Hast ja recht aber hübsch wäre es schon, wenn man ein Spill Set 'all inputs' auch im overview Screen sehen könnte. Geht leider bisher nicht, hab's gerade mal probiert ... aber kloar ... ist ein Luxusproblem. ![]()
Beiträge von guma
-
-
Zitat von "audiobo"
... Ausnahme Digico SD - da bin ich im Scope Panel schneller...
Jep, dort lässt sich eine 'Mute all' Szene am schnellsten und sichersten generieren ...Zitat von "audiobo"Dafür lässt sich ja seit einiger Zeit die SET SPILL-Funktion nutzen, um sozusagen "Service"-Layer (Von CH1 einfach geradeweg durch) zu bauen. (spill heisst ja nicht umsonst "Verschüttetes"
)
Nochmal Jep, das ist die Funktion, die Billbo an SDs lieben würde, wenn er ... :wink:
Ob der Overview Screen auch die Spill Bänke zeigt, habe ich noch nicht probiert. Auf 'set spill' würde man aber zum 'Geisterkänäle suchen' nur zugreifen, wenn man das Bewusstsein dafür hat, dass man überhaupt danach suchen sollte ... :wink: -
Tatsächlich muss man bei unterschiedlichen Pulten auch unterschiedliche Wege bestreiten, da das "Geisterkanalrisiko" unterschiedlich groß ist und z.B. die Mute-Logiken sehr unterschiedlich sind.
Vor allem die Kombination "wenige Hardwarekanäle + freie Belegbarkeit + "aktive Kanäle können zurück in die Kanalliste verbannt werden" macht prima Geisterkanäle.
Ich mache mit solchen Pulten sicher ebenfalls nicht das von Billbo beschriebene Szenario 'Newcomerfestival'.Bis drei Bands im "kontrollierten" Ablauf gibt's für mich aber auch für GLD80 und SD11 und da ist das durchaus interessant. Für SD11 habe ich schon immer so eine Mute-All-Szene, die auch Kanäle, die gerade nur in der Liste stehen aber nicht auf layern aufliegen, mutet und die Mute-Logik erlaubt das manuelle Entmuten. SD Konsolen haben die von Boris geforderte Kanalübersicht, die auch den Mutestatus zeigt, das hilft aber nicht bei Geisterkanälen, die nicht auf Layern aufliegen sondern nur in der Liste existieren. Da hilft nur Disziplin und Ruhe beim Anlegen. :wink:
Die Mute-Gruppen-Logik des GLD kann nur "DCA-Style", d.h. man kann Kanäle aus Mute Gruppen nicht händisch einzeln entmuten.
Auch hier empfiehlt sich der Umweg über eine Mute-All-Scene, in die man alle Kanäle "händisch" gemutet hineinschreibt und die man dann natürlich nur zum Muten aber nicht zum Entmuten verwenden sollte :shock:

-
Ich denke, ihr wisst, was gemeint ist. :wink: Sie entstehen gerne bei Pulten mit vielen verwaltbaren Känälen aber kleiner Hardwareoberfläche + frei belegbaren Layern. Besonders lieben wir sie, wenn der Fader nicht unten, die Mutegruppe + VCA noch geroutet und noch ein Mikro dran ist oder noch schöner ... aufgedrehtes Foldback.
Mir ist Gott sei Dank noch nie was passiert aber mich interessieren eure Vermeidungsstrategien .. ( ausser der mit dem 4 Meter breiten Pult natürlich
) -
-
Für Gitarre finde ich 'Midis' Schalte sehr gut, wenn Du genug Kanäle frei hast. Du kannst dann auch für beide "Seitenkanäle" eine kleine Verzögerung machen z.B. li. 12ms, re 18ms. Reines ADT ohne Modulation und ohne pitch shifting bietet auch am wenigsten Konfliktpotential mit Gitarristen. (... falls Du nicht selbst der Gitarrist bist :wink: )
Was machst Du auf Deinen FX Slots 1-4? Für Vocals finde ich ein leicht moduliertes Stereo Delay oder ein leichtes pitch shifting mit seitendifferentem Delay als mono send / stereo return Effekt hilfreich. Vielleicht kannst Du ja dafür was Anderes aus den Slots 1-4 kicken? -
Am besten stellst Du diese Frage entweder an 'midascare' oder Du fragst im Behridas-forum Michael Lapke wie der service für Deutschland organisiert ist.
Wenn Du eine verwertbare Antwort bekommst, kannst Du sie bitte hier hinein zitieren.... oder vielleicht weiß der hier mit lesende Wurst Werner mehr?
-
Eigentlich wäre er mir nie aufgefallen, denn normalerweise höre ich mir im solo bus den betreffenden Input oder aux master immer nur mit dem EQ an, der im realen Signalweg für den Künstler anliegt ... aber jetzt habe ich mir einen Stereo Graphic EQ in den solo bus insertet, um den inear Hörer, den ich nutze, ein wenig zu bearbeiten und mir das Ganze auf die Bühne auf einen line out zurück gepatcht, um das dort abzuhören und habe dabei Folgendes festgestellt:
Wenn in den solo bus 1 ein Stereo-GEQ insertet wird und der direct out des buses auf einen line out eines MADI Racks geroutet wird ( ohne den gleichzeitigen direct out ist alles ok) ist erst mal alles OK. Wird diese session jedoch gespeichert und wieder aufgerufen, "vergisst" der insert seinen return patch und audio ist tot.
Workaround:
Vor dem Patchen und Speichern den solo bus auf mono stellen und danach zurück auf Stereo. Danach behält er beim Speichern den insert return.Der Grund warum ich diesen minor bug poste:
Bei keinem Hersteller ( und ja, alle Hersteller haben 'issues' ) war die Kommunikation so schnell und so zielführend wie bei DiGiCo. Ich habe mir dieses Mal erlaubt, direkt nach England zu mailen, obwohl man bei UnitedB ( danke Holger ) per Telefon noch schneller Auskunft bekommt und ich mich da gut betreut fühle. Auch dieser Pfad nach England hat in weniger als 24h zu einem befriedigenden Ergebnis geführt. Ein vernünftiger Dialog mit drei(!) Antwortmails in dieser kurzen Zeit mit einer ordentlichen Abfrage, file-Analyse, Fehleranalyse, report von der Softwareabteilung, Vorschläge, was ich noch testen/machen sollte, 'known issue' Meldung und der Workaround. Dabei sehr angenehme Kommunikation ohne das Gefühl, ein Sandkorn im Weltall zu sein.
Ich habe mir in einem anderen Forum mal das dämliche Gequatsche eines Schlaumeiers reingezogen, der "wusste", dass man bei DiGiCo den Dauer-supportler mit bezahlt, ohne den die Pulte unbedienbar wären ... die letzten 6 Jahre sprechen eine ganz andere Sprache: Ums mal mit einer deutschen Promi-Analphabetin zu sagen: Da werden Sie geholfen!midascareprof: nett, dauert aber ne Woche und wirklich helfen tut einem da keiner
B.: Warten auf das nächste update
Yamaha: Schade, dass Jürgen da nicht mehr mit macht
Soundcraft: ???
Allen&Heath: Ich hatte noch keine Fehler :wink:, glaube aber dass der Support in Mainz-Kastell so gut ist wie in Düsseldorf. :wink: -
Firmware und offline editor G3.4 sind downloadbar. In der 'solved issues' Liste steht tatsächlich der user 'pop group Kanal stereo link' bug ! Ich werde berichten. :wink:
-
Zitat
.... to inexpansive Behringer®
... ist natürlich glatt gelogen ....Behringer war in den letzten Jahren ziemlich expansiv ....



-
Ich formuliere es noch mal anders, vielleicht wird's dann verständlicher:
- alle 8 FX slots können 'insert'
- nur die ersten 4 FX slots können auch klassisch send/returndadurch stehen für die ersten vier immer zwei Arten patch points zur Verfügung und Du mußt für die Route sowohl an den FX slot patches, wie 'Henry Salayne' schon sagte, die Auswahl 'insert' treffen als auch den patch über die 'config' des jeweiligen buses abholen. Diese Art "doppelter patch" entsteht auch bei anderen Herstellern wenn mehr als ein Paar patchknoten auf einander treffen z.B. dort wo der Yamaha YGDAI Slot patch auf den pultinternen input patch trifft.
Aus dem gleichen Grund machst Du es sinnvollerweise so, dass Du für Deine EQs der Wege 1-12 nicht die ersten 6 FX slots sondern die slots 3 - 8 verwendest. Dann kannst Du bei Bedarf noch auf die Slots 1 - 2 als normale send/return Effekte zugreifen und z.B. einen Hall schicken, was umgekehrt nicht b.z.w. nur über einen ziemlichen Umweg geht geht.
-
@ Billbo
Danke für diese sehr weise Antwort.
Die Freiheit des Einzelnen ist eine sehr subjektive Angelegenheit. Ich wage trotzdem zu behaupten, dass der von Billbo eingegangene Kompromiss mit einem Maximum dieser lebenswichtigen Qualität einher geht, vor allem im Hinblick auf die aufgezeigten Alternativen. :wink: -
Jawoll, daher hier bitte keine weitere Splitter-Diskussion und keine weiteren "ich mische am liebsten mit" Ansagen. Die tragen zum Thema einfach nichts bei.
-
Zitat von "zegi"
... und das dann hin- und herfade ...
Zwei parallelisierte Inputs haben erst mal kein Latenzproblem miteinander. Die von Boris angesprochene Änderung der Phasenlage durch unterschiedliche Verwendung der parallelisierten Filter spielt mE nur dann eine hörbare Rolle, wenn beide Signale ähnlich laut sind. Du würdest also im Crossfade nur zu diesem Augenblick etwas wahrnehmen. Machst Du jetzt für den gewünschten Effekt einen ordentlichen Mittenbuckel in einem der beiden Kanäle, würdest Du zwar theoretisch die Änderung der Phasenlage entlang Deinem manuell erzeugten Lautstärkegradienten sich verändernd am oberen und unteren Inflektionspunkt des Filterbuckels hören können. Praktisch halte ich das für irrelevant. Mach es einfach so. :wink:
-
...wobei ich da ein M201 in kurz geschickter finde: Das M420 ... aber wir sind ja eigentlich bei neuen AT Mikros. :wink:
-
Jup, die Frage wäre jetzt, wenn Du genau darüber nachdenkst, ob sich im Detail an der Arbeitsroutine etwas ändert, wenn Du für zwei vergleichbare Jobs einmal den QL1 und das andere Mal den M16R nutzt, z.B. durch Custom-layer haben/nicht haben, also auch Vorbereitung, Presets, Speichern u.s.w. Durch neue Pulten ändern sich ja auch Arbeitsabläufe weil etwas anders besser zu bewerkstelligen ist.
-
Zitat von "rockline"
Es kommt für mich immer drauf an wieviel Fader das Gerät hat....
Deshalb habe ich bewußt das Beispiel mit zwei "Wenig-Fader-Pültchen" gewählt.
Es gibt aber sicher noch andere interessante Anpassungsstrategien, über die man während des Arbeitens gar nicht so bewußt nachdenkt, die es aber doch lohnen würde, sie mal aufzuschreiben. -
Menschen, die relativ unflexibel auf wechselnde Mischpulte, die sie zu bedienen haben, reagieren, machen außer dem Kardinalfehler, die jeweilige Bedienroutine nicht erlernen zu wollen, noch einen weiteren Fehler:
Sie passen ihre Prozesse nicht an die jeweilige Bedienung an, sondern gehen irrigerweise davon aus, dass die Geräte so zu spielen haben, wie sie sich das im Mikrokosmos ihrer jeweiligen digitalen Ersterfahrung ausgedacht haben.
Statt dessen halte ich es für zielführender, sich Anpassungsstrategien anzueignen.Ein Beispiel:
Ich habe öfter die Situation: Headliner = meine Hausband + ein bis zwei Vorbands, die ich nicht kenne, aber möglichst zügig verarzten will und nur ein kurzes Zeitfenster dafür habe.
Am GLD mache ich es so, dass ich vorab eine zweite show anlege, das Drumset und die Vocals lasse, wie sie sind und für Gast-Gitarre, -Bass,- Keys, -Perc,- Horn dank der in der Digitaltechnik verfügbaren hohen Kanalzahl Leerkanäle habe, die ich vorab beschrifte und route.
Beim Job kopiere ich mir nach Headliner-SC den Master-EQ und bei Foldback die Monitor-EQs in die vorbereitete Gast-show und schiebe mir über den genialen drag n’drop der Bankbelegung die Kanäle für die Vorband auf die Bänke zusammen, die ich tatsächlich benötige. Für die zusätzlichen Kanäle gibt es zusätzliche Mikrofonie/DIs, die bei der Gast-Backline verbleiben. Ich habe damit für den SC-changeover Routing, Beschriftung bereits fertig, genullte aux sends und muss für das Gastfile nicht wieder bei Null anfangen. Ich starte den Tag also bereits mit zwei shows.
Habe ich das Gleiche mit dem SD11 zu tun, geht es anders rum schneller:
Beschriften (Hardware-Tastatur+WIN-Tabulator) und Routen geht im SD11 schneller als im GLD, Bänke zusammenschieben dafür etwas langsamer. Ich starte mit nur einer show und dupliziere die erst auf dem Gig, spare das Kopieren der Master/Monitor-EQs, beschrifte die Zusatzkanäle im SC-Changeover, mache auch dann erst das routing für die Zusatzkanäle, nulle bei Bedarf die auxe und ziehe die Zusatzkanäle erst zum Schluss in die Bänke. Das ist mein Zeitpuffer, wenn’s dafür nicht mehr reicht, bleiben die halt in der „Gastsammelbank“ -> Speichern und los geht’s.Was ich damit sagen will:
Man muss die Pulte nicht nur können, sondern man sollte eben so geschmeidig agieren, dass man die Arbeitsweise den Pulten anpasst und nicht versucht, eine einzige Vorgehensweise den Pulten überzustülpen. Wie handhabt ihr das? Habt ihr ähnliche „pultspezifische“ Routinen und was geht womit am schnellsten? -
Zitat von "HenrySalayne"
Zuverlässigkeit ist auch so ein Thema, dass immer wieder zur Sprache kommt. Das erste Problem ist, dass eigentlich niemand genau sagen kann, wie zuverlässig gewisse Mischpulte wirklich sind. Und selbst wenn ein Mischpult A eine nur halb so große Ausfallrate wie Mischpult B haben sollte, steht man im Zweifelsfall trotzdem mit einem kaputten Mischpult A auf der Baustelle. Zuverlässigkeit ist nur eine Statistik, die im Einzelfall keine große Rolle spielt.
Ja da bin ich Deiner Meinung. Wir wissen zu wenig darüber und ( erfreulicherweise ) gibt es imo kein echtes schwarzes Schaf mehr und die Ausfallraten sind klein.Zitat von "HenrySalayne"Viel wichtiger finde ich da Redundanzen. Das kann bei einem zweiten Netzteil losgehen, eine USV macht sich auch immer ganz gut.
Bis hier hin alles OK, so sollte es sein.
Zitat von "HenrySalayne"Manche schwören auf einen Power Conditioner.
Die Zeiten sollten vorbei sein. :roll:Zitat von "HenrySalayne"Aber auch an den verschiedenen Pult-Oberflächen gibt es bessere und schlechtere Konzepte. Man nehme einmal eine Expression, Impact, Performer oder Compact. Jeglicher Regler ist nur ein einziges mal vorhanden. Fällt mal ein Gain-Poti im EQ aus, hat man Pech gehabt.
Ja, genau so sollte es nicht sein. Wenn die 'mix engine' stirbt, ist es natürlich vorbei. Stirbt jedoch nur ein Bedienelement, wie z.b. ein touch-screen, ein Encoder, fader u.s.w. sollte es ein Ausfallskonzept geben. Hier sind Pulte, die den Zugriff auf die engine mittels online Editor und "full size" App erlauben klar im Vorteil. Das Soundcraft Konzept ohne echten online Editor und nur rudimentärer App geht in dieser Hinsicht eigentlich gar nicht. (Si Depression
) Zitat von "HenrySalayne"Bei anderen Systemen kann man über den Bildschirm wiederum auf diese Funktionen zugreifen und lokale Defekte umschiffen.
... wobei hier das Konzept "Engine im Rack getrennt von der Konsole" am meisten Sinn macht oder man wählt den Pfad 'billige Konsole, dafür aber alles x 2" :wink: -
Das kann man so nicht sagen. Ich zum Beispiel finde Fresse schön:
http://fresse.cchvo.org :lol:
... und, um zum Thema zurück zu kommen, es ist nicht weit von KA (Südvogesen) und es ist dort wirklich sehr schön ruhig :wink: