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Beiträge von guma

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • guma
    • 27. Februar 2014 um 09:14
    Zitat von "klauston"

    DAS ist eine ganz gute Frage!!!

    40ms bei der 2. Delayline, weil man ja bei der Ersten schon 20 dazugegeben hat???
    Von der Main PA kommt ja trotzdem noch immer was an......

    Ein sehr gutes Argument, auf Herrn Haas verzichten zu wollen ! :D

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • guma
    • 27. Februar 2014 um 09:12
    Zitat von "TomyN"

    Ich hab mal gelernt, dass das Gehör (bzw. das Hirn) die Schallquelle dort verortet, an dem es die erste Wellenfront verortet.


    Ja, deshalb ist der Diffusanteil logischerweise für die Ortung per se auch kein Problem. Das Problem mit dem wachsenden Diffusanteil besteht im steigenden 'articulation loss of consonants'.

    Zitat von "TomyN"

    a) Es kommt noch genug erste Wellenfront an, so dass die Ortung (Delayline aus) noch funktioniert. Wenn ich jetzt hier eine verhaaste Delayline stelle, dann ändere ich sozusagen die Direktschall/Diffusschall Ratio, d.h. man hat das Gefühl 'näher dran' zu sein, der Klang wird 'direkter'. Hier sollte der Schall von der Delayline minimal nach dem Hauptschall eintreffen.

    Der Punkt ist, dass man Bobs Meinung nach deshalb keinen Haas dafür braucht, weil, wenn Du vorher mit den Positionen, den Pegeln, der Richtcharakteristik und der Ausrichtung der Lautsprecher alles richtig gemacht hast und mit dem Messort in der 'spatial crossover zone' Dein Delay zum Bezugsort "genullt" hast, zwangsweise folgende Situation entsteht:
    Dort wo der Delaylautsprecher ähnlich oder ein bisschen lauter als die Bezugsquelle ist er ( per "physikalischer" Laufzeit ) auch noch ein bisschen später. ( Kein Imageproblem )
    Dort wo der Delaylautsprecher sehr viel lauter ist als die Bezugsquelle, ist auch der Zuhörer bezogen zu beiden Quellen sehr viel weiter hinten und der Schall kommt aus einer weitgehend gleichen Richtung mit nur kleinen Winkelabweichungen ( immer noch kein Imageproblem )
    Dort wo der Delaylautsprecher leiser ist, ist die Bezugsquelle räumlich und zeitlich vor dem Delay ( erst recht kein Imageproblem )
    Nimmt der Pegel des Delaylautsprechers hinter demselben schneller ab als die Bezugsquelle, gibt es jetzt zwar theoretisch ein Imageproblem praktisch sollte dort aber nun Deine Auditoriumsrückwand sein.

    Damit das klappt, muß eben der Pegel und die Richtwirkung + die Ausrichtung des Delaylautsprechers kontrollierbar sein ( funktioniert natürlich nicht für tiefe Frequenzen ), ein typischer Deckeneinbaulautsprecher ist daher ein "worst case scenario" :wink:


    Zitat von "TomyN"

    b) Es gibt nicht mehr genug erste Wellenfront, so dass die Ortung (Delayline aus) nicht mehr funktioniert. Hier muss dann die Delayline 'alleine' für den Direktschall sorgen, d.h. sie muss zeitlich vor dem Diffussschall eintreffen.

    Das tut sie ja, vor allem dann, wenn man nicht unnötigerweise noch irgendwelche Haas-Zeiten draufpackt. :wink:

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • guma
    • 27. Februar 2014 um 07:06
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    ich hätte noch ein paar 'philosophische' Fragen:

    - Gibt es im Diffusschallfeld eigentlich noch eine Ortung? Speziell wenn man 'weit' im Diffusschall ist?

    - Müsste nicht, um 'Direktschall' zu ergänzen, dieser 'Ergänzungsschall' als erste Wellenfront ankommen ?

    Versteht mich nicht falsch, in praxi funktioniert es ja meist ganz gut, aber so eine theoretische Diskussion gefällt mir auch ganz gut :)

    Tomy

    Alles anzeigen

    Mir auch, speziell über dieses Thema !

    1. Der Diffusanteil vermittelt dem Ohr vor allem die räumliche Beziehung zwischen der Quelle und der eigenen Position ( z.B. "ich sitze hier bei den billigen Plätzen" :( )
    2. Der 'Ergänzungsschall' wird zumindest mit seinem Maximum "von Natur aus" mit Deiner Methode zwangsweise noch später sein, als Deine Delayzeit und auch später bei der Methode, die keine 0° Beziehung fordert.

  • Wenn das SM57 nicht an die Snare passt...

    • guma
    • 26. Februar 2014 um 17:49

    Na ja, ist jetzt ein fresh up thread. :D

  • Wenn das SM57 nicht an die Snare passt...

    • guma
    • 26. Februar 2014 um 17:01

    Oder man findet noch ein
    http://cdn.shure.com/user_guide/upl…pro_sm56_ug.pdf
    Oder ein
    http://cdn.shure.com/user_guide/upl…pro_sm77_ug.pdf

    Am 1. Januar 2010 hatte ich das granelli schon mal verlinkt:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=78129&p=647305&hilit=Granelliaudiolabs#p647305

    Suche benutzen :wink:

  • Ipad als RTA

    • guma
    • 26. Februar 2014 um 15:17

    Gib mal 'Analyzer' in die App-Suchmaschine ein. Für diese App gibts auch eine Korrektur für das i436.

  • Livemitschnitte

    • guma
    • 26. Februar 2014 um 14:28

    Psssst. 8)

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • guma
    • 25. Februar 2014 um 22:30

    Ja, Du hast Recht ... bei uns am Oberrhein ist es auch so ... je weiter man die Seitentäler nach oben kommt, um so weniger ändert sich was ...
    Und das ist auch gut so .. Schließlich ist Systemtechniker einer der sichersten Arbeitsplätze in unserem Gewerk ... Und so soll es auch bleiben :D:D:D

  • Rode M5

    • guma
    • 25. Februar 2014 um 22:19

    Ja, es gibt hier im Forum etliche Menschen, die auch schon mal Rode Mikrofone mit Erfolg benutzt haben, das war aber nicht die Frage ... :roll:

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • guma
    • 25. Februar 2014 um 22:04
    Zitat von "rubicon"

    ... ich habe es auch vor 30 jahren so gemacht, ...


    Ja, ... das wußte ich. ... :wink:

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • guma
    • 25. Februar 2014 um 20:31

    Hab ich vor 30 Jahren auch gedacht ... :wink: ... Bin aber seither nicht nur älter geworden ... :D

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • guma
    • 25. Februar 2014 um 19:59

    So einfach ist es eben nicht und davon handelt dieser Thread. Schon gemerkt ... ? :wink:

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • guma
    • 25. Februar 2014 um 19:02
    Zitat von "bernd häusler"

    Allerdings bricht die Hölle los, wenn ein Zutrittsdokument juristisch belastbar genau auf den einen Hocker verweist, den der Engineer (nicht Du ;) ) geopfert hat.

    Das gibts in der Realität glücklicherweise nicht und Gott sei Dank sind die meisten Leut' so "unempfindlich" das sie eh nix merken. Die Schnittmenge "kleiner Artefaktbereich - Hörgourmet" ist, wenns sonst richtig ist, sicher verschwindend klein. :D

    Zitat von "bernd häusler"

    Ziel dieser Regel ist, daß an keinem tatsächlich beschallten Sitzplatz ein als Echo wahrnehmbarer Schalleinfall stattfindet

    Das wäre jetzt aber eher eine Mindestanforderung als ein Ziel. :wink:

  • I want more of...

    • guma
    • 25. Februar 2014 um 11:18
    Zitat von "aposto [ka

    "]@ Tobbes: Weil F1220 halt mal einfach nur gut klingt :)

    ... Aber nur solange, wie sie sich in einem gewarteten, fehlerfreien Orginalzustand befindet und nicht mit nicht orginalen Antrieben und Modifikationen "verbessert" wird.

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • guma
    • 25. Februar 2014 um 10:51

    TomyN
    Bis dahin ja.
    Wenn man den Thread sorgfältig liest, ist es aber so:
    Die letzte und in Deiner Überlegung fehlende Variable sind die Pegelverhältnisse. Da ist es durchaus so, dass es je nach Aufgabe sehr unterschiedliche Ansätze geben muß, die für die Laufzeitkorrektur und Haas-Zonen unterschiedlich gehandhabt werden wollen. Hier nur zwei extrem unterschiedliche Beispiele:
    1. Delaytower bei einem großen Open Air -> Hauptaufgabe - Aufholen von Lautstärke
    Hier kann der Meßort sinnvollerweise weit hinter dem Delaytower liegen, Deine o.g. Meßanordnung funktioniert näherungsweise, die Winkelfehler bleiben klein und der Pegel des Delaylautsprechers bleibt so laut, dass er vom "inversen Abstandsquadrat" des Hauptsystems nicht mehr aufgeholt wird. Fehler, die zwangsweise in der Nähe der Tower 'off axis' für eine kleine Zuhöreranzahl entstehen, bleiben zu Gunsten der Mehrheit unberücksichtigt.

    2. 'Unter Balkon Decken-Lautsprecher' in einem Theater -> Hauptaufgabe Verbesserung von Signal to Noise = Direktschall zu Diffusschall ( nach Bobs Eigendefinition )
    Hier bleibt die Lautstärke des verzögerten Lautsprechers niedrig und wird nicht nur vor, sondern auch hinter dem zu verzögernden Lautsprecher wieder niedriger als das Hauptsystem und der Pegel des Diffusanteils muß berücksichtigt werden. Die resultierende Delayzeit stellt also einen Kompromiss aus mehreren Meßorten dar.
    Der universell richtige Ansatz lautet also: "Mit welcher Laufzeit kann ich es für die größte Publikumsmenge, die von Artefakten durch Laufzeitfehler überhaupt betroffen sind, richtig machen" und dafür hilft nur 'immer wieder neu nachdenken' und keine goldene Regel.

    Edit: Christians Beitrag kam jetzt während meiner Schreibe und beschreibt sehr gut, was ich lapidar mit "Winkelfehler" meinte.

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • guma
    • 25. Februar 2014 um 06:46

    @ TomyN
    Wenn Du zwei Stängelesboxen in einer Versuchsanordnung zueinander delayst, kann man das mit Erfolg so machen. Allerdings gibt es in der Realität jede Menge sinnvolle Anwendungen, wo zwischen Zuhörerflächen und Lautsprecheranordnungen Winkelbeziehungen entstehen, mit denen das nicht funktioniert und entweder die Null-Grad Achsen ins Nirvana führen, oder es gar keine solche Beziehung zwischen den geometrischen Achsen, die man durch Lautsprecher legen kann und den tatsächlichen Schnittebenen der Schallfelder gibt. Dann ist es sinnvoller Messungen dort durchzuführen, wo die Laufzeiten mit den Zuhörerohren auch wirklich was zu tun haben.

  • Aktive Abhörmonitore beim Live mischen.

    • guma
    • 24. Februar 2014 um 21:17

    Mit den Genelecs habe ich früher auf verschiedenen Baustellen als Abhöre gearbeitet. Geht wirklich nur, wenn das Umgebungsgeräusch nicht so laut ist, z.B. Musical und lauschendes Publikum. Für eine Fasnet-, Fasching-, Carnevalumgebung ist das eher nix.

    ( sind inzwischen die Beschallung für die Fitnessecke im Gemach meiner Frau ) :D:D

  • Aktive Abhörmonitore beim Live mischen.

    • guma
    • 24. Februar 2014 um 12:04

    .... und die Antwort hängt sehr stark davon ab, wie laut Dein "Umgebungsgeräusch" an Deinem Abhörplatz ist. Je nach dem fallen da die üblichen "Tischabhören" a la KRK mangels Wirkungsgrad aus.
    Des weiteren ist die Frage, was für eine Art von Bässen Du für die Publikumsbeschallung nutzt. Wenn Du nicht gerade Cardioide bastelst, hat man ja auch Bass von der PA an einem Bühnenseitenplatz. Dann kannst Du zum Mischen, wie cen das vorschlägt, auch eine 8"/1" oder 6,5"/1" Box Deines PA-Herstellers verwenden und da kommt dann auch genug Dampf raus.

  • Der Transient Designer ist kein Kompressor

    • guma
    • 24. Februar 2014 um 08:30

    Jep, verstehe ich ebenfalls nicht ?

  • NU QU24

    • guma
    • 23. Februar 2014 um 15:58
    Zitat von "marcoboy"

    .... Allerdings ist bei manchen Effekten der Abgriff nach dem Preamp nicht wirklich ideal. Weil sonnst auch der Müll in den Effekt geht.

    ????????????????????????????

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