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Beiträge von guma

  • seltsame Klang-Abstimmungen von Monitoren neuester Bauart

    • guma
    • 28. Juni 2016 um 19:23
    Zitat von "billbo"


    Das alles ist und bleibt erfahrungsgestützte Handarbeit. Und zwar 'von Null'; jeden Tag und auf jeder Bühne für jede Position aufs Neue. Alles andere ist Murks, Faulheit oder Selbstbetrug ...

    Bei aller Liebe zur Speicherei ... hier muss ich Billbo uneingeschränkt Recht geben: Monitorbox EQ immer von Null! Bitte lernen, wie viel der Standort, die akustische Umgebung und die umgebende Mikrofonie ausmachen können. Daher teile ich Monitore nicht in 'flat' = gut und nicht flat = schlecht sondern in 'EQ-bar' und 'nicht-EQ-bar' ein. :wink:

  • Endlich ist es da: das EIN-FADER Mischpult !

    • guma
    • 28. Juni 2016 um 07:56

    Alles richtig.
    Es ist so: Je länger der Text ist, den jemand verfasst und je größer die Euphorie, die ihn dabei treibt, um so eher findet ein anderer ein Haar in der Suppe.
    Wie 'kob1' schon feststellte, sind die meisten Digitalpulte für die meisten Funktionselemente "einkanalig". In Layern und/oder Bänken sind nur die Dinge angeordnet, für die Anwender und Hersteller einen gewissen Konsens dafür gefunden haben, dass sie mehrfach vorkommen sollen. Das sind in der Regel fader, mute buttons, solo buttons und select switches, bei größeren Pulten auch gerne noch ein Satz Encoder. Gibt es ein Element nur einmal, so hat das Pult dafür so viele "layer" wie es Kanäle hat. Darüber hinaus hat es sich als sinnvoll erwiesen, in touchscreens korrespondierend so viele Bedienstrips pro Layer anzulegen, wie es "hardwarebedienelementestrips" pro Bank gibt.
    Bedeutet für dieses Pültchen einen layer für die select switches, und 20 layer für alle anderen Bedienelemente. Wegfallendes "layerhopping" gibt es also in diesem Fall nur für den select switch ( und für den analogen Gainregler, den ich bewusst unterschlage ). Im Touchscreen ist die Bedienung 8-kanalig und auch dort muss man erst mal scrollen um weiter zu kommen.
    Mein "Haar in der Suppe" ist der oben zitierte angestellte Vergleich, wobei das natürlich völlig subjektiv ist, was jemand nun verwirrend findet und was nicht.

  • Endlich ist es da: das EIN-FADER Mischpult !

    • guma
    • 27. Juni 2016 um 08:23
    Zitat von "Sound-Buster"


    Zurück zum Livegig: Natürlich ist ein breites Pult mit 20 oder 30 Motorfader komfortabler zu bedienen. Vergleiche ich das DMIX jedoch mit anderen 19 Zoll Mischern, wo zwar 16 Motorfader verbaut sind, sich diese aber nur über mindestens 4 Layer bedienen lassen, sehe ich in der nur„Einfaderbedienung“ keinen Nachteil. Wenn ich das jetzt z.B. mit einem X32 Producer vergleiche, da tue ich mich eher schwerer zu merken, in welchem Layer jetzt welches Signal anliegt...


    Verstehe ich nicht.
    1. schreibst Du am Anfang was von 15 inputs,

    Zitat von "Sound-Buster"


    Insgesamt 15 Kanäle am Start...


    die passen beim Producer oder beim Qu16 auf einen Layer

    Zitat

    Channel Spill Out for X32 COMPACT and X32 PRODUCER
    … X32 COMPACT and X32 PRODUCER can now use all 16 faders for controlling e.g. input channels
    … By pressing two of the left-hand fader layer buttons concurrently, the selected 8-Channel blocks will be spilled out on the 8 input and 8 Bus faders
    … This allows for example combining channels 1-8 on the left, with channels 9-16 or with the stereo FX returns on the right side
    … Any combination is possible, and the top layer button defines what channels go to the left fader section

    und
    2. das wenige, was Du sonst noch nutzt, ist bei dem starren Layout dieser Pültchen auch nicht schwer zu finden. :wink:

    Zitat von "Sound-Buster"


    Mehr als einen Fader hatte ich mir bei dieser VA trotzdem ab und zu gewünscht: Von den drei Gitarristen spielte immer mal ein anderer das Solo, oft auch im schnellen Wechsel im Frage und Antwort Spiel. In solchen Situationen stößt man an die Grenzen des Pultes. Schnelles umschalten von Kanal zu Kanal geht zwar, Kanalübergreifende Fades sind aber nur bedingt möglich.
    Wie? Bei jeder Subgruppe kann man das Volumen über einen eigenen Drehregler regeln. In meinem
    Fall hätte ich z.B. jede Gitarre auf eine eigenen Subgruppe legen können, um dann wenigstens
    per Endlosdrehregler Fades fahren zu können. Das geht bei zwei Signalen noch ganz gut, bei
    drei Kanälen wird’s schon schwieriger.


    @ wora
    Der Kollege mischt zwar irgendwie anders als wir das so kennen aber das Problem ist ihm offensichtlich doch begegnet ... :wink:

  • seltsame Klang-Abstimmungen von Monitoren neuester Bauart

    • guma
    • 26. Juni 2016 um 17:35

    Hm, wenn ich so darüber nachdenke, hat diese "fette" Abstimmung aber auch Vorteile:

    Bei ordentlich dicken Front-Anlagen hat man ja ebenfalls Abstimmungen, die dazu führen, dass man für Vocals im Kanal-EQ zusätzlich zum Hochpass noch etwas Bässe absenken muss.

    Für den Monitormann bedeutet das, dass er sich da nur wenig umgewöhnen muss und für den Foldback-Betrieb von FOH, dass der post-EQ-prefade Weg "passt".

  • Was braucht ihr wirklich zur Klanggestaltung? EQ,DYN,FX+ ???

    • guma
    • 24. Juni 2016 um 07:58
    Zitat von "oton"


    Eins der grossen Probleme an diesen ganzen schönen Möglichkeiten ist übrigens, das sie sich schlecht bis garnicht in einem schnellen Soundcheck realisieren lassen, der ja oft leider die Regel ist. Ich habe mir da inzwischen eine ganze Menge Templates gebastelt, aber verzichte auch aktiv auf die ganzen Feinheiten, wenn die Zeit dazu fehlt. Ich habe nämlich inzwischen auch oft das Gegenteil erlebt, das sich junge Techniker in den Möglichkeiten verlieren, ohne erst mal die Basics klarzubekommen. Man sollte nie vergessen, das viele Dinge ein AddOn sind, die nur gut funktionieren wenn der Rest stimmt.

    Ich komme noch mal auf diesen Punkt zurück:
    Die auch von Billbo zu Recht bemängelte, durch Zeitmangel und Hektik entstehende Sinnlosigkeit mancher hier aufgezählter Dinge, die den belohnt, der die Kunst des Weglassens versteht, führt noch mal zu einem Teilaspekt des digitalen Zugewinns, der auf den ersten Blick nicht in audiobos Thema passt, bei genauerer Betrachtung aber doch dazugehört:
    Die Speicherbarkeit, die für mich der eigentliche digitale Zugewinn ist. Nur diese erlaubt, das Arbeitstempo so zu erhöhen, dass man tatsächlich die hier aufgezählten Dinge 'in time' sinnvoll an den Start kriegt.
    Ich würde also mindestens einen Teilaspekt der Speicherbarkeit hier hinein rechnen: das partielle Übertragen ganzer Anwendungsblöcke inklusive routing und patching in einem unkompliziert gestalteten Arbeitsablauf. Was nützt z.B. Sidechaining, wenn ich das Ganze immer neu bauen muss? Bei der intelligenten Gestaltung und Verwaltung von presets gibt es sowohl bei den Herstellern als auch bei vielen Anwendern noch einiges dazu zu lernen. :wink:

  • Was braucht ihr wirklich zur Klanggestaltung? EQ,DYN,FX+ ???

    • guma
    • 23. Juni 2016 um 18:14

    @ Audiobo
    Zu den Automatikmischern habe ich mich nicht geäußert, weil ich die Gattung als sinnvolle Werkzeuge schon sehr lange kenne ( Knowles ), im Moment jedoch quasi keine Anwendungen habe.
    Ich setze manchmal die DiGiCo Röhrenemulation für Vocals, Keyboards oder Bass ein, ist für mich auf keinen Fall 'Must Have'.

    Mal Hand aufs Herz:
    Was ist von den Dingen, die Du als neu aufgezählt hast, für Deine Arbeit und ein exzellentes Ergebnis wirklich unverzichtbar?

  • Was braucht ihr wirklich zur Klanggestaltung? EQ,DYN,FX+ ???

    • guma
    • 23. Juni 2016 um 16:31

    @ wora und Seven

    Ihr sprengt jetzt beide audiobos Themenvorgabe. Könnt ihr bitte um zu verhindern, dass das in ein allgemeines "Was ich an Digitalpulten mag" ausartet, eure Beiträge editieren und das auf die vorgegebenen Teilaspekte beschränken?

  • Was braucht ihr wirklich zur Klanggestaltung? EQ,DYN,FX+ ???

    • guma
    • 23. Juni 2016 um 14:25

    Wie ich bereits sagte:

    Zitat von "guma"

    Hier hat sich vor allem was in der Verfügbarkeit der Instanzen also der Quantität geändert aber nicht in der Qualität.


    ... wobei ich bei 4 Stück 901en hatte und heute auch mit viel Zeit zum Biegen nicht mehr als 4-6 Instanzen verbrate. Die Graphik ist mir dabei wurscht.
    Eigentlich ist es da auch nicht anders als früher bei Hardwaregeräten:
    Ob der Dynamic-EQ nun in einem MIDAS Pro, in einem DiGiCo oder einem Allen & Heath werkelt oder aus einem Studio Plug kommt ... das Verhältnis zwischen dem, was man einstellt und dem wie es von der Wirkung her greift ist unterschiedlich, will erfühlt, erlernt, erinnert werden, und lässt sich nicht nur nach Display einstellen.

  • Was braucht ihr wirklich zur Klanggestaltung? EQ,DYN,FX+ ???

    • guma
    • 22. Juni 2016 um 23:22

    Ich füge noch an, was ich nicht brauche:
    - 'Mikrofonsimulatoren' ( Remotes für Richtcharakteristiken würde ich hier nicht zu rechnen, das ist Tontechniker-Werkzeug) Es sollte jedem klar sein, dass man mit einem Schoeps als Quelle zwar eine SM57 Emulation basteln kann aber nicht umgekehrt. :lol:

    Trommelsimulatoren zur Unterstützung oder zum Ersatz von bescheidenen Drumsignalen halte ich zwar fūr einen interessanten Ansatz, habe aber das Glück, in den letzten Jahren mit Drummern zu arbeiten, die ihr Ding so abliefern, dass ich beim besten Willen nicht weiß, was ich da ersetzen sollte. :wink:

    'One Knob Boutique Kompressoren' mit automatisierten Zeitparametern. Für mich sinnlos, auf die beiden wichtigsten Parameter keinen Einfluss zu haben ...

    Ich frage umgekehrt:
    Welche neuen 'Preamps, Dynamics, Effekte, PlugIns' gibt es, die es bis zum Zeitalter sagen wir mal einschließlich des Hardware Transient Designers nicht gab aber heute zum 'must have' gehören?

  • Was braucht ihr wirklich zur Klanggestaltung? EQ,DYN,FX+ ???

    • guma
    • 22. Juni 2016 um 17:59

    Man darf nicht vergessen, dass die größte digitale "Bereicherung" bezüglich der in diesem Thread abgefragten Features, sich für das, was machbar ist, wie Boris schon sagte, vor allem in der unteren Mittelklasse abspielt. Wenn man an einen GL2000 FOH mit einem Schwobbel-Verb + 4 Fach Knack-Gate + 3 x der ganz schlimme YAMAHA 2031 denkt, ist X32 ein Quantensprung.
    Hat man aber vor 20 Jahren vorwiegend in der Klasse ab PM3500 aufwärts mit großem Lexicon, TC2290, M5000, Eventide 3000 und BSS DPR901 gedient und musste die FOH-Plätze weder aufbauen noch patchen, ist der Zugewinn in der Sparte FX + Dynamics mE nicht so groß. Hier hat sich vor allem was in der Verfügbarkeit der Instanzen also der Quantität geändert aber nicht in der Qualität.
    Für mich ist daher die Summe der neuen "must haves" sehr gering und der digitale Zugewinn liegt eher auf anderen Ebenen.

  • Wie nehme ich eine Querflöte ab?

    • guma
    • 20. Juni 2016 um 20:57

    http://schoeps.de/de/products/fa1

    Daran habe ich auch gedacht. Das habe ich so auch schon mit Erfolg verwendet. Das ist im Original jedoch nicht ganz billig. Von Rode gibt es das NT6 mit einer abgesetzten Kapsel ...schade, dass Rode sein Sortiment an Instrumentenhalterungen in den letzten Jahren nicht erweitert hat aber vielleicht hat jemand aus dem Forum Spaß an der Entwicklung und Herstellung der einen oder anderen Halterung?

  • A&H dLive Update 1.20 - jetzt mit Editor "dLive Director"

    • guma
    • 18. Juni 2016 um 09:20

    V 1.21
    http://www.allen-heath.com/dlive-intro/software/

    Der von Andy beschriebene Bug mit dem Totalverlust des pan im Director in einer Masterkonfiguration ist zwar behoben der Zugang zum pan über das Routing Panel bleibt aber unterirdisch .... :roll:

  • Bestes Gate

    • guma
    • 16. Juni 2016 um 09:52

    Ich habe noch drei Streifen BSS Stereo-MIDI Gate 502 behalten, weil die ein paar Gimmicks können, die die Gates in den Digitalpulten nicht können aber die letzte Anwendung ist schon ein Weilchen her ... :wink:

  • A&H dLive

    • guma
    • 16. Juni 2016 um 03:19
    Zitat von "Andy F."

    Das findest Du in: MIXRACK ... MIXER CONFIG. Da, wo auch die Anzahl und Art der gewünschten Busse konfiguriert wird.

    Ach so das meinst Du, das hat aber nichts damit zu tun, dass wir beide das Bildschirmäquivalent für die horizontale 'strip rotary' Reihe und die vier dazugehörigen Auswahlschalter für gain/pan/send/custom nicht finden, die es auf dem Pult gibt und die in der Bank-Darstellung den direkten Zugriff auf die entsprechenden Werte erlauben sollten. Die Darstellung von 'pan' gibt's zwar in der Übersicht, sie lässt sich aber weder in der WIN7 noch in der MAC Version mit der Maus "anfassen". Der Umweg ins routing Menue kann's ja wohl nicht sein.

    Also Frage in die Runde:
    Wo sind die 'strip rotaries' und die besagten 4 Auswahlschalter der Pulte b.z.w. wodurch sind sie im 'Director' ersetzt?

  • A&H dLive

    • guma
    • 15. Juni 2016 um 21:21
    Zitat von "Andy F."

    aha.. nach Umstellen auf COMBINED erscheint der PAN Regler nun auch in der Bankübersicht ... bin gespannt, was ich noch alles finde. Die Encoderreihe bin ich noch am Suchen .. aha wahrscheinlich die Sektion rechts vom Processing Bildschirm.. da kann ich mir Encoder drauf legen ;)

    Huch wo findest Du COMBINED? und ... ich nahm blauäugigerweise an, ich finde die 'strip rotaries' in einer der Übersichten wie beim GLD mit samt den Funktionsumschaltern gain/pan/send/custom wie sie auf der Hardware Console des dLive auch vorhanden sind??? Pustekuchen, da war ich wohl etwas vorlaut :?

  • A&H dLive

    • guma
    • 15. Juni 2016 um 14:50

    Schau mal bei den Zuordnungen für die Encoderreihe ... :wink:

  • A&H dLive Update 1.20 - jetzt mit Editor "dLive Director"

    • guma
    • 15. Juni 2016 um 04:03

    Bei mir völlig problemlose Installation und Funktion auf WIN7/64 und 10.8

  • I want more of...

    • guma
    • 14. Juni 2016 um 14:45

    Ich denke, das "professionelle" Moderatorverhalten steht am Ende einer Lernkurve, bei der "wir" nicht so gut wegkommen .... :D

  • Geisterkanäle

    • guma
    • 6. Juni 2016 um 23:09
    Zitat von "audiobo"

    guma: Es ist irgendwie schon fast ein wenig ironisch, dass die Channel List bei all den Darstellungen den Mute nicht beinhaltet...

    dabei wäre er dort in guter Gesellschaft :D:D:D

  • Geisterkanäle

    • guma
    • 6. Juni 2016 um 23:05

    @ wora
    Bahnhof :D
    'Set Spill' ist bei DiGiCo eine Methode zusätzlich zu allem, was Du Dir über die Layer und Bänke verteilt hast, 8 x bankübergreifend einfach von links nach rechts und Bank 1 bis x Kanäle ihrer numerischen Reihenfolge nach "auszuschütten" sozusagen als Antwort auf die Midasschen POPulation Groups.
    Damit kannst Du eben z.B. mal schnell alle inputs checken ohne Deine gewohnte Bankanordnung zu zerballern oder zusätzlich zu den belegten Bänken eine Abfolge von Streifen bankübergreifend nach der klassischen Reihenfolge numerisch aufsteigend input-output-VCA aufrufen ... so wie Billbo das an den Yammis liebt ... :D

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 21:00 – 23:00
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026

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