Bestimmt gibt es mehrere Wege, die funktionieren. Ich denke, ein funktionstüchtiges und praxisnahes Wekzeug ist, wie schon genannt wurde, der 'Dynamic EQ' in eine passende Summe für die Bläser. Wenn 'Trompete' das größte Problem ist, würde ich so vorgehen:
ein Filter mit sehr breit ( mehrere Oktaven) gestelltem Mittenband auf 'expansion below' mit einem niedrig eingestellten threshold. Damit erreichst Du die Anhebung leiser Passagen der gesammten Bläser über das " Publikumsrauschen", welches ebenfalls "mittenlastig" ist.
ein weiteres Filter enger in den Bereich, in dem die Trompeten in deinem Setting am lautesten sind ( z.B. 2-5 Khz ) auf 'compression above' mit der maximal möglichen Absenkung. Die passenden, "musikalischen" Zeitparameter findest Du während des soundchecks (sofern 's einen gibt), den geeigneten threshold findest Du während der Show.
So mache ich das schon seit es den DPR901 gibt mit viel Erfolg.
1. Was dem Publikum zu laut ist, ist meist frequenzselektiv. Das findest du mit Erfahrung für das entsprechende Genre raus.
2. Einstellungen am Dynamic EQ dürfen je nach Anforderung auch mal heftig sein.
3. Der richtige und vor allem zügige Umgang mit diesem Gerät ohne viel Rumspielen erfordert meiner Meinung nach jahrelange Übung ... das ist nichts unehrenhaftes ... :wink: