich versteh's auch nicht. Dass man dieser Option beim Hersteller nicht so viel Bedeutung beimisst, liegt vielleicht daran, dass die Techniker, die "nahe bei der Firma" sind, eine eher traditionelle Vorstellung von Monitormix haben.
Zitat von "rockline"..und nehme nicht alles immer ganz so ernst, wenn es nicht unabdingbar nötig ist...
Aha, das ist wohl die letzten zwei Seiten irgendwie schief gegangen und 'die Dilettanten' stammen nicht von mir, sondern waren eine eher sarkastische Zusammenfassung von Billbo, den Begriff 'Nachhilfelehrer' habe ich an einer Stelle in diesen Thread eingeführt, an der ich mich zunächst über mich selbst lustig gemacht habe, was Dir irgendwie entgangen ist, die "Muckerzeitschriftentestbude" ist mir eingefallen, nachdem Du über "Hobbybeschaller" sprechen mußtest u.s.w.... Dass Billbo und ich hier über Jahre den "Walter und Stettler" geben, sollte eigentlich schon mal bemerkt worden sein und ich denke darüber, wie markig es dabei zugeht, solltest Du Dir nicht so viel Sorgen machen. :wink:
@ rockline
Es tut mir sehr leid, dass es nicht in Dein Weltbild passt, dass jemand inklusive Studienzeit 37 Jahre lang recht erfolgreich zwei Berufe gleichzeitig ausüben kann, nicht geerbt hat und mit der Beschallerei tatsächlich so Gewinn macht, dass die ordentlichen Gerätschaften sich amortisieren und sogar noch was hängen bleibt?
Aber vielleicht stellst Du Dir statt dessen einfach vor, jemand würde zu Dir sagen: "Bist du nicht der mit der Reparaturwerkstatt und der Muckerzeitschriftentestbude, der nebenher die umliegenden Veranstaltungstechnikfirmen damit ärgert, immer noch Beschallung zu machen?
Siehst Du jetzt dämmert's ... Ist doch irgendwie unnötig. :roll:
@ rockline
Das ist einfach nur albern und völlig fern der Realität. Frag Wolfgang.... und versuch' nicht Fragen für andere zu beantworten ... :roll:
@ billbo
Das ist kompletter Unsinn. Wir sind alt genug um zu wissen, dass wir beide Glück hatten. Wir haben beide zur richtigen Zeit angefangen, als es im Verhältnis zu heute noch kaum Konkurrenz gab und haben beide die für uns richtige Nische gefunden. Wären wir beide heute 25, wäre das nicht wiederholbar und das weißt Du so gut wie ich. Deshalb habe ich wie beschrieben Respekt vor den Generationen nach uns, für die das 'Modell Ralf' genau so nicht mehr funktionieren wird wie das 'Modell Gunther'.
@ alle beide
schon schlimm, auf welche Niederungen Leute kommen, wenn jemand anderer Lernen im klassischen Sinn nicht als Strafe empfindet sondern Spaß daran hat. Da hat sich wohl seit der Schule nicht viel geändert. :wink:
Es ist wie immer:
Die Mischung muß stimmen. Hier die Mischung aus Wissen und 'learning by doing'. Dieses Thema Digitalpulte kann kein Mensch auf nur einem der beiden Standbeine dauerhaft bewältigen und dieser Spruch "ich lerne keine Bedienungsanleitungen auswendig" ist einfach albern. Ich tue das übrigens auch nicht, weis aber ziemlich viel davon, was ich darin gelesen habe und bin mir nicht zu vornehm, die mal daneben zu legen, wenn ich mich mit einem Pult ausserhalb von Gigs beschäftige. Ich habe mich noch nie hier, was leider auch in Foren vorkommt, über Pulte geäussert, die ich nicht auch regelmässig bediene.
Was mich stört, habe ich ja hoffentlich verständlich gesagt, sowohl in puncto Sachkompetenz als auch in Richtung "Sozialkompetenz".
Zitat von "billbo"in zahlungspflichtigen Seminaren
Welcher Pulthersteller "leistet" sich zahlungspflichtige Seminare? ![]()
@ Billbo
Ich verstehe ja meistens, um was es geht, aber das
Zitat von "Billbo"Hauch eines Verdachts von Neiddebatte unterschwellig mitschwingend...
mußt Du mir im Zusammenhang dieses Threads erklären:
Ich bin mit meinem Leben sehr zufrieden und Du wahrscheinlich auch also um welchen Neid und wessen Verdacht geht's da jetzt ??? ... wobei ... meine Frau hält mich zwar für ganz pfiffig aber in Zusammenhang mit Neid für naiv. :wink:
Zitat von "Michel"
Um sich, wie Billbo, jahrzehntelang im Tourgeschäft behaupten zu können und sich dabei seine Kundschaft auch noch raussuchen zu können braucht man deutlich mehr als Bedienungsanleitungen auswendig zu kennen. Sozialkompetenz zum Beispiel.
Schrieb ich, dass Wissen allein genügt? Wir leben in einer sehr interessanten Zeit, in der es zum guten Ton gehört, nicht zu viel zu wissen, das Mittelmaß das Maß aller Dinge ist und Leute, die Wissen einfordern, gerne geschmäht werden. "Learning by doing" wird im Gegensatz dazu zur Maxime erklärt, besonders gerne im Veranstaltungsgewerbe, was historisch verständlich ist, weil es in unseren Anfangszeiten kaum was anderes gab. Traurig genug, dass dieses Konzept gerne genau an den Stellen bis aufs Messer verteidigt wird, wo es an seine Grenzen stößt. Mein Respekt gehört vor allem den Leuten in der Branche, die, wie ich gerade in diesem Thread schrieb
Zitat...Wenn ich so lese, was Leute, die nicht so privilegiert sind, dass sie mit einem so kleinen Arbeitsfeld in der Veranstaltungsbranche überleben können, heute ausser 'livesound' alles noch gleichzeitig an Konferenztechnik, Planungssoftware, Videotechnik u.s.w. drauf haben müssen, um zu überleben...
keine Startposition "neue Branche, es wird viel mehr Personal gebraucht als vorhanden" wie Billbo und ich sie in unseren Anfängen vorfanden, haben und sich trotzdem unter anderem durch Bewältigung der heute immensen Anforderungen an Wissen hocharbeiten.
Dagegen ist für mich "Sozialkompetenz" inzwischen ein Reizwort, weil sie sich zu einer Art beruflichen "Ersatzkompetenz" mausert, welche immer gerne eingesetzt wird, wenn das Eis des Wissens dünn wird. Bestes Beispiel für angewandte Sozialkompetenz, 1000-fach so oder so ähnlich erlebt und perfekt in diesen Thread passend:
Örtlicher Betreuer (typischerweise freelancer ohne maximale Loyalitätsverpflichtung gegenüber dem Auftraggeber) und Bandtechniker helfen sich gegenseitig "sozialkompetenterweise" das Gesicht zu wahren, indem sie z.B. ein gerade erlebtes "Mischmalheur" durch Bedienfehler nicht dem jeweilig anderen sondern dem Produkt/Hersteller zuordnen. Das schafft echte Freunde auf der Baustelle und alle sind die Besten.
Zitat von "Michel"Mit dem Habitus eines frustierten Oberschulrats, der ob der Tatsasche verbittert ist das die Welt die persönliche Genialität einfach nicht anerkennen will, ist man dagegen auf keiner Baustelle gerne gesehen.
Ich verstehe, ...es handelt sich um ein psychologisch sehr interessantes Grußwort an alle abgebrochenen Pädagogikstudenten, die in diesem Gewerbe durchaus zahlreich sein sollen. :wink:
Wie auch immer, es ist ein Forum und Fehleinschätzungen von Menschen, deren Verhältnis zueinander und ihrer Beweggründe, Diskussionen so oder so zu führen, kommen vor ... ![]()
Firmware release G3.4.1 ist draussen. :wink:
Zitat von "Music Group"Alles anzeigenVersion G3.4.1 (01 September 2016)
This document constitutes a formal release of PRO1/2/2C/X software for public usage.
NEW FEATURES
No new features - this is a bug fix release onlyADDRESSED ISSUES
• Neutron NB: Dante CM-1 persists internal configuration over power cycle
• Neutron NB: Improved stability of CM-1 start-up in Neutron NB
• Updater: Fixed redboot issue for TFTP update
• Updater/DN9680: Improved stability of IO unit detection in updater app when updating units via DN9680 network
• Groups: Right channel of Overlay Stereo Pairs in VCA/POP now selected by tapping channel
button on Input bay as well as output bay
• Effects: Fixed text display issue for Automixer when called in FX mode
• Effects: Reverb M350 wet setting is now fully wet.
• Effects: Resolved issue where Pitch Shifter could cause noise when used in conjunction
with reverbs