Ich frage noch mal anders:
Hast Du versucht, Deiner Effektszene das mit den zusätzlichen preamps vorher beizubringen b.z.w. ihr versucht zu sagen, dass sie die unbehelligt lassen soll?
Beiträge von guma
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Zitat von "wora"
in der iLive konnte das übrigens nicht passieren, denn hier konnte man schon beim speichern auswählen was in der entsprechenden szene gespeichert wird. da war dann auch kein recall-filter nötig. in der dLive gibt es hier aber eine andere logik, die eher so wie in den Digico pulten funktioniert. jede logik hat ihre vor- und nachteile.Zu Deinem Erlebnis:
Ich finde es logisch und richtig, dass Speicherprozesse nur die Hardwarekonfiguration berücksichtigten, in der die jeweilige Szene/Show auch erstellt wurde. Wieso sollten preampwerte von preamps geladen werden können, die vorher gar nicht da waren, es sei denn Du gibst es vorher händisch z.B. über einen Editor ein. Das sollte allerdings dann auch funktionieren. Du erinnerst Dich an die Diskussion darüber, in welchen Pulten welche preampwerte beim Umpatchen übernommen werden?
Die DiGiCo Speicherlogik erlaubt sowohl eine Filterung beim Speichern als auch beim Recallen.
Nicht alles, was Dir an Deinem neuen Pult nicht gefällt, kommt von DiGiCo :wink: -
Zitat von "voetter1"
Es ärgert mich jetzt zwar das ganze soweit OT zu führen, aber wenn ich die Kommentar ansehe - auch von guma, dann komme ich mir momentan vor
als wäre ich ein Idiot und habe etwas total dämliches gesagt.1. Auch Moderatoren dürfen hier eine Meinung haben.
2. Beim Digitalpulteklang geht's bekanntlich nur um Meinung. Es gibt bisher keine Tests , die etwas anderes bestätigen.
3. Auch MIDAS pro User dürfen anderer Meinung sein als Du.
4. Ich glaube nicht, dass ich beim 'anderer Meinung sein' auf Gefühle Rücksicht nehmen muss, solange die einzige Unhöflichkeit darin besteht, anderer Meinung zu sein.
5. Ich fand Peters Reaktion zu heftig. Daher habe ich auf Meinungsmehrheiten in diesem Thread hingewiesen um zu zeigen, dass Deine gewonnene Meinung zum "dLive-Klang" nicht Forenrepräsentativ ist. Das kann man auch wenn die "Fallzahl" nicht aussagekräftig ist. :wink:Schön, dass Du uns unsere Meinung verzeihst und "Dastehen wie ein Idiot" ist eine Lebenserfahrung, der man sowieso immer wieder nur mit Gelassenheit begegnen kann oder?
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Das ist doch mal ne vernünftige Taktik. Bei den DiGiCos mache ich es so, dass ich drei Sachen anbiete:
1. Den Kapellenlayer mit den dazugehörigen Inputs, VCAs, FX Returns, Outputs
2. zusätzlich 'all Inputs' auf dem neuen Layer 3
3. 'Spill all' mit allen Striparten von links nach rechts ( 'spill' geht bei DiGiCo nicht nur für VCAs sondern für alles, was man hineinwählt) = die fixe "YAMAHA-Anordnung". -
Ja, das is genau der Punkt. Hier würde ich von Prozeßanpassung sprechen. Diese Arbeitsweise drängt sich, wie in meinem Threadstart beschrieben, für die Kombination 'reduzierte Faderzahl aber freie Belegbarheit' praktisch auf. Ich ziehe mal hiermit um in den anderen Thread.
Ich mache es so:
Für mich selbst immer 'Kapellen-Ebene', für Gastmischer 'was willste in welcher Reihenfolge auf der Kapellenebene haben?'. Für ein Pult mit beispielsweise 20 -25 Fadern macht das auf jeden Fall mehr Sinn als "der Ordnung halber" Leer- oder ungenutzte Kanäle auf der Oberfläche zu lassen und mehr Bankhopping zu produzieren. Dazu muß aber die Stripzusammenschiebetechnik des jeweiligen Pultes einfach schnell genug sein, wie es bei Allen&Heath und seit V821 auch bei DiGiCo der Fall ist. Dann kann man für die Kollegen immer noch aussuchen, ob sie das lieber 'von links nach rechts' oder 'nach Funktion populiert' oder wie auch immer haben möchten.
Hat eine Produktion sehr viele Kanäle, ist es mE auch sinnvoller, das nicht mehr per Bankwechsel abzuarbeiten sondern ebenfalls aus einer 'Kapellen-Ebene' heraus VCA Group Inhalte, Spills, Multichannels, POP Groups oder was auch immer das jeweilige Pult bietet, zu öffnen. -
Zitat von "Teddytaste"
Mhm. Da stellt jemand einfach eine Behauptung auf und ist überrascht wenn dann einige Erwachsene diese Einschätzungen nicht teilen?!?! Und dann auch noch 20 Jahre im Geschäft... soso....
Ich weiß schon warum ich hier nicht mehr soviel schreibe.... Wieder ein Kommentar mehr der mir zeigt wie überflüssig das Forum für mich geworden ist.
Angenervte Grüße
peterNaja, in diesem Fall sind ja zum ewigen Thema "Digitalpultklang" alle bis auf einen ziemlich einer Meinung. Ich denke, Du solltest mehr den Wert der statistischen Aussage eines Threads schätzen, statt Dich von einem Ausreißer nerven zu lassen. :wink:
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Zitat von "MRspeaker"
Nun je nach Einatzzweck und Firmen Größe hat sicher jeder seine Lösung.
Ja so ist das wohl. Für größere Mikrofonbestände und sehr unterschiedliche Produktionsformate sind die "dauermontierten" Lösungen nix, weil zu viel hin und her Gebastel und die Täschchenlösungen nix weil zu langsam und zu unübersichtlich.
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Zitat von "wora"
ich weiss jetzt nicht, ob die beiden Kemper-gitarristen besonders schlechte presets hatten, aber das ergebnis klang für mich vor allem: dünn!
im direkten vergleich zu den anderen gitarren an diesem tag konnten mich diese Kemper preams keinesfalls überzeugen.Merke: ein Kemper klingt immer so wie das rig, das in ihm geprofiled ist

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@ eon
An der Beyerspinne, in der das NT5 auf Deinem Foddo steckt, fehlt eins der beiden Gummis. So fällt es im richtigen Leben garantiert mal raus. -
@ wora
Geht's jetzt um Deinen Verleihbestand, der auf die Staße geht oder um Mikros + Statve in der fixen Location, in der Du angestellt bist und wo das Ganze nur zwischen Lagerraum und Bühne hin und her gerollt wird? -
Inzwischen gibt's noch einen Bug-Fix für SD5, SD10 und SD11:
V822
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Ich bin zu diesem Punkt ebenfalls in einer Dauerbeobachtung, da ich bewusst die Routine auf verschiedenen Pulten auf meine alten Tage zu erhalten versuche. Dazu wechsle ich regelmäßig zwischen DiGiCo, A&H, MIDAS PRO und YAMAHA hin und her und war auch schon mal episodisch geneigt, an das MIDAS Wunder zu glauben. :wink:
Mein persönlicher Stand ist aktuell das was 'simonstpauli' beschrieben hat, dass nämlich vor allem die unterschiedliche Arbeitsweise der Kanal-EQs den Unterschied macht. Dem versuchen manche Hersteller ja auch durch das Angebot unterschiedlicher Filterarbeitsweisen Rechnung zu tragen. Fakt ist, dass man keinesfalls Parameter 1:1 übertragen kann in der Hoffnung, dass es gleich klingt, obwohl ich das für 'gleiche Band - anderes Pult' als Startpreset auch so mache.
Ich schaffe es jedenfalls, auf all diesen Pulten sowohl 'weich - musikalisch' klingende als auch 'harsch - analytisch' klingende Jobs zu produzieren je nach Tagesform aller Beteiligten. -
Wenn ich meine Koffer aufmache, sehe ich ob darin alle Mikros sind, die hinein gehören, wenn Du Deine Auer-Kiste aufmachst, siehst Du erst Mal nur schwarze Täschchen....
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Das ist guuuut! :wink: Hab's noch mal nachgemessen: die Würfel-Stanzung des t. Schaums misst 15mm.
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Dazu unbedingt die überarbeitete Anleitung beachten. Ich denke, das größte Problem mit den aufgekauften Koffern wird, dass für eine gute Funktion die Materialien den Boden und den Deckel in der Tiefe komplett bis Oberkante Schließprofil ausfüllen müssen, d.h. die Materialstärke Schaum muß zur Tiefe Koffer/Deckel passen (siehe die Abbildung 'Flex Cut'). Ich meine die Würfelung in dem T. Schaum wäre 15mm, Ich messe das aber heute abend noch mal nach.
Zitat von "guma"Alles anzeigenIch gebe noch mal Tipps für die Kombi 'unten Würfelschaum, oben Noppenschaum':
1. nicht jedes Produkt ist wirklich funktionstüchtig ( Abstand Boden-Deckel-Schaum zu groß, Schaum zu weich u.s.w. ) Gut funktionieren die Peli-Sachen und wem das zu teuer ist, die Köffer "Flex Cut 1" und "Flex Cut 2" (zwei sinnvolle unterschiedliche Größen mit herausnehmbaren Block, ich habe in der kleineren Variante 22 Mikros sehr unterschiedlicher Grösse vom pro35 Clip bis zur Großmembran, in den großen, der deutlich handlicher ist als ein Keyboardcase, gehen bei geschickter Aufteilung über 30 Mikros)
2. In der Produktabbildung sieht man einen Cutter als Werkzeug. Das ist Quatsch!!! Man kann die Würfelabschnitte schneller und geschickter stumpf mit den Fingern auslösen und dann unten in der gewünschten Tiefe mit einer gebogenen Schere wie dieser http://www.ebay.de/itm/chirurgisc…iEAAOSwq7JUHoqM unter Gegentasten auslösen.
3. Den Ausschnitt deutlich kleiner als das Mikro wählen (z.B. für ein 20mm Stäbchen nur eine Würfelreihe, für "Eistüte/Lollipop" 2 Würfelreihen) und als Abstand zum Nächsten genügt eine Würfelreihe! Nicht versuchen, im Würfelschaum Mikrofonformen nachzuschneiden! Das drückt sich von selbst zurecht. Einziger Zuschnitt in die Tiefe, z.B. für Eistüte "Bollen" etwas tiefer und "Loch" dort wo die Klemme sitzt.
4. die Klemme/Halterung, die am Mikro bleibt, nach unten und nicht zur Seite aussparen! Das spart enorm Platz! Man kann das mit der o.g. Schere so machen, dass nur das "Loch" für die Klemme tiefer ist als der restliche Ausschnitt.
5. Damit die von Billbo beschriebene "Klemmtechnik" mit dem Deckel auch für diese Variante gut funktioniert, unbedingt darauf achten, dass der Ausschnitt nicht zu tief in den Schaum geht und das Mikro aus dem Würfelschaum noch herrausschaut. Der Würfelschaum unten muß bündig mit Oberkante Schließprofil unten, der Noppenschaum oben muß Noppenspitze bündig mit schließprofil oben abschließen.
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Zitat von "wora"
...das geht leider nicht bei allen pulten...
Das ist der springende Punkt!
Selbst wenn man nur den Teil 'Eingangskanal' anschaut, bleibt die Taktik nicht gleich. Vom EQ mal abgesehen, bei dem es eigentlich klar ist: Ob 'on' oder 'off' sinnvoller ist und ob Hersteller-Default oder ein selbst erzeugter 'Festival-Anwender-Default' hängt vom jeweiligen Gerät ab und da gehts dann wieder um das, was ich im Parallel-Thread als Prozeßanpassung bezeichnet habe. Auch Billbo macht es ja so, dass er bei aller Liebe zum Default an z.B. 'dynamics' nicht 'mathematisch null' sondern eine moderate Starteinstellung selbst in SEIN Default einpflegt mit mehr oder weniger Abweichung vom Hersteller-Default je nach Hersteller. Darüber hinaus gibt's ja zunemend Gerätschaften, in denen man pro Kanal Emulationen verschiedener Dynamics einstellen kann ( Midas pro, GLD, dLive ). Welche Variante ist dann Default?
Anderes Beispiel Hochpass/Tiefpass: Selbst bei der kleinsten DiGiCo SD Konsole gibt es für beides im hardware-strip einen dezidierten Regler und einen on/off Schalter im Direktzugriff. Da brauche ich kein "preset". Ist diese Funktionalität jedoch versteckter, kann die Taktik "für Quelle x/y voreingestellt" und dann Zugriff über den on/off Schalter sinnvoller sein.Ich bin daher der Meinung, dass jemand, der den pauschalen Hersteller-Default für "die Startpositon" hält, irgend was mit den Digitalpulten noch nicht richtig verstanden hat oder noch nicht auf vielen verschiedenen ERFOLGREICH gearbeitet hat. :wink:
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Ist ne Q7/10 von TW-Audio ... und?
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Zitat von "billbo"
Also z.B. typisches Tomgate: Attack 1mS, Hold 50ms, Release ca. 300- 500 ms, Gainreduction 30dB, Threshold -10dB, Keyfilter Bandpass mit Mittenfrequenz 500Hz und Abgriffspunkt Pre EQ.
Immer wieder nett zu sehen, dass andere nahezu die gleichen Erfahrungswerte einstellen, wie man selbst
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Äh und Du bereitest Bandfiles vor ... Doch nicht etwa ....
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@ seven
Hier geht's ja um startsituationen, die auch für andere funktionieren sollen, die eventuell auch auf dem jeweiligen Pult nicht so firm sind. Es gilt also einen Mittelweg zwischen dem mutmaßlichen Willen des anderen und Schadensbegrenzung zu finden. Bei EQ gehe ich davon aus, dass er benutzt wird, bei Dynamics finde ich es besser, wenn der andere sich willentlich dafür entscheiden muss.
Ein file auf einem Pult, welches ich gut kenne und welches nur ich selbst benutze sieht erklärtermaßen ganz anders aus :wink:
Umgekehrt würde ich, wenn ich mich nicht gut auskenne, ein Pult immer sparsam benutzen und auch in der digitalen Welt sind Kompressoren noch so unterschiedlich, dass ich mich da in ein mir nicht gut bekanntes Werkzeug eher vorsichtig reintasten würde. Die Hersteller machen es auch sehr unterschiedlich in ihren Dynamic-Defaults und sie haben Eigenheiten, die sich nicht ohne Weiteres nach Zahlen einstellen lassen. Yamaha hat im Kompressor eine technische Nullposition, die einiges an Gekurbel verlangt, bis daraus ein praxisnahes Live-Tool wird, DiGiCo hat einen Default, der beim sachgerechten Bedienen des Threshold sofort eine brauchbare 'to go' Kompression erzeugt ... u.s.w. Will sagen, ich starte nach einem hektischen Festival-Line-Check spartanisch z.B. nur mit einem Keyboardschadensbegrenzungscomp ... :wink: