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Beiträge von guma

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • guma
    • 24. März 2013 um 13:49
    Zitat von "billbo"

    Alles ist ständiges Spiel/ Aktion/ Reaktion mit dem und auf das, was in der Musik, auf der Bühne, im Saal, im Publikum gerade vor sich geht. Es gibt es keinen wirklich funktionierenden statischen 'fertigen' Livemix – niemals, zu keiner Sekunde.


    Yes Sir ! :D

    Zitat von "billbo"

    Weshalb auch das immer mal wieder aufkommende "Wir stellen unseren Sound von der Bühne aus selbst ein, das klappt für uns am besten" in Wahrheit nichts weiter bedeutet als "wir haben kein Geld für 'nen vertrauenswürdigen ordentlichen Tonler und leben daher notgedrungen mit einer absoluten billigst – Notlösung.

    oder es bedeutet "Der Bandchef stellt seine Egomanie über den Verstand ( falls er welchen hat 8) )" .... auch eine häufig zutreffende Erkärung.

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • guma
    • 24. März 2013 um 13:04

    23.3.13

    "Harmony Vocal Editing"

    Feine Sache das, allerdings bleiben uns solche Manipulationen entlang der Zeitachse live logischerweise versagt.

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • guma
    • 24. März 2013 um 12:55

    22.3.13

    "probiere verschiedene Kompressoren für Vocals und vergleiche sie miteinander"

    Schon analog war es sinnvoll, live unterschiedliche Kompressoren einzusetzen und ich fand diesen Legobaukastenordnungssinn, mit dem 10 x XY in den Racks bestellt und geliefert wurde, idiotisch. Wir sind doch Töpfer und keine Trusspinzähler :roll: und Kompressoren klingen definitiv unterschiedlich. Zumindest durfte es schon immer gerne BSS und dbx und nicht oder sein. :D

    In den Digitalpulten ist es einfach, wenn es eine plugin Plattform gibt oder der Hersteller intern verschiedene Optionen wie z.B. im CL bietet. Darüber hinaus gibt es ja immer noch die Option, wenn es die Laufzeitsituation erlaubt, ein analoges Schätzchen zu insertieren. :wink:

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • guma
    • 24. März 2013 um 12:36

    21.3.13

    "Mix your vocals last"

    wird zwar live meistens auch so gemacht, ist aber oft nicht sinnvoll !

    1. die ( Lead-)Vocals sind meist der "Money-Channel". Bei begrenzter Soundcheck Zeit wird den Drums ( idiotischerweise dem Kanal 1 ) am meisten Zeit gewidmet und die Vocals zum Schluß gemacht, wenn man schon entnervt ist und der Mann mit der Stopuhr hinter einem steht obwohl das eigentlich der wichtigste Kanal ist, der, den die Leute hören wollen !!!

    2. Spätestens wenn noch Zeit für einen Gesammtcheck ist, sollte man es umgekehrt machen, die Band ohne PA hören, den Gesang zuerst hochziehen und dann den Rest so dazumischen, dass der Gesang "Chef" bleibt. ( Kann natürlich auch anders sein, wenn etwas anderes der money channel ist, allerdings nie die Kick oder ? )

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • guma
    • 23. März 2013 um 14:55

    20.03.13

    "Gitarren muten 1. um Platz für den Gesang zu schaffen und 2. die Aufmerksamkeit auf die Gitarre zu ziehen, wenn sie wieder einsetzt"

    live so erst mal nicht machbar, weil der gute Graham ganz ordentlich ins Arrangement eingreift, was im Hörbeispiel zwar richtig ist, aber live einen seeehr guten Zugang zur Band braucht um nicht die Rübe runter gemacht zu kriegen. Ausserdem haben wir gegenüber dem Studiomixer den Nachteil, dass man den weiterschrammelnden Gitarristen nicht nur hört sondern auch sieht. :roll:
    Bleibt nur, wie wora schon sagte: Fader dezent zurückfahren :wink:

  • Noch im Analogkonsole investieren Midas U Serie ?

    • guma
    • 22. März 2013 um 09:53

    Umgekehrt könnte man natürlich für den Betrag auch beschließen, so ein Ding noch zwei Jahre zu benutzen und es danach zu entsorgen. Manche Tiefpreise für Analog-Pulte, die erst 3 - 4 Jahe alt sind und von einem Hobbyisten kaum gebraucht wurden, lassen auch andere Wirtschaftlichkeitsüberlegungen zu.

  • Case Midas Pro1

    • guma
    • 22. März 2013 um 06:43
    Zitat von "cen-music"

    Irgendwie finde ich es ganz schön bekloppt, wenn man so ein doch recht kompaktes Pult nicht allein bewegt kriegt... :)

    Ich nehme an, dass das Gewicht ( 21,5 Kg ) Folge der relativ vielen Analog in/outs und des großen Schirms ist. Das SD11 mit ebenfalls großem Schirm ( 22 Kg ) läßt sich wegen der geringeren Abmessungen im Leichtbaucase gerade noch alleine weg schleppen.

    Zum Vergleich LS9-16 12,5 Kg
    Si Compact 24 19,5 Kg
    GLD 80 16 Kg

  • Case Midas Pro1

    • guma
    • 21. März 2013 um 19:55

    Aha, ein schnell Entschlossener. Sehr löblich. :D

    Leichtbauvarianten für Pultcases habe ich, wenn mir Amptown zu schwer war, von ML machen lassen.

  • Noch im Analogkonsole investieren Midas U Serie ?

    • guma
    • 20. März 2013 um 18:49

    Wie Marcus schon gesagt hat ( 32HE Peripherie vorhanden :wink: ) hast Du die passende gute Dynamics, FX, EQ Packung noch von früher übrig oder bist bereit, Dir entsprechend was zusammen zu buchten und passende Projekte dazu, mach es. Sonst lieber lassen.

  • Monitorplatz - Kanalbelegung

    • guma
    • 20. März 2013 um 12:40
    Zitat von "treibsand"

    Müsste der Platz dann nicht neben den Groupies in der ersten Reihe aufgebaut und mit A-D-A-G-G-H-usw. beschriftet sein? :D

    Andrea-Doris-Anja-Gitti-Gabi-Hanni ? 8)

  • Soundcraft SI Compact 16/24/32

    • guma
    • 20. März 2013 um 10:10

    Beiträge zum Si Compact bitte hierhin, zum 'Performer' und 'Expression' bitte in den entsprechenden Threads, auch wenn die Pulte sehr ähnlich sind.

  • Soundcraft SI EXPRESSION

    • guma
    • 20. März 2013 um 09:43

    Könnt ihr bitte "Si Compact Themen" im "Compact-Thread" und Expression Themen im "Expression-Thread" abvespern auch wenn sich die beiden sehr ähnlich sind !

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • guma
    • 19. März 2013 um 20:11

    19.03.13

    "Den recorder anhalten" können wir zwar nicht und die "unbearbeitete Spur nochmal hören" auch nicht, aber innehalten und nachdenken ist manchmal trotzdem eine gute Idee. :D:D

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • guma
    • 19. März 2013 um 20:08

    18.03.13

    Zuerst dachte ich, "Elemente muten/herausschneiden, die keinen wirklichen Beitrag zum Song beitragen, damit man die Stellen besser hört, an denen das Instrument eine wirkliche Rolle spielt, das geht live so nicht.

    Bei genauerer Überlegung kann man im weiteren Sinne jedoch auch live überlegen: was braucht der Song/der Sound wirklich ... und wie ist mein Umgang mit dem mute button.
    Für Mischer in den ersten Jahren ist es sicher gut, die Anzahl der Kanäle insbesondere der offenen Mikrofonkanäle schon auf der Bühne zu begrenzen. Gerade im Zeitalter der nahezu unbegrenzten Kanalzahlen der Digitalpulte sollte man überlegen, ob wirklich jedes Keyboard stereo sein muß, und ob wirklich an jedem Trömmelchen ein Mikro nötig ist. Diese Art von Diziplin macht sich oft klanglich sehr bezahlt und man kann weniger mutes vergessen.
    Ist man erfahren und routiniert, kann man natürlich alles mikrofonieren und doppelt mikrofonieren, wenn man sein eigenes "Mute-Verhalten" im Griff hat. Der Farbkasten ist größer, aber auch das Risiko, Unnötiges oder Unsinniges zu verstärken. Zumindest durch Übersprechen oder oder den sogenannten ' virtual resonating room' nahe der Feedbackgrenze erzeugten Müll sollte man in der Lage sein, durch MUTE zu verhindern. Viele von uns sind da schlampig oder ängstlich und lassen lieber alles offen, bevor sie den einen wichtigen UNMUTE vergessen. :wink:
    Manchmal können auch wir uns erlauben, "Dinge" die wirklich nichts beitragen, gemutet zu lassen. Ich glaube nicht, dass "die Freundin des Bassisten" und unser Muteverhalten, wenn es wirklich musikalisch ist, wirklich etwas mit einander zu tun haben. :wink:

  • Soundcraft SI EXPRESSION

    • guma
    • 19. März 2013 um 13:29
    Zitat von "gezz-abba"

    Mit der version 2.0 bis 2.3 können die ebenen nur seperat nach inputs und bussen belegt werden. Es ist aber noch nicht möglich, einen Bus, z.b. als subgruppe zusammen auf einen Input layer ( A oder B) zu legen, wie bei der expression. Das soll bei der compact erst mit V3.0 möglich sein.


    Der Nutzen von Custom fader layern ist ja gerade, dass man beliebige Strips sinnvoll auf einer Ebene kombinieren kann, vor allem bei kleineren Pulten mit begrenzter Faderzahl. Das wäre mir wichtiger als manch anderer Schnickschnack.

  • Soundcraft SI EXPRESSION

    • guma
    • 19. März 2013 um 12:23

    Gibt es die Anwender bestimmten Faderebenen beim Expression dann genau so ?

  • Monitorplatz - Kanalbelegung

    • guma
    • 19. März 2013 um 09:11
    Zitat von "klauston"

    Ich mach es normal so, das ich Stage Left mit Monitorpult stehe.

    Die Nummer 1 ist dann auf der anderen Seite.

    Warum:
    Das kommt noch aus der zeit der alten Analogpulte, da war es Standard, das die Wege so waren, wie man die Aux sends sah
    Also 1 oben, dann der nächste, dann 3 unw. Genau so mache ich das auch mit Blick auf die Bühne
    Und das hat sich seit damals so eingebürgert.

    Wobei 'stage left' immer aus der Musikersicht bedeutet. Wie machst Du es wenn der Monitorplatz mal auf der anderen Seite stehen muß ? Wechselst dann nur Du oder spiegelst Du den Rest mit ?

  • A&H "ME", System für Personal Monitoring

    • guma
    • 19. März 2013 um 00:01

    Auch wenn ich hier "mit gemischt" habe: Wir schweifen zu sehr ab. Hier gehts um 'personal monitor' und nicht um Mischen fürs Publikum von der Bühne aus. :wink:

  • Monitorplatz - Kanalbelegung

    • guma
    • 18. März 2013 um 23:48

    Wenn ich Monitor mache, sehe ich die Kanäle aus 'Monitorplatzsicht' und markiere die Pultsummen, die nicht eindeutig zuzuordnen sind, mit Pfeilen also sidefill mit Pfeil von mir weg ist die gegenüberliegende Seite oder wedge mit Pfeil 45Grad nach vorne von mir weg ist das downstage wedge auf der gegenüberliegenden Seite. Die Ampwege kriegen die Nummern der Busse.

    Gibt sicher noch andere sinnvolle Varianten aber darüber hat sich noch kein Bandmonitormann beschwert. Die schreiben ja dann eher Namen von Künstlern drüber, wenn sie sich zurecht gefunden haben.

  • A&H "ME", System für Personal Monitoring

    • guma
    • 18. März 2013 um 23:27

    Ja ich denke auch, die "Selbstmischerei" ausserhalb von Eckkneipe und 'Ball der einsamen Herzen' ist eher Ausdruck einer bestimmten Persönlichkeitsstruktur, die sich gerne der Illusion vom selbstbestimmten Leben hingibt und nicht an bestimmte technische Möglichkeiten geknüpft.
    Das ipad ist allerdings tatsächlich ein Werkzeug, das diese Illusion auf eine absurd lächerliche Weise zu bedienen vermag.

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