Auch wenn die Frage ein wenig über den Threadstart hinausgeht:
Was braucht man den wirklich in einer remote app also etwas, was ein Mischpult, was real als hardware vorhanden ist, fernsteuert und ergänzt ?
Ich finde nach wie vor, dass das Ziel das richtige Verhältnis aus features und Bedienkomfort, Übersicht und Zuverlässigkeit sein sollte. Dazu darf die app keinesfalls funktionsüberfrachtet sein.
Ich will
- Auf der Bühne neben einem Musiker stehend seinen Monitor ( Kanal/Bus-Pegel und Kanal/Bus-EQ ) einstellen können.
- in einer komplexen Beschallung von verschiedenen Orten aus Mixe/Matrizen regeln und eventuell output delays einstellen können.
Ich will nicht
eine durch Dummheit oder mangelndes Durchsetzungsvermögen erzeugte "SOH" oder "BOH" Situation mit dem ipad kompensieren müssen.
Wieso also Kompressoren, Effekte, Tap buttons u.s.w., wenn die eigentliche Bedienoberfläche das bereits gut macht ( z.b. der unübersehbare blaue TAP button im pro1 ) ... Um mit dem ipad irgendwo zu posen ???
Sinnvoller finde ich, neben den o.g. sparsamen zwei Punkten eher, schwer zugängliche oder in der Oberflächengestaltung unglücklich gelaufene Sachen via ipad nachzubessern, statt ein komplettes Pult ins pad zu spiegeln.
So kann man beispielsweise bei der spartanisch gehaltenen Mixtender II app sehr simpel, schnell und elegant zwischen dem Kanal-Aux-Betrieb und Faderflip = 'sends on fader' hin und her ... besser als im Pult selbst und die o.g. Sachen sind alle gut bedienbar vorhanden ! Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass dort nicht zu viel hineingepackt ist. Aus dem gleichen Grund fand ich die älteren Versionen der Yamaha apps sehr gelungen und finde die aktuelle Version schon grenzwertig vollgepackt.