Prima, der Rest war, forologisch betrachtet, ein 'take over'. ![]()
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Beiträge von guma
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Was hier noch nicht thematisiert wurde:
Bei allen "bändchenartigen" Konstruktionen war bisher das technische Problem die nötige externe Kühlung, um die Systeme in einem, dem Kompressionstreiber vergleichbaren Lautstärkebereich zu betreiben. Sollte es jetzt einem Boxenbauer gelungen sein, das mit dem AMT Systemen so zu lösen, dass das laut genug spielt, sollten wir das hier nicht durch Vorverurteilung ausbremsen.
Ich bin definitiv kein Bändchen-HiFi-Freak ( bei mir zu Hause werkeln ein Pärchen 4425 mit klassischem JBL Kompressionstreiber zu meiner Zufriedenheit ), aber ...
1. mir geht das Klirrgeplärre auch der guten Treiber wie DE900 oder 2446/7 seit 35 Jahren im Hochlastbereich auf den Sack! Ich hätte überhaupt nichts dagegen, wenn es jemand schaffen würde, die bändchenartigen Konstruktionen "PA-fähig" zu machen, denn
2. eines meiner besten selbstgemischten Konzerte ( wenn nicht überhaupt das Beste ... !) hatte ich mit einer NuJazz, also einer popig-elektosouligen und definitiv nicht leisen Band open Air auf einem SLS Line Array System mit Bändchenhochtöner und da hattte ich ganz bestimmt keine Wunder erwartet und war nicht irgendwie "vorbelastet".
... also mich würde es jedenfalls freuen ... -
Ja so ist das ( leider ) und blöderweise ist es bei dem, was wirklich noch ablehnbar wäre, nämlich Schrotthäufen, also Anlagen mit multiplen Defekten, wenn Du es dann vor Ort merkst, zum Ablehnen meist zu spät. Dann hilft nur noch Schadensbegrenzung, wenn Du clever bist, ein wenig Geld daraus machen und/oder dem "Kollegen" ein wenig sein zukünftiges Leben schwer machen. :roll:
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Zitat von "simonstpauli"
Noch mal spannend wird es bei der Show- und Szenenverwaltung .... ich würde mir noch wünschen, daß Teile des Pultes quasi abgetrennt werden können und komplett aus der Szenenverwaltung rausgenommen werden. Also z.B. ein Live-Mischpult mit Matrixmischer (mit ein paar Eingangskanälen und der kompletten Matrix), der Live-Teil kann Shows und Szenen laden, ohne den Matrix-Teil zu beeinflußen und das per Design. Meinetwegen auch mit einer separaten Szenenverwaltung für den Matrix-Teil. -> Festivalpult.
Das geht in den DiGiCo SD Pulten bereits ganz hervorragend ... :wink: -
Zitat von "WolfgangK"
Ich frage mich, wieso die Hersteller so zögerlich mit dem Herausbringen neuer Pulte sind.
Das machen die Hersteller, selbst wenn sie neue Pulte früher in den Markt werfen könnten, deshalb, weil sie sich's mit ihrer Altkundschaft, die eine gewisse Zeit braucht, in der die Pulte Geld verdienen und zwar nicht nur die der 'early adopter', nicht verscheissen wollen und weil sie nicht den Eindruck erwecken wollen, ihr Produkt sei 'kurzlebig'.Zitat von "WolfgangK"Durch die Trennung von In-/Outputs/Knöpfe/Rechenleistung auf der Hardwareseite und den Features auf der Softwareseite müssten die Hersteller doch Hardware aktualisieren und trotzdem erstmal mit geringen Anpassungen z.B. auf dem Stand der heutigen iLive-Software weiterarbeiten können.
