Kennst Du den Unterschied zwischen Subjekt und Objekt ? ... Täter und Opfer ? ... Beschimpfung und Selbstbezichtigung ?
Zur "Entgleisung" muß nicht nur das Wort sondern auch die 'directivity' stimmen, ums mal im Beschallerjargon zu sagen... :wink:
Beiträge von guma
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Zitat von "Jeremy"
...Mikrofone und Kabel zusammenkannibalisiert...
-> kommt in meinen Spezialwortschatz für besondere Gelegenheiten :lol: :lol: -
Zitat von "wora"
eine kleine überraschung war für mich die position HiHat.
dort hat das 2300 sehr angenehm geklungen, deutlich weicher als mein normalerweise verwedetes KM184 ...
Das wundert mich dann doch ein bisschen.... :shock:
und es steht in gewissem Widerspruch hierzu:Zitat von "wora"... und das war mir bei geöffneter HH manchmal ein bisschen zu präsent. aber das ist hoffentlich nur eine frage der routine.
Das muß ich mal direkt AB hören ... :wink: -
Hm ja, rote Status LED bedeutet ja sowohl 'Komponente nicht gefunden' als auch 'file nicht vollständig geladen' könnte also auch die Stagebox sein.
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Huch, ich meine, es wäre der Strich nach unten bei dem Symbol am Schalter auf der linken Seite also Bassabsenkung???
EDIT: Habe gerade noch ein Bild gefunden:
Tatsächlich ein Tiefpass! Da habe ich nicht richtig hingeguckt, der Schalter verschindet im Einsatz unter der Klemme, das Gehirn macht daraus, was es erwartet und ausprobiert habe ich es nicht, weil ich es für nonsense hielt. So macht es allerdings vielleicht doch Sinn. :wink: -
Da ich ja Anfang des Jahres mal sehr ausführlich über ein freeze Phänomen im Zusammenhang mit den 'user pop groups' berichtet habe, hier noch mal ein Hinweis:
Rote Status LED und verlorene routes sprechen für einen Fehler bei 'speichern -> runterfahren -> hochfahren -> laden -> speichern'. Speichert man z.B. nach einem ungeplanten runter-hoch z.B. durch einen Stromausfall ohne dass noch mal eine neuer manueller Ladevorgang statt gefunden hat, befindet man sich in einer Art "undefiniertem Zustand", dem dann beim erneuten Laden solch ein 'freeze' folgen kann.
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der Link, damit man AE2300 und ATM230, die ebenfalls in diese Klasse gehören, wiederfindet:
neue AT Mikrofone -
... und hier mein Bericht:
ATM 230
Verhältnismäßig schweres, sehr robust aussehendes Kompaktmikro, jedoch Format wie ATM23HE also deutlich kleiner als ein ATM25. Im direkten Vergleich tatsächlich klanglich ganz anders als das ATM23HE jedoch nahezu identisch zum ATM25 also rund, weich mit wenig Präsenzanhebung, schönes Tommikro aber sicher auch sehr gut für Bläser zu gebrauchen. Wolfgangs Beschreibung als ATM25 Nachfolger ist also richtig.
Das Beyerdynamic TG D35d, das ich mal noch daneben geklemmt habe, ist deutlich leichter, hat einen etwas ausgeprägteren Naheffekt und ist also unten etwas fetter, was je nach Potenz der PA ein Vor- aber auch ein Nachteil sein kann und ist etwa zwei dB lauter. Sonst klingen die beiden Mikros verblüffend ähnlich.
Möchte man ein ATM25 in klein, wäre das ATM230 die aktuelle Empfehlung. Sonst gibt es sicher gleichwertige aber deutlich günstigere Mikros anderer Hersteller.AE 2300
Hier haben wir es in jeder Hinsicht mit einem neuen Mikrofon zu tun. Deutlich schlanker, zierlicher als das ATM 230, was auf Abbildungen nicht so recht zu erkennen ist und viel leichter! Damit natürlich auch entspannter mit besagter Rimklemme zu befestigen.
Deutlich reduzierter Naheffekt, exzellent eingehaltene Richtcharakteristik mit sehr verbesserter, konstanterer seitlicher Dämpfung über den gesamten Frequenzgang. Spontan klingt es neutraler, härter, knackiger als ATM23HE, viel neutraler als ATM230 und Beyerdynamic TG D35d und erinnert mich sofort an meine RE15. Wie bei den ebenfalls Richtcharakteristik-optimierten VariableD Mikros geht diese Art von "Abstimmung" natürlich etwas auf den Wirkungsgrad und das Mikro ist entsprechend etwa 3 dB leiser als das ATM230 und ca. 5 dB leiser als das Beyerdynamic TG D35d. Spontan hat man auch den Eindruck von einer Kondensatormikroartigen Impulstreue, was es für den Snare-Einatz prädestiniert. Den eingebauten schaltbaren Hochpass braucht dieses Mikro mit seiner Abstimmung eigentlich nicht.
Als so eine Art 'RE20 in winzig' ist es für den Standardmikrofonmalkasten eine echte Bereicherung und mir fällt spontan kein Mikro aktueller Produktionsreihen anderer Hersteller ein, welches ein gleiches Bündel von Eigenschaften auf sich vereint. Könnte ein neues Lieblingsmikro von mir werden und ich habe meiner Mikrokiste zwei davon spendiert. -
So ich habe die beiden AT Threads mal zusammengeführt.
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Zitat von "ThomasL"
Jetzt also die Frage liebes Dr. Sommer-Team - bin ich krank, nur weil ich es praktisch mag und ich davon ausgehe, dass moderne Digitalpulte alle "neutral genug" klingen um mich davon nicht beeinflussen zu lassen?
Die Frage kann ich ganz sicher mit: "Nein, Du bist nicht krank" beantworten. Das letzte schlecht klingende Mischpult war in meiner Welt eins von H+H Ende der 70er ...
Die Praktikabilität beim Arbeiten sehe ich wie schon oft gesagt so: Die wichtigste Bremse sitzt vor dem Pult -> der lernunwillige oder lernunfähige Benutzer.
Die Pulte im mittleren Preissegment sind alle nach einer ordentlichen Einarbeitung flüssig bedienbar. Die Unterschiede d.h. die Bedienschritte, bei denen es beim einen Hersteller etwas schneller und beim anderen etwas langsamer geht, heben sich in der Summe auf.
Im unteren Segment gibt es logischerweise Unterschiede im Bedienkomfort, die sich auf die Arbeitsgeschwindigkeit auswirken. So fand ich trotz vieler damit gemachter Jobs das LS9 immer etwas zäh und den Umstieg auf ein GLD bei kürzester Einarbeitung als besonders krasse Temposteigerung bei ähnlichen damit gemachten Jobs. -
Zitat von "yamaha4711"
... und für den Dackel Gaffa.
Für Hunde gibt's halterseitig auch noch die Variante 'Erziehung' wie sie vor langer Zeit auch mal für Menschen existiert hat aber weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Aktuelles Beispiel: Das Recht auf 'Public Viewing' ohne limit. Ein Schlag in die Fresse für Ruhe suchende Menschen. -
Hm, "im Service" war bisher keins meiner Pulte egal welches Fabrikat. Darf ich daraus jetzt schließen, dass Digitalpulte tatsächlich weniger anfällig sind als analoge? Stress gabs bisher nur mit software also Firmware-Versionen und das bei Yamaha, DiGiCo und MIDAS, wobei man Yamaha zugute halten muss, dass stressige Versionen immer sehr schnell korrigiert wurden. Beim A&H GLD hatte ich keinen solchen Stess allerdings war ich da kein 'early adopter' was mich also eher dazu führt, an die simple Logik zu glauben, die frühen Versionen mehr Fehler einräumt als überarbeiteten späteren Versionen und keinesfalls dazu, dass es bei A&H keine software bugs gäbe. :wink:
Klang:
Meine bisherigen Erfahrungen sagten immer: "Kein relevanter Unterschied".
Einzige subjektive Ausnahme:
Die Kombination 'MIDAS Pro = MIDAS Pre + angewendeter MIDAS EQ + 96KHz via AES3 durchgängig bis in den Amp' in einem sonst sehr vertrauten und gewohnten Setting, wobei ich mir nicht anmaße, sagen zu können, was an dieser Kombi nun den Unterschied macht.Praktikabilität:
Zum Handhabungsliebling könnte sich dLive entwickeln, wobei ich da noch nicht über genügend Erfahrung verfüge. :wink: -
Ich packe das zu 'Mischpult und Effekte' da es hier doch eher um Geräteeigenschaften gehen wird. Der zitierte Thread im 'Praxis' Board wurde aus IDN abgespalten und nahm seinen Ursprung in einer Anwendungsbeschreibung aus einem Job heraus, bei der die praktische Anwendung im Vordergrund stand. Klar können da die Grenzen fließend sein.
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Zitat von "oton"
Also ich kenne diese Problem nicht .. ich habe an der Popakademie in Mannheim inzwischen ca. 30-40 Klinkenkabel (und kein Billigzeug), die von Musikern auf der Bühne vergessen wurden ... ich versuche die jetzt seit 2 Jahren aktiv zu verschenken, aber es werden immer mehr ..



Du bist einer Lösung dieses Problems näher als Du glaubst ... Man kan zwar Studierender oder Lehrender an der Popakademie sein, da sich die Kabel jedoch nicht in sondern auch an der Popakademie befinden, können sie leicht von Passanten mitgenommen werden ...
Ich hoffe, das hilft ...

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War ja vielleicht auch Absicht... Hauptsache das Ding ist groß genug ...

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Zitat von "wora"
und heute hab ich im lager mal eines meiner alten ATM25 aufgeschraubt und die kapsel mit dem neuen ATM230 verglichen... und was mussten meine äuglein sehen?
das ist genau die gleiche kapsel
ein anruf bei AT hat das dann bestätigt: die kapsel im 230er ist tatsächlich mit der des ATM25 identisch.Das wundert mich. Ich hätte eigentlich schon wegen des äußeren Formats und der Bezeichnung des Mikros angenommen, dass die Kapsel des ATM230 eher dem ATM23HE entspricht und das schon länger existierende ATM250 dem ATM25 oder haben alle vier die entsprechende Kapsel und die korrespondierenden Pärchen jeweils eine ähnliche Abstimmung???
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Danke. Händedesinfektion und das Mikrokorbhygienethema haben einfach nichts miteinander zu tun. Körbe wechseln und danach Körbe waschen, ob mit Bürste oder Maschine bleibt jedem überlassen. Der Rest ist wie Billbo schon sagte nur den Mittelchenfirmen das Geld in den Rachen gestopft.
Ein Bierseidel frisch aus der Spülmaschine überträgt weder MRSA noch MRGN. :wink: es sei denn, die Maschine wurde nicht sachgerecht betrieben oder irgend ein Schmuddeltrottel hat es danach am Trinkrand kontaminiert ... :roll:
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Zitat von "Pfälzer"
Auf den Proben mit ungewaschenen Händen hat sich das Leben mit aller Macht ausgebreitet.
Die Proben mit dem gewaschenen Händen zeigten eine um ungefähr 50 % reduzierte Keimzahl.
Auf den Proben, die mit den desinfizierten Händen berührt wurden, befanden sich fast genau so viele Keime wie auf den mit Seife gewaschenen.Das beweist lediglich, dass die Händedesinfektion unsachgemäß durchgeführt wurde. Ich will jetzt hier keinen Lehrgang geben, allerdings ist es in der ganzen zivilisierten Welt so, dass die chirurgische Händedesinfektion als am effektivsten mit der sachgerechten Einreibedesinfektion mit Alkoholbasierten Desinfektionsmitteln gilt und nicht die Waschung mit Wasser und Seife.
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Ich gebe mal wieder zu bedenken, dass wir alle sehr stark von Gewohnheiten und Routinen geprägt sind. Ob eine Methode wirklich schlecht oder einfach nur ungewohnt ist, kann man eigentlich erst sagen, wenn man es oft genug gemacht hat. Ich komme mit den teilautomatisierten patchroutinen von DiGiCo, MIDAS pro und Allen&Heath deswegen gut zurecht, weil ich es jeweils ein paar Hundert mal gemacht habe.
Die Matrixdarstellung hat aber sicher den Vorteil der schnellen Übersicht. -
Ich habe mich ja hier eher zurückgehalten, sage jetzt aber mal was als Experte dazu:
Trennen wir mal zwei Aspekte also Ästhetik und Infektiologie:
Aus infektiologischer Sicht ist die Desinfektion mit entsprechenden mit bakteriziden Lösungen getränkten Tüchern Mumpitz, weil diese eigentlich sehr gute Methode wie 'hell&dunkel' schon sagte, nur für glatte Oberflächen funktioniert. Sprühdesinfektionen mit bakterizid/virostatischer Wirkung sind nur gering besser, haben aber das Problem, dass sie nur wirken, wo wirklich eine Benetzung stattfindet und die Erreger sich nicht unter einem Schutzfilm von z.B. Lippenstift, Essensresten u.s.w. verstecken können. Der übliche "innere" Popschutz aus dünnem Schaumstoff bleibt als Keimreservoir, aus dem Keime über Kondensat aus der Ausatemluft als Feuchtigkeitsbrücke wieder nach außen auf den Korb gelangen können.
Gegen das ästhetische Problem hilft nur gründliche Reinigung.
Zusammengefasst ist die richtige Methode Köpfe/Körbe nach jedem Interpreten wechseln und dann nach der Show gründliche für Metall und Schaumstoff getrennte mechanische und hygienische Reinigung. Dampfsterilisation ist nicht nötig.