Uiuiuiuiu Respekt ! :wink:
Beiträge von guma
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Zitat von "schallereignissortierer"
Bis zu 20 Ports standen schon im Saal + Video + Einspielungen sind 24, dazu Regisseur und MD und gerne eine Reserve wären 28.
Gut, ist eher ein Sonderfall, aber auch beim "kleinen" Märchen zu Weihnachten waren es 14 Kanäle alles in Allem.
Diesen Job hast Du aber auch nicht mit einem X32 sondern z.B. mit einem M7 gemacht. Dann sind wir in einer Liga, wo man es eine Generation später mit einem CL und einem local Rack im DANTE Netz macht. :wink:
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Ja, die Frage war 'Vollausstattung mit XLRs' und nicht 'braucht man gar keine am FOH': Die A&H T-Serie ist einfach ein spezieller Fall, die man aber auch, wenn man will erweitern kann.
Die übliche lokale Analog I/O Ausstattung:
CL Serie: 8x Mic in, 8x line out, erweiterbar mit line in/outs über die YGDAI Karten und selbstverstänlich nach Belieben über das DANTE Netzwerk mit local Racks
SD 8: 8x Mic in 8x line out, erweiterbar über MADI BNC/LWL mit local Racks
SD11: 16x Mic in, 8x line out erweiterbar über MADI BNC/LWL mit local RacksGLD Serie 4x Mic in, 4 line out auf XLR + einige line in/out "Hilfs" wege + AR84 Erweiterung 8 Mic in / 4 line out ( wobei für bestimmte Anwendungen der kleine abgesetzte Extender Vorteile hat. Man kann ihn Gummiwurstfrei an einem beliebig anderen Platz als der Bühne z.B. in einem Theater wieder auftauchen lassen ( Regie, Graben, u.s.w. ) ohne Netzwerker sein zu müssen. Wünscht man seine Funken FOH-nah, ist es nicht unelegant einen AR84 Streifen ins Funkenrack zu schrauben und nur ein Netzwerkkabel statt ner 8-er Peitsche zu stecken u.s.w. )
Man sollte es auch mal so herum sehen: für eine FOH-nahe, Gummiwurstfreie Anwendung ist es nicht ungeschickt, einige Kanäle auslagern zu können und das einzige, was dazu nötig ist, ist den Preis der Erweiterung mental dem Pult zuzuschlagen und sich dann zu fragen, ob einem das das wert ist. :wink:
Wenn man Gummiwurst möchte, stellt man sein Stagerack an den FOH.
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Gummiwurst ? Ich hab noch drei 32-er Gummiwürste, Panzerüberfahrqualität, 2 x 100m gecased a 120 Kg , 1 x 70m gecased 95 Kg. Drei Gründe auf gummiwurstfähige Pulte zu bestehen. Da hier in diesem Thread jede Menge Gummiwurstbegeisterte unterwegs sind, nehme ich gerne Anfragen entgegen :wink:
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Mein Abstraktionsvermögen ist so überragend, ( wurde sogar staatlich geprüft
) und meine Pulterfahrung ist ebenfalls ausreichend, dass ich mir nach einem Tag mit allein mir zur Verfügung stehendem Testobjekt sehr genau vorstellen kann, ob das mich erwartende Gigabenteuer lustig würde oder nicht. :lol: -
Mit etwas Abstand zum 'hands on' Seminar:
Wenn AVID, dann doch lieber eines von deren richtigen Pulten. Ich finde 'unter den Arm klemm' Pültchen prima aber das ist einfach mehr ein Wohnzimmer-DAW-Kontroller und kein Live-Mischpult auch wenn sich jetzt einige damit herumquälen.
Es fehlt
Ergonomie und Ergometrie
Taster für Grobmotoriker
Farbcode für schnelle Erkennung von Funktionsgruppen
Visueller Bezug der Bediensoberfläche zur Schirmdarstellungund das System besteht aus zu vielen zusammenzustöpselnden Einzelelementen. Das macht den Kompaktvorteil wieder zu nichte und knabbert an der Betriebssicherheit.
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'Käsekuchen' und das Reklamevideo zusammen .... sehr geil !!
:lol: :lol: :lol:Marcus lies einfach noch mal eine Seite zurück ! ( Beitrag vom 19.3. ) :wink:
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Richtig. Ich habe ich den Titel falsch gewählt. Ich hätte schreiben müssen:
"Fehlende XLR Vollbestückung - nachteilig ?"
Egal, Klasse finde ich, dass wir hier ordentlich Die Fürs und Widers beleuchten. :wink:
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Der Umweg über den Stereo link eines Stereo gates ist aber eine Krücke, die dadurch entstand, dass Du zu Analogzeiten nicht ohne weiteres einen 'channel prefade direct out' in den 'side chain in' des zu gatenden Kanals patchen konntest, da die Kollegen früher mangels Interesse die 'sidechain ins' in der Regel nicht schön zugänglich auf ein XLR Patchfeld des Sideracks gelegt haben sondern die passende Buchse tief im Kabelwirrwarr des Rackinnern vergraben und damit wegen akzidenteller Entstöpselungskatastrophen im Festivalbetreib TABUUU war
. Ob der trigger aus dem Snare Top Signal nun diesen Umweg über "stilles" gate -> stereo link -> synchronisiert automatisierte parameter des aktiven gates nimmt oder heute ein "post eq - prefade" Signal des benachbarten Snare top Kanals die Quelle für den sidechain des gates im Snare bottom Kanal bildet ( geht auch in Deinem LS9 ), ist in der Wirkung das selbe und ist selbstverständlich auch Kabelfrei. In einem DiGiCo könntest Du Deine alte Schalte auch machen, in dem Du ein "stilles" verlinktes gate in einem Stereokanal erzeugst, aber wozu ? Die Wirkung ist jedenfalls über den sidechain die Gleiche. -
Zitat von "billbo"
... doch! Und zwar um das des SN Bottom Kanals damit zu triggern. Da sind wir jetzt allerdings deutlich bei 'Fortgeschrittene'

Ich darf das noch weiter präzisieren: Das Snare Top Mikro braucht kein Gate ... aber einen Signalweg in den sidechain des gates des bottom Mikros.
( ich hoffe, Du wolltest das ausdrücken :wink: ) -
Dieses Gedankenspiel setzt aber voraus, dass 'A' und 'B' das gleiche bieten und die Zielgruppe das auch so sieht. Für mich ist es so oder so ganz einfach:
Zur o.g. Zielgruppe gehöre ich und noch ein paar andere nicht dazu. Ich zahle mehr Geld für weniger XLR Stecker, weil der Rest passt :wink:
Sonst würde ja lustigerweise das CL5 auch "durchfallen", wenn man das mit einem Produkt vergleicht, das XLR vollbestückt im ähnlichen Verhältnis wie bei 'A' und 'B' weniger kostet.Jungs ... Stammtischlogik mit Argumenten, die zwar dem Hersteller ermöglichen, seine Zielgruppe zu vergrößern:
Pulte, die in Proberäumen gepflegt einstauben
Pulte, die ein Hochrisikodasein am Bierbechergürtel von Musikaustragungsorten fristen
Pulte, die in Omis Laube Herzstück eines Aufzeichnungslaboratoriums sind, das die Welt mit unverzichtbaren GEMA-freien Werken versorgt. u.s.w. u.s.w.
Also
alles in Allem prima für Mister B. und Lieder, die die Welt nicht braucht und prima für genau das Segment, mit dem ich eigentlich nichts zu tun haben möchte ... also schönen Gruß an die von Billbo oben so treffend beschriebene Gruppe der Freizeitmischkapitäne, zu denen die hier Anwesenden selbstverständlich nicht gehören. 
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Zitat von "wuffwuff2003"
Hallo und Danke für die guten Tipps, einzig und alleine weiss ich nur nie wie ich es mit der Hold und Release machen soll, besser mehr Hold und schnelleres Release oder umgekehrt, besonders stutzig mach mich dabei dass ein Hold nur in ein paar Millisekunden eingestellt wird während das Release schon weit über 100ms beträgt. Das erscheint mir irgendwie nicht ganz logisch

Mfg
Auch wenn man aus der Ferne schlecht sagen kann, was zu diesen Einstellungen geführt hat ... Bei mir ist das eher nicht so und Deine Zweifel sind berechtigt. Wie WW gesagt hat: Versuche es an eigenen Aufnahmen zu verifizieren. -
Zitat von "wora"
eines sehe ich übrigens als sehr wichtig an, und zwar den tipp von billbo:
die snare braucht als zentrale trommel überhaupt kein gate!
Ich darf das präzisieren:
Das Snare Top Mikro braucht kein Gate ... :wink: -
Zitat von "Wurst Werner"
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass der Umgang mit Kompressor und Gate auf der Live Baustelle schwierig zu erlernen ist. Nimm doch einfach mal ne Show Multitrack mäßig auf und spiel dann Zuhause über Kopfhörer oder Abhöre die Drums zurück und experimentire dann mit den Dynamics. Da hört deutlich besser raus, was welcher Parameter was bewirkt. Als nächster Schritt musst Du dann unterscheiden lernen, was auf der Baustelle kommt von Deinen Gate-Einstellungen und was von Backline, Band, PA und Raum.
Da arbeitet ich jetzt seit 25 Jahren dran
LG
WWDas ist ein sehr guter Tipp zur Lernkurve ! Gut ist, sich eine feste Reihenfolge anzugewöhnen, in der man die Parameter abarbeitet. Attack und gain reduction wie von den Kollegen beschrieben, voreinstellen, ebenso mittlere hold und Release Zeiten, dann beim Hören den Threshold so bedienen, dass das Gate sinnvoll öffnet und dann mit Release das Ausklingen und mit Hold die "Länge" der Trommel bestimmen. Keine Vergewaltigungsversuche ! Welche Hüllkurve zu welcher Trommel passt, ist definitiv eine Hörübung, die man so wie von WW beschrieben, sehr gut machen kann.
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Damit ist eigentlich alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt. Alles andere wären jetzt Spezialanwendungen, die als Startposition nicht weiter helfen. Den größten Fehler, den man machen kann, ist, den Betrag der Absenkung zu groß zu wählen. 20 - 30 dB, wie von Billbo empfohlen, sind genug. Mehr erzeugt nur unnötige und unschöne Artefakte.
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Die Gründe, das mit den Eingängen an den Pulten so zu machen, also nicht nur am X32 sondern auch am pro1, den Expression, Performer u.s.w. sind mir schon plausibel. Für meine eigene Anwendung des GLD spielt das einfach keine Rolle. Der einzige Berührungspunkt, den dieses Teil mit anderen Pulten und Core-Systemen, wenn überhaupt, bei mir haben wird, ist der analoge Splitter.
Für mich war wichtig:
- kommt mir die Bedienphilosophie entgegen und passt der persönliche Bedienkomfort
- kann ich das für mich individualisieren ( ich habe mich durch die DiGiCos sehr an "ich lege selbst fest, was auf welcher Bank passiert" gewöhnt )
- ist es "ein Mann in den Kombi - quick and dirty" einschließlich Core, Stageboxen u.s.w.
- mag ich die FXe ohne externe Geräteund letztlich noch ein wichtiger Punkt, der dem einen oder anderen vielleicht seltsam erscheinen mag:
Ich wollte unbedingt noch ein gängiges Pult flüssig bedienen können, das ich noch nicht so drauf habe. Dafür genügt einfach nicht, es nur zu verstehen wie es funktioniert. DiGiCo kann ich. Die Midas Bedienung ist einfach nicht meins, die der Soundcrafts und AVIDs ebenfalls nicht. Da war der innere Widerstand trotz verschiedener Bemühungen zu groß. Die Yamahas kann ich und der Hersteller hat es ja bei den neuen Pulten so gemacht, dass es nicht viel dazu zu lernen gibt. Das X32 ist ebenfalls so einfach, dass mir da die Editoreinarbeitung genügt, um mal darauf mischen zu können, wenn ich das muß, ohne eins ins Lager zu stellen. Da es in meinem Umfeld etliche A&H Pulte gibt, war klar, dass es Sinn macht, das zusätzlich zu DiGiCo und Yamaha wirklich flüssig zu können. :wink: -
Zitat von "wora"
die hat tatsächlich nur einen XLR input (welcher aber wiederum mit phantonspeisung ausgerüstet ist).
analoginputs:
8x symmetrische klinke, der rest ist cinch (analog und S/PDIF)Ja, hatte ich glatt vergessen. Das war für mich sogar damals einer der Gründe, kein T112 zu kaufen.
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@ rockline
Ist für Deine ( ... und letztlich auch für meine :wink: ) Situation mit ordentlichem Analogcoresystem sicher richtig. Man darf aber nicht vergessen, dass es auch eine jüngere Generation gibt, die über die Anschaffung von Analogcores nicht mehr nachdenkt. Ich selbst hatte das Analogcore Geschleppe für den LS9 und den M7 ziemlich satt.
@ Kob1
Wußte ich nicht, dass die XLRs an der T112 kein Phantom können ?
EDIT: Gerade dämmerts mir wieder, dass da gar keine XLRs sondern nur Klinken und RCAs sind :roll:
Beim GLD ist es so gelöst, dass sowohl die 4 XLR ins als auch der eine für FOH gedachte 8/4 Streifen als Mic ins verwendbar sind und Phantom können. -
Zitat von "billbo"
Umbau auf eine 'moderne' Lösung? Hab' ich oft drüber nachgedacht; aber die würde buchstäblich *nichts* einsparen und wäre lediglich komplizierter, störanfälliger und platzintensiver. Wozu also?
Das ist beim LS9 dann auch für ne ältere Möhre wirklich schweinteuer und damit wohl für die meisten der Hauptgrund, das zu lassen.
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Zitat von "rockline"
Ein CL5 ist doch eine ganz andere Nummer als so ein Budgetpult. Da stellt sich die Frage nach den lokalen Eingängen nicht mehr wirklich.
Das mit der spaßmachenden Logik verstehe ich allerdings nicht
Bitte um Erklärung.Ich habe das mal ausgegliedert.
Spaßig finde ich die o.g. Formulierung, denn so formuliert ist eben ein CL5 mit den genau gleichen Argumenten nicht "universell" wie ein GLD80.
Praktisch sehe ich das dreigeteilt:
a ) ich habe ein analoges Core, möchte es weiter verwenden ( z.B in einer Installation ) und die Mehrkosten für eine abgesetzte Digitalstagebox sparen. Dann ist für diesen Käufer das Pult mit der eingebauten "Fullsize-XLR-Lösung die gewünscht günstigere Lösung. Das ist aber der einzige Fall der sozusagen sinnvoll bedient wird und hat nichts mit "universell" zu tun.
b ) ich kann von Fall zu Fall wählen, ob ich das Digicore oder das vor Ort vorhandene Analogcore nutzen will. Das ist in meinen Augen eine "Schein-Option". Damit ich das nämlich von Fall zu Fall entscheiden kann, muß ich die Digitalstagebox auch gekauft und bezahlt haben oder sie für Geld zumieten/beischleifen. also bezahle ich die XLRs auf jeden Fall zwei mal.
Nächste Woche habe ich einen Gig mit eigenem Pult mit vorhandener XLR Bestückung. Vor Ort liegt ein analoges Core. Ich lege trotzdem das Digicore und stelle meine Stagebox hin, weil das schneller geht, als die lokale Peitsche auseinander zu futteln, Nümmerchen zu suchen und zu stöpseln. Ausserdem kennt ja jeder das Thema "Abenteuer-Core" "geht-geht nicht" ab einen gewissen Lebensalter oder unterhalb eines gewissen Budgets für das Analog-Core.
Will sagen, bei "mal so - mal so" stelle ich, wenn's denn sein soll, zum "Analogcoren" die Digitalstagebox mit einem Kurzen Stück Netzwerkkabel nach FOH.c) Das Analog-Core als Havarielösung
Dabei ist XLR Vollbestückung nur dann vorteilhaft, wenn 1.) das Analogcore auch wirklich schon verlegt ist und nicht erst beigeschleift werden muß und die Peitsche zum Umstecken tatsächlich frei und steckbereit am FOH liegt und 2.) der alternative Weg zum Digi-stagebox-Transport über den Acker so ist, wie ihn Billbo mal beschrieben hat
. Das gibts wirklich schlagartig spielbereit d.h. sowohl am FOH schon gesteckt als auch am Analogsplitt zusätzlich aufliegend nur auf größeren Baustellen und dann ist der CL5 eben genau so "nicht universell" wie der GLD80 -> prinzipiell keine Ligafrage des Pultes sondern nur die Frage nach noch einem weiteren zusätzlichen Paket Digitalstageboxen, also der Preisliga der Veranstaltung.Hihi, dabei fällt mir ein, dass verschiedene Hersteller das Umschalten des kompletten I/Os seeehr unterschiedlich komfortabel lösen. :lol: