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  2. guma

Beiträge von guma

  • Wann stirbt der "vom-default-Stricker" endlich aus?

    • guma
    • 9. September 2016 um 16:12

    Das Thema 'Startfile' kann man ja durchaus auch umgekehrt angehen, indem man sich das vom Örtlichen mal schicken lässt. Ich habe das Negativbeipiel ja schon in einem Pult-Thread gepostet

    Zitat von "guma"

    ach so ja:

    Ich habe gerade von einem "Veranstaltungstechnikdienstleister", auf dessen Website 'Beschallungstechnik' sich unter dem Reiter "Zubehör" findet, ein M32 "startfile" erhalten, das für eine anstehende Drei-Kapellen-Show ausser dem M32 Herstellerdefault folgendes enthielt:

    - alle inputs händisch gemutet bis auf
    - 2 Kanalpaare händisch entmutet ( vermutlich DJ Tiffi )
    - ein Stereo Aux entmutet mit der im ganzen Pult einzigen Beschriftung 'PB' ( nein es war kein weiterer 'scribble strip' mit dem Namen eines deutschen Schlagerstars beschriftet zu finden, wir danken für die Diskretion :lol: )

    und sonst definitiv nichts.

    Positv betrachtet wäre es für mich ein durchaus gangbarer Weg die "BE schickt Bandfile" Methode umzudrehen und statt dessen vom Örtlichen vorab ein 'Festival patch start file' zu erhalten. Das könnte eine Beschriftung enthalten, aus der man den Festival Patch erkennen kann und die oben genannten Basics. Ich könnte mir das, wenn's klever gemacht ist, als durchaus vertrauensbildende Maßnahme vorstellen, als Visitenkarte des Örtlichen. Wenn's ein Pult ist, mit dem ich mich auskenne, würde ich mich vorab in ein solches file auch 'einpflegen'.
    Wie viele Örtliche würden da wohl mit machen? :wink:

  • I don't need that, 2.0

    • guma
    • 8. September 2016 um 18:27
    Zitat von "rockline"

    Es gibt drei verschiedene Arten von Gastmischern:
    1) der freundliche, der bei Ankunft sich alles erklären lässt und im Verlauf der Show zur Diva wird.
    2) der freundliche, aber unsichere, der froh ist wenn man ihm hilft, und auf konstruktive Zusammenarbeit aus ist.
    3) der Sack, der überheblich daherkommt, alles besser weiß, und am Ende ohne Verabschiedung geht.

    Da sich die Aufzählung ausschliesslich auf drei Typen beschränkt, die alle negativ belegt sind, ... fehlt da nicht was und was sagt das über den 'local'?

  • Welcher Pfad für das Gast-Pult ? -> Multi-Pulti 2017

    • guma
    • 7. September 2016 um 22:35

    Das finde ich sehr nett von Dir. Ich kann dann den Hobbypsychologen zu Hause lassen ... :wink:

  • Welcher Pfad für das Gast-Pult ? -> Multi-Pulti 2017

    • guma
    • 7. September 2016 um 17:25
    Zitat von "monithor"

    auch wenn hier ansonsten eher ruhig ist, was neue themen angeht, kann man sachen auch totdiskutieren. vor ort ist es doch eh so wie es ist, man macht das beste draus und fertig...

    Du hast natürlich völlig Recht. Ich weiß genau, in wie vielen Threads und in welchen Schattierungen wir das schon hatten. Eigentlich ist auch längst alles gesagt, und jeder sollte wissen, wie das im Idealfall sein sollte.
    Dieser Übergabepunkt hat jedoch in meiner Erfahrung viel mehr als nur eine technisch diskutierbare "vernünftige" Seite.
    Ein Beispiel.
    Letzten Freitag hatte ich folgende Situation: die Vorortfirma hatte für ein 2000er Zelt event bedauerlicherweise zwar nettes, hilfsbereites Personal aber keinen Systemer. Ein weiterer Gasttechniker, den ich bis dato nicht kannte, hatte als Referenz seinen Auftrag über einen Systemer meines Vertrauens erhalten. Vor Ort gab es ein analog kontrolliertes System ohne Zugriff auf Laufzeiten oder System-EQ, was aber für das Setting eigentlich nötig war. Mein für mich wichtister Parameter war, dass klar war, dass ich auf diesem Job keine Zeit haben werde, irgend etwas in die Richtung zu bewegen.
    Ich habe mich auf drei Sachen verlassen:
    1. Der Kollege macht über die Matrix seines Pultes eine korrekte Laufzeitkorrektur zwischen hang und subs und sinnvolles EQing.
    2. Der Kollege ist so souverän, dass er mich unbearbeitet über Stereo line durch sein Pult in diese Matrix lässt.
    3. Alle Absprachen werden eingehalten.
    Wer die entsprechenden Threads gelesen hat, weiß, dass das ganz und gar nicht meine präferierte Situation und Vorgehensweise ist. Dass das in diesem Fall für mich funktioniert hat, liegt an Menschenkenntnis und Vertrauen und zwar genau in dieser Reihenfolge. Das hat in anderen Situationen wie angedeutet, schon ganz anders ausgesehen und ich habe genug bizarre Sachen erlebt um extrem mißtrauisch zu sein und das in anderen Fällen ab zu lehnen.
    Für mich ist diese "Schnittstelle" so eine Art psychologischer Offenbarungseid, der Umgang auf beiden Seiten wie eine Visitenkarte. Wie souverän ist jemand, wie positioniert er sich, kann er sein Gegenüber einschätzen und last but not least wieviel Profilneurose ist im Spiel.
    Daher kann ein solcher Thread trotz "Wiederholungsgefahr" auch ein Denkanstoß sein. :wink:

  • Welcher Pfad für das Gast-Pult ? -> Multi-Pulti 2017

    • guma
    • 7. September 2016 um 14:57

    schön wenn wir hier noch mal zusammen tragen könnten, was wer in welcher Situation bevorzugt, um mit den Summen eines Gastpultes in das Haus/Festivalsystem zu kommen.

  • Marktübersicht "günstige" Digitalpulte mit Sidechain-Dyn.

    • guma
    • 7. September 2016 um 14:45

    Sehr zum Ärger der GLD Besitzer ( ... also auch "meinereiner" ) kann das günstige A&H Qu das ducking via side chain, GLD jedoch nicht.

  • Reisende Pulte

    • guma
    • 7. September 2016 um 14:02

    Passt schon ... der Wunsch, den anderen kontrollieren zu können ... steckt natürlich immer mit drin, ebenso die dem Gast entgegengebrachte Grundhaltung:

    Zitat von "mischpultschorsch"

    ... dass das mitgebrachte Exotenpult ...


    was mich eher an die unerfreulichen Begegnungen meiner Tingelei erinnert. :wink: Für das, was ich schon alles erlebt habe, ist der oben zu lesende Sarkasmus absolut adäquat.

    da es dazu, welchen Pfad die Summe(n) des "Gast-Pults" in das Haus/Festivalsystem nimmt, verschiedene Meinungen und Situationen gibt, gerne ein neuer Thread, den ich gleich mal aufmache.

  • Reisende Pulte

    • guma
    • 6. September 2016 um 14:36

    Ich kann zwar damit leben, dass es belächelnswerterweise Kollegen gibt, die reisende Pulte nur durch ihr Pultgedöns Richtung Systemkontroller lassen, würde aber, sofern L/R analog aufgelegt wird, eine Lösung dieser Art beforzugen. http://www.palmer-germany.com/pro/de/PMBL-Li…passiv-PMBL.htm
    Wobei ... ich weiß ... da gibt es beschallende Dorfopenairfamilienvätermitsöhnen, die sogar daduch "Digitalpultstress" befürchten ... alles schon erlebt... :roll: :D :lol:

  • File after show

    • guma
    • 5. September 2016 um 14:48

    Jupp, das mit der Dropbox hat was ... :wink:

  • neue AT Mikrofone

    • guma
    • 5. September 2016 um 14:14
    Zitat von "wora"

    andererseits könntest du mir vielleicht mal ein 23HE ausleihen...? 8)

    Klar, Mann. :wink:

  • Reisende Pulte

    • guma
    • 5. September 2016 um 14:12

    Das stimmt mit manchen GroßgeneralunternehmersDJBühnenbauVaterundsohnSpezialkandidaten nicht. Die haben Mörderstreß mit einer beschallungstechnischen Basisaufgabe:

    UMSTECKEN :D :lol:

  • File after show

    • guma
    • 5. September 2016 um 11:25

    Ich mache es ähnlich wie 'JS-Collect':
    Falls Sinnlosigkeit offensichtlich -> noch am Abend in die Tonne, falls möglicherweise sinnvoll -> USB -> 2-3 Tage nach dem Job mit ein bisschen Abstand aber so, dass ich mich noch erinnern kann, Reevaluierung -> Anschauen auf einem Editorechner -> ev. jetzt in die Tonne -> wenn nicht, Fehlerbereinigung, sinnvolle FXe, Kanalsettings, Routings usw in die preset libraries -> noch mal kurz über Namensvergabe und Zuordnung nachdenken + ggf. Korrektur -> speichern auf USB und in den Editor-Rechner. Feddisch.

    Ich habe für jeden Pult-Typ einen USB, der mit dem Pultlaufwerk auch sicher spricht. Dieses 'noch mal anschauen' hat sich bewährt, weil:
    das hilft eine sinnvoll bereinigte Bibliothek zu führen, weil man Fehler in den files nicht unbedingt weiter schleppt, man aus Fehlern im eigenen "Geschraube" lernen kann und weil man möglicherweise sich wiederholende systematische Fehler im Umgang mit bestimmten Pulttypen finden und zukünftig vermeiden kann.

  • File after show

    • guma
    • 5. September 2016 um 06:38
    Zitat von "thieloliver"

    Machst Du Dir da gerade Gedanken um die Archivierung von verschiedenen Shows verschiedener Pulttypen und Kapellen ...


    Ja, darum geht's.

  • neue AT Mikrofone

    • guma
    • 4. September 2016 um 22:03

    Naja es hängt ja immer auch vom jeweiligen Setting ab und meine Testreihe 'AE2300 an Snare' ist noch nicht zu Ende. Außerdem war dieser Zufallshörvergleich ohne viel EQ-Geschraube und wie wir wissen, geht bei manchen Mikros auch erst die Sonne auf, wenn Mikro und EQ sich besser kennen gelernt haben ... :wink:

  • File after show

    • guma
    • 4. September 2016 um 21:57

    Was macht Ihr mit Pult-files, die ihr während oder am Ende der Show gespeichert habt nach der show?

  • neue AT Mikrofone

    • guma
    • 4. September 2016 um 14:45

    Ich kann als persönliche Erfahrung noch Folgendes ergänzen:

    Am Freitag hatte das AE2300 an der Snare des Drummers, mit dem ich am häufigsten arbeite, Premiere. Da der Drummer des Acts, der dieses Set mit benutzte, noch nicht da war, gab es für den Mischkollegen gleiches Set, gleicher Drummer aber sein Snare Mikro: das ATM23HE. Da weder das AE2300 noch das ATM230 ein klanglicher Nachfolger sind, waren wir beide gespannt:
    Mir hat sein altes ATM23HE spontan besser gefallen. :wink:

  • Wenn sie nebeneinander stehen ...GLD 80 / X32

    • guma
    • 4. September 2016 um 13:50
    Zitat von "guma"

    Wirklich vermisst unter den unmittelbar "soundwirksamen" Tools habe ich eigentlich nur die Kanalkompressoren des GLD mit deren Klang und den Auswahlmöglichkeiten.

    Was mir im Nachhinein noch dazu einfällt:

    Die Parameterskalierung, die Graphik und die Anzeige für die Gain-Reduktion gibt im GLD80 ein gutes Abbild dafür, was ich mal "Einstellungs-Wirkungsverhältnis" nenne, d.h. ich kann mich darauf verlassen, dass das, was ich numerisch einstelle, auch die gewünschte Wirkung hat und die angezeigte 'gain reduction' entspricht 1. dem was ich höre und 2. dem, was ich als Erfahrungswerte aus guten Hardwaregeräten erinnere.

    Bei der X/M32 Familie verhält sich das nicht so. z.B. die hier mal beschriebene Attack-erhaltende Kompression der Snare war nur mühselig zu erkurbeln und lies sich nicht ordentlich voreinstellen, was in guten Pulten und Hardware Geräten problemlos aus Erfahrungswerten möglich ist. Ich denke, das lässt sich auch mit mehr Gewöhnung nur bedingt kompensieren sondern das besagte "Einstellungs-Wirkungsverhältnis" ist eher bescheiden.

    Kompressoren kann man nicht nur nach Gehör einstellen, sondern man muss auch das umsetzen können, was einem Verstand und Erfahrung sagen. Da lasse ich bei einem Kompressor mit "Standardparametern" das Argument "nicht mit dem Augen sondern mit den Ohren" nicht gelten. :roll:

  • Wenn sie nebeneinander stehen ...GLD 80 / X32

    • guma
    • 3. September 2016 um 19:41

    @ Billbo

    Ich glaube, jetzt hast Du mich missverstanden. Ich meinte mit meiner Frage nicht die Scribble Strips sondern die Schalter/Taster mit deren beleuchteter Beschriftung SOLO/MUTE/SEL u.s.w.. Da lässt sich nichts invertieren.

  • Wenn sie nebeneinander stehen ...GLD 80 / X32

    • guma
    • 3. September 2016 um 17:27

    So ich hatte aktuell zum Thema noch folgende interessante Erfahrung:

    Mir war zum Mischen ein M32 angekündigt worden, das sich vor Ort als das abgesägte Modell entpuppte. Ein weiterer Gasttechniker hatte sich selbst ein GLD80 mitgebracht und aus organisatorischen Gründen war es geschickter für mich das M32R zu nutzen, obwohl der sehr nette Kollege auch angeboten hatte, sein GLD80 mit zu nutzen. Ausserdem hatte ich für die Variante schon ein File vorbereitet und war selbst neugierig, wie ich zurecht komme.

    Ich komme zunächst auf den wörtlichen Thread-Titel "wenn sie nebeneinander stehen" zurück:

    Hier steht ja nun die Edelvariante, die in der Vollversion auch GLD vergleichbares Geld kostet. Trotzdem verhält es sich für alle anwesenden Techniker so, dass im diffusen Tageslicht in einem Festzelt sowohl die scrible strips als auch der Schirm des GLD deutlich besser zu lesen sind, die Strips wegen Helligkeit und Größe, der Schirm vor allem wegen der Größe. Es war im Gegensatz zu dem, was in Foren so kolportiert wird so, dass die M32 scrible strips bei dieser Beleuchtung nahezu unleserlich waren, ebenso die innenbeleuchteten Schriften der Schalter Mute, Sel, Solo et cetera, die OLEDs des GLD bei geeigneter Einstellung jedoch noch durchaus ordentlich und ohne Mühe lesbar waren.
    Workflow ist speziell beim R-Modell wirklich unterirdisch, da dem allerhand sinnvolle Bedienelemente schlicht fehlen, wie unter anderem der Satz Aux Encoder und die 6 dezidierten, von den UDKs unabhängigen Mute Buttons, auf die ich mich beim File stricken verlassen hatte. Die Kombination 'kleiner Schirm des R-Modells aber breitere Reihe dicke M-Versionsencoderknöppe darunter' finde ich sehr gewöhnungsbedürftig, ebenso störend finde ich, dass von den fehlenden User Layern abgesehen, zwar per Doppeldruck 16 inputs gleichzeitig zu kombinieren sind, aber nicht alle Achterblöcke kombinierbar sind. So ist es mir nicht gelungen, inputs 25-32 gleichzeitig mit den FX-Returns auf die Oberfläche zu kriegen. Eigentlich ist das Teil mühsam wie mein alter LS9 16.
    Klanglich geben und nehmen sich GLD und M32 mit 2xDL16 Stagebox en nichts, ich kann mit beiden ordentlich Sound machen. Wirklich vermisst unter den unmittelbar "soundwirksamen" Tools habe ich eigentlich nur die Kanalkompressoren des GLD mit deren Klang und den Auswahlmöglichkeiten.
    Die Bedienoberfläche habe nach einigem Probieren so gehandlet:
    Fader, Input Mutes, SoloTaster und Delay Tab am M32R, alle Kanaleinstellungen, User Layer und FX Returns in Davids Mixing Station und die ganzen Verwaltungsaufgaben im X-Edit am Läppe. Will sagen für ne bessere Fader Bank brauche ich genau genommen kein M32R und 'Mischpult' im Sinne von 'persönlicher Wohlfühlmodus' fängt für mich auch nach diesem Erlebnis eigentlich beim GLD80 an. :wink: Mit einem M32 Full hätte ich zwar etwas mehr Bedienkomfort gehabt, aber ich würde jetzt nicht mehr freiwillig den GLD mit M32 tauschen.

    NB Frage an die M32 Nutzer:

    Auf der Behridas Seite findet man unter Downloads aktuelle Abbildungen, auf denen die "innenbeleuchteten" Taster nicht mehr schwarz mit dünner Leuchtschrift sind, sondern eine Ausführung mit in toto leuchtenden Bonbonfarben und schwarzer Schrift wie bei der pro Serie. Wird das jetzt so ausgeliefert was ich viel besser finden würde oder ist das Verarsche?

  • Max Pegel, Null Output - Gibt es sowas

    • guma
    • 2. September 2016 um 10:55

    ... es gibt auch Ducker-Settings mit regelbaren attack- und release Zeiten... :wink:

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