Das machen die Herseller ganz bestimmt nicht, also auf neuer hardware mit alter software weiterorgeln, denn
1. Ist das die Gelegenheit, software mal wirklich richtig zu renovieren und aus bestimmten "Programmiergefängnissen" auszubrechen und
2. ist das die Gelegenheit, die Sofware so zu rekonstituieren, dass sie überhaupt in der Lage ist, neue DSP/FPGA resourcen zu nutzen oder gar das Betriebssystem zu wechseln. ( siehe z.B. DiGiCos Wechsel von 'Embedded XP' nach LINUX ). -
... Wobei ja noch zahlreiche PM1Den ihre Arbeit klaglos verrichten...aber klar das Ausfallsrisiko steigt ...
Problem ist dabei, dass wir das erst mal nicht mit kriegen, wenn's teilemäßig eng wird....? -
Der Unterschied ist, dass es in digitalen Pulten inzwischen für 'features' eine Art Sättigung gibt. Das war analog definitiv nicht so.
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Hier ein Beispiel für Gründe für die Eröffnung dieses Threads':
aus einem anderen Thread:
Zitat@eon: nein, dass wollte ich damit nicht sagen. Ich konnte bislang zwar erst einmal auf einer t112 arbeiten, und dabei hat mir ein sehr netter Sitter geholfen. Ich finde das Pult gut und die Architektur noch besser. Ich sträube mich nur davor, jetzt noch darin zu investieren. Hätte ich das Pult, würde ich selbstverständlich weiterhin damit arbeiten können. (... das tue ich ja gerade mit meinem alten Pult, was ich allerdings immer dringender ersetzen müsste ...)
Wenn man das ilive Bedienkonzept oder das PM5D Bedienkonzept u.s.w. mag, sind die Produkte so ausgereift, dass für seehr viele Anwendungen die Begründung "neue Funktionen, verbesserte Bedienbarkeit" für ein Neugerät entfällt. Daher rückt die Frage nach der physikalischen Materialalterung in den Vordergrund und wir können aus Erfahrung sagen, dass sich die o.g. Geräte als außerordentlich "haltbar" erwiesen haben. Das hat sich gegenüber früher sehr geändert. Die neue Situation ist, das der Digital-Pult-Gebraucht-Markt sich dahin entwickelt, dass ausgereifte Altgeräte nicht nur mit ihren ( teureren ) Nachfolgegeräten konkurrieren, sondern auch mit den Neugeräten aus dem unteren Preissegment, die auch viel Funktion aber meist deutlich weniger Bedienkomfort bieten und deren ihnen eigenes "Verfallsdatum" wir weniger kennen, da wir nicht wissen, wie sich die Ausschöpfung des Sparpotentials bei Geräten wie Si, Qu, X32 u.s.w. auf die Lang/Kurzlebigkeit der Hardware auswirkt.
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Da ich eben zusehens den Eindruck gewinne, dass die Dinger, vom Verschleißteil Motorfader mal abgesehen, doch irgendwie haltbarer sind, langsamer kaputt gehen, als ihre analogen Vorfahren, bringt mich Billbo zu meiner eigentlichen Kernfrage nämlich:
Ist dasZitat von "billbo"Alt ist ein Digitalpult dann, wenn
a) der frischgebackene Fachkrafttonler, der zum ersten Mal für 'seine' Band eine Bühnenanweisung irgendwo abschreiben darf, das darin geforderte Pult nicht kennt und auch in der SuFu vom großen T. nicht findet. Oder er
b) ratlos vor dem Mixfilespeicherproblem steht, weil er das dafür benötigte Speichermedium (PCMCIA :oops: ) noch nie gesehen hat ...
schlimm? :?
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Dacht' ich's mir, dass Dir das gefällt. :wink:
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Klar, das https://www.gearslutz.com/board/attachme…promix01-1-.jpg ist ein altes Digitalpult. :wink:

Worauf ich hinaus will:
'Alt' wird ein Pult durch folgende Faktoren:
Alterung von Bauteilen/Baugruppen, die den Betrieb des Gerätes unzuverlässig machen
Technische Innovationen, die den Prozeßablauf verbessern, vereinfachen, schneller, sicherer machen
Technische Innovationen, die für eine Produktion notwendig aber mit dem Gerät nicht möglich sind
Technische Innovationen, die die Audioqualität verbessernund nicht etwa dadurch, dass ein Hersteller beschließt, dass der "Produktzyklus" zu Ende ist.
Meine These:
Das wird gerade für die kommende Generation von Mischgeräten ein interessantes Thema, da ich der Meinung bin, dass sich ausser der Preisspirale für den Neukauf gerade nicht so wahnsinnig viel tut und man sich die o.g. Faktoren sehr gut überlegen sollte. Da haben Geräte von PM5D bis iliveT weiter eine Daseinsberechtigung, solange sie ordentlich gewartet sind und so langsam zeigt sich, dass hier andere Spielregeln für die "Alterung" gelten als das zu Analogzeiten war.Was meint ihr dazu ?
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Äh ja kenn' ich schon. Kann man da gez bei das Lichtogel auch wat gewinnen ?
@ Jan
Hast Du das mit dem Ducker jetzt eigentlich verstanden ?
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Zitat von "verstärkerberserker"
Kann es sein, dass es nicht darum geht, wie die gesuchte Funktion heißt, sondern dass es zwei sehr ähnliche Ausdrücke sind, die aber völlig unterschiedliche Bedeutungen haben?
Nein. Du musst da schon etwas anderes als eine Internet-Suchmaschine bemühen. Wenn es irgend etwas gibt, was diesen sicher nicht geschützten Begriff in Verbindung mit einem der Schlagworte der IT Welt wie z.B. Apple nutzt, wirst Du logischerweise sehr häufig diese Begriffsnutzung finden und nicht die aus der Nischenwelt Audiotechnik.
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Zitat von "verstärkerberserker"
.. Standart ...
... wie ich schon sagte, tut mir leid, mein Fehler, dass ich diese Sprache nicht spreche, ...
diese Technik heißt in der Welt der Audioproduktion schon seit ~ Mitte des vorigen Jahrhunderts voice over, egal auf welchem Dynacord Discodingens das anders steht.... aber bitte, da das Thema so 'crossover' ist, schlage ich vor, dass es im Discobrett gerne 'talk over' heißen darf und bei 'Mischpulte' bleiben wir bei der offiziellen AES Variante. -
Öh, ist das nicht der Hersteller, der das Zeitalter des Digitalcores gerade ganz zu überspringen versucht ???

:lol: -
Jo, mir fällt jetzt auch spontan kein aktuelles Pultmodell, also auch keins anderer Hersteller ein, bei dem man die eingebauten Analog Inputs verwenden "muß" und das nicht auf eine Digitalcore/Stageboxlösung umpatchen kann???
Selbstverständlich wird das auch bei DiGiCo so gehen. Ich nehme sogar an, dass da eine neue Generation Stageboxen fällig ist. :wink: -
Pioneer ?
Sind die Mitglied in der AES und dort für Terminologie zuständig ?

:lol: :lol: :lol:Tut mir leid Männers, es liegt bestimmt an mir, dass ich für DJ Pulte die falsche Sprache spreche. :wink:
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Diese Wortschöpfung aus dem Disco-Party-Bereich meint definitiv Voice over = lala leiser während Ansage. "Talk over" gibt's nicht auch wenn die Googlemaschine hirnlos wie sie ist, diesen DJ Dumpfbackenquatsch nachbabbelt.

:lol: -
Zitat von "WolfgangK"
Ändert sich das Verhalten, wenn ein echtes Pult angeschlossen ist, oder kann man auch dann den Terzband nur am Pult selbst bedienen?
Du kannst durch wischen in der App zwischen dem parametrischen und dem graphischen EQ hin und her. Das geht exemplarisch auch im Demo mode in Output EQ Fenstern, die mit einem grünen und einem blauen Punkt unterlegt sind. -
Zitat von "jan jochmann"
...Talk-over Funktion ....
kennen wir nicht.
Es gibt entweder 'Voice-over' ( hat nichts mit 'Voice over IP' zu tun ) was mein Vorredner beschrieben hat oder 'talk back', womit das Sprechen in das Bühnenmonitoring vom Pultplatz aus gemeint ist. :wink: