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Beiträge von guma

  • Das letzte seiner Art?

    • guma
    • 3. Februar 2013 um 21:08
    Zitat von "billbo"

    Das hat natürlich auch ein bisschen was mit dem generellen Branchenpreisgefüge zu tun.....

    Was meiner Meinung nach wiederum Folge eines sinnlosen Überangebots an Künstlern, Agenturen, Veranstaltungstechnikfirmen, Personal und Equipment ist. Wir befinden uns in einer absurden Spirale von Überangeboten jeden Glieds der Branche, welche durch den Massenabsatz von Chinaproduzierten Billigdigitalpulten und deren Traumschiffkapitänen nur noch mehr beschleunigt wird.

  • Das letzte seiner Art?

    • guma
    • 3. Februar 2013 um 19:40

    Ja, so wars. :wink:

    Mich führte das Schicksal für den Kauf einer AP360 via deutsche Bundesbahn von Karlsruhe nach Essen in solch einen "Transitbefütterten" Hinterhofladen. Sollten wir damals etwa die gleiche "Resource" gehabt haben ?

    Kurze Zeit später gab es das gleiche Transitbefütterte Hinterhofmodell auch in Stuttgart und ich mußte nicht mehr quer durch die Republik. :wink:

  • Das letzte seiner Art?

    • guma
    • 3. Februar 2013 um 17:11
    Zitat von "billbo"


    .... und die AP 360 hatte immerhin 2 komplett separate Netzteile (und 2 Netzschalter :D ), und 2x 180W aus 4HE. Kaputt ging die aber eigentlich nie... war meine erste fette Bassendstufe. Für den Rest mussten Elektor - Selbstbauprojekte in Spanplattengehäusen herhalten.

    Dito .... und das Teil verbrachte dann noch mehr als zwei Jahrzehnte (!) im Jugendzentrumsdauerbetrieb. Das war wirklich ein robustes Verstärkerchen.

    Hab doch noch was von meinem Ersten Fehlgriff in Farbe gefunden:

    http://www.quoka.de/musik-equipmen…lectronics.html

    Um nochmal auf den Threadstart zurück zu kommen:

    Ich habe auch eine Menge Monitorjobs auf dem 500-er gemacht und mochte die Soundcrafts dieser Generation wirklich gerne. Für ein Midas fehlte mir damals einfach die Kohle. Mann darf aber einfach nicht vergessen, dass ein aus heutiger Sicht schlichtes 32-er 800B damals über 20.000,- DM und ein vergleichbares Midas mit pro04 Modulen schlappe 50.000,- DM kostete und da war noch kein einziges Effektchen oder Kompressorchen dabei.

    Da hat man schon manchmal Mühe, das Gepienze um Digitalpultpreise zu verstehen.

  • Das letzte seiner Art?

    • guma
    • 3. Februar 2013 um 14:08

    Supii .. ja genau das Teil wars .... echt grauenvoll .... nach drei Konzerten mit infernalischem Brummen Dank unsymmetrischem Multicore wars dann Anfang 77' damit Gott sei Dank vorbei.
    Danach war das 1S, mal vom schlagartig gelösten Brummproblem abgesehen, wie wenn einem jemand die Watte aus den Ohren nimmt.

  • Das letzte seiner Art?

    • guma
    • 3. Februar 2013 um 12:09
    Zitat von "schallereignissortierer"

    MM Pulte, das waren die ganz schrecklichen ;o)
    Schade, Bilder findet man da leider keine mehr, so als wohliges Erschauern, wie das früher so war.

    Jo ich hatte vor dem Soundcraft 1S auch ein kurze "Lernkurve" mit dem 16 Ch MM Teil, an das mich wegen des eingebauten 2 x 7 Band EQs das Vermona-Ding oben noch viel mehr erinnerte. Die 4-Band Kanalklangregelung der inputs war für damalige Verhältnisse gar nicht so furchtbar, was allerdings völlig Praxisuntauglich war, war die unsymmetrische Ausführung der Mikrofoneingänge. Als ich dann vor der Entscheidung ' Trafosymmetrierung' stand, was von den Kosten in keiner Relation zum Gegenwert des Pultes stand, kam Gott sei Dank gerade der 1S mit der zweifachen semiparametrischen Mittenregelung raus, um mich vor weiteren Torheiten zu bewahren.

    Seit Jahren suche ich im Netz schon nach einem Bild von diesem MM-Teil. Leider findet man nur Bilder vom 12/2 und vom 8/2.

  • Vintage Line Array?

    • guma
    • 2. Februar 2013 um 15:52

    18.11.77 'Going for the one' Tour

    Ich war auch in Eppelheim.
    Es war kein line array und kein Clair Bros. S4.

    Es war damals so, dass Leute, die was davon verstanden, auch schon wußten, dass innerhalb einer größeren Lautsprecheranordnung am wenigsten Interferenzen durch Laufzeitfehler entstehen und die horizontalen Abstrahlwinkel und der Q-Faktor am konstantesten einhaltbar sind, wenn man gleichartige, einem Frequenzbereich zugeordnete Teile eines Systems so in Gehäuse packt, dass man sie übereinander stapeln kann.

    In diesem Fall war es so, dass als Bässe gefaltete Hörner ( eine roadfähige Variante des Shearer Horns ), lowmid Hornboxen ähnlich der 4562 mit 2 12"ern übereinander und 2er oder 3er Pakete von JBL 2345/2350/2355/2356 Hörner mit 2420/2440 Treibern gestapelt wurden. Mit solchen Systemen war Clair damals noch unterwegs, obwohl es schon seit 74' die S4 gab.
    Hier noch ein link zum 76' er JBL Katalog, in dem man die verbauten Hörner und Treiber sehen kann. http://www.lansingheritage.org/html/jbl/catalogs/1976-pro.htm
    Das war logistisch zwar das Grab, akustisch aber sehr viel besser als viele spätere "alles in einer Kiste" Systeme, die ein interferenzarmes arrayen unmöglich machten.

    Das Pult in Eppelheim war übrigens dieses schlanke Teil:

    http://www.prosoundweb.com/images/uploads…dingConsole.jpg

  • Stoiber on Drums

    • guma
    • 31. Januar 2013 um 18:13

    Hast Du das mal weiter gedacht ....

    Szenario 1
    Herr S. klagt auf Unterlassung ...

    Szenario 2
    Herr S. wittert ein Geschäft und klagt seine Rechte an diesem 'Produkt´ ein ...

    Szenario 3
    Herr S. möchte sich in seiner nächsten Kampagne jugendnäher dargestellt sehen und beauftragt seine PR Abteilung zur Kontaktaufnahme ...

    Szenario 4
    Herr S. sieht sich selbst als zu wenig medienpräsent und möchte tatsächlich den Frontmann der Truppe geben ...

    Szenario 5
    Herr S. stellt fest, dass Kultusminister auch mal ein schöner Job wäre ...

  • Das letzte seiner Art?

    • guma
    • 29. Januar 2013 um 11:03

    1S und RE 301 war's bei mir... Und danach 800B, DN360, Ursa Major Space Station, zwei unglaublich gut klingende SDD3000 und ein SRV 2000 sowie einen netten dbx 900 Rahmen.

    Genaugenommen sind für mich die wichtigen Veränderungen seit damals für Rock n' Roll nur die Erhöhung der Anzahl der Auxe und für Theater die Scenen und Mute Automation und die Speicherbarkeit. Alles andere ist einfach nur nett aber nicht wirklich nötig.

  • JBL STX

    • guma
    • 28. Januar 2013 um 23:25

    Einspruch:

    Die flachgedrückten Drähte hat der James B. In den Vierzigern ebenfalls schon verbastelt, wie Billbo zu Recht feststellt

  • Neue, kleine Digitalkonsolen?

    • guma
    • 26. Januar 2013 um 22:49

    Ok, wir wissen jetzt, dass man mit kleinen Soundcraftpulten auch irgendwie rote Strähnen einfärben kann und hoffen, dass Harman den Vertrag mit der Werberagentur oder mindestens der Produktionsfirma für die Werbevideos kündigt .... oder ich bin wie Wolfgang zu alt um das mit der Zielgruppe zu verstehen. :D

  • Was ist richtig Mono und was ist Centersignal

    • guma
    • 21. Januar 2013 um 23:49

    Muß Ulf, muß. Da ist es besonders sinnvoll ! :wink:

  • Was ist richtig Mono und was ist Centersignal

    • guma
    • 21. Januar 2013 um 23:20

    ... Um mal auf LCR zu kommen:

    Da gibt es sicher viele tolle Möglichkeiten, an die ich bisher aus Mangel an Zeit und Gelegenheit nicht gedacht habe. Ich habe das ein paar mal gemacht, indem ich eine Art Centercluster gehängt habe, um in einer schwierigen akustischen Umgebung Solisten, repektive Gesangssolisten direkter und verständlicher zu bekommen. Das ging mit der beschriebenen Mimik im ML4000 und im M7CL ganz gut. Mit den DiGiCos, die das auch sehr komfortabel machen, hatte ich noch keine Gelegenheit. Liegende kleine frontfills kenne ich nur als sinnvolle Stütze für Sprache oder Gesang.
    In der Frontfill-Position 'Bühnenvorderkante' ist doch Schlagzeug oder Backline meist eh so laut, dass man schwerlich auf die Idee kommt, sich da irgendwelche Stereogruppensignale zusammenschieben zu wollen ??
    Was ich mal probieren muß, ist ein wenig Kick da drauf zu schieben. Das sollte von 'Mono-Mitte' eigentlich auch profitieren.

  • Was ist richtig Mono und was ist Centersignal

    • guma
    • 21. Januar 2013 um 21:51

    Na jetzt hast Du ihn ja gefunden, den Thread. :D

    Danke, guter Hinweis: Auf einem Monoweg, egal wie der erzeugt wird, müssen die Signale auch mono kompatibel sein. Das ist bei einem aus einer Stereosumme zusammengeschobenen "Mono" oft nicht so.

    Daher für einen "Centerweg" nur echte Monoquellen aus den Inputs verwenden und z.B. deren Stereo FX Anteile auf L-R belassen.

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • guma
    • 21. Januar 2013 um 12:23

    Ich denke, es ist nicht sinnvoll, dass wir hier Lösungen empfehlen, die vier mal so viel Geld kosten. Wer mehr Knöppe, größere Bildschirme oder die perfekte Szenenverwaltung möchte, muß einfach länger sparen und kann dann aus mehreren ausgereiften Produkten verschiedener bekannter Hersteller wählen. :wink:

  • Was ist richtig Mono und was ist Centersignal

    • guma
    • 19. Januar 2013 um 13:21

    Im M7CL und in den DiGiCo SD Pulten ist es so:

    - Hast Du eine Mono-Summe, egal ob als Master, als Gruppe oder als Matrix, ist das panning in den inputs dafür, wie 'djvomght' schon sagte, schnuppe.
    - Wird die Mono-Summe so geroutet, dass die Quelle für die Monosumme der Master oder eine Stereo-Gruppe ist, wird das Signal, wenn Du den input pan bedienst, einfach je nach Stellung bis zu 3 dB leiser.
    - Hast Du eine LCR-Summe, gibt es in beiden Pulten diese Blend-Option, d.h. Du hast, wie das eben bei den ML Pulten schon war, einen zusätzlichen encoder, der die 'blend-Funktion' übernimmt und darüber bestimmt, ob Dein inputpanning mehr LR-Anteile oder mehr LCR-Anteile hat, und damit eben auch wieviel in den Centerweg geschickt wird. Ich nehme mal an, dass sich das bei den A&H Digital Konsolen so oder ähnlich auch verhält.

  • Was ist richtig Mono und was ist Centersignal

    • guma
    • 18. Januar 2013 um 11:22

    Richtig. Das geht dann, wenn das Pult die Option hat, zwischen den beiden Betriebsarten zu überblenden. Das ging zu Analogzeiten auch schon ganz gut an manchen preiswerteren Pulten wie der A&H ML Serie. :wink:

  • Was ist richtig Mono und was ist Centersignal

    • guma
    • 17. Januar 2013 um 19:58

    Jepp ... und das panning für LCR sieht so aus, dass der pan-Regler in Mittelstellung nur ein Centersignal schickt also die beiden "Seitenkanäle" für ein 'Center' gepantes Signal tot sind und bei panning hart links oder rechts der Centerkanal tot ist, während bei 'Rechts-Mono-Links' und pan in Mittelstellung alle drei Summenwege Signal haben und bei panning hart links oder rechts der Monokanal immer auch Signal kriegt.

  • Tweaker

    • guma
    • 13. Januar 2013 um 22:25

    Ganz so einach ist es wohl nicht. Was da so alles am Audiostream "ruckeln" kann, hat mir ein wirklicher Experte sehr eindrucksvoll und absolut nachvollziehbar demonstriert. Dabei können natürlich Programme, " die gerne mal nachgucken, was es gerade so Neues gibt" ein Teil des Problems sein, allerdings auch Dienste, die sich ähnlich verhalten.
    Ob DVS nun wirklich weniger anfällig ist für latency Probleme als Systeme mit "externen" Soundkarten oder nicht, vermag ich mit letzter Konsequenz nicht zu sagen, mir scheint das allerdings kein prinzipielles Problem "richtiger" hardware, solange wir von Windows-Betriebssystemen sprechen.

  • Beschallung von Tribühnen

    • guma
    • 13. Januar 2013 um 17:21

    @ MRspeaker

    http://de.wikipedia.org/wiki/Trib%C3%BCne

    Tribühne mit H gibt es nur als Wortspiel in Eigennamen.

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • guma
    • 13. Januar 2013 um 15:29

    Für diese Budget-Klassse und zwei identische Pulte ist eine Lösung mit "doppelten Stage-Boxen" und einem einfachen Y-Split mit ground lift einer der beiden "Sekundärseiten" die flexibelste und preiswerteste, da das Pültchen selbst ja auch 32 analoge inputs hat und damit die "doppelte Stagebox" für das Monitorpult schon eingebaut ist. Man braucht nur zwei Pulte und einen Satz S16-en. Definitiv gibt es ja nur die Kosten für das XLR panel und die Kabelverteilung. Da die Kabelwege kurz und die Zielimpedanzen gleich sind, sollte das völlig unproblematisch gehen. Da würde ich keine Sekunde über abhängige gains in irgend einer Form nachdenken.

    Geht es um Foldback, also Monitor vom FOH und das Splitten eines oder einiger weniger Kanäle ( wenn man beispielsweise nur den Gesang splitten will, um denselben unterschiedlich für MON und FOH zu bearbeiten ) sollte man natürlich einen preamp auf zwei strips patchen können, da beim "Einpersonenmischen" die Probleme des "gemeinsamen gainens" entfallen. :wink:

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